... und wenn mal die PDL oder die GL mit den Eltern spricht? Und diese klar macht, dass es schwierig ist, Einsatzkräfte zu finden unter diesen Umständen? Es kann natürlich passieren, dass dann die Eltern drohen, den PD zu wechseln... aber da muss man einfach abwägen, was wichtiger ist. Patienten um jeden Preis und eine Versorgung, die man guten Gewissens machen kann....
LG
Bernhard
(ich könnte Bücher über meine Erlebnisse schreiben, aber ich kann und darf nicht) _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
Leon 2005 (+10SSW) Björn 2004 (+15SSW)
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Hallo Nellie,
prinzipiell verstehe ich es total, dass Eltern nicht schriftlich das "Sterben" Ihres Kindes festlegen. In dem speziellen Fall ist es aber so, dass wir dort zur Palliativ-Pflege sind. Außerdem hat das Kind in der behandelten Kinderklinik einen "roten" Punkt-d.h die Eltern haben in der Klinik unterschrieben, dass XY nicht mehr reanimiert wird. Wie die Verfügung dort im speziellen aussieht weiß ich nicht, die Klinik will uns dass Formular nicht kopieren. Wir sind mit dem Kind bis zu 8 Std.täglich allein, weil beide Eltern beruftsätig sind. Falls also ein NOtfall eintritt wüsste ich schon gerne was ich tun soll.Und die Kleine geht wenn sie schläft bis auf 35 HF runter-also schon eher kritisch. Die Eltern sagen wenn dass Herz einfach aufhört zu schlagen, soll nicht mehr reanimiert werden. Wir brauchen das aber schriftlich. Dass ist das Problem! Tritt jetzt ein Notfall ein und die Eltern sind nicht da, muss ich reanimieren und den Notarzt rufen- Der wird alles tun- inclusive Intubation, etc.pp- Dann kommt sie dort in die Kinderklinik, wo sie eigentlich nicht mehr reanimiert werden soll- Das ist die Zwickmühle. Liebe Grüße Sylvie
Ich bin da jetzt auch etwas hin- und hergerissen. Wenn die Eltern sagen, dass im Falle eines Herzstillstandes nicht mehr reanimiert werden soll, haben sie sich ja mit dem Thema auseinandergesetzt.
Ich denke, dass sie Angst haben, dass das zu großzügig ausgelegt würde, wenn sie etwas Schriftliches niederlegen würden. Und letztlich zu wenig für das Kind getan wird. Da hilft nur noch ein einfühlsames Gepräch mit Gesprächsprotokoll, wo ganz genau und explizit die Wünsche der Eltern aufgeführt werden. Wo auch gesagt wir, wie ihr im Falle des Falles verpflichtet seid zu handen und das eine mündliche Aussage eben nicht ausreichend ist...
Liebe Grüsse
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
ich denke, da ist wirklich die PDL gefragt. Deren Aufgabe ist es, Euch bei Eurer Arbeit die notwendige Sicherheit zu geben. Vielleicht sind sich die Eltern gar nicht bewußt, wie unsicher das so ist, ohne klare schriftliche Verfügung. Ich denke auch, dass sie sich wohl schon mit dem Gedanken auseinandergesetzt haben, somst gäbe es in der Klinik keine Anweisung. Nur meist ist den Leuten dann nicht bewußt, was es bedeutet, wenn es zuhause keine klare Anweisung gibt: Dass das Kind dann von Euch und vom Notarzt im Fall der Fälle reaniniert würde, und dass die Klinik wenig tun kann, wenn das Kind schon intubiert dort ankommt. Dann kann auch die Klinik schlecht die Intensivmassnahmen wieder abstellen, und alles wird viel schwieriger. Das ist halt die Gefahr, wenn keine klaren Anweisungen schriftlich niedergelegt sind (wobei ich die Gründe, die hierzu führen, auch gut nachvollziehen kann, wie zum Beispiel der wechselhafte Allgemeinzustand eines Kindes, der eine allseits gültige Anweisung schwierig macht).
Was die Frage nach den hygienischen Zuständen in der Familie angeht, ist das Thema wohl Dauerbrenner innerhalb der PD's... Es ist schwierig, sich wirklich zu verweigern, wenn der Arbeitgeber da kein Verständnis aufbringt. Bei uns werden dann zumindest Gespräche geführt und darauf gedrängt, dass gewisse hygienische Voraussetzungen erfüllt werden. das ist aber meist ein langer Weg, wobei Deine Beschreibung ja schon sehr extrem klingt. Die Gefahr, wenn Du Dich weigerst, weiter dorthin zu gehen, ist halt, dass der AG es Dir als Arbeitsverweigerung anrechnet. Da sehe ich die Möglichkeiten eher darin, dass Du auf einen rauchfreien Arbeitsplatz Anspruch hast und Dich auf diesem Weg durchsetzen könntest. Frag doch mal bei der Arbeitskammer oder der Gewerkschaft nach, die können Dir da sicher helfen... _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
Hallo!
man ich bin gerade MEGA gefrustet. Habe soeben von meinem Arbeitgeber eine mail bekommen dass mein gehalt diesmal erst am 24.8. ausgezahlt wird. Grund erzieherische Maßnahme für die Kollegen die ihre Stundennachweise immer zu spät abgeben. Da werden mal ALLE dafür abgestraft! Echt super, wir fahren Samstag in Urlaub und auf meinem Konto klafft ein großes Loch, denn ich rechne ja schließlich mit meinem gehalt.
da würde ich mich aber mal schleunigst informieren, denn so geht das eigentlich nicht. Im Zweifelsfall kannst Du die Kosten, die Dir hierdurch entstehen, dem AG in Rechnung stellen. _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
das ist ja ein "tolles" Arbeitsklima bei Euch. Anstatt dass die betreffenden Personen angesprochen werden, wird Euch eine Pauschalstrafe um die Ohren geschlagen. Das ist natürlich für die Arbeitsmoral tödlich.
Rechtlich gesehen kann man nicht viel machen, weil man dem AG zuerst eine Frist setzen muss. Und wer klagt dann schon gegen den eigenen AG? Und man darf ja bei verzögerter Gehaltszahlung auch nicht einfach das Arbeiten einstellen...
Wann hättet Ihr denn Euer Gehalt normalerweise bekommen?
Ich drücke Dir die Daumen, dass jetzt nicht massenhaft "gelbe Zettel" einprasseln und dann deswegen auch noch der Urlaub gestrichen wird....
LG
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Hallo zusammen, wer von Euch kennt sich aus mit der Fachweiterbildung Palliativcare für Kinder und kennt eine Internetseite wo ich Kursangebote möglichst für Baden-Württemberg finde???
Gruss Anneke _________________ Kinderkrankenschwester(*1979),seit 1,5Jahren ambulanter Kinderpflegedienst vorher einige Jahre ambulante Kranken-/Altenpflege, betreue derzeit wechselnd 3verschiedene Kinder mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern
Hallo Ihr Lieben!
Also erstmal ich bin zurück vom Urlaub(war sooooo schön und Handy war 1Woche ganz aus- beim Einschalten 13!!!! Anrufe in Abwesenheit, )Habe jetzt schon wieder 4 Tage gearbeitet und meinen Dienstplan vom September erhalten- in dem wieder 7 Nächte sind obwohl ich ausgemacht habe max. 5!
Trotzdem habe ich einen Teilerfolg errungen. Ich habe nach der verzögerten Gehaltsgeschichte eine mail an meine Chefin zurück geschickt. Inhalt beschreibt die Aussage meines Mannes am besten: Wenn Du diese mail abschickst musst Du mit der Kündigung rechnen!
Habs trotzdem getan, ich war sooooo sauer. Und nu: Gehalte war am 16. auf dem Konto!!!
Ich lebe gerade nach dem Motto: Ich muss mir dass nur noch so lange antun wie ich will. Als Kinderkrankenschwester mit insgesamt 10 Jahren Intensiverfahrung in verschiedenen Bereichen, kann ich mir momentan eine Stelle aussuchen. Damit gehts mir entschieden besser! Und die Arbeit macht wieder Spaß!
Liebe Grüße Sylvie[/i]
@Svlvie: Deine Geschichte zeigt, dass man sich nicht unter Wert verkaufen muss und viele Arbeitgeber mit unseren Jobängsten spielen und somit die Toleranzgrenz der Mitarbeiter deutlich nach oben verschieben.
Ich kann zum Glück bei meiner Chefin nicht jammern, da läuft wirklich alles bestens!
Bei mir läuft jetzt im Herbst endlich meine Beatmungsfortbildung, darauf freue ich mich auch schon, auch wenn sie sehr anstrengend wird und ich mich richtig auf den Hosenbosen setzen darf...
LG
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
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