Ich tu mich schon schwer das in den Titel zu bringen.
Das Problem ist dies: mein Sohn ist in seiner sprachlichen Entwicklung verzögert. Wie es aussieht liegt dies daran, dass ihm die Lautbildung nicht gelingt, bzw nicht gut gelingt. die neue Logopädin vermutet zudem, sein Zungebändchen ist zu kurz, das ist aber nur ein Teil des Problems.
Irgendwie ist seine gesamte Mundmotorik nicht so gut.
Jetzt ist er gut 4 JAhre alt und mir fällt auf, dass er mit den gleichaltrigen Kindern in der Gruppe weniger unternimmt, weniger spielt. Sein Freund mit dem er seit Babyzeit zusammen ist orientiert sich im Moment lieber an einem anderen Kind, welches ihm einfach verbal gleich steht. Mein Sohn kommt da einfach nicht mit, wenn die anderen über die verschiedenen Dinos philosophieren.
Ich vermute, dass ihn auch sein Störungsbewusstsein davon abhält. Die verstehen das meiste eh nicht so wie er es sagen will, also macht er gleich etwas anderes.
Kennt ihr das auch?
Was kann ich tun?
Was kann die Kita tun?
Er bekommt übrigens Logo und Ergo, beides wird in der Kita durchgeführt und die interdisziplinäre Kommunikation ist echt gut, da stehen ja alle Möglichkeiten offen, nur welche sind dies?
Ich hoffe einfach auf ein paar Denkanstöße. Vielleicht ist das ja alles relativ normal bei 4-Jährigen und ich sehe Geister wo keine sind
ich hab mal im kindergarten ein mädchen mit einer enorm stark ausgeprägten sprachentwicklungsstörung gehabt,sie hat sich zum teil auch geschämt
aber
sie hatte einen wunderbaren freund,der oft den übersetzter gemacht hat und jeder,der was falsches gesagt hätte zu ihr ,hätte ziehmlichen ärger mit ihm bekommen
man soll ja keine lieblingskinder haben,aber die 2 kinder waren unglaublich toll,einerseits wegen dem engagement des jungens und außerdem,weil es die 2 kreativsten kinder weit und breit waren
ich wünsch deinem sohn freunde ,die kreativ genug sind ihn einzubeziehen
Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich es gerne möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient!
Bilbo Beutlin
wir haben derzeit das selbe Problem. Meinem Sohn gehts genauso......leider hat er schon eine emotionale Störung sowie Rückzugsverhalten......
Er hat auch schon das Störungsbewusstsein und zieht sich meistens alleine zurück
Auch wir haben Logo und nun habe ich heute einen Termin bei einem Kinderpsychologen gemacht.....ich weiß mir nicht mehr anders zu helfen...und hoffe er kann uns Eltern Tips und Unterstützung geben !!!
Bei uns wird es nämlich leider immer schlimmer....mittlerweile weint unser Racker sehr viel, schläft unruhig und "piescht" sich im Kiga wieder ein und schämt sich dann noch mehr..........heul.... _________________ LG
Maike
Lorenz ist mit seiner Sprache auch extrem hinterher, verdreht Vokale, spricht das "R" so gut wie nie, ersetzt es durch andere Laute. Allerdings ist er sehr offen, geht viel auf andere zu und weiß sich auch durchzusetzen, was mir jedoch nicht immer so gefällt. Da ihn nunmal nicht jeder gleich versteht und es dadurch zu Missverständnissen kommt haut er acuh schnell mal zu, obwohl sich das schon gebessert hat. Er ist in einem integratvien KiGa und hat sich da super eingefügt, macht auch immer sehr viel mit anderen Kindern. Natürlich bleibt es nicht aus, dass scih immer wieder Kinder zurückziehen, dass scheint ihn aber bislang noch nicht zu stören, Ich hoffe mal er bleibt so offen, selbstbewußt und ehrgeizig. Wir haben auch immer wieder Besuch bei uns zuhaus aus dem KiGa oder er geht zu anderen Kindern nach Haus, dass funktioniert schon.
Leider hilft das Euch nich wirklich weiter - viellecht einfach bissl versuchen dass Selbstbewußtsein zu stärken, Spiele spielen in denen sie stärker sind und eben auch die Erzieher mit einbeziehen, dass die mehr sensibilisiert werden dafür.
