"Jean-Louis Fournier, wohin fahren wir, Papa."
Gestern auch in ttt – Titel, Thesen, Tempramente (ARD) Interview mit Jean-Louis Fournier.
Erzählung eines Vaters über das Leben mit 2 schwerbehinderten Söhnen.
Der Ältere starb im Alter von 15 Jahren (ca. * 1962) der Jüngere lebt heute 45jährig in einer Einrichtung. Die geschiedene Mutter der Kinder ist mit der Darstellung von J.-L. Fournier nicht einverstanden. Es gibt hierzu
eine Website: http://ouonvamaman.monsite.orange.fr/
LG
Christoph _________________ Jonas, 28.04.2002 - 29.11.2006, David, 12.05.2004 und Mia, 12.09.2007
ich habe gestern einen Bericht über das Buch und den Herrn Fournier gesehen und ich war ganz begeistert, auch wenn das Buch eine Menge Kritik erhalten hat, weil man nicht über Behinderte lacht, sondern Mitleid mit ihnen haben sollte...
Mir gefällt es gut, wenn jemand so ehrlich über seine Gefühle und Gedanken schreiben kann und ich werde mir das Buch auf jeden Fall besorgen!
LG
Susann _________________ Susann 46;T. 24; Sina 22: tuberöse Sklerose, autoaggressiv, autistische Züge, schwermehrfachbehindert; L. 11: Frühchen 31 W 1T, Herzklappenfehler(erledigt)
Ich habe das Buch schon gelesen. Es ist teilweise schon etwas zynisch, also nicht wirklich für jeden Menschen geeignet. Aber ich denke, es ist die Art von dem Vater, die Bhinderung seiner Söhne zu verarbeiten.
Wenn jemand das Buch gern kaufen würde, kann er/sie mir eine PN schicken. _________________ Sonja (41), mit Helge (12) Asthma und Björn (8) Entwicklungsverzögerung, Asperger
klingt interessant.....
LG
Rosa _________________ Rosa(1966)mit Anne(11.2000) Mikrocephalie, Epilepsie, Skoliose eine glückliche Maus seit 7.07 PEG
und Laura(6. 2003) gesund
ich habe das Buch gerade gelesen, denn es gab eine kurze Besprechung in der ELTERN darüber, was für so eine Zeitschrift ja schon allerhand ist. Vor einigen Jahren haben die sich noch nicht getraut über behinderte Kinder zu schreiben - das haben sie mir mal auf einen entsprechenden Vorschlag hin zurück geschrieben, man wolle die Leserinnen nicht verängstigen... Na, da sind die jetzt auch inzwischen weiter.
Zum Buch: Ja, es ist schon sehr heftig. Trotzdem musste ich an manchen Stellen lachen. Man muss schon Schwarzen Humor mögen und den Zynismus akzeptieren. Und man muss verstehen, dass der Autor zur Generation unserer/meiner Eltern gehört, wo mit behinderten Kindern noch ganz anders umgegangen, sie eher versteckt als gezeigt wurden. Heute ist der Umgang doch etwas "selbstverständlicher" geworden, auch unsere Kinder können inzwischen in die Schule gehen, an Freizeitangeboten (je nach Region und Angeboten) teilnehmen. Da hat sich schon einiges getan. Trotzdem kann ich viele Gedanken Fourniers gut nachvollziehen und musste oft sagen "Ja, so habe ich auch gedacht!"
Ich finde es ja immer wichtig, dass ein behindertes Kind gesunde Geschwister hat, damit die Familie nicht ganz aus der Normalität rauskippt.
Fournier hat ja gar zwei schwer behinderte Kinder, was ja noch einmal ein Super-Gau ist. Weiß jemand, was die Kinder hatten und was aus der gesunden Tochter geworden ist?
LG
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
Ich habe das Buch von Nele`s Frühförderin geliehen bekommen und grad durchgelesen.
Der erste Gedanke war:
Furchtbares Buch!
