Verfasst am: 09.09.2005, 08:33 Titel: Wohnheim..., Tipps wie es dort organisiert ist?
Guten Morgen an alle!
Ich habe mal eine Frage:
Mein Bruder ist ja schon 19 Jahre alt, aber halt nicht so selbstständig, wie meine Mutter es sich wünschen würde (Essen, aufstehen und hygienischer Bereich). Nun wurde er letzte Woche zu einer Feier in ein Wohnheim von seiner Arbeitskollegin eingeladen und es hat ihm auch sehr gut gefallen. Konnte ihr kaum wieder mit nach Hause bekommen
Und da wir auch etwas zu Essen beisteuern wollten, hat meine Mutter vorher mt einer Betreuerin telefoniert und die hat auhc gleich erwähnt, dass sie noch ein Zimmer frei haben.
Gibt es vielleicht jemanden im Forum, der Tipps geben kann wie ich meiner Mutter helfen kann, dass sie jetzt langsam mal etwas loslässt? Ich kann mir, glaube ich, schon etwas vorstellen, dass es sehr schwer sein muss, denn auch für mich, obwohl ich auch in 4 Wochen ausziehe, ist es nicht einfach ihn "wegzugeben". Denn das Wohnheim ist ca. 30 Minuten entfernt und er kennt sich in der Gegend absolut nicht aus, was bedeutet, dass er orientierungsmäßig wieder bei Null anfangen müsste.
Wir haben auch Bendenken, dass er sich nicht genug pflegt (Duschen, Haare waschen/kämmen, rasieren,...). Achten die Betreuer auf so etwas??? Denn als er im Internat war, haben die BEtreuer es häufig ignoriert und wenn er dann zu Hause war, war erst einmal eine "Grundreinigung" nötig. Das hört sich etwas komsich an, aber da er an nichts selber denkt...
Er würde dann wahrscheinlich immer mittwochs zu Hause schlafen, da er mittwochs Sport hat und man das Abholen selber organisieren muss. Hingebracht wird er direkt von der Arbeit mit anderen zusammen vom DRK.
Aber es ist ja shcon etwas anderes, ob man seine selbstständigen Kinder ausziehen lässt oder ob es ein relativ unselbstständiges Kind ist.
Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es hier jemanden gibt, da die meisten hier ja doch noch recht kleine Kinder haben.
in meinem Wohnort gibt es auch mehrere Wohnheime für geistig- und körperbehinderte Menschen. Diese Wohnheime gehören zu einer WfBM und Träger ist die Diakonie.
Ich kenne einige Eltern deren Sohn/Tochter in dieser Einrichtung wohnt und arbeitet. Die meisten sind mit der Versorgung ihrer Angehörigen zufrieden. Dennoch muss ich sagen, wenn ich die Bewohner manchmal in der Stadt sehe, ist deutlich zu erkennen, dass sie nicht immer so gepflegt sind wie es notwendig wäre.
Ich glaube das steht und fällt mit der Auffassung, die der einzelne Betreuer/die Betreuerin selbst von Sauberkeit und gepflegt sein hat. Hinzu kommt, dass auch hier der Personalschlüssel aus Kostengründen bestimmt nicht immer optimal ist.
Ein guter Kontakt zu den Mitarbeitern in der Einrichtung kann aber helfen die Sache auf den richtigen Weg zu bringen.
Gruss Birgit _________________ Idealismus. Die Fähigkeit, die Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.
eine solche Entscheidung zu treffen, ist immer schwierig und ganz, ganz doll mit Emotionen besetzt. Es gibt viele Ängste, zum Teil völlig unbegründet, zum Teil aber auch völlig berechtigt, man hört eben sehr viel. Und es sind ja auch meist die absolut heftigst negeativen Seiten, die an die Öffentlichkeit geraten, wenn irgendetwas so derbe schief läuft, dass die Presse eingeschaltet wird. Das macht einem diese Entscheidung auch nicht gerade leichter.
Ich selbst arbeite ja in einem Heim und ich denke schon, dass unsere Kids eigentlich immer sauber und ordentlich sind, aber ich muss Birgit auch Recht geben, wenn sie sagt, dass dies immer auch ein wenig von der persönlichen Einstellung der jeweiligen Betreuer abhängt. Und viele Dinge sind vielleicht auch sehr subjektiv. Ich habe z.B. eine Kollegin, wenn die die Kinder morgens los schickt, denke ich immer nur "Wie kann man nur..." Die Kinder sind gründlich gewaschen, frische Klamotten, alles, aber die Frisuren und die Auswahl der Klamotten... Da denke ich immmer, wieso man Kinder, die zum Teil aufgrund ihrer Behinderung rein optisch schon auffallen, noch so zurecht machen muss. Aber für die Kollegin ist das in Ordnung so, sie läuft selbst in diesem "Stil" herum und kleidet auch die eigenen Kinder entsprechend. Der Zeitfaktor spielt sicherlich eine große Rolle, aber trotz allem gibt es klare Standards, was leistet werden muss und das können sich die Eltern auch immer einfordern.
Was allerdings auch gerade bei Menschen, die trotz ihrer Behinderung relativ selbständig sind eine große Rolle spielt, ist die eigene Motivation zur Körperpflege (Wird ja hier auch immer mal wieder berichtet, wie schwierig die Zahnpflege sich gestaltet, was für ein Theater beim Haare waschen aufkommt etc.) Eltern haben in diesem Bereich eine wesentlich andere Handhabe als die Mitarbeiter in der Einrichtung. Ich erinner mich da immer an meine Zeit in der Psychiatrie, wenn jemand nicht duschen wollte, hatten wir keine Handhabe, das war freie Entscheidung des Menschen, ob wir und die anderen Bewohner fanden, das jemand stinkt oder nicht. Unser Job war es selbstverständlich, immer wieder zu motivieren und Begleitung anzubieten, aber wir konnten niemanden einfach unter die Dusche Stellen, seine Medikamente verabreichene etc. Dies war erst dann möglich, wenn Gefahr für den Betroffenen selbst oder andere bestand, wenn dann jemand Läuse hatte, es bereits zu Hautaufälligkeiten kam etc. dann gab es nach Rücksprache mit der Ärztin eine entsprechtde Anordnung durch einen Richter, das jetzt geduscht werden durfte, Zwangsmedikation und so. Das ist sicherlich die extreme Variante, aber kommt immer wieder vor und man muss da manchmal auch als Mitarbeiter in der Einrichtung auch Situationen aushalten, auch wenn man selbst ganz anders darüber denkt.
Grundsätzlich finde ich es total wichtig, die Kinder irgendwann auch loszulassen und wenn sie nicht selbständig genug sind, kann das eben auch den Umzug in eine Einrichtung bedeuten. Das heißt ja nicht, dass man sein Kind dann abschiebt. Und nach meinen bisherigen Erfahrungen habe ich gemerkt, dass es meist sinnvoller ist, diesen Schritt lieber etwas früher als zu spät zu wagen. In meinem Vorpraktikum haben wir einen Mann in der Einrichtung aufgenommen, der war schon 47, hat bis dahin immer zu hause gelebt, dann ist der Vater gestorben und die Mutter alleine war mit der Versorgung total überfordert und relativ schnell mit den kräften am Ende. Dieser Mann hatte bis dahin nie etwas anderes als sein Elternhaus kennengelernt und hat so gelitten. Jetzt, nach fast 7 Jahren in der Einrichtung hat er sich mit der Situation arrangiert, aber wohl fühlt er sich nach meinem Empfinden immer noch nicht. Deshalb finde ich es wichtig, einen solchen Schritt langfristig zu planen, so dass Kind (und Eltern) sich darauf einstellen und vorbereiten können. Ein sehr positives Beispiel fand ich ebenfalls in meinem Vorpraktikum. Da haben die Eltern lange schon geplant, dass der Sohn auszieht, wenn er 18 ist. Sie haben gemeinsam mit ihm die Einrichtung ausgesucht. Er hat seinen Platz im Heim gefunden, hat dort erstmals richtige Freunde gefunden, aber er hat auch immer noch den Kontakt zu seinem Umfeld (Sportverein, Familie, alten Klassenkameraden), fährt zu allen Feiern, egal ob Geburtstage oder Straßenfest zu den Eltern und wenn er nachmittags mal keinen Bock auf Heim hat, ruft er zu Hause an und verbringt den Nachmittag nach der Werkstatt eben bei den Eltern. Genauso schränkt er aber auch den Kontakt zu den Eltern ein, wenn er das Gefühl hat, dass er zu sehr verhätschelt wird.
Die Mutter eines unserer Kinder hat vor nicht allzu langer Zeit einen Artikel geschrieben, wie sie die Zeit erlebt hat, als ihre Tochter bei uns in der Einrichtung aufgenommen wird. Da wird dieses Wechselbad der Gefühle zwischen "es ist gut und richtig auch loszulassen" und "ist mein Kind da auch gut versorgt" sehr deutlich und auch die Veränderungen, die sich im Laufe der Zeit so ergeben haben bis hin zu der Gewissheit" Jawohl, es war die richtige Entscheidung, sowohl für meine tochter als auch für mich". Wenn du Interesse hast, kann ich dir deisen Artikel gerne mal zu schicken.
So, jetzt habe ich mich zu diesem Thema völlig durcheinander geredet bzw. geschrieben und hab wahrscheinlich die Hälfte von dem vergessen, was ich alles sagen wollte, aber es ist ja auch so lang genug geworden. Wenn du noch mehr wissen möchtest, dann frag doch einfach.
auch ich arbeite ja , wie Diana , in einem Wohnheim.
Arbeite auf einer Erwachsenengruppe.
Wie Diana schon schreibt , sind auch wir ( bei uns zumindest , hoffe mal , das ist in den meisten Einrichtungen so ) bemüht , daß die Heimbewohner regelmäßig duschen und sich auch sonst pflegen ( saubere , wettergemäße , zusammenpassende kleidung usw)
bei einem relativ selbständigen Menschen , der "nur " Motivation und Anleitung braucht , können wir jedoch auch nicht "zwangssäubern " , wenn einer sich partout weigert , haben wir keine Handhabe . Oder wenn einer sich absolut in den Kopf setzt , er müsse jetzt irgendwelche absolut nich zusammenpassende Kleider anziehen , können wir auch nur versuchen , ihn zvon etwas anderem zu überzeugen , zwingen zu etwas anderem jedoch nicht.
Momentan läuft dies ganz gut , sogar ein Bewohner , der sich früher oft mehrer Tage hintereinander geweigert hat zu duschen , duscht zur Zeit täglich.
Natürlich hängt es auch ein Stückweit an der Einstellun des jeweils diensthabenden Mitarbeiters , teilweise auch am zeitmangel- wenn dein Bruder zb. gewohnt ist , jeden tag zu baden , dabei aber Aufsicht braucht ( aus welchen Gründen auch immer ) ist dies im Heim eventuell aus personellen und zeitlichen Gründen eben nicht mehr möglich und er muss vielleicht öfters mal Duschen statt baden.
Generell ist es meiner Meinung nach besser , lieber früher loszulassen und den sohn / die Tochter ins Heim ziehen zu lassen , als zu warten , bis man selber nicht mehr kann- so kommt es dann zu den fällen , wie diana mit dem über 40 jährigen mann beschrieben hat- die betroffenen sind jahrelang gewohnt ,bei den eltern zu leben- und plötzlich können diese nicht mehr oder versterben- eine völlig neue situation entsteht , man muss sich auf mitbewohner , fremde menschen , unterstützung von personen , die einem fremd sind , einlassen.
natürlich ist so eine entscheidung immer schwer.
Ansonsten ist es vielleicht ganz gut , vorher kontakt zu anderen Eltern aufzunehmen , deren Töchter oder Söhne in der entsprechenden Einrichtung legben und diese nach ihren Erfahrtungen zu fragen.
Und am besten mit mehreren , denn wenn man nur von einem einzelnen was hört , kann dies ein verzerrtes Bild geben.
Vielleicht gibt es auch die möglichkeit , daß dein Bruder einmal eine zeitlang dort probewohnt?
So , das wärs fürs erste , kannst mich gerne weiterfragen , wenn du noch was wissen willst!
Wünsche euch , daß ihr bald zu einer entscheidung kommt , mit der alle beteiligten gut klarkommen !
caro _________________ HEP ,Heilpädagogin und angehende Kommunikationspädagogin (Fachmensch für UK)
Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten!
Diana, es wäre nett, wenn du mir den Artikel per pn schicken könntest. Würde mich sehr interessieren!
Da mein Bruder lernt selbstständig zu duschen, kann man ihn dann wohl nciht zwingen... Es ist nur so, dass er es, glaube ich, auch einfach nicht richtig versteht, dass er sich regelmäßig waschen muss. Und wenn er dann drunter steht vergisst er häufig sich einzuseifen... Und Haare waschen sieht so aus, dass er sich Shampoo nimmt, aber nur ein bißchen in den Haaren landet und der Rest gleich abfließt Aber ich denke, dass das eher an seiner Motorik liegt und es auf gar keinen Fall Absicht ist, Und er streicht dann auch nur über seine Haare.
Meine Mutter hofft halt immer noch, dass er es lernt. Mein Vater hingegen denkt, dass eine neue Umgebung vielleicht noch einmal einen neuen Anreiz gibt. Denn wenn auch andere sagen: Iih, du stinkst." o.ä., dann ist es vielleicht etwas anderes als wenn er zum tausendsten Mal von uns zu hören bekommt, dass er duschen soll.
Wir würden auf jeden Fall erst einmal versuchen, dass er ein probewohnen machen kann. Das hat in den zwei Internaten in denen er war auch funktioniert.
Eine Frage haeb ich noch: Ist es üblich, dass es in Wohnheimen nur 2-Bettzimmer gibt? Wir finden nämlich, dass auch Behinderte mal anrecht auf Privatssphäre haben. Während der Internatszeit war es ja sicherlich ganz schön, aber irgendwann reicht es ja auch mal.
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt und meine ständigen Fragen beantwortet
hm , also meines wissens sind mittlerweile eher einzelzimmer üblich!
mit dem duschen ist es so , daß bei uns aufgrund der schwere der behinderung und der Epilepsie der bei uns wohnenden menschen mit behinderung immer ein mitarbeiter anwesend ist.
vielleicht könnte es bei deinem bruder dann auch so laufen , zumindest , bis er es vielleicht einmal selber kann.
so könnte ihn der mitarbeiter daran erinnern , eben die haare nicht zu vergessen oder nicht vergessen sich einzuseifen usw.... _________________ HEP ,Heilpädagogin und angehende Kommunikationspädagogin (Fachmensch für UK)
darf ich mal die Frage stellen,
wie sieht das eigentlich aus bei den kleineren Kindern (8 Jahre) - wie jetzt unser Jonathan.
Wenn er nicht duschen oder baden möchte,
die Probleme hat sich beim Waschen überhaupt anfassen zu lassen,
wie schaut es da aus mit "dem Zwingen" ....
Das sind ja so die Kernfragen, die mich schon sehr beschäftigen, wieweit ist man dahinter, dass diese Alltäglichkeiten laufen - auch dieses Zähneputzen, das einfach ein Problem von "nicht wollen" und "Wahrnehmungsstörung" ist ..... ?????
Die Frage stelle ich jetzt grad an dieser Stelle,
weil Doreen sie stellte - zwar auf ihren 19-jährigen Bruder gerichtet, aber die Antworten haben mich schon wieder ein bisschen verunsichert.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Ich habe bereits in Einrichtungen für erwachsene geistig behinderte Menschen gearbeitet und arbeite nun schon seit 4 Jahren in einem Kinderheim für vorwiegend geistig aber auch körperlich behinderte Kinder.
Sowohl in der Einrichtung der erwachsenen Menschen (sehr, sehr stark geistig behindert) als auch in unserem Kinderheim gehört tägliche Hygiene dazu und wird auch in jedem Fall durchgeführt weil sowohl unsere Kinder als auch die sehr schwer geistig behinderten Erwachsenen zumeist ein sehr gestörtes Selbstbild haben und nicht merken ab wann sie stinken oder ihre Haare fettig sind. Selbst unsere fitten Jungs merken nicht wenn ihre Fingernägel zu lang sind obwohl sie in der Lage sind sie nach Aufforderung selbst zu schneiden. Natürlich ist es ein großes Ziel die tägliche Hygiene zu verselbständigen aber fast alle unserer Jungs brauchen dazu mindestesns Kontrolle und verbale Anleitung.
Und das Nicht-Putzen der Zähne ist ja schon fast fahrlässig und für mich nicht vertretbar. Da würden wir im Notfall auch mit sanftem Druck arbeiten um das Notwendige zu erreichen.
Bei geistig fitteren Kindern könnte man es aus pädagogischer Sicht evtl. mal versuchen ob sie sich freiwillig duschen, wenn sie mal von einer aussenstehenden Person gesagt bekommen daß sie stinken.
Und bei geistig fitteren Erwachsenen ist das sicher auch etwas anderes.
Bei uns im Kinderheim steht es jedenfalls ausser Frage, daß die Hygiene so lange im Förderplan steht bis das Kind die stellvertretende Ausführung akzeptiert oder es selbständig kann....
Hallo,
ich möchte Tinas Worte nur unterschreiben.
Wie ja bekannt sein kann, arbeite ich auch in einem heilpädagogischen Kinderheim mit zum größten Teil schwerstmehrfachbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Unsere Bewohner gehen mind. 2-3 Mal in der Woche baden - geduscht wird nach Augenmaß...die Großen eigentlich täglich.
Bei vielen Kindern hat es sich wesentlich gebessert - durh Wahrnehmungsstörungen war das Duschen früher auch sehr schwirig und man musste tricksen und übereden und aber auch Druck ausüben.
Unsere fitteresn Kinder dürfen wählen, Baden ja oder nein, vor dem Essen oder nachher, in der einen oder in der anderen Wanne...ist nur die Förderung der Selbsbestimmung.
Denn irgendwann hört dann der duftige Spaß auch auf.
Wobei unsere fitteren Kinder alle (mittlerweile) sehr gerne baden.
Julia.
sollte vielleicht dazu auch erklären , daß unsere leute fitter sind.
das problem bei dem ein oder anderen ist einfach , daß wenn sie nicht wollen , auch mit sanftem druck nichts zu machen ist.
bei stärer behinderten , die vielleicht wirklich aufgrund von falscher wahrnehmung nicht merken , wann sie stinken , ist das sicher noch mal etwas anderes.
unsere leute haben durchaus ein relativ gutes empfinden dafür.
zähneputzen ist aber bei kaum einem ein größeres problem.
auch unsere erwachsenen wählen , mit welchem mitarbeiter sie wann ins bad möchten und ob sie duschen oder baden möchten.
bei kleineren , stärker behinderten kindern würde ich jedoch auch eher mit sanftem druck oder allen möglichen überredungskünsten usw arbeiten , je nach dem auch eher auf die spielerische art. _________________ HEP ,Heilpädagogin und angehende Kommunikationspädagogin (Fachmensch für UK)
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