Verfasst am: 23.12.2008, 19:42 Titel: Verdacht auf 2 Jahre Sprachverzögerung
hallo
im vorraus möchte ich sagen das ich noch nicht all zu viel sagen kann,wir warten nun schon gute 3 mon auf einen termin bzw auf mehrere termine das die untersuchungen in alle richtungen mal los gehen.
also im aug 08 kam das gesundheitsamt zu uns in den kiga und wollte testen wie fit er für die vorschule ist.er ist jetzt 5j und spricht wie ein 3j kind.er hört normal das haben wir schon bestätigt bekommen.
benedikt spricht auch viel fantasiewörter,man kann ihm oft sagen wie das wort richtig heisst,er sagt es auch richtig nach.aber wenn er dann so redet spciht er alles wieder wie immer "falsch"
sagt man ihm sätze vor,spricht er sie nur halb nach.er benutzt weniger und falsche silben.er spricht also keine kommpletten sätze.er hat unheimlich probleme lange bei einer sache zu bleiben,wird schnell abgelenkt und sagt gleich ich kann das nicht..wir haben schon mal logo gehabt 1x die woche,allerdings war er oft krank sodas da kaum besserung rein kam.
er soll im nä und letzten kiga jahr auch noch auf einen integrativen kiga kommen.mal sehen ob ihm das weiter hilft.
ich hänge seit mon in der luft weiss nicht genau was das für uns bedeutet,ob es je mal besserung gibt.welche untersuchungen auf uns zu kommen.kann mich da vllt schon jemand aufklären wie es nun überhaupt weiter geht im SPZ??dort sollen die ganzen test´s gemacht werden.man sagte er seit entwicklungsverzögert,farbenblind,fasst dinge schwer auf nd kann sie nicht gleich bei aufforderung umsetzten.sage ich ihm hol mal das und das,muss er lange überlegen oder bringt das flasche mit.man muss ihm immer und immer wieder dinge lang und breit erklären bis er vllt weiss was wir meinen.ungeduldig iist er aber denke das sind viele er kann immer NIE auf etwas warten.
wie es mit motorik aussieht weiss ich noch nicht,ich als mama finde sie ok.aber ich weiss eben nicht was die kiä dazu sagen.
auf einen Termin im SPZ muss man immer so lange warten. War bei uns genauso. Aber dort bist Du richtig aufgehoben. Dort werden die unterschiedlichsten Tests durchgeführt. Mein Sohn war damals erst 4 und hat fast gar nicht gesprochen, deshalb wurden wir ins Kinderzentrum München überwiesen. Dort wurden dann noch IQ-Tests durchgeführt und Tests, wo das Sprachverständnis getestet wird. Bei meinem Sohn besteht der Verdacht auf verbale Entwicklungsdyspraxie, gib das doch hier im Forum mal ein! Bei komplizierten Sätzen hat mein Dani auch Schwierigkeiten mit dem Sprachverständnis, war mir davor gar nicht aufgefallen. Sein IQ liegt noch im Normbereich, da weiß man auch nicht, ob das nur wegen der Sprache ist. Bei der Feinmotorik wurden leichte Defizite festgestellt, ist aber nicht gravierend. Etr wird wahrscheinlich auf eine Sprachheilschule gehen, die Gutachten vom mobilen Sozialem Dienst stehen noch aus.
Du bist auf jedem Fall auf dem richtigen Weg. _________________ Jutta mit Daniel (schwere Sprachentwicklungsstörung, Verbale Entwicklungsdyspraxie?)
lieben dank das du mir bestätigst das ich auf dem richtigen weg bin.da bin ich froh..selbst für die ersten anfangsgespräche warte ich so lange das macht mich mürbe.
wie bist du denn mit der wartezeit umgegangen?finds schlimm zu warten ob einer anruft und nen termin frei hat für uns..und angst vor event. diagnosen habe ich auch.aber das nehm ich mal an haben wohl alle.
lieben dank schonmal wenn du tipps oder gute seiten hast schick sie mir bitte.kann unterstützung gebrauchen!!
ich kann mir auch vorstellen , dass dein Sohn ( so wie Du ihn beschreibst ) auch Probleme mit dem Sprachverständnis hat . Dann ist aber eigentlich auch logisch , dass er viele Dinge nicht so schnell begreift , er weiß ja nie genau was man von ihm will.
Erklären geht dann halt auch schlecht , ist ja wieder mit Sprache .
Ich spreche aus Erfahrung mein jüngerer Sohn hat eine ganz massive rezeptive Sprachstörung ( habe hier im Forum schon einiges dazu geschrieben ). Er war stark entwicklungsverzögert , hat aber über die Jahre gut aufgeholt .
Leider schneidet er bei IQ Tests immer ziemlich schlecht ab ( deutl. Lernbh.), allerdings schlägt er sich in der Schule ganz wacker .
Er besucht zwar ein Förderzentrum ist aber auf dem Grundschulzweig und erhält dort den regulären Regelschulstoff.
Allerdings muss er sich einfach mehr anstrengen als normale Kinder . Inzwischen fragt er auch nach , wenn er bemerkt , dass er einen Begriff nicht versteht . Mit zunehmendem Sprachverständnis wurde übrigens seine Grammatik von selbst besser . Er war insg. auch ca. 2 Jahre in der Sprachentwicklung zurück , so war bei ihm z.B. das Entwicklungsstottern mit 7 Jahren eine zeitlang zu beobachten , normale Kinder haben das manchmal mit ca. 5 Jahren .
Genauso konnte er den Akkusativ ,erst 2 Jahre später als normal korrekt bilden . Auch die Artikel verwechselte er ständig und plötzlich ging es fast von allein.
Also nur Mut , vieles kann tatsächlich aufgeholt werden auch wenn man oft ziemlich viel üben muss .
Also dann liebe Grüße und morgen ein schönes Weihnachten
Petra
Liebe Stefanie,
mein Daniel hat seit dem 3. Lebensjahr fast durchgängig Logopädie erhalten und wir haben versucht, zu Hause zu üben und viel gesprochen. Aber das lenkt nicht direkt ab, sondern es wird einem immer wieder bewusst, wie viel Arbeit noch nötig ist. Nur die Zeit geht eben schneller rum. Vielleicht kannst Du Dir psycholog. Hilfe holen. Ich habe mich bis jetzt so durchgekämpft, aber in München wurde empfohlen, mir fachmännische Hilfe zu holen und nun habe ich am
06. 01. einen Termin beim Neurologen. Die Entscheidungen, die mit der Schullaufbahn zusammenhängen, haben mich zusätzlich belastet. Aber auch auf den Neurologen Termin muss man lange warten. Oder gibt es bei Euch eine Psychosoziale Beratungsstelle? Dort kann man sich auch hinwenden. Ich kenne das, wenn man manchmal ganz niedergeschlagen ist. Richtig große Fortschritte hat mein Dani erst nach dem 5. Lebensjahr gemacht. Im Wortschatz ist er fast altersgericht. Aber manche Wörter wollen einfach nicht klappen. Wie die andere Mutti geschrieben hat, müssen Artikel gelernt werden wie bei anderen eine Fremdsprache. Und der Satzbau ist auch eine Katastrophe. Er fragt, jetzt, wo er fragen kann, auch oft, was ein Wort bedeutet. Ich habe zwar immer bemerkt, wie er darunter leidet, dass er sich nicht verständigen kann (er wurde oft wütend), aber jetzt kann ich erst so richtig nachfühlen, wie es sein muss, wenn die Sprache nicht so funktioniert. Er möchte auch Lieder mitsingen und Gedichte aufsagen, aber er kann es sich nicht merken (ganz schlechtes akustisches Kurzzeitgedächtnis, wurde diagnostiziert).
Ein wunderschönes Weihnachtsfest!
Tschüssi, Jutta _________________ Jutta mit Daniel (schwere Sprachentwicklungsstörung, Verbale Entwicklungsdyspraxie?)
Verfasst am: 26.12.2008, 12:53 Titel: ärztliche Abklärung für richtige Therapien
Hallo zusammen,
wir haben schnell einen Termin in der Uni-HNO bekommen und dort
verschiedene Sprachtests und Hörtests gemacht. (Phoniatrie/Pädaudiologie)
Wichtig sind Logopädie und Ergotherapie. Die Sprachheilschulen
sind auch gut geeignet.
Alles Gute und viel Erfolg bei den wichtigen Untersuchungen und
Beratungen!
LG Daniela _________________ F. global Entwicklungsverzögert, Sprachstörung
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