REHAkids - Das Forum für besondere Kinder.

  Partner-Links:  

amazon.de www.ernstings-family.de JAKO-O ... ausgewählte Kindersachen! Kinderbutt ...was Kinder mögen! Babybutt Tchibo - Jede Woche eine neue Welt
SuchenSchnellsuche:  

Chat-RaumSmalltalk-Chat  
Chat-RaumThemen-Chat (28.5.-31.5. Pfingstpause)

Chancen auf Sprechen, wenn Sprachmotorik im Gehirn zerstört
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Sprache und Kommunikation
Vorheriges Thema anzeigen :: Dieses Thema einem Freund schicken :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
CarolineF
Heilpädagogin
Heilpädagogin


Anmeldedatum: 24.05.2005
Beiträge: 1585
Wohnort: Kehl

BeitragVerfasst am: 31.01.2011, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

HÄ???????
_________________
HEP ,Heilpädagogin und angehende Kommunikationspädagogin (Fachmensch für UK)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen







Verfasst am:     Titel: Anzeige

Nach oben
Anja Katharina
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 06.03.2010
Beiträge: 2966
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 31.01.2011, 22:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nicole, hallo an alle!!!

Wir haben hier so ein Wunder sitzen...................

recht munter und schwer diskutierend mit mir.

Alena hatte mehrere Infarkte, schweres Gehirnbluten und Entfernung eines Angioms in der linken Gehirnhälfte, beim Sprachzentrum.

Sie konnte, als sie aus dem Koma kam, kein Wort mehr reden, laut Logopädin in der Reha wird sie auch nichts mehr erlernen, kein Sprachverständnis nichts mehr.

Niemand hat mir geglaubt, das Alena alles versteht, nur nicht mehr sprechen konnte.

Dank vieler Therapien zuhause, sehr viel Geduld und Spucke hat sie alles wieder erlernt, spricht noch etwas langsamer, aber kann alles wieder reden.

Wünsche allen so viel Glück und Erfolg,

glaubt an eure Kinder, es geht ganz viel!!!!

Liebe Grüße Anja

_________________
Ralf65,Anja68,Larissa95 Alena 96, Gehirnbluten mit 11 Jahren durch Angiom, Hemiparese rechts, Aphasie,
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
katrin-fish
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 18.12.2008
Beiträge: 1542
Wohnort: Nordsachsen

BeitragVerfasst am: 31.01.2011, 23:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

habe mir in letzter Zeit wieder verstärkt Gedanken gemacht, warum mein Sohn soviele Schwierigkeiten mit dem Spracherwerb hatte. Ich will ja nicht meckern, er spricht jetzt soweit ganz gut. Allerdings hat er immer noch große Probleme mit der Grammatik und mit der Erzählplanung. Es ist sehr schwer, seinen Ausführungen zu folgen.

Nun mein Gedanke, der mir in letzter Zeit immer öfter kommt:
Mein Sohn hatte im Alter von neun Monaten einen Schädelbruch. An der Stelle des Bruchs liegt das Broca-Zentrum. Nun habe ich gelesen, daß dieses Areal vor allem für die grammatischen Aspekte sowie die Bildung abstrakter Wörter zuständig ist.
Und das Kinder bis drei Jahre ihre Sprache in diesem Zentrum ausbilden.
Im Krankenhaus wurde vor der Entlassung ein EEG geschrieben. Ohne Befund.
Bei der Krankenhausaufnahme wurde u.a. ein MRT gemacht, bei dem festgestellt, wurde, daß es nicht zu Gehirnblutungen gekommen ist. Also eigentlich soweit alles gut. Warum hat der Junge aber nun doch so viele Schwierigkeiten mit der Sprache?
Kann es sein, daß es trotzdem zu einer Verletzung des Hirnareals gekommen ist, vielleicht auch durch den dumpfen Schlag?

_________________
LG
Katrin


Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BrittaJM
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 30.11.2010
Beiträge: 64
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 01.02.2011, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katrin,

da wir es ja auch mit Sprachentwicklungsverzögerung zu tun haben, bin ich schon mehrmals auf deine Beiträge gestoßen. Ich hatte gedacht, dass das Problem bei eurem Sohn in der Schwerhörigkeit lag; oder habe ich da was falsch verstanden? Oder hast du Grund zu der Annahme, dass es nicht die einzige Ursache war?

Tut mir leid, dass ich auf deine Frage nicht wirklich antworten kann. Wir haben inzwischen ein Hörproblem definitiv ausschließen können. Weitere Abklärung läuft, kann aber noch dauern.

