Verfasst am: 12.01.2009, 10:04 Titel: Bei Pneumonie ins Krankenhaus?
Hallo zusammen
In der Mittagspause will der KiA von Sven zu uns nach Hause kommen um mit mir zu sprechen ,wie wir weiter vogehen sollen ,Der Arzt ist dafür das Sven ins Kkh soll und dort intensiv bertreut wird unter intravenöser Gabe von Antibiotika.
ich ringe damit Sven ins KKh zu bringen ,da meines Wissens Sven dort nicht gut versorgt wird und dort noch mehr Keime unter anderem der Noro grassiert.
Fieber hat Sven keinen.
Hier zu Hause habe wir 22 std. Pflegedienst und ich kann jederzeit die Therapeutin anrufen um Sven therapieren zu lassen,was im KKH wieder bis zu 4 Tage dauert bis es angemeldet wird und 10 min Atemtherapie gemacht wird.
Ist es denn nicht möglich einen Zugang zu Hause legen zulassen? ,die Krankenschwestern sind doch alle ausgebildet und wissen was zu tun ist,neu anhängen oder wenn der Zugang kaputt geht.
Sven liegt jetzt seit mehr als 10 tagen am Sauerstoff 1,5-2 liter ,bekommt Dauerantibiose 2,5 ml dreimal tägl. aber um gegen die Pneumonie zu kämpfen braucht Sven mehr AB ,auch haben wir sein Sekret mittels einem Röhrchen ins Labor gebracht ,warten auf das ergebniss ,es wird doch möglich sein es zu Hause zu schaffen.
Ist es ja auch eigentlich aber diesmal meint der Arzt würden so viel Erreger in der Luft sein ,das es besser wäre Sven ins KKh zu bringen.
Mit Sicherheit haben einige von Euch, es auch zu Hause schon hin bekommen,vielleicht kann mir der eine oder andere einen Tipp geben ,wie z.B. ich Sven lagere oder weiss was ich noch nicht weiß!
Bin für jeden Tip dankbar.
Hallo Inge,
ersteinmal wünsch ich euch gute Besserung.
Ich kenn den schei... Haben es damals meistens mit dem Plegedienst zu hause meistens geschaft. Antibiotika iV kann meistens der PD jenach Schwester auch geben. Wenn der KA zu euch nach hause kommt, sprich mit ihm und ... was sagt der PD dazu? Wir sind nur im schlimmsten fall ins KH gefahren und meistens haben die uns auch wieder nach hause geschickt, mit der Begründung: "zuhause ist das Kind besser betreut, als hier. Zu hause hat es eine 1 zu 1 versorgung und hier nicht. Wenn gar nix mehr geht, können wir immer wieder kommen, ggf. auch erst telefonieren."
Halt die Ohren steif und verzweifel nicht, werde an euch denken und hoffen das alles gut geht und ihr nicht ins KH müst.
LG Sandra&Anke _________________ Anke (07´02) ist ein Frühchen der 24 SSW. 900gr., spontan geb., IHV 3+4°, LangeBeatmet, EX- Tracheostomiert , .... Mehrfachschwerstbehindert, 100%, B,H,aG,BI,RF ... leicht Hyperaktiv. Was vergessen ??? mit sicherheit Chantal *10.08.2000 (verdacht auf ADS)
Leider kann ich dir keine wirklich hilfreichen Tipps geben, wir waren in solchen Situationen dann immer in der Klinik, aber wir haben auch nur 5 STunden Behandlungspflege zu Hause.
Was meint denn euer Pflegedienst dazu? Würden die den Zugang legen oder bei einem schon gelegtem Zugang die Infusionen anhängen, wechseln, kontrollieren usw? Ich denke, wenn der Pflegedienst das macht, müßtet ihr nicht unbedingt in die Klinik. Schlimm finde ich, dass es bei euch in der Klinik 4 Tage dauern würde, bis Sven Atemtherapie hat. Bei uns hat Anton das schon am ersten Tag und immer so viel, wie es nötig ist.
Wir versuchen die Klinik auch immer zu vermeiden, so lange es nur irgendwie geht. Aber ein Risiko wollen wir auch nicht eingehen.
Ich drücke euch ganz, ganz fest die Daumen, dass ihr es zu Hause schafft und dass es Sven bald besser geht!
Liebe Grüße
Katrin _________________ Katrin mit A. *06, SSW 23+0, 600g, Sauerstoffpflichtige BPD und Lungenschädigung durch RSV-Virus, pulmonale Hypertonie, Rechtsherzinsuffizienz, Hypotonie,entwicklungsverzögert, sehbehindert, ein immer fröhliches Kerlchen
und M. *08 und L. *11
Anmeldedatum: 25.01.2008 Beiträge: 425
Wohnort: österreich
Verfasst am: 12.01.2009, 10:22 Titel:
Liebe Inge
Da kann ich dir leider auch nicht helfen, aber ich glaube besser versorgt werden kann Sven im Krankenhaus auch nicht, vorausgesetzt seine Lage verschlimmert sich, was hoffentlich nicht eintritt.
Zumal du ja kein gutes gefühl hast, wenn Sven im Krankenhaus betreut wird, höre auf dein Herz, Hausärzte haben oft schneller Angst als wir erprobten Mütter und wollen immer auf Nummer sicher gehen, als ab ins Krankenhaus.
