Muss es denn Brei sein?
Wenn er an der Möhre lutscht, wie wärs dann mit einem Möhrengläschen? Oder einem Obstglas? Banane?
Überall auf der Welt wird was anderes als erste Kost genutzt. Ich denke es gibt da keine feste Regel.
Zeigt er denn Interesse am essen, wenn die gesamte Familie am Tisch sitzt und isst? Will er dann was abhaben? Falls ja, dann lass ihn ruhig. Wenn die Mama Brot ist, dann darf er das auch. Futterneid bringts rein...
Es soll Kinder geben die mögen einfach keinen Brei. Meiner mochte auch keinen, aber jetzt mit einem Jahr findet er den voll toll. _________________ Ruth *1986 mit Linus 10/08 Muskeldystrophie (zu 98% Duchenne)
Verfasst am: 06.12.2009, 07:10 Titel: Re: Mein Sohn macht den Mund nicht auf beim Brei essen
Hallo Jamie,
es gibt Kinder, die länger als andere sich ausschließlich von (Mutter)Milch ernähren.
Meine Tochter stillte gut 8 Monate voll. Danach nahm sie nur winzige Mengen Beikost zu sich.
Ist es denn zwingend notwendig, dass dein Sohn jetzt Beikost bekommen soll? Brei ist in der Regel niederkalorischer als Muttermilch.
Wäre er denn in der Lage mit den Fingern zu essen? Also ein Stück Banane statt Karottenbrei oder ähnliches?
Mit 4 Monaten Beikost geben finde ich (auch bei nicht behinderten Kindern) generell _zu_ früh, da Nieren und Darm erst reif dafür werden müssen.
Im Grunde wissen Babys, was ihr Körper verkraftet.
Ich lese, dass ihr einen Abstand von 4 Stunden habt. Ist dieser von dir vorgegeben oder hat er ihn selbst gewählt?
Lisa aß und isst von Geburt an, wenn sie hungrig ist.
Fütterungsversuche deinerseits würde ich erstmal sein lassen. Möglich, dass er dir in ein, zwei Wochen oder Monaten dein Essen aus der Hand reißt.
jamiekd hat folgendes geschrieben:
Hallo,
mein Sohn (8 Monate) soll von Milch auf Brei umgestellt werden. Bis vor einem Monat bekam er ausschließlich abgepumpte Muttermilch. Die Milch muss ich immer abpumpen, weil er seit Geburt an der Brust nicht saugen konnte.
Der Osteopath meinte damals, dass dies eine Folge seines nach hinten eingedrückten Kinns wäre. Er hatte ja auch eine starke Schädelasymmetrie, die jetzt dank Kopforthese behoben ist, einen nach rechts versetzten Unterkiefer (hat sich schon deutlich gebessert) und eine totale Asymmetrie in der Haltung und den Bewegungen. Durch Vojta- und Bobath-Übungen haben wir jetzt die Haltungs- und Bewegungsasymmetrie hinbekommen, und ich glaubte, ich wäre jetzt fertig.
Leider scheint es noch nicht so. Ich versuche jetzt seit einem Monat, ihm Mittags Brei zu geben (4. Monat). Leider macht er den Mund so gut wie nie auf, trotz Zureden, Stimulationsversuchen, und wenn er es mal kurz macht, dann ist da seine Zunge, die am Gaumen klebt und dem Löffel den Weg versperrt. Ich muss immer irgendwie den Löffel zwischen Zunge und Gaumen quetschen, um den Brei in den Mund zu stopfen. Von alleine klappt es so gut wie nie, jedes Mal Gewalt ist jedoch auch nicht gut. Wenn ich abwarte, bis er lacht oder redet (sehr selten), wird leider meist geprustet.
Sobald der Brei im Mund ist, wird er problemlos geschluckt. Aber mein Sohn scheint noch nicht begriffen zu haben, dass er zum Essen den Mund aufmachen und die Zunge unten lassen muss.
Gibt es irgendwelche Tricks, die ich versuchen könnte, um ihm dies klar zu machen.
Der Abstand zur vorherigen Mahlzeit beträgt ungefähr 4 Stunden, er hat also auch Hunger. Milch würde er problemlos so ca. 150-180 ml trinken.
Ich muss noch erwähnen, dass er das Saugen aus der Flasche auch nicht richtig kann. Normalerweise sieht man bei Verwendung von Anti-Kolik-Saugern die Luft gleichmäßig in die Flasche zurückkommen. Bei ihm wird der Sauger regelrecht in den Mund gezogen und sitzt dort ganz fest und immer fester, so dass ich nach ein paar Saugzügen ihm den Sauger im Mund durch Drehen lockern muss, damit die Luft nachströmt. Ansonsten ist irgendwann der ganze Sauger komplett eingedrückt. Von alleine lässt er nie locker, es scheint ihn nicht zu stören, wenn im Mund alles ganz fest sitzt. Das ist auch der Grund, warum ich, als er das Saugen an der Flasche so halbwegs brachte, nie mehr probiert habe, ihn anzulegen.
Spatz ist mein zweites Kind, Ich hatte mit meinem ersten nie Probleme, auch bei anderen Kindern im Freundeskreis nicht. Andere Personen sind auch nicht erfolgreicher im Füttern.
Mittlerweile habe ich auch den Eindruck, dass mein Sohn keine Lust mehr auf die Fütterungsversuche hat. Der Mund wird immer weniger aufgemacht. Hungern lassen bis zur nächsten Mahlzeit, um es dann noch einmal mit Brei versuchen, bringt auch nichts, er schreit höchstens, macht jedoch den Mund nicht besser auf. Wenn er am Tag wenig isst, holt er sich die fehlende Menge dann eben bei mehreren Mahlzeiten in der Nacht.
Kennt jemand ähnliches und hat ein paar Tipps, die ich ausprobieren kann?
Vielen Dank.
Viele Grüße,
Jamie
_________________ Tochter (12/98): Asperger (ICD10 - F 84.5)
spontan würde ich Dir raten, einfach mal verschiedene Arten und Größen von Löffeln und unterschiedliche Konsistenzen des Breis auszuprobieren... wenn dies auch nichts hilft versuch es doch erst einmal mit Trinkbrei (den Brei also im Fläschchen füttern)? Kann es vielleicht sein, daß die Löffel die er freiwillig in den Mund nimmt, aus Metall sind und Du zum Füttern Plastik verwendest?
LG, David.
Trinkbrei würde ich nicht geben, da er beim Trinken mit der Flasche nicht genügend eingespeichelt werden kann.
Diese Breie enthalten Stärke, die im Mund durch das im Speichel enthaltene Enzym Amylase vorverdaut wird.
Die Vorverdauung ist nun mal besser für Magen und Darm. _________________ Tochter (12/98): Asperger (ICD10 - F 84.5)
vielen Dank für Eure lieben Antworten und tollen Tipps.
Ich werde jetzt mal verschiedene Dinge ausprobieren und dann darüber berichten.
1. Füttern im Autositz. Vielleicht will Söhnchen uns ja beim Essen anschauen.
2. Verschiedene Löffelgrößen und Materialien. Bis jetzt haben wir Metall-Kaffeelöffel genommen. Das sind die, die er sich auch in den Mund steckt. Leider macht er das verkehrt herum, so dass wir das nicht richtig nutzen können. Vielleicht will er aber auch einen kleineren Löffel oder einen aus Plastik. Einen roten Löffel habe ich leider nicht.
3. Verschiedene Sorten Speisen. Bis jetzt hatte Söhnchen Möhren-Brei und Möhren-Kartoffelbrei.
Werde jetzt mal Obstbrei probieren. Außerdem Milch vom Löffel. Milch trinkt er ja gerne, mal sehen, was dabei herauskommt.
4. Trinkbrei. Also Möhre mit Wasser verdünnt oder Möhre mit Milch. Dazu muss ich aber erst mal einen passenden Sauger kaufen. Habe nur Teesauger im Hause.
5. Habe schon probiert, beim Füttern "Aaahh" zu sagen, ihn zum Lachen zu bringen," Mamm-mamm" mit Schmatzgeräuschen, und dann schnell Löffel reinschieben,sobald sich eine Öffnung im Mund zeigt. Muss dann immer noch die Zunge runterdrücken. Selbst mitzuessen habe ich noch nicht probiert. Ich muss mal überlegen, wie ich das mache, da ich ja dazu eine freie Hand brauche. Aber wenn mein Mann ihn auf den Schoß nimmt oder Söhnchen im Autositz sitzt, müsste es ja klappen.
6. Brei an der Lippe leckt er nicht ab. Dafür den Waschlappen für die Gesichtswäsche. Stoff im Mund mag er sehr, scheint sein Schnullerersatz zu sein. Werde mal probieren, ein Stoffläppchen mit Brei zu tränken, mal sehen, ob er daran saugt.
7. Muss versuchen, geduldiger, ruhiger und fröhlicher zu werden. Vielleicht zeige ich Söhnchen ja, dass ich das Essen zu wichtig finde, verspanne, und dann ist er auch verspannt. Unter Anstrengung presse ich zumindest auch oft den Mund zusammen.
@Sandra
Mein großes Kind mochte auch überhaupt keine Stückchen im Brei, sofort wurde alles ausgespukt, bei Beharren gebrochen. Wir haben dann winzigste Kügelchen aus Milchbrötchen gedreht und diese ihm in den Mund geschoben. Irgendwann konnten wir die Stückchen größer machen, und dann hat es irgendwann Milchbrötchen gegessen. Danach auch andere stückige Kost. Mittagessen aus Stückchen erst ganz zum Schluss (konnte sich wohl an die vergeblichen Fütterungsversuche erinnern).
@Marlene
Söhnchen ist schon über 8 Monate alt. Ich wollte gerne langsam mit der Beikost anfangen, da es doch zeitlich sehr aufwendig ist (2-3 Stunden), immer die gesamte Menge Muttermilch abzupumpen. An der Brust hat er leider nie getrunken. Das hat etwas mit seinem von Geburt an schiefem und eingedrücktem Kinn zu tun. Außerdem presst er die Sauger so zusammen, dass ich ihm meine Brust nicht geben möchte. Hatte es am Anfang gesucht, war extrem lange wund, und Söhnchen hatte trotzdem nichts getrunken.
Söhnchen ist jetzt mobiler, und in der Zeit würde ich lieber mit ihm spielen. Auch für mein anderes Kind hätte ich dann mehr Zeit.
Die 4 Stunden Abstand vor dem Mittagessen gebe ich vor, allerdings, wenn er Hunger zeigt, bekommt er auch eher. Ansonsten bekommt er Milch nach Bedarf, was bedeutet, dass ich nachts nach wie vor dreimal rausmuss zum Füttern und einmal zum Abpumpen. Tagsüber hält er jetzt seit 3 Wochen einen Abstand von 3-4 Stunden problemlos ein. Vorher waren es meist 2-2,5 Stunden.
@Alle
Vielen Dank noch einmal und liebe Grüße. Ich werde berichten.
wenn dir der Stress mit dem Abpumpen zu viel ist, könntest du doch auch vorerst Pre-Milch zufüttern. Egal ob du Brei oder Pre-Milch nimmst, der Anteil an Muttermilch wird abnehmen. Dann könntest du vielleicht mit mehr Ruhe ans Zufüttern gehen. Wenn du etwas Mutermilch einfrierst, kannst du ja auch noch ein paar Monate länger mischen und so für Abwehrstoffe sorgen.
Ich habe 9 Monate voll abgepumpt und es war schon ein riesiger Unterschied als ich das nicht mehr gemacht habe.
