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Wie kommen eure Kinder mit den anderen Kindern klar?
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manuela1982
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 15:24    Titel: Wie kommen eure Kinder mit den anderen Kindern klar? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,


Ich wollte mal fragen , wie sich das *Sprachproblem* eurer kids auf ihr Verhätnis zu anderen Kindern auswirkt
Meine Nura besucht ja einen Regelkindergarten, bisher gabs da noch keine Probleme aber ich mache mir inzwischen schon sorgen, dass sie irgendwann mal ausgelacht werden könnte, weil die anderen Kinder sie nciht verstehen oder weio sie Wörter komisch ausspricht.

Außerdem habe ich Angst dass andere Erwachsene sie vielleicht für (entschuldigt das wort) *dumm* halten Könnten, weil sie manhcmal echt keinen graden Satz rausbringt und zu ihrem unglück locker 1 1/2 jahre älter aussieht als sie ist. und damit sowieso immer überschätzt wird.
Wie reagiert ihr wenn von einem Erwachsenen ein blöder kommentar kommt. Soll ich das einfach ignorieren, oder sagen dass sie halt da probleme hat oder wie macht ihr das??

_________________
manuela(1982) mit Nura2004(Rolando Fokus bisher ein Fokaler krampfanfall )Lina2006(spastische Diparese, stark rechtsbetont) und Zara 2006 -> drei absolut süße Mädchen auf die ich sehr stolz bin:-)
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Vanessa 73
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Manuela,

bisher kam bei uns noch nie ein blödes Kommentar von einem Erwachsenen, das soll auch mal einer wagen, denn kein Kind spricht mit Absicht falsch.

Wenn Kinder mich gefragt haben warum sie dies oder das nicht können, dann habe ich es ihnen auf einfache Art und Weise erklärt, das sie viel langsamer im lernen sind und dazu gehört auch das Sprechen.
Ansonsten kommen sie gut mit anderen Kinder zurecht, man merkt natürlich immer mehr, je älter sie werden, daß sie nicht wie die Anderen sind. Noch sind sie klein und ich mache mir auch Gedanken wie es wird wenn sie größer sind, man sieht es ihnen ja nicht auf den ersten Blick an.

LG Vanessa

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Sohn(2002)global entwicklungsverzögert,globale Wahrnehmungsstörung, ADHS/ADS(Mischtyp)
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ilo75
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

auch ich habe es anderen Kindern(und vor allem Eltern! Viel schlimmer!) erklären müssen warum Unser ist wie er ist. Und warum dies...und das...., wir wohnen nun mal leider im Dorf.
Den Kindern kann man es , aus eigenen Erfahrungennach, ganz einfach erklären. Meist haben die dann auch erst mal keine Vorurteile. Aber bestimmte Eltern....ich glaube da können hier viele ein Lied von Singen. Unser hat zum Glück den Vorteil das sein besterFreund auch ein Förderkind ist. Seine Freundin kennt er aus der Vorschule, er war lange in den Minikicker, aber als die F-Jugend anstand habe ich ihn nach ein paar Monaten wieder herrausgenommen. Da ist der Unterschied dann zu heftig geworden. Unser kam mit den festen Regeln nicht klar, es ging ja mitlerweile um was. Bevor er da von den Anderen komisch behandeltwurde habe ich ihn dann doch lieber herrausgenommen.Er hat sich nur auf dem Boden gewätzt, hat im Tor herumgeturnt, vom Platz gelaufen....auch während eines Spiels.Das war dann zuviel.
Ansonsten kommt er eigentlich bis jetzt recht gut klar. Er ist zwar eher"Mitläufer" aber er fühlt sich wohl.Und das ist mir sehr wichtig!

LG Ilona

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1 Sohn mit ADS, ehemaliges Frühchen aus der 30SSW,Entwicklungsstörungen leider in allen Bereichen, vor allem in der Wahrnehmung
Asthma aufgrund einer BPD
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Steffi30
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 23:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Fabienne redet ja auch wirklich jeden Satz verkehrt herum "Mama was Du mache da", "ich marie spiele will" usw usw... Ein Kind kam im Kiga mal zu mir und sagte "kann die kein deutsch oder warum redet die so komisch".... puh das war das erste und auch einzigste mal das ich damit konfrontiert wurde. Ich sagte dann "nein Fabienne redet deutsch. Sie braucht etwas länger um es richtig aussprechen zu können". Damit war die Sache auch ok für das andere Kind. Erwachsene haben mich noch nie angesprochen. Klar, die die es wissen - aber fremde noch nicht. Wir haben da eher das Glück das Fabienne mit 4,5 Jahren grade mal 98cm ist und noch locker fast ein Jahr jünger druchgehen könnte...

Viele Grüße
steffi
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AnjaR
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

also Joris spricht auch manchmal sehr undeutlich und vor allem oft sehr leise und "piepsig", aber andere Kinder haben damit überhaupt kein Problem.
Die Kinder , mit denen Joris öfter Kontakt hat, die kennen das von ihm nicht anders und finden es deshalb normal. (Joris geht seitdem er 13 Monate alt ist in seine KiTa)
Fremde Kinder sind erstmal neugierig auf Joris (wegen dem Rolli), fragen auch immer direkt und wenn ich dann die Situation erklärt habe, reagieren sie eigentlich immer ganz offen.
Bei fremden Erwachsenen habe ich oft den Eindruck, dass sie sich nicht trauen zu fragen, was los ist.
Aber (und das finde ich eigentlich ganz gut im Vergleich zum Rehabuggy) bei Joris sieht man durch den Rolli ja gleich ,dass er kein Kind wie alle anderen ist.

LG Anja

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Anja (´75), Jens (´73), Pascal Jannes (´01), Joris Michel (20.10.04)- Mischform: Dystonie/spastisch athetotische Tetraparese
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ilo75
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BeitragVerfasst am: 03.02.2009, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

von fremden Erwachsenen habe ich gar nicht gesprochen, eher von den Eltern der Kinder!). Für Fremde ist er ein ganz normaler, etwas quirliger Junge( obwohl man da hin und wieder auch schon schief angeguckt wird, vor allem wenn mal wieder Sanktionen angesagt sind, die ziehe ich aber trotzdem durch!).Ich meinte eigentlich(leider) die Eltern von den Kindern.
Da muß ich mal was lustiges erzählen:Ich war mit Unserem einkaufen in einem großem Geschäft(er war ca. 4), hat wirklich Terror gemacht weil er ständig weglief ubd daraufhin in den Einkaufswagen sollte.Großes Gebrüll natürlich! Ich habe mir den Jungen unter dem Arm geklemmt-weiter Gebrüll, viele haben schon geschaut(und Kommentare abgelassen). Ich mit ihm in einer ruhigeren Ecke(Getränke), ihn in den Wagen hineingehieft, dabei natürlich etwas geschimpft.Dann habe ich da ein paar Minuten gewartet bis er sich wieder beruhigt hatte.
Als ich aus der Ecke wieder herauskam sprach mich ein älterer Mann an.: Ich dachte schon jetzt gibt es richtig Ärger! Nee.... Er sagte: Wissen sie was? Sie sind die erste Mutter hier die sich von ihrem Kind trotz Gebrüll nicht einwickeln lässt Toll! Davon sollte es mehr geben! So eine Konsequenz... Häh...? Drei Fragezeichen von mir: Na, die meisten reden so lange lieb auf die Kinder ein bis sie sich mit Süßigkeiten erpressen lassen. Beim nächsten Mal passiert dasselbe dann wieder! .....Aber mit einem Kind in die Ecke gehen, ab in den Wagen und warten... na, Hut ab!Und ich glaube der Junge hat das öfters!..... Wie war!.....
Ich war so perplex!

Das hat mich an dem Tag richtig aufgebaut! Endlich mal was richtig gemacht!
Und vor allem, unvoreingenommen von einem Erwachsenen!
Von vielen anderen Müttern bekommt man oft nur gutgemeinte Tipps,die man wirklich nicht braucht!Oder solche Kommentare: Ach, die Krankheit gibt es doch gar nicht! Da haben die Eltern doch meistens versagt!

LG Ilona

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katrin-fish
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BeitragVerfasst am: 09.02.2009, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben zum Glück noch nie Probleme bezüglich der Sprache gehabt.
Mein Sohn geht seit über 2 Jahren in seinen Kindergarten, ein normaler Regelkindergarten. Fast das ganze erste Jahr sprach er noch so gut wie gar nicht. Er war dann ja auch schon 3. Wir haben zumindest nie bemerkt, dass Kinder über ihn gelacht hätten. Er hat von Anfang an Freunde gehabt. Möglicherweise liegts auch an den altersgemischten Gruppen. Von knapp 3 bis Vorschulalter ist da alles vertreten und es gibt auch andere knapp 3jährige, die nicht so ganz reden können, wie sie eigentlich sollten. Deshalb war das bei unserem Mika wahrscheinlich dann auch nicht so auffällig.
Mittlerweile kann er sich ja auch ganz gut artikulieren. Es reicht zumindest, um mit den anderen Kindern zurechtzukommen.

mfg
Katrin
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SimoneLeMo
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BeitragVerfasst am: 18.02.2009, 18:23    Titel: Antworten mit Zitat

Moritz hat sich in seiner Anfangszeit im Kiga Kinder gesucht, die selber wenig bis gar nicht gesprochen haben. Entweder weil sie eben "Schweiger" sind oder wiel ihre Muttersprache nicht Deutsch ist.
Außerdem hat er sehr gesabbert, durch schlechten Mundschluß (inzwischen weg Very Happy ). dadurch war er für ältere oder gleichaltrige Kinder kein adäquater Spielpartner.

Inzwischen hat er aber seinen Freundeskreis erweitert. Und er kann sich auch gut verständigen. Klar spricht er immer noch "verkehrt", hängt das Verb hinten an, konjugiert falsch usw. Aber er behauptet sich gut in der Gruppe und hat auch schon ein paar Freunde, die er selber als solche bezeichnet.

Ich glaube, daß Kinder da viel unkomplizierter sind, als Erwachsene. Sie akzeptieren kleine "Strickfehler" viel eher und die gehören dann eben zu diesem Kind.

_________________
Liebe Grüße von

Simone *1973, mit L.*02/2001, gesund und
Mo, *07/2004, entwicklungsverzögert in Sprache und Motorik, AVWS
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OlgaB
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BeitragVerfasst am: 04.05.2009, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

@Ilo75 endlich mal jemand der das auch so durchzieht wie ich Smile Ich lasse meinen Zappeln bis der Arzt kommt da unser gern auch die Geschäfte ganz verläst und dann auf die Huaptstrasse rennt (mitter in innenstadt der großstadt). Anfangs hab ich mich über solche Komentare von anderen müttern aufgeregt und konter gegeben.. Mitlerweile seh ich es locker und ziehe mein ding durch. Habe letztens noch über unsere Familienhilfe amüsiert .. die Fragte mich ernsthaft ob er an dem arm bleiben muß (am ersten Tag) hab ihn dann ihr überlassen und Promt lief er einfach über hauptsrasse weg weil sie mit ihm auf den Fußgänger bereich spielen meinte (jeder solls es selbst lernen halt) Die macht es seid dem auch nie wieder geschweige irgendwelchen kommentaren.

Hi Manuella zu dir muß ich sagen das es von der Spachentwicklung und den Kindern abhängt.. bei meinen Sohn ist das halt eher so das Kinder es auch nach halbem Jahr der Erklährungen (so wohl von uns auch von Erzieheren) den Gabriel nicht alle mögen. Er hat die angewonheit alle anzufassen als Gesprächsbegin. Viele Kinder reagieren auf das anfassen sehr alergisch und die anderen dinstanzieren sich von ihm weil er mit 4 nur wenige Worte sagt die auch dann meist kaum zu verstehen sind. Hatte bei ihm regelkindergarten versucht und bin sehr gescheitert. Habe zum glück einen neuen Platz und merke das das Kind lieber die kinder mag die wie er sind.

_________________
Gabriel 05.05 Expressive und rezeptive Sprachentwicklungsstörung (F80.1, F80.2) Störung der Körperkoordination (F82), Impulsives verhalten mit erschwerter Führbarkeit und erhöhter Unruhe, ADHS in entwicklung (F90.0), Kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungen G (F83G), Hinweise auf das Vorliegen einer tiefgreifender Entwicklungsstörung
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MamaAlexa
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BeitragVerfasst am: 04.05.2009, 07:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
unser Sohn ist 6 Jahre alt und spricht nur 75 Wörter und ca. 40 Laute. Nachdem Luca Anfang des letzten Jahres im Kindergarten Probleme hatte (wenn zu viele Kinder auf ihn einreden, bekommt er die Krise), haben wir für ihn ein Kommunikationsbuch angelegt. Hier stehen alle Wörter, die er spricht, alle Laute und deren Bedeutung und Fotos seiner Zeichen, die er wieder für andere Wörter benutzt. Dieses benutzt er dann immer, wenn ihn ein Kind im Kindergarten nicht versteht. Außerdem wird seitens der Erzieher morgens immer ein Sprecher festgelegt, der praktisch für unseren Sohn spricht. Seit Luca das Buch hat, gibt es überhaupt keine Probleme mehr. Wenn ihn jemand nicht versteht, nimmt er einfach dieses Buch zu Hilfe. Außerdem hat er dort einen sehr festen Freund, der zufällig auch Luca heißt. Nach Aussage der Mutter kann dieser wohl alles verstehen, was unser Sohn meint. Es ist immer schön, den beiden Jungs zuzuschauen.

Auch außerhalb des Kindergartens hat er mit anderen Kindern keine Probleme. Aber ich bin dann auch viel dabei und kann jederzeit als "Dolmetscher" einspringen.

Was Erwachsene von meinem Sohn denken, ist mir mittlerweile egal. Am Anfang dachte ich immer noch, ich müßte mich entschuldigen, wenn mein Sohn z.B. etwas geschenkt bekam und sich aber nicht bedanken konnte. Mittlerweile sage ich dann Danke für ihn, gebe aber keine weitere Erklärung ab.

Viele Grüße
Alexa

_________________
Alexa mit Luca (* 2003); Sprachentwicklungsstörung; ohne Ursache
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