der berühmte Prediger C.H.Spurgeon (er lebt nicht mehr) hat einmal gesagt: "Der einzige Unterschied zwischen einem Christen und einem Nichtchristen ist der: beide sind Bettler, mit dem Unterschied, dass der eine dem anderen sagen kann, wo es Brot gibt."
Der Film wird wohl nicht ganz der Realität entsprechen, das ist ja nie so bei Filmen, aber so ungfähr wirds wohl stimmen. Diese Nonne war schon öfter hier in Ypern, ich hab's leider immer zu spät erfahren. Ich würde gerne mal ihr Buch lesen.
LG Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pupertät
The whole meaning of prayer is that we may know God. Oswald Chambers
Hallo Renate,
nur ist es ja nicht bewiesen, dass Christen die sind, die dafür hältst.
Und dafür dass Dir das Gebot der Nächstenliebe doch sehr viel zu bedeuten scheint, hast Du gegenüber Mitmenschen was das "Christsein" anbelangt, eine sehr niedrige Toleranz. Nicht einmal Pastoren oder Pfarrer sehen alles so eng. Heute nicht mehr. Außer vielleicht solche, die eher Sektencharakter haben.
Was Deinen Vergleich mit der Nonne anbelangt, sie ist eine Geistliche, Du wir/ nicht oder?
Es gehört zu den Aufgaben der Geistlichen, das sie sich den "verlorenen Schafen" annehmen.
Ich sage jetzt mal Amen.
Für mich sind die Worte Jesu keine starren Dogmen, sonder Worte, die leben und Leben, Frieden und Freiheit schenken. Worte ewigen Lebens. Die Gebote Gottes sind für mich gute Regeln, die das Zusammenleben in der Gesellschaft in gute Bahnen lenken wollen, zu unserem Schutz und Wohlbefinden. Diese Worte ewigen Lebens mit Gewalt durchsetzen, würde völlig gegen Gott eingehen und es wäre auch vollkommen sinnlos.
Das klingt vernünftig. Man könnte fast sagen, rational.
renate roosemont hat folgendes geschrieben:
Dogmen sind für mich etwas totes. Ich folge dem lebendigen Christus. .... Daraus fliesst einfach Segen, verstehst du?........
Es ist nicht möglich, sich selbst zu erlösen. ... Erlösung ist ein Geschenk, ist pure Gnade.
Das wiederum versteht kein rational denkender Mensch. Es klingt mystisch und ist widersprüchlich. Kein Dogma, aber Erlösung ist Gnade?
Menschen haben zwei wesentliche Eigenschaften, die sie zu Menschen machen. Die Fähigkeit, rational zu denken und zu handeln und das Ich-Bewußtsein. Das Ich-Bewußtsein ist unsere irrationale Komponente. Wir wissen eigentlich, dass wir dumm handeln, wenn wir ihm folgen. Du hattest ja das Beispiel mit dem Raser gebracht; ein anderes Beispiel ist die Börsenspekulation. Es macht uns "irre". Im Ergebnis dieser Not suchen wir nach mystischen Erklärungen und wählen mystische Worte oder rational klingende Worthülsen, die im Grunde auch mystisch sind, wie "Risikobereitschaft" oder "soziale Marktwirtschaft"
Warum bloß können wir uns nicht eingestehn, dass es Mißt ist, was das Ich-Bewußtsein uns vorgaukelt? Das Böse. Wir müssen es beherrschen lernen. Das ist die Aufgabe der Natur. Warum sagst du nicht, wir müssen uns erkennen, anstatt wir müssen erlöst werden? Wir Menschen können das. Wir können rational denken und handeln und je mehr und je länger wir das tun, desto weiser werden wir. Als Individuum und als Gemeinschaft.
Wenn du sagst, wir können das nicht selbst tun, dann gibt es keine Hoffnung. Es wird nie Jemand kommen, der es für uns tut.
LG Michael _________________ Michael für den Liebling der Familie: Lars, geb 04/03 Lumbale Spina bifida mit HC (v-p-Ableitung), Arnold-Chiari-Malformation Typ 2
"Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit."
(Martin Luther King)
ich fühle mich überhauptnicht wie ein bettler
ich bin schon der ansicht,das ich fortwährend für mein leben und meine existenz arbeite,mir erarbeite,wie die dinge laufen und mir lösungen erarbeiten muß,wenn die dinge nicht so laufen.
ich will nicht betsreiten,das es gute gelegenheiten gibt,zufälle,zu denen man erstmal nix zu beiträgt,aber auch die muß man dann schon beim schopfe packen.
die entscheidungen die ich treffe,sind meine entscheidungen,meine fehler sind meine fehler,und ich hoffe sie machen mich schlauer für die zukunft
Ich kenn die Hälfte von euch nicht halb so gut wie ich es gerne möchte und ich mag weniger als die Hälfte von euch auch nur halb so gern wie ihr es verdient!
Bilbo Beutlin
ich glaube an gar keine Kirche mehr. Ich habe meinen eigenen Glauben.
Nach einem Gespräch mit meinen christlichen Schwiegereltern war ich umso mehr entäuscht von der Kirche.
Meine Schwiegereltern sind sehr in der evangelischen Kirche engagiert.
Ich sprach sie an, dass behinderte Menschen mehr in das Gemeindeleben integriert werden müssten z.B. mit Gesprächsrunden, Reisen, Freizeitaktivitäten, Elternkreise usw.
Wir als Familie fühlen uns mit unserem behinderten Kind komplett aus der Kirche ausgeschlossen.
"Jaaaa, wer soll das finanzieren Die Kirche wäre ja kein Sozialamt" kam dann als Antwort.
DANKE.....das hat mir gereicht.
Ich weiß nicht, aber vielleicht sind meine "Ansprüche", die ich an die Kirche habe einfach zu hoch.
Zum Thema Sex.....die Kirche sollte einfach mal ihre Einstellung zu diesem Thema überdenken und endlich mal AKZEPTIEREN, dass der Mensch von Geburt an ein sexuelles Wesen ist und eine Unterdrückung des Triebes durch ein Zölibat oder anderweitige Verbote sehr gefährlich ist, da die Triebe dann anderweitig auf krankhafte Weise ausgelebt werden z.B.Missbrauch.
Wann kapieren das denn endlich die Kirchenväter?
Gerne würde ich mich einer Gemeinde anschließen.....eine Gemeinde, die z.B.die Nächstenliebe ernst nimmt und lebt und behinderte Menschen willkommen heißt in ihrer Mitte.....gibt es soetwas Dann glaube ich vielleicht wieder an DIE Kirche.
LG
Mirianna _________________ Sohn (19), Autismus, Intelligenzminderung, Epilepsie
Hallo Dagmar ,
ich denke dieses Zitat von C.H.Spurgeon hat etwas von , " die guten ins Töpchen, die schlechten ins Kröpfchen".
@ Renate, Wie lässt sich Deiner Meinung nach die bibl. Geschichte mit der Realität in dieser Hinsicht vereinbaren?
Jesus war Jude. Kind jüdischer Eltern . Hat das Wort Gottes in Isreal verkündet und hat auch dort seine Wunder vollbracht. Hatte jüdische Anhänger. Zuletzt musste er als KÖNIG DER JUDEN am Kreuz sterben (INRI).................................
Die Realität sieht so aus, dass die Juden bis HEUTE NICHT AN EINE ERSCHEINUNG DES MESSIAS glauben. Sie glauben, wie Abraham es ihnen gelert hat , bis HEUTE nur an EINEN GOTT(Vater).
Wie können die Juden in der Bibel von Jesus überzeugt gewesen sein, wenn für die Juden Jesus, bzw. der Messias nie exestiert hat, bzw. nicht existiert?
Hallo,
@Mirianna
genau das ist der Punkt, sehe ich ja auch an meinen Eltern, es ist so super leicht seinen Glauben zu leben und verkünden wenn alles rund läuft,
aber selbst meine Eltern können ihren Enkel und mich mit, warum auch immer, nicht akzeptieren
es ist halt auch bei studierten Theologen immer noch diese
Schwarz- weiß
Gu-t böse
die Auserwählten-
die die in der Hölle schmoren ect
Mentalität vorhanden,
ich finde es auf jeden Fall sowas von arrogant wenn man glaubt durch seinen Glauben sei man ausgewählt im Paradies zu sein...
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