Wir haben hier so ein Wunder sitzen...................
recht munter und schwer diskutierend mit mir.
Alena hatte mehrere Infarkte, schweres Gehirnbluten und Entfernung eines Angioms in der linken Gehirnhälfte, beim Sprachzentrum.
Sie konnte, als sie aus dem Koma kam, kein Wort mehr reden, laut Logopädin in der Reha wird sie auch nichts mehr erlernen, kein Sprachverständnis nichts mehr.
Niemand hat mir geglaubt, das Alena alles versteht, nur nicht mehr sprechen konnte.
Dank vieler Therapien zuhause, sehr viel Geduld und Spucke hat sie alles wieder erlernt, spricht noch etwas langsamer, aber kann alles wieder reden.
Wünsche allen so viel Glück und Erfolg,
glaubt an eure Kinder, es geht ganz viel!!!!
Liebe Grüße Anja _________________ Ralf65,Anja68,Larissa95 Alena 96, Gehirnbluten mit 11 Jahren durch Angiom, Hemiparese rechts, Aphasie,
habe mir in letzter Zeit wieder verstärkt Gedanken gemacht, warum mein Sohn soviele Schwierigkeiten mit dem Spracherwerb hatte. Ich will ja nicht meckern, er spricht jetzt soweit ganz gut. Allerdings hat er immer noch große Probleme mit der Grammatik und mit der Erzählplanung. Es ist sehr schwer, seinen Ausführungen zu folgen.
Nun mein Gedanke, der mir in letzter Zeit immer öfter kommt:
Mein Sohn hatte im Alter von neun Monaten einen Schädelbruch. An der Stelle des Bruchs liegt das Broca-Zentrum. Nun habe ich gelesen, daß dieses Areal vor allem für die grammatischen Aspekte sowie die Bildung abstrakter Wörter zuständig ist.
Und das Kinder bis drei Jahre ihre Sprache in diesem Zentrum ausbilden.
Im Krankenhaus wurde vor der Entlassung ein EEG geschrieben. Ohne Befund.
Bei der Krankenhausaufnahme wurde u.a. ein MRT gemacht, bei dem festgestellt, wurde, daß es nicht zu Gehirnblutungen gekommen ist. Also eigentlich soweit alles gut. Warum hat der Junge aber nun doch so viele Schwierigkeiten mit der Sprache?
Kann es sein, daß es trotzdem zu einer Verletzung des Hirnareals gekommen ist, vielleicht auch durch den dumpfen Schlag? _________________ LG
Katrin
Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
da wir es ja auch mit Sprachentwicklungsverzögerung zu tun haben, bin ich schon mehrmals auf deine Beiträge gestoßen. Ich hatte gedacht, dass das Problem bei eurem Sohn in der Schwerhörigkeit lag; oder habe ich da was falsch verstanden? Oder hast du Grund zu der Annahme, dass es nicht die einzige Ursache war?
Tut mir leid, dass ich auf deine Frage nicht wirklich antworten kann. Wir haben inzwischen ein Hörproblem definitiv ausschließen können. Weitere Abklärung läuft, kann aber noch dauern.
Gruß Britta _________________ Tochter L. (*03/08) mit Sprachentwicklungsverzögerung und zwei relativ fitten Geschwistern
da wir es ja auch mit Sprachentwicklungsverzögerung zu tun haben, bin ich schon mehrmals auf deine Beiträge gestoßen. Ich hatte gedacht, dass das Problem bei eurem Sohn in der Schwerhörigkeit lag; oder habe ich da was falsch verstanden? Oder hast du Grund zu der Annahme, dass es nicht die einzige Ursache war?
Schwerhörigkeit war auch das Problem meines Sohnes. Wurde mit reichlich 3 Jahren durch die Rachenmandel-OP behoben.
Allerdings hat mich immer gewundert, warum er danach soviel Mühe hatte, daß sprechen zu erlernen. Es hat sehr lange gedauert und er hatte so gut wie keinen Wortschatz. Wir müssen auch jetzt immer noch jedes neue Wort mehrfach wiederholen, bevor es bei ihm abgespeichert ist. Ich habe immer den Eindruck, er lernt das alles auswendig, so wie Fremdsprachvokabeln. Normalerweise haben Kinder ja einen gewissen passiven Wortschatz auch wenn sie noch nicht sprechen können. Bei ihm war da aber einfach nichts.
Entweder lag bei ihm die Schwerhörigkeit bereits im Babyalter vor oder es ist noch irgendwas anderes gewesen. Das ist natürlich jetzt nicht mehr nachvollziehbar. Unsere damalige KiÄ war uns leider nie eine große Hilfe und hat unsere Sorgen wegen des Nichtsprechens stets abgetan. _________________ LG
Katrin
Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
Naja, für mich hört sich das so an als ob die Schwerhörigkeit tatsächlich bereits im Babyalter vorlag. Dann konnte euer Sohn ja auch wirklich keine 'Muttersprache' in dem Sinn in den ersten Jahren erwerben und es ist vermutlich nicht so verwunderlich, dass er sich die Sprache danach so hart erarbeiten mußte. _________________ Tochter L. (*03/08) mit Sprachentwicklungsverzögerung und zwei relativ fitten Geschwistern
Verfasst am: 04.02.2011, 12:54 Titel: Dyspraxie durch Erkrankungen?
Hallo ihr Lieben,
kann eine Infektion oder eine immer wiederkehrende Unterzuckerung als
Neugeborenes, zu einer Störung im Sprachzentrum oder in den motorischen Zentren führen? Auch wenn das MRT
unauffällig ist?
Sauerstoffmangel und Blutungen gab es nicht.
Feli hat die zentralen Koordinationsstörungen sprachlich und körperlich.
Er ist muskelhypoton und hat eine leichte Epilepsie.
Die Entwicklung geht stetig weiter, durch intensive Therapien!
Lassen sich Ursachen und Prognosen überhaupt ableiten?
LG Dani
hm, mein Kind ist jetzt 2,5 Jahre und spricht außer sehr selten Ja-ja-ja gar
nichts.
Ich staune immer über die vielen Diagnosen, die ihr teilweise bekommt,
wir wissen trotz zwei MRTs quasi gar nichts.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass je mal das Wort Infarkt bestätigt
oder ausgeschlossen wurde.
Ich habe die MRT Berichte in Kopie auf CD und nehme sie überall mit hin,
aber äußern will(?) sich dazu keiner
Manchmal kommt es mir so vor als müsse ich mal bei der Krankenkasse
ein Gutachten anfragen, da sie eine schwere Kopf-OP hatte und ich nie
weiß, ob die Ärzte nichts dazu sagen können oder wegen möglicher OP-
Schäden nichts sagen wollen.
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen