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Schreiben wegen Kommunionvorbereitung
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JohnAlec
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 10:09    Titel: Schreiben wegen Kommunionvorbereitung Antworten mit Zitat

Heute hab ich von unserer Kirchengemeinde ein Schreiben erhalten, eine Einladung zum Elternabend (an dem ich gar nicht kommen kann, weil zeitgleich der erste Elternabend für mich in Alecs neuer Schule ist) für die Kommunionsvorbereitungen für Alec.

Es wurden alle Eltern angeschrieben, dessen Kinder altersmäßig in der 3.Klasse sein müßten, ich freu mich auch drüber, daß wir nicht vergessen wurden. Aber Alec wiederholt gerade die 2.Klasse, er ist noch nicht in der 3.Klasse. Und er wird an den normalen Kommunionsvorbereitungen gar nicht teilnehmen können. Die Kinder gehen dazu hier in Gruppen von ca. 10 Kindern mit einer Katechetin, die die Kinder vorbereitet. Alec bleibt nicht mit 9 anderen Kindern und einer fremden Erwachsenen in Räumlichkeiten, die er nicht kennt, er würde weglaufen.

Bevor ich mich an die Gemeindereferentin am Montag wende, würd ich mich hier über Vorschläge freuen, wie man es hinbekommt, daß er trotzdem zur Kommunion gehn kann nächstes Jahr. Er weiß was das ist und möchte es auch gerne. Nur die Frage ist wie.
Mein Vorschlag wäre ja, ich bereite Alec selbst drauf vor zu Hause, aber ich weiß nicht ob das möglich ist. Und dann bliebe noch das Problem Beichtstuhl, Alec kriegt Panik in dunklen Räumen, freillig würde er keinen Beichtstuhl betreten. Und dann der weiße Sonntag, die Kirche wird proppenvoll sein, die Kinder müssen vorne zum Altar, wenn ich da die Möglichkeit hätte, mit ihm mit zu gehn (auch wenn ich die einzigste Mutter vorne mit wäre) und wir ganz vorne sitzen, dann könnts gehn.

Er hat genau Vorstellungen vom Ablauf, er möchte eine goldene Kreuzkette und einen schicken Anzug und dann möchte er endlich auch die Hostie bekommen.

Wie kann man das hinbekommen, daß es auch klappt und er teilnehmen kann? Ich möchte es nicht um ein Jahr rauszögern, da er schon 9 wird und er wert drauflegt, daß die Kinder gleichalt sind.

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LG T.

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LeJuNi
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Theresa,

bei uns ist auch so dass alle Kinder die eigentlich vom Alter her in der 3. Klasse sein müssten angeschrieben werden. Aber unser Pfarrer legt wert darauf dass die Kinder auch wirklich in der 3. Klasse sind.

Bei uns müssen alle Kinder von den Eltern zur Vorbereitung begleitet werden, ich denke dass es auch da keine Probleme geben dürfte wenn Du mitgehen würdest.

Wenn Du die Probleme von Alec dem Pfarrer schilderst, wird es sicher auch eine Möglichkeit geben, auf den Beichtsstuhl zu verzichten, denn bei anderen Situationen geht es doch auch ohne.

LG
LeJuNi

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JohnAlec
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber unser Pfarrer legt wert darauf dass die Kinder auch wirklich in der 3. Klasse sind.


Gilt das auch für Kinder, die keine Grundschule besuchen? Alec geht in eine Lerngruppe der KB-Schule, die vom Lernstand der 2.Klasse Grundschule entspricht, ob er in einem Jahr weiter sein wird, ist nicht gesagt, er würde dann die Lerngruppe wechseln, die dann der 4.Klasse Förderschule Lernen entspricht. Alec wird in einem jahr dieselben Probleme haben. Aber ich glaube, unser Pastor sieht das nicht so eng, e skommen auch jedes Jahr Geschwisterkinder mit zur Kommunion, die erst in der 1. oder 2.Klasse sind, damit die Familien in dem Sinne Geld sparen können wegs der Festlichkeiten. Ich möchte ihn schon gerne nächstes Jahr zur Kommunion kommen lassen.

Das mit den Vorbereitungen ist noch ein Problem, die finden nachmittags einmal die Woche statt, Alec hat aber 4mal die Woche bis nachmittags Schule und muß dann noch ne Stunde im Bully sitzen, an dem einzigen freien Nachmittag muß er wöchentlich zum Arzt zu seinen Spritzen, er hat keinen freien Nachmittag, und John müßte ich dnan auch mitnehmen. Ich würde es gerne selber machen zu Hause mit ihm, weil ich dann auch so einteilen kann, daß er mitmacht und nicht nach 20 Minuten abschaltet, ich könnte das wöchentliche Thema auf mehrere Sequenzen aufteilen.

Nur ob der Pastor sich da drauf einläßt weiß ich nicht. Hat hier schon jemand das so gemacht?

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LG T.

