Ich muss mich jetzt auch als "normaler" Krankenpfleger "outen". Ich habe bei meinem Ex-Ag auch im Erwachsenenbereich angefangen, bin dann auf einen "jugendlichen Erwachsenen" gekommen und inzwischen eigentlich nur noch Kinder. Wobei bei mir aber mit Sicherheit eine Rolle spielt, dass ich selber ein besonderes Kind habe und somit das, was mir am Anfang an beruflicher Erfahrung gefehlt hat, ich privat sammeln konnte. _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
Leon 2005 (+10SSW) Björn 2004 (+15SSW)
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Auch ich geselle mich nun mal zu Euch!
Ich bin auch examinierte Krankenschwester im Erwachsenenbereich (also "normale", wie Bernhard so schön schreibt ).
Seit Oktober letzten Jahres arbeite ich in der mobilen Kinderkrankenpflege.
Mein "Vorteil" war wohl auch, daß ich mich in meiner Bewerbung auf meine 5jährige pflegerische Tätigkeit zuhause mit meiner Tochter berufen habe.
Mir persönlich macht die Arbeit unheimlich viel Freude, und ich hoffe nicht, daß ich wie eine "normale" Krankenschwester rüberkomme, sondern daß man mir anmerkt, daß ich mir sehr wohl bewußt bin, daß dies nun ein komplett anderer Bereich ist, und ich mir Mühe gebe, kompetent und einfühlsam zu sein.
Liebe Grüße!
Barbara _________________ Barbara (11/74) und Patrik (12/70) mit Ylvi (*19.05.2004) Spina bifida, Hydrocephalus, Arnold Chiari Malformation, Syringomyelie, Skoliose, Button, zentrale Apnoen mit nächtlicher O²-Pflichtigkeit
und Tove (*17.12.2007)
Hallo babsi, Hallo PapaBernhard,
keiner muss sich outen, ich fragte nur weil die Ausbildung Altenpflegerin doch etwas mit der der Kranken /Kinderkrankenpflege auseinanderklafft.
Es wäre doch auch undenkbar, dass Altenpflegerinnen im Kr.haus auf Chirurgie,Innere, oder Intensiv arbeiten- oder wurde das geändert?
Ich wollte auch keinen Beruf abwerten, nur die Ausbildung läuft doch hier mit ganz anderen Schwerpunkten, die wissen z.B. über Umgang mit Dementen das, was ich nicht weiß.
L.G Maria
Die Geschichte mit Alten- und Krankenpfleger ist in der Pflege ja ein uralter Konflikt (da könnte ich auch böse Geschichten erzählen aus meiner Berufsanfängerzeit, lasse es aber lieber...). Also bei mir gibt es (zumindest im Kinderbereich) keine Altenpfleger(innen) in den Teams. Aus den Dienstplänen, die übrigens auch die Eltern erhalten, geht übrigens auch ganz klar hervor, welche Qualifikationen (also auch die großen Fortbildungen) die jeweiligen Pflegepersonen haben. Das ist Transparenz. _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Ich arbeite selber seit gut einem Jahr als Kinderkrankenschwester bei einem Intensivpflegedienst und ich muss sagen bei uns sind Altenpfleger gerne willkommen, solang sie fachlich fitt und gut Eingearbeitet sind. Auch hängt es von der Erkrankung des Kindes ab....Klar, unsere PDLs achten schon darauf das Kinderkrankenschwester bei Kinder eingesetzt werden und Krankenschwestern/Altenpfleger bei Erwachsenen, aber immer ist dies natürlich nicht möglich
Set anfang diesen Jahres werden alle neue Arbeitnehmer eine ganze Woche auf Fort-und Weiterbildungen geschickt (Pflichtmaßnahme) um grad in bezug Beatmung, Reanimation und Notfallmanagement sicherer zu werden. Anschließend laufen sie immer mind. 3 Tage bei dem Patienten im Team mit und wenn dann noch Unklahrheiten auftrten werden diese Einarbeitungstage verlängert.
Hoffe das durch diese Neueinführung die Pflege besser gewährleistet wird...mal schauen wie es anlaufen wird _________________ Kinderkrankenschwester bei einem Intensivpflegedienst, derzeit bei 3 Kinder: De. 8 Jahre Arnold Chiari Malformation Hydrocephalus Spina bifida Schlafapnoen, Le. 1,5 Jahre Gendefekt unklarer Genese 24h APCV beatmet, Ma. 9 Monate hypoxischer Hirnschaden O²-pflichtig
@Babsi: verspätet nochmal ein herzliches Willkommen.... ich denke, dass es eine große Rolle spielt, wenn wir bei unseren Patienten eben nicht "nur" Pflegepersonal, sondern auch "Mitbetroffene" sind. Man kommuniziert teilweise auch auf einer ganz anderen Ebene miteinander.
@Sari: Fortbildungen sind wirklcih wichtig und ich versuche auch mitzunehmen, was ich bekomme. Aber Schlag auf Schlag geht eben nicht alles, weil man es ja in den normalen Dienstplan integrieren muss. _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Da hab ich realtiv großes Glück. Ich mach seit 9 Monaten unter anderem Überleitungspflege und hab dadurch mehr Chancen auf Fortbildungen. Dieses Jahr macht mein gesamtes Team Kurse zum Thema Leitung & Führung. Und meine PDL ist super großzügig, eigentlich wären damit schon die "gesetzlichen" Tage voll, aber wir bekommen Ausnahmeregelungen um auch solche Themen wie Logo, Basale Stimulation oder PEG/Ernährung mit zu bekommen. _________________ Kinderkrankenschwester bei einem Intensivpflegedienst, derzeit bei 3 Kinder: De. 8 Jahre Arnold Chiari Malformation Hydrocephalus Spina bifida Schlafapnoen, Le. 1,5 Jahre Gendefekt unklarer Genese 24h APCV beatmet, Ma. 9 Monate hypoxischer Hirnschaden O²-pflichtig
Bei uns ist es so, dass schon hauptsächlich Kinderkrankenschwestern die Kinderpatienten pflegen. Es gibt aber auch einige Krankenschwestern. Altenpfleger werden bei uns in der Kinderkrankenpflege nicht eingesetzt.
Einerseits denke ich, das ist auch richtig so, andererseits kommt es vor, dass manche Schwestern sich so ungeschickt anstellen, dass ich mir mitunter eher eine gut eingearbeitete Altenpflegerin wünschen würde als Kollegin, als eine Kinderkrankenschwester oder Krankenschwester, die offenbar seit dem Examen ALLES vergessen hat. Es ist halt so, dass die Pflegedienste mittlerweile einen solchen Zulauf haben, dass die Besetzung eigentlich immer zu gering ist; darum wird auch so schnell keiner gekündigt, worunter mitunter schon auch die Qulität leidet.
Ansonsten muss ich sagen, hab ich eigentlich Glück. Chaotisch bis an die Schmerzgrenze und manchmal auch darüber hinaus sind die Pflegedienste wohl alle, aber ich kann zumindest behaupten, dass bei uns jeder Mitarbeiter geschätzt und respektiert wird. Ja, ich werde oft angerufen zum Tauschen und Einspringen, aber ich darf auch mal "Nein" sagen, und das ist dann auch okay.
Bei dem Pflegedienst, wo ich vor der Geburt meiner Tochter gearbeitet habe, war das nicht so. Da mussten alle bedingungslos nach der Pfeife tanzen, die Bezahlung war mehr als dürftig, und es wurde einen eigentlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit klar gemacht, dass jeder ersetzbar ist. Wenn einem was nicht passte, hieß es: "Da ist die Tür; da draußen warten mindestens zehn Leute auf Ihren Job"... Das würde ich nicht nochmal haben wollen.
Ansonsten finde ich die Arbeit eigentlich wirklich gut. Man kann einfach sehr viel mehr auf die Kinder und auf die Patienten eingehen und hat eine ganz andere Bindung zu ihnen. Und ich habe viel Freiraum. Solange das Ergebnis stimmt, fragt mich letztlich keiner mehr, wie ich es erreicht habe, und so fühle ich mich ganz wohl. Klar, man hat nicht die Action und Abwechslung des Stationsdienstes, aber dafür kann ich auch nach Feierabend wirklich abschalten und bin nicht noch für Stunden so gestresst, dass ich gar nicht zur Ruhe komme.
Liebe Grüße!!! _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
Hallo
ich bin Mutter eines beatmeten Kindes und habe 24 h Pflege durch einen Intensivpflegedienst hier.
Heute mußte ich mich sehr aufregen....hier ist Mitarbeiternotstand wie wohl überall...aber muß meine Tochter dafür leiden? ich denke nicht.
die Krankenschwester erschien heute krank auf der Arbeit war ganz bleich im Gesicht, keine Stimme...sah sehr krank aus. Hab ihr gesagt wie unverantwortungsvoll ich das finde, sie wäre besser zu Hause geblieben...das sie jetzt die PDL anrufen soll und dann heimfahren, ich will nicht das meine tochter sich ansteckt.
Die PDL rief mich dann an und sagte die KS dürfte nicht heim fahren da kein Ersatz da wäre. Sie MUß den Dienst machen. Nach einiger Diskussion hat sie klein beigeben, ich schicke natürlich ne kranke KS nach Hause...ich lasse die doch nicht noch 7 stunden bei meinem Kind sitzen. War dann halt allein.
Geht ihr krank zur Arbeit???? es war klar das kein Ersatz da ist, deswegen kam sie, ...aber ich find das einfach verantwortungslos...wenn sie Evelin angesteckt hat werd ich mega sauer!
Gute NAcht
Nina _________________ Mama Nina (´83), Tochter Chantalle (´99) und Sonnenschein Evelin, geb. 11/06, SSW 33, extreme Muskelhypotonie, Tracheostoma-beatmet, Gastrotube, V.a. CCM + versch. Baustellen
"Wir wissen nicht was das Leben dir bringt, aber wir werden dir helfen das vieles gelingt!" http://evelinsiska.oyla22.de
Hallo Nina
Mein Sohn hat 17 Std. intensiv Pflege und 7 Std. bin ich bei ihm !
Also ich will hier auch keine kranken Leute sitzen haben !
Ich habe mittleiweile einen super pflegedienst . Ich werde angerufen wenn jemand krank ist und darf dann entscheiden ob sie kommen soll oder nicht ! Wenn nicht , schicken sie ohne Probleme jemand anderes . Ich bin immer von 8 uhr bis 15 uhr bei Marvin .
Ich selber bin als betreuungskraft bei dem Pflegedienst angestellt und bin dann ab 16 uhr bei anderen Behinderten Kindern . Und selbst bei den Betreuern kam es nie vor das die Eltern sitzen gelassen worden sind !
Aber alles was hatschie sagt darf draussen bleiben
LG Annika _________________ Annika (33j) mit Marvin-Marcel 15 Jahre
Lissencephalie , Epilepsie , motorische Retardierung , CH 20 PEG seit 2004 , beatmet über Trachealkanüle - seit 2004 ( 2008 Button CH 18 ) , Tracheomalazie
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