Hallochen,
na da scheine ich ja nicht die Einzige zu sein, die Probleme hat. Ja den Unterschied mit den Kassen haben wir auch. Eigentlich haben wir z.Zeit nur mit zwei Kassen keine Probleme. Wir sind auch der teuerste Pflegedienst hier im Umkreis allerdings arbeiten hier nur Ki-Kra-Schwestern mit mind. 3 jahre Intensiverfahrung oder die neuen Kollegen machen den Heimbeatmungskurs. Qualitätsssicherung. Aber ja, unsere Eltern bekamen von den Kassen auch schon gesagt: Wechseln sie zu einem anderen Pflegedienst dann zahlen wir die Stunden. Nur dass dort eben Altenpflegerinnen und Erwachsene-pflegepersonal arbeitet. Puuh echt schade! Qualität scheint echt kein Faktor mehr zu spielen. Grüße Sylvie
Ich kenne einen Fall, wo für ein Kind kein PD gefunden wurde, weil die Kasse keinen PD gefunden hat, der bereit war, für das Geld, was die Kasse geboten hat, zu arbeiten...
Wobei ich zugeben muss, dass ich auch "nur" Erwachsenenpfleger gelernt habe, aber ich bin eben u.A. auch durch meinen Sohn in die Sache rein gewachsen.
LG
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
Adoptivschwester *2006
Leon 2005 (+10SSW) Björn 2004 (+15SSW)
Unsere Galerie
Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Hallo Bernhard,
prinzipiell ist ja dagegen auch nix zu sagen( das Du Erwachsener-Pfleger bist ).
Du arbeitest aber bei einem Kinder-Pflegedienst und hast dementsprechend Erfahrung durch dein/die Kinder. Hier werden aber Pflegedienste empfohlen, die sonst eben alte Leute pflegen. Ich will mich auch nicht anmaßen einen Apoplex-Patienten zu pflegen.Dazu fehlt mir jeglicher Hintergrund! Außerdem wird in der Erwachsenen-Pflege ja alles etwas "großzügiger" gehandhabt- Eine Freundin von mir die in einem Pflegeheim für behinderte Menschen arbeitet, erzählte mir neulich dass die Trachealkanüle unter fließendem Wasser abgewaschen wird und dann wieder reingesteckt! Dass ist bei einem 4 Monate alten SGL. unmöglich! Medikamentengabe genauso. Jeder Erwachsene bekommt annähernd die gleiche Dosierung, bei unseren Kinder eben nicht. Aber manchmal frage ich mich eh, welche Qualifizierung die Mitarbeiter von den Kassen besitzen, die solche Dinge entscheiden!
Grüße sylvia
Aber manchmal frage ich mich eh, welche Qualifizierung die Mitarbeiter von den Kassen besitzen, die solche Dinge entscheiden!
das Frage ich mich auch. Auch wenn es um die Stundenzuteilung geht. Kenne da aktuell wieder ein paar Fälle. Da wird von Schreibtischen aus entschieden und viele wissen gar nicht, was es bedeutet, einen Schwerkranken zu Hause zu haben.
LG
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Hallöchen,
will jetzt hier mal auch noch die schönen Seiten unseres Berufes niederbringen!
Hatte heute N-Dienst bei einem 1-Jahr alten vollbeatmeten ehemaligen FG der 23.SSW./seit ca 6 Wochen zu Hause!
Total süß und knuffig! Kopfmäßig voll da, ißt teilweise trotz Beatmung! Baut sich ständig die Schläuche ab vor lauter rumturnen! Eine wahre Freude! So was habe ich noch nie gesehen!
Schönen Feiertag noch!
Liebe Grüße Sylvia
@Sylvia: so etwas ist echt lustig. So Augenblicke hat man leider viel zu selten...
LG
Bernhard _________________ Bernhard *69, Christiane *70
Dominik *15.10.07 Asphyxie bei Geburt, Entwicklungsverzögerung, Epi
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Krankenpfleger bei einem 24h-Kinder-Intensivpflegedienst
Hallo Ihr Lieben,
gestern Freude heute Trauer!