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BeaV.
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 10:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Theresa,
ich denke, Du hast schon recht klar formuliert, was von Alec her möglich ist und was nicht - damit würde ich mich mit der Gemeindereferentin in Verbindung setzen; dann ist es "ihr Job", das für euch passend umzusetzen (normalerweise ist es dann meiner Wink - ich bin nämlich Gemeindereferentin mit Schwerpunkt "Eltern und Kinder", wozu auch die Kommunionvorbereitung gehört).
Wenn der Pfarrer gut mitzieht (leider gibt es da solche und solche - sind halt auch nur Menschen......), ist -fast- alles möglich.
(Bei mir/uns wäre das alles kein Thema - wer sein Kind selbst vorbereiten möchte, bekommt alle Unterstützung, die er/sie braucht; Beichtgespräch muss nicht im Beichtstuhl stattfinden, und beim Kommuniongottesdienst könntet ihr das so machen, wie es für euch passt - aber ich kann halt nur für meine eigene Gemeinde bzw. Seelsorgeeinheit sprechen.....)
Noch ein Vorschlag - hatte ich mir mal für meine Tochter überlegt: was, wenn nicht DU bei ihm vorne wärest, sondern ein Ministrant / eine Ministrantin? Jemand, den Alex bis dato gut kennt oder kennenlernt? Für uns wollte ich ursprünglich den Oberministrant (den meine Tochter heiß und innig liebt Rolling Eyes ) mit zu ihr setzen - er hätte es auch gemacht, aber wir haben dann entschieden, sie mit ihren Schulkameraden zur Kommunion zu geben.
Wenn Du noch Fragen hast, nur her damit!
Grüße,
Bea
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Erica
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Theresa,

Lenas ist dieses Jahr auch zur Kommunion gegangen. Und auch bei uns mußte einiges anders laufen als mit den anderen gesunden Kindern.
Ich hatte vor dem ersten Eltern abend (bei uns ist es üblich, dass die Gemeindesreferentin alle Eltern und zukünftigen Kommunionkinder vorher besucht!) ihr erzählt, was zu beachten wäre und das war alles gar kein Problem.
Vieles wurde einfach integriert, so dass es anderen gar nicht auffiel und sie waren alle so nett und offen für unsere Vorschläge, dass die ganze Kommunion samt Vorbereitung richtig toll war.
Sicher findet ihr bei euch auch Lösungen, die euch und Alec entgegen kommen, das Beichten z.B. fand bei uns nicht im Beichtstuhl statt (das mögen viele Kinder nicht), sondern in einem normalen Raum, den die Kinder auch vorher schon "besichtigt" haben , alles wurde vorher inmer ausprobiert und so wurden die Kinder sehr langsam und behutsam an alles herangeführt.

Frag mal bei euch, wie das alles geplant ist und wie man es auf Alec zuschneiden könnte.

LG
Erica

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Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
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SabineU
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Ich kann mich nur dem Eintrag von Bea anschließen.
Ich finde es toll, dass Alec schon genaue Vorstellungen hat und sich überhaupt gerne auf die 1. heilige Kommunion einlassen möchte. Schön, dass du auch bereit wärst Alec zu Hause vorzubereiten. Vielleicht könntest du ja auch einfach "Kommunionmutter" (heißt so bei uns Very Happy ) werden und noch zwei, drei weitere Kinder (je nachdem, was Alec akzeptiert) unterrichten oder du tust dich einfach mit einer Kommunionmutter zusammen und ihr leitet gemeinsam die Gruppe. So hätte Alec Sicherheit durch dich, könnte aber trotzdem am gemeinschaftlichen teilhaben. Das mit der Nachmittagszeit ist natürlich ein Problem.... Vielleicht könnte man da ja auch mit der Schule kooperieren? Die Lehrer werden dir vielleicht sagen können, wie die Kommunionsvorbereitung bei ihren anderen Schülern gelaufen ist.
Ich wünsche dir und Alec einen kooperative, aufgeschlossenen Gemeindereferent/in und Pastor,
Gruß Sabine
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Isolde
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 12:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Theresa,

nur mal eine Frage,
auf welche Schule geht denn Dein Sohn?
Ist das eine Förderschule oder eine normale Regelschule?

Wenn er auf der Regelschule nämlich nun die 2. Klasse wiederholt,
dann wäre es doch überhaupt kein Problem dass er im nächsten Schuljahr dann zusammen mit seiner gesamten 3. Klasse ginge,
so geht er ja jetzt einzeln und die anderen Kinder nicht.

Frage ist auch - hilft z.B. die Schule mit bei den Vorbereitungen?
Das ist bei uns in München so - da ist Vorbereitung im Religionsunterricht der 3. Klasse und noch die Mittage in den Gruppen, wobei das Ganze bei uns erst Ende Januar beginnt und somit nicht länger als 4 Monate geht, denn wir haben in Bayern meist die Kommunion im Mai und nicht am Weißen Sonntag selber.

