Verfasst am: 22.03.2004, 16:29 Titel: Nancy B. Miller, Mein Kind ist fast ganz normal
Nancy B. Miller, Mein Kind ist fast ganz normal
Dieses Buch wird von der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung empfohlen und ist sicherlich schon vielen von euch bekannt. Es zeigt am Beispiel von vier Familien, wie diese gemeinsam den Alltag mit ihrem besonderen Kind meistern. Mir hat dieser Praxisbezug und die Erzählungen der Mütter besonders gut gefallen.
Das Buch gibt auch sinnvolle Tipps und Hinweise, wie sich Eltern Freiräume schaffen können und zeigt Lösungsmöglichkeiten für schwierige Situationen. Wirklich super und eine echte Hilfe für den Alltag!
ich habe das Buch auch gelesen. Ich finde es sehr hilfreich, da dort alles Stadien beschrieben sind, die ich auch fast alle durchgemacht habe.
Ich kann es daher auch nur sehr empfehlen! _________________ Nicole & Kevin , Mitochondriale Myopathie, Komplex 1 Mangel, Epilepsie und Encephalopathie
Peripartale Asphyxie bei Geburt nicht auszuschließen laut zwei Ärzten
Bilder von uns zuhaus:http://www.REHAkids.de/phpBB2/album_personal.php
es ist mein absolutes Lieblingsbuch. Es war so wertvoll gerade in der Situation, in der man nach der Diagnose sein ganzes Leben neu regeln musste. Ich sehe Felix immer noch so - er ist fast ganz normal.
Sehr sinnvoll fand ich die kleinen Leitsätze zum grundsätzlichen Umgang mit dem eigenen behinderten Kind. Die helfen mir immer noch in schwierigen Situationen.
Liebe Grüße
Maren _________________ Maren und Felix (05/02) Mukolipidose Typ II, entwicklungsverzögert, kleinwüchsig, extrem weitsichtig, muskuläre Hypotonie, schwere Lungenbelastung, Tracheostoma, Heimbeatmung, PEG und Mila (09/04) gesund
ich habe das Buch vor längerer Zeit gelesen und mir hat es nicht so gut gefallen. Die Erzählungen der einzelnen Mütter beinhalten leider nur einen Bruchteil des Buches. Der Rest klingt für mich sehr theoretisch. Ich fand es zu trocken geschrieben und habe es noch nicht einmal zu Ende gelesen. Im Endeffekt weiß jede Familie für sich wie sie mit der schwierigen Situation fertigwerden kann oder muss, dafür braucht man nicht unbedingt so eine Lektüre.
Gruss _________________ Bernadette mit Neele, 19.12.2001 - 29.06.2009 (Therapierefraktäre Epilepsie, Globale Entwicklungsstörung, Strabismus divergens mit deutlicher Visusstörung, Mikrozephalie, Mitochondriopathie - Komplex I und IV Mangel.
Ich finde dieses Buch echt super. Ich habe es mir mal aus der Bibliothek ausgeliehen und es regelrecht verschlungen gehabt.
@ Bernadette. Ja, da hast Du recht. Im Enddefekkt muß jede Familie für sich selbst wissen, wie sie damit zurechtkommt. Jeder Mensch geht ja auch anders mit Problemen um. Aber trozdem finde ich dieses Buch echt ineressant geschrieben. Irgendwie ist es auch recht "amerikanisch".
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