Meine kleine Minimaus hatte in den Feiertagen leider auch eine schwere Lungenentzündung mit heftigen Fieberschüben und dazu war sie obstruktiv und hatte scheinbar auch noch einen viralen Infekt eingefangen, mehr ging da nicht mehr. Anna-Mia ist zwar kein Intensivkind, aber ins Krankenhaus hätten wir auch laut Hausarzt gemusst. Der Kinderarzt kennt mich und den Kämpfergeist meiner kleinen und so durften wir zu hause bleiben. Nun nach fast 3Wochen geht es endlich bergauf. Aber es war schon eine harte Zeit, aber solange du dich zu Hause sicher fühlst, ist es sicher vertretbar.
Ich wünsche Euch viel Kraft und Sven dass er zu Hause bleiben kann und sich bald erholt.
das Problem dürfte sein, daß die Schwestern keine Infusionen legen dürfen, sondern nur anhängen.
Das heißt, wenn nachts der Zugang kapputt geht müßte der Doc zu Dir kommen oder Du mußt Sven in die Ambulanz bringen, um dort einen Zugang legen zu lassen.
Das mußt Du mit Deinem Arzt und natürlich PD besprechen.
Wir haben es leider nie geschafft, die Infusionen zu Hause zu bekommen.
Aber vielleicht habt Ihr mehr Glück!
Gute Besserung für Sven und Dir viel Kraft
Anne _________________ DUM SPIRO SPERO
(solange ich atme, habe ich Hoffnung) CICERO
Benedict 06/99, Osteopathia striata, Z. n. Analatresie,neurogene Blasenentleerungsstörung, tracheotomiert, re. blind., Syndakt. beider Hände, Fibulaapplasie beidseits,Makrocephalie, Gaumenspalt u. e. mehr
Tochter A. 01/96, in der Grundschulzeit Absencen
es kommt auch darauf an, wie schnell im KH sein könnt, wenn es denn sein muss.
Und letztendlich kommt es auf dein Gefühl an.
Wir hatten auch schon die Situation, wo eigentlich KH angesagt gewesen wäre.
Als es auch für uns o.k. war, sind wir gerne gefahren.
Wir hatten das mit dem OA abgesprochen und es war ihm klar, dass wir im Notfall so vernünftig sind und wissen, was zu tun ist. So war´s denn auch.
Viel kraft wünscht dir Waltraud _________________ Felix 01 / 03, Frühchen 29. SSW., schwer mehrfachbehindert, Epilepsie, Opticusatrophie, Microcephalie, PEG-Sonde
Hallo
Ja ich denke auch das es um den Zugang geht und dann jemand rauskommen müsste um einen neuen zu legen,der PD ist bereit Sven so gut es geht zu hause zu versorgen und bessere Versorgung als im KKH hat.
Jetzt kommt hinzu das Sven seit gut 1 std. sehr spastisch ist ,also seine Beine sind sehr hart und angespannt und auch die Arme ,die er immer wieder hochreisst,was ihn auch sehr schmerzt.
Im KKH können wir in 15 Minuten sein.
Ich denke in 1 std. wird der Arzt hier sein ,wäre schon mal schön wenn er was gegen die Spastik verschreiben könnte,haben Sven massiert und mehrmals umgelagert was aber auch nicht den erwünschen Erfolg brachte.
Wenn er nicht entspannt müssen wir leider auf Tramal zurück greifen was aber auch wieder Atemdepressiv macht
Hallo
Der Arzt war da ,hat Sven abgehört und würde schon empfehlen Svens Lunge zu röntgen ,er möchte wissen ob und wieviele Atelektasen Svens Lunge hat weil er das gefühl hat das sich die Atemfläche womöglich sehr verkleinert hat dann wollte er im KKh anrufen das die Mutter es lieber hätte Sven zu Hause versorgen zu können ,man Sven einen zentralen Zugang der auch hält zu legen, das wir hier weiter AB geben können.
Ich habe Ihm gesagt das beim letzten röntgen es auch kein Arzt gesehen hat das Sven eine Pneumonie hat sondern 2 tage später es der Radiologe war,
Er brachte ein anderes Ab mit ,was wir Sven schon mal geben sollen 1 mal 15 ml.
Ich solle mich bis nachher entscheiden ,er wäre um 15 Uhr wieder in der Praxis.
Betonte aber auch gleichzeitig das es im KKh nur so von Keimen wimmelt,
Ja das ist auch meine Sorge,aus 2 tagen werden dann wieder 2 Wochen oder mehr
Lunge röntgen kann man doch auf jeden Fall ambulant, das haben wir auch schon so gemacht.
Falls ihr doch noch ins KKH müßt: gebe es die Möglichkeit, dass ein Kind wie Sven ins Einzelzimmer kommt? Gerade wegen der Infektionsgefahr mit weiteren Keimen? Bei Anton war das bisher immer möglich. Wenn es dann wegen zu vieler Patienten nicht mehr möglich war, war er meist wieder so fit, dass wir nach Hause konnten. Ich würde es direkt in der Klinik mal ansprechen, schon bevor ihr evtl. hin müßt.
Drücke euch weiterhin die Daumen!
Liebe Grüße
Katrin _________________ Katrin mit A. *06, SSW 23+0, 600g, Sauerstoffpflichtige BPD und Lungenschädigung durch RSV-Virus, pulmonale Hypertonie, Rechtsherzinsuffizienz, Hypotonie,entwicklungsverzögert, sehbehindert, ein immer fröhliches Kerlchen
und M. *08 und L. *11
Einzelzimmer müsste auf jeden Fall gehen...hatte mit Eve nach der Harnleiter-OP 3 Wochen ein Einzelzimmer...nicht wegen der Infektionsgefahr, sondern weil sie so eine Oberchaotin ist und die Betreuung ohnehin schon megaschwer...auch ohne genervtes Publikum....
Drück Euch alle verfügbaren Daumen! _________________ "Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen unsere Liebe." (Oscar Wilde)
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