Bei der Patientin, bei der Ich Ansprechpartner für die Eltern bin, soll jetzt eine Patientenverfügung im Sinne von :keine Reanimation bei Herzstillstand gemacht werden. Bzw. die Eltern haben selbst eine Verfügung verffasst: Wortlaut ungefähr:
Bei einem Herzstillstand sollen bei XY keine Lebensrettenden Maßnahmen eingeleitet werden.
In der Klinik, wo sie immer wieder betreut werden, hat Sie schon einen roten Punkt. Zu Hause hatten wir bisher nichts.
Nun meine Frage: wer kennt sich rechtlich aus? Muss so eine Verfügung nicht notariell beglaubigt werden oder so?
Echt schwierig, ich will den Eltern nicht ständig auf den Füßen stehen aber wenn so eine "selbstverfasste" Verfügung nicht zählt, bin am Ende ich/Kollegen der Schuldige.(wenn man davon sprechen kann...)
So oder so-schwieriges Thema
Grüße Sylvia
ich kann Dir leider auch nicht viel dazu sagen, da ich in der ambulanten Pflege einen solchen Fall noch nicht hatte. Wohl aber hatte ich Fälle, in denen ich eine Verfügung für sinnvoll gehalten hätte, wo sich aber keiner getraut hat, das Thema anzuschneiden. Und die Eltern schieben das ja oft vor sich her.
Kann der PD Dir da nichts genaues sagen? In der Klinik ist es ja so, dass die Eltern einfach sagen, wie sie es haben möchten, und das wird dann als Anordnung so dokumentiert, ohne Notar.
Ich glaube, theoretisch muüßte es in der ambulanten Pflege genauso sein. Generell würde ich aber wohl jeder Familie empfehlen, einen Anwalt oder Notar hinzuzuziehen, damit die Sache auch Hand und Fuss hat und es nicht später zu Schwierigkeiten kommt. Auch für den PD wäre dies ja auch wichtig. Nicht, dass man dann wirklich nicht reanimiert, und am Ende gibt's nen Riesenärger, weil die Verfügung einen Formfehler hatte.
An Deiner Stelle würde ich beim PD rückfragen, wie Du das handhaben wollst, um Dich von dieser Seite abzusichern. Und bei den Eltern - sprcih doch einfach an, dass Du verhindern willst, dass irgendwer Schwierigkeiten bekommt, also ja auch sie selbst, und rege an, mal an einer Stelle nachzufragen, die da genauere Auskunft geben kann. Für die Eltern ist es ja besonders schlimm, wenn nach dem Tod des Kindes die Polizei auf der Matte steht und der Vorwurf der Unterlassung hängt im Raum. Vielleicht kommst Du so ins Gespräch, ohne Dich unbeliebt zu machen...
Liebe Grüße!!! _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
Hallo Verena,
herzlichen Dank für Deine rasche Antwort. Natürlich habe ich beim PD nachgefragt, nur ist meine Chefin bis Montag im Urlaub. Und im Büro wusste auch keiner so richtig bescheid. Ich hoffe nur dass bis Montag nix passiert, im Schlaf geht die Kleine bis 45bpm runter... bisher war das maximal 70-80.
Habe übrigens ´hier im Forum auch was gefunden unter "Elternverfügung".
Liebe Grüße Sylvie
ja, das ist das wirklich schlimme daran, dass sich beim PD meist auch keiner oder bestenfalls einer richtig auskennt und man sich dann ziemlich alleine auf weiter Flur fühlt...
Ich helfe mal mit beim Daumendrücken, dass das Kind bis Montag stabil bleibt.
Liebe Grüße!!! _________________ Liebe Grüße, Verena (*07/78), mit Joana (*06/06), 35.SSW, tiefgreifende Entw.-störung, V.a. ASS, FI, und Joshua (*11/10), Hypopl. d. re. unt. Extremität + Oligodaktylie, statomot. Ret., und Frank (*02/84), der beste Ehemann der Welt!!!
Kinderkrankenschwester in der amb. Intensiv-Kinderkrankenpflege
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