Uns wurde von den Esstherapeuten übrigens abgeraten auf dem Schoß zu füttern. Wenn du alleine bist kannst du das dann auch nicht machen. Außerdem wird der Freiheitsdrang der Kinder auch größer und dann wird Essen erst recht zum Kampf.
Zitat:
7. Muss versuchen, geduldiger, ruhiger und fröhlicher zu werden.
Das ist leichter gesagt als getan. Ich hoffe, dass du bald einen Weg dorthin findest.
Bitte keinen Trinkbrei. Damit wird der erste Verdauungsschritt im Mund umgangen. Das ist ungesund und nicht gut.
Brei soll nur vom Löffel kommen wenn möglich.
ICh würde ihm mal gedünstete Gemüsestücke geben wenn es das lieber mag...und wenn er sich verschluckt..tja dann verschluckt er sich eben.
verschlucken ist nix schlimmes..es trainiert das Schlucken..die Kinder müssen ja über versuch und Irrtum lernen wie es geht.
Und dann wirklich keine Streß machen und ihm Zeit lassen..kein Kind muß Brei essen. Vielleicht will er in ein paar Wochen Monaten.
Und als Flaschensystem würde ich euch mal Avent empfehlen. Die kann man nicht einsaugen und es sind Anti-Kolikflaschen. _________________ LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
...und wenn er sich verschluckt..tja dann verschluckt er sich eben.
Ich habe mich nicht getraut das zu schreiben
Was sich sonst noch gut auflöst im Mund ist der berühmte Butterkeks (gibt bestimmt gleich schimpfe wegen Zuckergehalt)
Und ich weiß nicht ob es ein Ammenmärchen ist oder stimmt. Ein Apfelstück soll wohl wirklich stecken bleiben können, eine Birne nicht wenn sie reif ist, so wurde es mir mal erzählt. Ob was dran ist, weiß ich nicht.
Falls sich das Kind richtig verschlucken sollte, nicht auf den Rücken klopfen, sondern auf den Kopf halten.
LG
Gisi _________________ Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
Diese Füttterprobleme habe ich auch noch und Konrad ist 2 Jahre alt.
Wichtig ist m.E., dass das Essen nicht zum Machtspiel wird. Auch meine Logopädin rät: Keine Tricks, kein Überreden, kein Zwang !
Unsere Kinder sind eigenständige Menschen mit eigenen Bedürfnissen. Wer von uns will schon zum Lachen gebracht werden und dann einen Löffel Brei reingeschoben bekommen. Selbst gefüttert werden ist grässlich. Probiert es aus !!! So fühlt sich ein Kind auch.
Warum essen wir ? Aus Hunger, weil es schön warm im Bauch macht, weil wir uns was gönnen, um uns Gutes zu tun ! Und was machen wir mit unseren Kindern ? Anschnallen, reinstopfen, überreden, austricksen !! Wie soll das zum "Lustgewinn Essen" führen ?
Keine Sorge, ich will niemanden angreifen. Ich selbst verfalle auch oft in diese Muster, denn die Sorge um schlechte Ernährung steckt tief in uns drin.
Immer wenn es bei uns essenstechnisch nicht weiterging, habe ich letztlich einen Fehler bei mir gefunden. Wenn ich ihn abgestellt habe, meinem Sohn die "lange Leine" gelassen habe, hat es wieder ein Stückchen besser geklappt. Meist erwarten wir als Mütter zu schnell zu viel.
Wie oft musste Dein Sohn / mein Sohn unangenehme Unbetrsuchungen im Mund über sich ergehen lassen. Das sitzt tief ! Wie soll Essen da Spass machen ?
Ausserdem merken Kinder sehr schnell, wann sie das Ruder in der Hand haben. Was ist einfacher als den Mund zu zumachen. Schon ist man Chef, schon müssen andere sich nach dem Kind richten.
