Auch Rafael bekommt eine Taufpatin und eine Taufzeugin ohne Kirchenzugehörigkeit.
Wir selbst sind evangelisch
Gruss Alex _________________ Alex 09/74Von Willebrand Jürgens Syndrom ,Albert01/73, Jannik9/96, Max 10/97 WPW Syndrom Alisa 11/99, Leonie 9/00 , Sina 9/04Schwerhörig(Hörgeräte versorgt) , Joshua 7/05(HämophilieB) und Nele 4/07 Multiple Organschäden,EVZ ,Ziliendyskenesie,Grosswuchssyndrom und ihrem Zwilling tief im Herzen.,und Rafael 7.4.09
Hi also ich hab grade nach paar Beiträgen hier extra nachgeschaut, die Pastorin der Ev. Kirche hat bei uns beide Paten eingetragen so wie auf Urkunde wie in Stammbuch (da steht Paten und eine Auflistung). Also als tip fragt euch bei Evangelischen Kirchen durch, Katholische machen so was meist nicht mit, oder Orthodox die sind auch recht locker. Weibliche Pastorin neigen am modernsten zu sein _________________ Gabriel 05.05 Expressive und rezeptive Sprachentwicklungsstörung (F80.1, F80.2) Störung der Körperkoordination (F82), Impulsives verhalten mit erschwerter Führbarkeit und erhöhter Unruhe, ADHS in entwicklung (F90.0), Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen G (F83G), Hinweise auf das Vorliegen einer tiefgreifender Entwicklungsstörung
auch ich bin ohne Glauben und Kirchenzugehörigkeit und ohne offizielle Paten aufgewachsen.
Trotzdem wusste ich immer, wer mein "Pate" war, das war eben ein Freund meiner Eltern, der als Ansprechpartner, erwachsener "Mentor" oder wie auch immer diese Rolle inoffiziell übernommen hat und mich so im Aufwachsen begleitet hat. Wer uns Kinder im Falle eines frühzeitigen Todes meiner Eltern hätte übernehmen sollen, war ebenfalls geregelt.
Für mich war das so eine gute Regelung. Mein Bruder, der sich im jugendlichen Alter für eine Taufe entschieden hat, hat Kirchenmitglieder als Ersatzpaten bekommen, die jeweils für den eigentlichen Paten (in dem Fall: Ehepartner) standen, der nicht Mitglied der Kirche war. Für den (ev.) Pastor wären nicht kirchengebundene Paten nicht in Frage gekommen.
So weit,
Gruß,
Anan. _________________ Anan, seit vielen Jahren als FED-Kraft in immer derselben Familie tätig...
das Thema Patenschaft hatten wir hier im Forum immer wieder gehabt,
da ich selber bei der Katholischen Kirche arbeite,
und jeden Tag mit diesen Anliegen konfrontiert bin,
kann ich klar sagen:
Ein nicht Getaufter oder ein aus der Kirche Ausgetretener kann KEIN Patenamt übernehmen in der katholischen Kirche, d.h. kein Taufpatenamt und kein Firmpatenamt.
Es ist logisch - denn es geht ja darum die Eltern zu unterstützen den Glauben an das Kind weiterzugeben. Insofern muss eben eine Person zu 100% dahinterstehen und dieses ist eben sichtbar durch die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche.
Streng genommen ist der nicht Getaufte nicht einmal Zeuge - denn was soll er vermitteln? Er wurde nicht getauft und hat sich nie selber taufen lassen - also ist er im Grunde "neutral". In manchen Bistümern wird dieses so gehandhabt, dass derjenige auch kein Zeuge ist.
Zeuge kann also nur derjenige dann sein, der christlich getauft ist,
jedoch aus der Kirche ausgetreten ist, aus welchen Gründen auch immer.
So sind die kirchenrechtlichen Bestimmungen.
In einzelnen Pfarreien werden zwar Dinge unterschiedlich gehandhabt, das liegt an den Pfarrern wieweit sie sich auf Diskussionen einlassen oder es eben irgendwie dann halt abwinken.
Schönen Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
PS:
Das Problem mit den Paten haben wir nun hier in meiner Gemeinde zunehmenst immer stärker,
vorallem weil jetzt Firmung ist und Firmpaten anwesend sein sollen.
Oftmals sind in Familien nun Angehörige entweder nicht getauft oder schlichtweg aus der Kirche ausgetreten.
Für die Kinder die gerne die Firmung mitmachen und Freude daran haben ist dieses auch keine leichte Sache, wenn sie dann erfahren müssen, dass ihr Wunschpate kein Pate sein darf, weil er sich gegen die Kirche entschieden hat.
Also man sollte sich bei einem Austritt aus der Kirche (egal welcher Konfession) schon überlegen was für weitere Folgen das haben kann - z.B. in der Frage der Übernahme eines Patenamtes.
Ich will hier nicht werben in der Kirche zu verbleiben - das kann jeder machen wie er es meint,
aber ich wollte nur drauf aufmerksam machen, dass es zu Konsequenzen eben kommen kann.
Liebe Grüße - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Isolde, ich glaube Janina ging es nicht um eine Patenschaft innerhalb der Kirche oder aus Anlass einer Taufe. Ihr ging es glaube ich (hoffentlich hab ichs richtig verstanden) eher um ein Patenamt unabhängig von der Kirche.
lg Julia die aber trotzdem nicht aus der Kirche austritt _________________ lg Julia
Mama von T.(04) und L. (07) L. ist ein ehemaliges KISS-Kind mit einer winzigkleinen kardiologischen Auffälligkeit und ist Überträger der Stoffwechselkrankheit VLCAD-Mangel.
dann habe ich das tatsächlich falsch verstanden,
nur es ging dann im weiteren Verlauf um die christlichen Patenschaften und daher auch mein Posting, was geht und nicht geht,
aber Du hast trotzdem recht - ich habe es von Anfang an sogar falsch verstanden,
ich kenne solche Patenschaften nicht,
sind für mich immer in Verbindung mit einer Kirchenzugehörigkeit, vorallem wenn sie eben irgendwo eingetragen werden sollen um später auf amtlichen Dokumenten der Kirche zu stehen.
Schönen Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Hallo Ihr Lieben!
Ganz vielen Dank für Eure Antworten!
Zur Klarstellung:
Julia, Du hattest recht (kennst mich wohl doch schon ein bißchen ), mir geht es nicht um die Taufe oder um die Patenschaft zur Weitergabe des Glaubens.
Es bedarf auch keiner kirchlichen Eintragung.
Mir ging es um die menschliche Seite, die Unterstützung eines Kindes, eines Heranwachsenden im Größerwerden, um eine besondere Bindung, um die Momente, in denen Eltern eher stören und für mich als Mutter auch darum zu wissen, wer das Kind "auffängt", wenn mit uns mal etwas sein sollte.
Am liebsten wäre mir sogar so eine Art Zeremonie, vielleicht auch eine Art Segnung (halt nicht im christlichen Sinne), um den Beginn eines Bandes zwischen Kind und Pate deutlich zu machen und zu feiern.
Kennt jemand soetwas, oder weiß, wo man Ideen für so eine Art der Zeremonie herbekommen kann??
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