Dann hab ich überlegt warum ich es so furchtbar finde:
Es ist nicht der Zynismus und der Humor, denn auch ich gehöre zu den Menschen, die zu ihrem schwerstbehindertem, bewegungslosem Kind sagen "aber nicht weglaufen, ja?!" und es sehr lustig finde
Dieser Mann sieht seine Kinder als so großes Leid an, die ihn von so vielen Dingen abhalten und ihm das Leben schwer machen. Das bedrückt mich und so möchte ich diesen Mann am liebsten schütteln und ihm sagen, daß er doch mal aufhören soll nur die negativen DInge seiner Kinder zu sehen.
Klar spürt man auch die Liebe zu seinen Kindern durch.
Aber nicht an erster Stelle. Und das tut mir weh!
Da möchte ich diesen Mann am liebsten sagen: Wenn Dich nur perfekte Kinder glücklich machen können, dann hast Du irgentetwas einfach nicht begriffen.
Aber klar, das war zu einer anderen Zeit in einem anderen Land.
Ich sollte nicht so hart beurteilen, gell?!?
ich habe das Buch auch gelesen und fand es auch furchtbar. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er sich groß um seine Kinder gekümmert hat und ihnen viel Liebe entgegengebracht hat. Klar, wie schon gesagt wurde, es war eine ganz andere Generation, und seine Kinder waren sicher stärker behindert als unser Daniel. Man muss immer vorsichtig sein, wenn man nicht mal einen Tag in den Schuhen des anderen gesteckt hat, über ihn zu urteilen (oder so ähnlich geht die Lebensweisheit). Aber mich hat das Buch ziemlich deprimiert. Wenn also jemand eine aufbauende Lektüre sucht, um "Kraft zu tanken" oder sich positive Denkanstöße zu holen, der sollte lieber ein anderes Buch lesen.
Viele Grüße,
Angela _________________ Angela mit Daniel (*2006, dyskinetische Cerebralparese) und Annika (*2009, alles ok)
Hallo,
ich habe das Buch auch gelesen und fand es gar nicht furchtbar.
Es ist eben mal etwas ganz anderes und doch so viel wahres dran oder???
Warum nicht alles mti ein bisschen Humor sehen und Hintersinn.
Er schreibt von einigen Dingen, die mir auch immer mal wieder durch den kopf gehen.
Ulrike _________________ "Am leichtesten ist eine Feder,
am schwersten ist eine Last auf der Seele!"
Ulrike, Merle (*3/2002), ein Wirbelwind, Zwillingsbruder Malte
nach Enzephalitis 2005 geistig und körperlich schwer behindert, nicht einstellbare Epilepsie, Button, wahrscheinlich Impfschaden nach FSME-Impfung - unser Kämpfer!!! und Svea (*9/2008) die Minimaus
Hallo,
ich muss mich mal outen:
Ich fand das Buch ganz schrecklich, was ich auch in der "Eltern" so gesagt habe.
Die Redakteurin die das Interview gemacht hat war übrigens ganz nett und ihr ist das Problem, dass nur wenig über behinderte Kinder und ihre Familien berichtet wird, durchaus bewußt. Es sollen aber in Zukunft immer mal wieder "brisante" Themen aufgegriffen werden....
Bleibt abzuwarten....
LG, Anne _________________ A (41), R (44), L(10/03) und E (02/06), ataktische Cerebralparese, Button, allgemeine schwere kognitive Entwicklungsverzögerung
Hallo, ich fand das Buch auch nicht besonders klasse; zu viel Zynismus und zu wenig Liebe. Es waren zwar durchaus einige Wahrheiten bei Gedanken und Gefühlen zu finden, aber im Großen und Ganzen war ich eher enttäuscht. L.G. M. _________________ Michaela alleinerziehend (Bj. 12/67) und Sohn Sandro (19.01.07.) Herz-OP nach Geburt, schwere globale Entwicklungsverzögerung (hat gerade Laufen gelernt, spricht ein wenig)ohne Diagnose, evtl. ein unbekanntes Syndrom, 100% SB aber ein Schatz!
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