Lass deinem Sohn Zeit und gib ihm Gelegenheit selbst Spass am Essen zu finden. Setzt ihn mit an Euren Tisch zu den Mahlzeiten. Lass ihn nur das Probieren was er mag. Keine Spielsachen bei Tisch, nur sein Teller und Besteck. Dann bekommt er aufgelegt, was er möchte, nur ganz wenig zum Spielen. Wenn er nichts möchte, ist das auch okay. Keine Tricks, auch wenn's schwer fällt.
Zum Selbstdranrumlutschen gibt es auch Füttersäckchen (ebay 160378182901), wie ein Schnuller mit einem Netzsäcken, in das man Obst oder ähnliches reintun kann, da kommt nur Matsche raus und er kann sich nicht verschlucken. Vielleicht gefällt ihm das ja.
Ausserdem gibt es Flexilöffel Dr.Boehm (ebay 170416290988), die können beim Schlucken im Mund bleiben. _________________ Cordula (65) + Stephan (68) mit Ira (86), Marvin (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), Jakob (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + Konrad 10/07 (GS, OSAS, Laryngomalazie,Tracheostoma)
ich kann mich Cordulas Zeilen bis auf die letzte anschließen. Das kommt mir alles sehr bekannt vor
Der Flexilöffel war für unsere Tochter überhaupt nicht geeignet. Sie braucht einen möglichst harten Löffel, damit sie ihn gut spürt. Das muss man eben probieren.
Die Füttersäckchen kann man sich übrigens auch einfach selber basteln. Einfach Mulltücher nehmen, Essen einwickeln, zubinden und schon hat das Kind etwas zum probieren.
Zitat:
Was sich sonst noch gut auflöst im Mund ist der berühmte Butterkeks (gibt bestimmt gleich schimpfe wegen Zuckergehalt)
Ich habe auf anraten des Esstherapeuten mit Pudding, Sprühsahne und Eis angefangen. Die Mütter, die auf gesunde Ernährung wert legen sind fast in Ohnmacht gefallen. Aber unsere Kleine mag nicht gerne süß essen. Kekse mag sie, aber sonst ist süß überhaupt nicht ihre Welt.
Wir haben ab und zu einfach alle möglichen Lebensmittel hingestellt und sie probieren lassen. Das war eine schöne Sauerei Jetzt wissen wir aber einiges über ihre Vorlieben: Leberwurstbrot geht gar nicht, zermatschte Gurke ist total lecker, Käse ist Mittelmaß, Wienerle sind lecker, Zwieback mit Sprühsahne ist klasse .... und natürlich muss sie es sich selber in den Mund stecken können, sonst will sie gar nicht.
ich bekomme ja immer mehr Vorschläge und Tipps. Vielen, vielen Dank.
Ich werde jetzt mal berichten. Ich habe heute Mittag die Babyschale zum Füttern genommen, Möhren-Kartoffel-Brei gefüttert und verschiedene Löffel ausprobiert. Wir haben in einer halben Stunde ein halbes 4-Monats-Gläschen geschafft. Ich war nachher geschafft, Söhnchen immerhin noch gut gelaunt.
Andere Löffel als Metall-Teelöffel gehen eher schlechter. Ich habe verschiedene Größen und Materialien getestet. Ich werde also bei der Babyschale und Metall-Löffeln bleiben.
Söhnchen hat sogar versucht, mir die Löffel aus der Hand zu nehmen und selbst in den Mund zu befördern. Natürlich kann er noch nicht alleine essen. Helfen lassen wollte er sich auch nicht. Habe probiert, ihm einen Löffel in die Hand zu geben und ihn zu füttern, wenn er versucht, seinen Löffel in den Mund zu stecken und dadurch den Mund aufsperrt. Leider ist die Zunge trotzdem meistens im Weg. Wenn ich die überliste und das Essen in den Mund bekomme, schluckt er sehr schön. Landet das Essen zu weit vorn, würgt er.
So richtig hat er noch nicht begriffen, dass er, wenn er essen soll, seinen Mund aufmachen und die Zunge unten lassen muss.
Ich werde morgen mal Obstbrei und Milch vom Löffel probieren.
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