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Wie umgehen mit Angst vor OP/wie ablenken während OP?
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Anna-Katharina
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BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 18:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marianne56,
Vielen Dank für deine Antwort! Very Happy
Lesen,Stricken ect.fällt mir da ziemlich schwer Embarassed
Wünsch euch vor allem viel Glück!!!
Guten Verlauf!!!
Liebe Grüße

P:S.War deiner vor der Schleuse schon weggedämmert?
Meiner bekommt Intravenöse Narkose also nicht mit Maske,hoffentlich bekommt er das nicht voll Bewußt mit wenn wir uns bei der Schleuße Trennen müßen Confused
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Marianne56
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BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 19:36    Titel: Wie umgehen mit Angst vor OP/ wie ablenken während der OP? Antworten mit Zitat

Hallo Anna-Katharina!

Soweit ich mich erinnern kann, bekam Florian schon auf dem Zimmer einen Beruhigungscocktail. Als der dann langsam anfing zu wirken, hat die Schwester mit mir zusammen dann das Bett in Richtung OP gebracht. Der Weg dahin ist in Vogtareuth ziemlich lang.

Dann mußten wir vor der OP-Schleuse warten.

Florian wurde auf die OP-Liege rübergehoben. Dann kamen die Ärzte mit der Maske.

Alle auf der Station waren während des kompletten Aufenthaltes unheimlich nett und verständnisvoll.

Ich hab diesmal vor der eigentlichen OP weniger Angst. Wohl aber, wie es ihm dann anschliessend geht. Immerhin bekommt er diesmal eine Knochen-OP. Das in 2008 war eine Sehnenverlängerung an beiden Knien und die Kniescheibe wurde wieder annähernd dahin geschoben, wo sie hingehört. Die war in der Mitte zwischen Schritt und Knie, er konnte die Knie überhaupt nicht mehr beugen.

Ich drück Euch die Daumen, dass auch alles gut geht.

VG

Marianne56

_________________
Marianne, 53, Alois,58, mit Florian, 26, schwere perinatale Asphyxie, weitreichender Hirnschaden, Tetraspastik, Anfallsleiden, geistige Behinderung,seit Dezember 2003 stationär in Wohpflege, Wolfgang, 24, gesund und munter

Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben.
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Anna-Katharina
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BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marianne.
Das bei meinem ist auch eine Knochen op.
Ich Glaub aber nicht so schlimm wie bei euch Wink
Bei ihm wird das Fersenbein durchtrennt dann ein Knochenspan aus dem Becken eingesetzt.
Hoffe er verkraftet es gut Rolling Eyes
Ich geb ihm vor ab schon Arnika Globuli und Schüßler Salze in der Hoffnung das alles gut znd schnell abheilt.
Schön das alle so nett und verständnisvoll zu euch waren!
Hab da schon andere Sachen erlebt, allerdings nicht in Tübingen!
Bin gespannt wie es wird Rolling Eyes
Liebe Grüße

_________________
Kids:98,2001,2006.+91+98
A-K.21.06-19.11.91(Frühchen.28SSW.890gr.38cm)
L-C.03.03.98 (19.SSW.)
S.1975
M. 1998Extrem Frühchchen(24SSW.730gr.33cm)
D.2001 Nephrotisches Syndrom (Gesund)ADHS
J.2006Epilepsie(Anfallsfrei),Autismus,Erste2Jahre Schlafapnoe.
Bevor du einen Menschen beurteilst,gehe drei Monde in seinen Mokassins.
Indianische Weisheit.
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Jakob05
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BeitragVerfasst am: 01.02.2010, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Alle !

Gerade lese ich den Satz in Mariannes Signatur:"Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, geben uns den Halt im Leben."

Denk bitte dran, das gilt auch und gerade bei OPs und anderen brenzligen Situationen. Wenn wir unsere Kinder stützen = Ihnen zeigen, dass wir mutig und tapfer mit der unvermeidlichen Situation umgehen, geben Sie uns den Halt das alles gut durchzustehen.
Kinder (aller Alterstufen) gehen gelassen mit Situationen um, solange Mama, Papa oder sonstige Bezugspersonen sachlich mit der Situation umgehen. Wir sind die Starken, damit rechnen unsere Kinder ganz fest. Wenn wir "umfallen", bricht für sie eine Welt zusammen.
Natürlich dürfen wir auch mal schwach sein, unsere Kinder dürfen uns weinen sehen, aber für sie muss dieses Erlebnis positiv enden. Wenigstens mit einem " Zusammen schaffen wir das!" und einem klitzekleinen Lächeln. Wir leben unseren Kindern vor, wie sie später im Leben mit brenzligen Situationen umgehen: ruhig und besonnen, mit der Gewissheit, dass man alles schaffen kann, was man muss oder panisch und aufgelöst mit der Gefahr die Sache erst richtig schlimm zu machen.
Wenn unser Grosser sein Dormicum bekommen hat, gibt es an der Schleuse auf jeden Fall trotz Allem immer etwas zu Lachen: Sobald er die "Grünen Jungs" sieht, beginnt er sie zu beschimpfen, dass sogar die Kittel rot werden. Twisted Evil Ich muss mir dann alles merken und ihm erzählen, wenn er wieder wach ist. Dann lachen wir nochmals gemeinsam. Laughing
Frei nach dem Motto: Das Leben ist manchmal hoffnungslos, aber nie ernst !!!

_________________
Cordula (65) + Stephan (68) mit Ira (86), Marvin (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), Jakob (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + Konrad 10/07 (GS, OSAS, Laryngomalazie,Tracheostoma)
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inaliane
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BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

unsere Große muss am 22.02. auch in die Klinik, eine große Ohren OP. ich bin jetzt schon hibbelig, weil bisher hat sie den Coktail nie getrunken, die Ärzte schlafen ehr als meine Tochter, weil sie es immer schaffte im letzten Moment ihren Kopf wegzudrehen.
Anfassen lassen von Schwestern geht schon mal gar nicht, eine Arztuntersuchung nur mit viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel Geduld und Zeit, die die Ärzte leider oft nicht haben. Ich hoffe, dass wir es mit Laptop und einigen neuen Musik- CDs hinbekommen.

LG Ina

_________________
Dana geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 20% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
Mara geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS
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Anna-Katharina
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BeitragVerfasst am: 02.02.2010, 21:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ina.
Wünsch euch auch viel Glück!!!
Das mit dem Coktail ist wirklich schwierig Rolling Eyes
Mein Kleiner hat z.b.auch nur 2 Getränke die er Akzeptiert und die auch nur wenn er selber mithilft.
Erklären bringt in diesem Fall leider nichts.
Meinem Großen (der,der Operiert wird)kann ich wenigstens einiges erklären.
Liebe Grüße.
P:S In solchen Fällen wie bei euch auch sollten sie halt mehr Zeit einplanen wenn es schon vorher bekannt ist und z.b.die Visite bei ihr zulezt machen.
Aber soweit Denken sie leider meist nicht Sad

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inaliane
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BeitragVerfasst am: 03.02.2010, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

@ Anna-Katharina,
erklären kann ich auch, aber in manchen Bereichen ist eine Wand leichter zu überzeugen einen Durchgang zu bilden, als meine Tochter zu überzeugen einen "Drink" zu nehmen. Das habe ich auch den Ärzten gesagt, ob es was bringt - wir werden sehen.

Ich wünsche euch viel Erfolg für die Operation und das sich die Nervosität davor gelohnt hat und die Zeit danach bis er wieder fit ist, schnell vergeht.

LG Ina

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Sandra ...
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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Wir haben gerade eine OP unter Vollnarkose mit unserer jüngsten hinter uns.Der Zugang wurde im Vorfeld schon von einem Kinderarzt gelegt!!Bevor es zum OP ging bekam sie diesen Sch..egal Saft,wirke bei Saskia nur leider kein Stück!!In Oldenburg hätte man auch bei seinem Kind bleiben dürfen,bis es schläft!!Unsere tapfere kleine Maus hat das ganz alleine toll geschafft,mit Ärzten,die super auf das Kind eingehen konnten!Ich musste draußen im Warteraum alleine sitzen und warten.Man versucht sich mit Zeitung lesen abzulenken.Aber am Ende ist es doch so,dass die Gedanken nur bei seinem Kind sind,bis der Arzt kommt!!!!!!!!!!!!Ich denke das ist auch gut und richtig so!!
Wünsche Euch alles Gute
Sandra
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Anna-Katharina
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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 14:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sandra.
Danke das du deine Erfahrung mit uns teilst.
Super das die Ärzte so gut mit ihr umgingen.
@Ina
Hallo Ina.
Ich hoffe das kam nicht falsch an Embarassed
Ich meinte damit meinem großen kann ich es erklären,er versteht es somit geht das.
Mein Kleiner (Ähnliche verdachtsdiagnose,wie bei euch Diagnostieziert)ist es da schwierig.
Von daher versteh ich was du meinst!
Bei uns ist ein normaler Kinderarzt termin schon nur am Ende der Sprechstunde möglich,und selbst dann schwierig.
Selbst an "normalen"Tagen akzeptiert er nur 2 Sorten Getränk,wie schwierig muß es für euch dann erst in so einer Ausnahmesituation sein.
Liebe Grüße

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BeitragVerfasst am: 04.02.2010, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anna-Katharina,

bei mir kam nichts falsch an, habe mich auch nicht auf die Zehen getreten gefühlt Very Happy
Habe nur mal geschildert wie es ist.

Vor 3 Jahren bei der Not-OP meiner Kleinen, hieß es 20 min, daraus wurden 3,5 h wenn nicht gar 4h. Es war nachts, nirgens gab es wenigsstens eine Zeitung zum Lesen. Wir sind vor dem OP hin und her getigert und irgend wann wurde der Zeitungsautomat gefüllt und wir holten eine. Was ich gelesen hatte, wußte ich allerdings nicht mehr.
Die Gedanken hat man leider nicht unter Kontrolle und zähmen lassen sie sich auch nicht.

Berichte doch nach der OP wie es gelaufen ist.

LG Ina

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