die Osteopathie ist ein Oberbegriff für eine Behandlungsmethode aus den USA. Diese nicht ganz neue Methode wird seit einigen Jahren in Deutschland auch angewandt und findet immer größere Beliebheit. Anwenden oder ausüben dürfen die Osteoptahie dafür ausgebildete Therapeuten (in Deutschland sind dies Ärzte, Physiotherapeuten und Heilpraktiker). Die Ausbildung dauert lange und ist auch sehr teuer (was dann auch die z.T. hohen Kosten erklärt, die man für eine Behandlung zahlt...)
Die Osteopathie umfasst mehrere Zweige:
a) die viszerale Osteopathie
b) die cranio-sacrale Osteopathie
c) Techniken wie in der Manuellen Therapie
a) betrifft alles, was mit den inneren Organen zu tun hat (viszeral = die inneren Organe betreffend). Das bedeutet, man geht davon aus, dass die inneren Organe im Körper nicht nur eine bestimmte Anordnung haben sondern auch sich aufeinander beziehen und nicht nur das: ein gestörtes Organ hat auch Auswirkungen auf die Haltung, die Motorik etc... Mit der viszeralen Osteopathie hilft man dem Organismus wieder in eine Art "Gleichklang" zu kommen, und die Ursache bedingt durch eine gestörte Organfunktion wieder zu beheben...
b) die cranio-sacrale Osteopathie ist der Teil der Osteopathie, der auf die Wechselwirkung zwischen dem "pulsierenden" Liquor (=Gehirnflüssigkeit) des Schädels (=Cranium) bis hin zum Kreuzbein (=Sacrum) Einfluß nimmt. Dieser Teil der Osteopathie ist sehr erfolgreich aber auch umstritten zugleich, da die Kritiker überhaupt, bisher keinen Beweis dafür sehen zu können, dass die Gehirnflüssigkeit "pulsiert" gesschweige denn die Schädelknochen sich bewegen... Da müssen die Osteopathen noch einiges für tun...
c) die Manuelle Therapie ist ein eigenständiger Teil der Medizin, der aber auch in der Osteopathie vorkommt. Die Doktores Biedermann und Co. (der "KISS"-Erfinder...) sind allesamt "Manual-Therapeuten" und alle können auch die Wirbelsäule beeinflussen (manipulieren = Einrenken / mobilisieren = sanftere Methode des "Einrenkens"...)
Ich würde immer zu einem Osteopathen gehen, der schulmedizinisch "angehaucht" ist, d.h. der sein Basiswissen auf schulmedizinische Hintergründe baut. Ausserdem ist ein Osteopath "vertiefter" ausgebildet, als "nur" ein "cranio-sacral-Therapeut". Damit will ich aber nicht sagen, dass die CS nicht gut ist, vor allem wenn man schon bei einem CS-Therapeuten in Behandlung ist, und sich gut aufgehoben fühlt.
Der "ganzheitlich" arbeitende Osteopath verfügt aber in der Regel über eine größeres Spektrum an Möglichkeiten (siehe a) bis c)) und das ist sicherlich empfehlenswert...
Gruß, Tobias
P.S. bei "google" zum Stichwort Osteopathie 106.000 Einträge!!!
>>>Und du fühlst, dass du lebst
Weil du tanzt und fliegst, du schwebst
Weil du lachst, weil du weinst und liebst
Du bist ein Wunder
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Andreas Bourani "Wunder"
hallo claudi-bw. durch zufall bin ich auf diese seite geraten. du hast geschrieben, dass du die migräne dank eines osteopathen fast überwinden konntest. da ich selber seit jahren daran leide u. neulich einen bericht über ostepathie gelesen habe, interessiert mich deine meinung natürlich sehr. was genau hat er gemacht u. mit welchen kosten muss man rechnen pro behandlung? wie oft hattest du vorher migräne?
liebe grüße u. schon mal danke für deine antwort. Kristin
meine Tochter hat heute, wegen starker Rückenschmerzen eine Heilmittelverordnung für "Manuelle Therapie" bekommen. Auf der Suche nach einem/einer geeigneten Therapeuten/in sind wir nun auf eine Frau gestoßen, die bei ihren Ausbildungsangaben "Level 3 OMT stehen hat.
Mich würde jetzt einmal interessieren, was dies bedeutet?
Hallo Tobias, ich hoffe deine Geduld nicht zu strapazieren..
Wir sind jetzt mit Jakob ( fast 2 Jahre) auch bei einem Osteopathen. Nur: bei sämtlichen Ärzten und Therapeuten kann sich unser kleiner Mann nicht bewegen, aber nun wo es ums still Liegen geht, kann er Kopf und Schultern heben. Was soll ich machen?? Abbrechen??? Wir hatten aber den Eindruck, dass es Jakob die ersten beiden Male gut getan hat...
Ich habe noch nicht mit dem Therpeuten geredet, aber mich würde deine Meinung interessieren. Was machen, wenn die Kleinen nicht das machen "was gewünscht und doch bezahlt werden muss"??
Ich danke dir für dein Engagement, lerne sehr viel,
Martina
Hier müsstest Du nachlesen können, was bei der Level OMT3 Angabe Sache ist. Die einzelnen Institute unterscheiden sich manchmal nur durch die Didaktik und die Aneinanderreihung ihrer Kursmodule...
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Andreas Bourani "Wunder"
Zuletzt bearbeitet von Tobias am 05.10.2004, 22:22, insgesamt einmal bearbeitet
Wir sind jetzt mit Jakob ( fast 2 Jahre) auch bei einem Osteopathen. Nur: bei sämtlichen Ärzten und Therapeuten kann sich unser kleiner Mann nicht bewegen, aber nun wo es ums still Liegen geht, kann er Kopf und Schultern heben. Was soll ich machen?? Abbrechen??? Wir hatten aber den Eindruck, dass es Jakob die ersten beiden Male gut getan hat...
Ich habe noch nicht mit dem Therpeuten geredet, aber mich würde deine Meinung interessieren. Was machen, wenn die Kleinen nicht das machen "was gewünscht und doch bezahlt werden muss"??
Der Osteopath in meiner Praxis behandelt zum Teil auch ADS-Kinder, die hyperaktiv sind. Dieses Extrem-Beispiel soll dir zeigen, dass diese Kinder fast "nie" ruhig liegen können (und schon gar nicht, wenn ihnen einer am Kopf "rumfummelt"), und dass ein guter Therapeut mit soetwas fertig wrden muss. Sofern die "Chemie" zwischen dem Kind und dem Therapeuten stimmt, gelingt das auch. Andernfalls würde ich erwägen, das Ganze auch abzubrechen...das aber kann ich nach deiner Schilderung noch nicht erkennen, daher:
den Therapeuten dringend darauf ansprechen (auf deine Gedanken und Sorgen und ihn um hilfreiche Aufklärung bitten...!)
vielleicht nur ein kleiner Tipp aber es ist nicht einfach das zu beurteilen, wenn man selbst nicht der Therapeut ist!
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Andreas Bourani "Wunder"
Hallo Tobias,
wir haben heute die ostheopathische Behandlung beendet. Der Therapeut meinte, dass er Jakob, nicht so gut behandeln könne, nachdem der Kleine sich während der Therapie bewegt. (Fand ich gut, dass er sagt, dass er an seine Grenzen gestoßen ist.. und da wir selbst bezahlen, nicht für das Geld die Therapie fortführt.). Er hat mir nun einen Kollegen empfohlen, der Babymassage mit Reflextherapie verbindet. Ich werde das ausprobieren.. habe deine Erläuterungen gelesen und habe aber den Eindruck, dass du nicht gerade ein Verfechter bist. Wenn ich Erfahrungen gesammelt habe, werde ich sie in Cerstins Posting "zum Besten geben".
Liebe Grüße, Martina
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