Jonathan ging in diesem Jahr auch zur Kommunion - er war bereits 12 Jahre - und ging im Rahmen seiner Schule, weil er es in einer Kirchengemeinde nicht hätte durchhalten können, das wäre für alle Seiten zuviel Stress gewesen. Deshalb entschied ich mich für den anderen Weg.

Liebe Grüße - Isolde

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JohnAlec
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

So, hab erstmal eben meine Signatur ergänzt, sonst weiß ja keiner worum es geht Embarassed

Alec geht in eine Lerngruppe der KB-Schule, die ungefähr der zweiten Klasse Grundschule entspricht vom Lernstoff bzw. vierte Klasse Lernförderschule.Altersmäßig wäre er der dritten Klasse zuzuteilen, läuft aber auf der Schule ein wenig anders. Aus seinem Jahrgang wohnt niemand anderer in unserer Gemeinde, er wäre von seiner Schule der einzige, der hier zur Kommunion kommt, ob von anderen Förderschulen noch Kinder dazukommen weiß ich nicht.
Die Schule hat mit den Vorbereitungen nichts zu tun, Alec würde auch nicht eher frei bekommen, da nachmittags die Therapien laufen und abholen könnt ich ihn auch nicht, da ich ja hier sein muß, da John ne Stunde eher vom Kiga nach Hause gebracht wird.

Ich würde Alec gerne im "Einzelunterricht" alles beibringen, nicht eine Stunde am Stück, sondern in kurzen Sequenzen an mehreren Tagen, so daß er auch was davon aufnimmt, so wäre er zugänglicher und er hätte so mehr davon, er soll ja auch das lernen was die andern lernen.

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Isolde
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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

JohnAlec hat folgendes geschrieben:
Ich würde Alec gerne im "Einzelunterricht" alles beibringen, nicht eine Stunde am Stück, sondern in kurzen Sequenzen an mehreren Tagen, so daß er auch was davon aufnimmt, so wäre er zugänglicher und er hätte so mehr davon, er soll ja auch das lernen was die andern lernen.


Hallo Theresa,

ja jetzt wird es einwenig deutlicher wenn man noch die schulischen Umstände herum kennt.
Also - ich kann Dir da auch nur empfehlen - gehe genau mit diesen Wünschen und Argumenten (nicht schrifltich machen, sondern den Pfarrer um ein Gespräch bitten oder Gemeinde- / PastoralrefertIn) und spreche da mit ganz offenen Karten.

Seid Ihr einwenig mit der Kirchengemeinde verwachsen?
- also geht Ihr öfters dort in die Kirche und nehmt vielleicht auch aktiv an diversen Dingen teil?
Dann seid Ihr und das Kind ja schon bekannt.

Ich würde da auch eher Kompromisse eingehen,
denn wenn Du ihn völlig alleine daheim unterrichtest dann ist John auch wieder ausgeschlossen,
Du kannst doch noch 2-3 Kinder mit dazu nehmen und schaust wie John das mitmacht und kannst ihn dann noch zusätzlich unter der Woche jeden Tag ein bisschen diese Stunde erklären, aber vielleicht würde es ihm Spaß machen und er macht mit.

Das Ganze könntet Du z.B. an einem Samstagmittag machen oder Sonntagmittag,
denn es gibt ja immer mehr dieses Problem der Ganztagesschulen und die Kommunionkinder haben mittags dann keine Zeit.
Also - biete doch so etwas an für an einem Wochenendtag.

Und ich würde dann den Pfarrer oder wer sonst noch bei Euch angestellt ist darum bitten, dass immer mal jemand von ihnen zu Euch mit dazu kommt - dass Du nicht immer alleine bist, sondern noch eine "Fachperson" mithilft.
Es ist ja auch wichtig, dass alle Deinen Sohn kennenlernen die dann mit ihm am Kommuniontag zusammen sind in der Kirche. Ist ja immerhin 1 Stunde in der die Kinder dann "alleine" da sind mit ihren Vorbereitungskräften. Ich würde ihn auch an jemanden gewöhnen bis zu diesem Tag.

Also hingehen (nicht schreiben) und offene Worte reden - (gerade weil Du auch nicht an dem 1. Elternabend teilnehmen kannst, da werden oft ganz wichtige faktische Dinge besprochen) -
und schauen wie aufgeschlossen der Pfarrer und seine Angestellten sind.

Viel Glück,

liebe Grüße - Isolde

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BeitragVerfasst am: 15.08.2009, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Theresa,
noch als Ergänzung zu Isolde und Dir: wenn es irgendwie mit einer kleineren Gruppe geht, dann wirst Du sicher noch Kinder bzw. Eltern finden, die über Samstag oder Sonntag als Gruppenstundentermin mehr als glücklich sind - bei der Kommunionvorbereitung für dieses Jahr hatten wir in unserer größten Gemeinde 8 Kleingruppen - bis auf 2 fanden ALLE aus Termingründen freitagnachmmitags oder samstags statt! (Das war "früher" undenkbar.....)
Grüße,
Bea
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