Gruß Britta

_________________
Tochter L. (*03/08) mit Sprachentwicklungsverzögerung und zwei relativ fitten Geschwistern
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
katrin-fish
REHAkids Urgestein
REHAkids Urgestein


Anmeldedatum: 18.12.2008
Beiträge: 1542
Wohnort: Nordsachsen

BeitragVerfasst am: 01.02.2011, 08:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Britta,
BrittaJM hat folgendes geschrieben:

da wir es ja auch mit Sprachentwicklungsverzögerung zu tun haben, bin ich schon mehrmals auf deine Beiträge gestoßen. Ich hatte gedacht, dass das Problem bei eurem Sohn in der Schwerhörigkeit lag; oder habe ich da was falsch verstanden? Oder hast du Grund zu der Annahme, dass es nicht die einzige Ursache war?

Schwerhörigkeit war auch das Problem meines Sohnes. Wurde mit reichlich 3 Jahren durch die Rachenmandel-OP behoben.
Allerdings hat mich immer gewundert, warum er danach soviel Mühe hatte, daß sprechen zu erlernen. Es hat sehr lange gedauert und er hatte so gut wie keinen Wortschatz. Wir müssen auch jetzt immer noch jedes neue Wort mehrfach wiederholen, bevor es bei ihm abgespeichert ist. Ich habe immer den Eindruck, er lernt das alles auswendig, so wie Fremdsprachvokabeln. Normalerweise haben Kinder ja einen gewissen passiven Wortschatz auch wenn sie noch nicht sprechen können. Bei ihm war da aber einfach nichts.
Entweder lag bei ihm die Schwerhörigkeit bereits im Babyalter vor oder es ist noch irgendwas anderes gewesen. Das ist natürlich jetzt nicht mehr nachvollziehbar. Unsere damalige KiÄ war uns leider nie eine große Hilfe und hat unsere Sorgen wegen des Nichtsprechens stets abgetan.

_________________
LG
Katrin


Katrin ('71), Mika (12/03), expressive SEV, AVWS, Wirbelwind
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BrittaJM
Mitglied
Mitglied


Anmeldedatum: 30.11.2010
Beiträge: 64
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 01.02.2011, 10:40    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, für mich hört sich das so an als ob die Schwerhörigkeit tatsächlich bereits im Babyalter vorlag. Dann konnte euer Sohn ja auch wirklich keine 'Muttersprache' in dem Sinn in den ersten Jahren erwerben und es ist vermutlich nicht so verwunderlich, dass er sich die Sprache danach so hart erarbeiten mußte.
_________________
Tochter L. (*03/08) mit Sprachentwicklungsverzögerung und zwei relativ fitten Geschwistern
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dani+Feli
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 16.10.2008
Beiträge: 495
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04.02.2011, 12:54    Titel: Dyspraxie durch Erkrankungen? Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

kann eine Infektion oder eine immer wiederkehrende Unterzuckerung als
Neugeborenes, zu einer Störung im Sprachzentrum oder in den motorischen Zentren führen? Auch wenn das MRT
unauffällig ist?
Sauerstoffmangel und Blutungen gab es nicht.
Feli hat die zentralen Koordinationsstörungen sprachlich und körperlich.
Er ist muskelhypoton und hat eine leichte Epilepsie.

Die Entwicklung geht stetig weiter, durch intensive Therapien!
Lassen sich Ursachen und Prognosen überhaupt ableiten?
LG Dani
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden







Verfasst am:     Titel: Anzeige

www.tchibo.de
Nach oben
Oskar
Stamm-User
Stamm-User


Anmeldedatum: 15.03.2009
Beiträge: 377

BeitragVerfasst am: 04.02.2011, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hm, mein Kind ist jetzt 2,5 Jahre und spricht außer sehr selten Ja-ja-ja gar
nichts.
Ich staune immer über die vielen Diagnosen, die ihr teilweise bekommt,
wir wissen trotz zwei MRTs quasi gar nichts.
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass je mal das Wort Infarkt bestätigt
oder ausgeschlossen wurde.
Ich habe die MRT Berichte in Kopie auf CD und nehme sie überall mit hin,
aber äußern will(?) sich dazu keiner Evil or Very Mad
Manchmal kommt es mir so vor als müsse ich mal bei der Krankenkasse
ein Gutachten anfragen, da sie eine schwere Kopf-OP hatte und ich nie
weiß, ob die Ärzte nichts dazu sagen können oder wegen möglicher OP-
Schäden nichts sagen wollen.

Viele Grüße, Oskar
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    REHAkids Foren-Übersicht -> Sprache und Kommunikation Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Dieses Thema einem Freund schicken

Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3
Seite 3 von 3

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben.
Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen


Seite erstellt in 0.13 Sekunden
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subGreen style by ktauber