Ich wünsch Euch ganz viel Kraft und Erfolg
GLG
Beatrix _________________ "Bewahre Dir Deine Illusionen, denn wenn Du sie verloren hast existierst Du wohl noch aber Du hast Aufeghört zu leben." (M.Twain)
* Beatrix mit Nicolas (17.01.2003) - ICP, Tetraspastik, Epilepsie - und Lorenz (17.01.2003) - ICP, leichte Ataxie, leichte Spastik im linken Bein, seit 2007 Epilespie*
wir haben auch einen Sohn mit Sprachentwicklungsstörung. Er ging bis Sommer in einen Integrativkindergarten der Lebenshilfe. Dort bekam er Logo und Ergo. Bevor er dort hinkam, hatte Luca überhaupt kein Selbstbewußtsein, weil er sich nicht äußern konnte. Er hat sich auch nie gewehrt, wenn er von anderen Kindern geärgert oder gehauen wurde. Die Erzieherinnen haben ihm das Selbstbewußtsein gegeben, was er heute hat. Sie haben ihm die Sicherheit gegeben, dass immer jemand da ist, wenn er Hilfe braucht, aber erst einmal Konflikte alleine lösen soll. Das war super. Außerdem hatte er in seiner Gruppe einen Freund mit dem gleichen Vornamen. Dieser hat immer alles übersetzt, was unser Sohn sagte. War schon schön, den beiden zuzuschauen.
Wir waren außerdem zwei Jahre in einer Spieltherapie. Wir haben gemerkt, dass Luca Angst hatte, irgendwas zu sagen. Er hatte Angst davor, ausgelacht zu werden. Die Psychologin hat ihm auch Selbstbewußtsein gegeben. Irgendwann war es dann meinem Sohn egal, ob er verstanden wird oder nicht. Er gab sich überall, so wie er ist.
Mittlerweile ist er in einer Förderschule. Dort gibt es nicht mehr diesen besten Freund aus dem Kindergarten, der alles übersetzt. Aber mein Sohn schläft sich tapfer. Dieses Selbstbewußsein, was im Kindergarten und Spieltherapie gefördert wurde, ist noch größer geworden. Natürlich gibt es in der Klasse auch mal Konflikte, bei denen Luca nicht weiter weiß. Aber die Lehrerin und pädagogische Fachkraft sind auch hier immer zur Stelle.
Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, für Luca einen Talker zu beantragen. Sollte Luca wirklich nie richtig sprechen können, kann er aber mit diesem Gerät ein normales Leben führen, eine Ausbildung machen usw.
Gruß
Alexa _________________ Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
Also unserer Sohn hatte auch jeden Tag Frustataken, ist aber schon lange nicht mehr so. Was auch mit Kita wechsel etwas zu tun hat. Er ist jetzt in einem Heilp. Kita wo nur Kinder mit kleinen oder großen problemen sind. Wir versuchen zusätzlich ihm nur Positive erlebnisse zu vermiteln. ZB besuchen wir oft die Feuerwehr, Polizei, vor paar Monaten durfte er die Straßenbahn selbst fahren, er kriegt immer was er sich wünscht, durch Gba machen wir viele Ausflüge wie zb von Köln nach Münster um Delfine zu sehen, jede Woche hat er Therapieschwimmen mit schwerpunkt Selbstbewustsein aufbau, jedes wochenende sind wir im schwimbad usw.
Das ergebniss: so bald jemand sagt er kann nicht Sprechen, schreit er´entgegen: Nein. ich sprechen! und wenn wir ihn nicht verstehen versucht er über seinen Komunikationsordner es nochmal oder zeigen und wen das nicht geht läst er nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn nes sein ohne deshalb frustriert zu sein.
Talker ist das nächste was wir nächstes jahr ins auge gefast haben, aber dafür ist er noch zu verspielt.
LG Olga _________________ Gabriel 05.05 Expressive und rezeptive Sprachentwicklungsstörung (F80.1, F80.2) Störung der Körperkoordination (F82), Impulsives verhalten mit erschwerter Führbarkeit und erhöhter Unruhe, ADHS in entwicklung (F90.0), Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen G (F83G), Hinweise auf das Vorliegen einer tiefgreifender Entwicklungsstörung
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen