Hallo zusammen,
jetzt nehme ich endlich die Gelegenheit wahr, mich vorzustellen, denn heute habe ich ein wenig Zeit dazu.
Seit 10 Jahren bin ich Staatlich geprüfte Motopädin und arbeite fast genauso lange in einer integrativen Kindertagesstätte.
Mein Erstberuf (Lehrerin für die Primarstufe) hat mich während meiner Referendarzeit zu den Kindern gebracht, die immer mehr Schwierigkeiten zu haben scheinen als die anderen. Ich habe gesehen, dass häufig Kinder in der Grundschule "sitzen", die z.B. im Moment gar nicht in der Lage sind, das 1x1 zu lernen, sondern in dieser konkreten Situation etwas ganz anderes bräuchten.
Also habe ich mich anschließend auf die Suche gemacht und den Beruf des Motopäden entdeckt.
Als Motopädin habe ich nun viel mehr Möglichkeiten, auf die Bedürfnisse, Stärken und auch Schwierigkeiten der Kinder intensiv einzugehen, was mir viel Spaß macht.
Ich will versuchen, immer wieder im Forum vorbei zu sehen, weil ich sehr begeistert von dieser Möglichkeit bin; ich habe nur auch schon festgestellt, dass teilweise die Zeit ein wenig knapp ist oder es auch viele Themen gibt, zu denen ich gar nichts sagen kann.
Trotz alledem hoffe ich, dass meine guten Vorsätze halten und ich euch einen kleinen Teil meiner Erfahrungen weiter geben kann.
Lieben Gruß,
Sylvia
Hallo Andrea,
das Erlernen des Berufes der Motopädin setzt immer einen Erstberuf im pädagogischen oder therapeutischen Bereich plus Berufserfahrung voraus.
Die Ausbildung an sich dauert dann 1 Jahr in Vollzeit oder 2 Jahre in Teilzeit.
Es gibt mehrere Schulen in Deutschland, zur Zeit aber vorwiegend in NRW.
Um genauere Informationen zu erhalten, empfehle ich dir die Internetseite des Berufsverbandes: www.motopaedie-verband.de
Lieben Gruß,
Sylvia
Hallo Ninan,
hier in NRW ist es fast "normal", dass Motopäden in integrativen Kindertagesstätten arbeiten. "Früher" waren es vorwiegend Krankengymnasten bzw. Physiotherapeuten. Im Zuge, dass sich die Schwierigkeiten der Kinder viel in den Wahrnehmungs- und Verhaltensbereich verlagert haben, werden nun vermehrt und gerne Motopäden eingestellt.
In dem integrativen Kindergarten sind auch Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Ich bin schwerpunktmäßig mit einzelnen Kindern und auch integrativen Kleingruppen im Bewegungsraum und fördere sie in ihrer Entwicklung über den Bereich der Bewegung.
Was im einzelnen ist schwer zu sagen (bzw. zu viel) und kommt im Endeffekt natürlich auf das jeweilige Kind und seine Bedürfnisse an.
Zur Förderung gehört aber auch die Unterstützung im Alltag in Zusammenarbeit mit den Kollegen.
Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen.
Herzliche Grüße,
Sylvia
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