Hallo,
mein Sohn, 6 Jahre, war auch sprachentwicklungsverzögert. Das hat sich mit 3 Jahren rausgestellt. Um 1,5 Jahre. Wir haben sofort mit Logopädie angefangen. Erst mit 4,5 Jahren stellte sich raus, daß er ADHS hat, hochgradig ablenkbar ist (was wir schon vorher bemerkten aber von allen "abgetan" wurde ), kaum Konzentration hat. Und dadurch seine Sprechprobleme kommen. Hauptsächlich (neben den ADHStypischen auditiven Problemen und noch ein ganz kleines bißchen Probleme mit der Mundmuskulatur).
Als wir dieses Ergebnis hatten, wurde sofort neben der Logopädie auch mit Ergotherapie eingegriffen. In Einzel- UND Gruppentherapie parallellaufend. Zusätzlich Heilpädagogik in einer Kleingruppe.
Erst das brachte den durchschlagenden Erfolg. Heute merkt man von seiner Sprachentwicklungsverzögerung nicht mehr viel. _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
neben den ganzen Therapieansätzen:
Sprechen, sprechen und nochmals sprechen, und hören, jede Menge, Hörspiele, Fernsehen etc.
Deuiner Tochter ist vermutlich selber schon aufgegangen, daß sie nicht so spricht wie ihre Umwelt.
Das ersetzt natürlich keine Therapie, und es hört sich auch sehr selbstverständlich an, ist es aber nicht.
Daneben könntest Du ein Belohnungsprinzip für gute, ganze Sätze einführen.
Erfolgserlebnisse sind unglaublic hwichtig.
LG
Dirk
Hallo Dirk, das hört sich alles immer so schön an. Klar, das ist sehr wichtig. Immer wieder Sprechen, Sprechen, Sprechen, Vorlesen u.s.w. - was haben wir nicht alles getan... Aber einem Kind, was wirklich "richtig" Sprachentwicklungsverzögert ist, hilft das oft nicht weiter, leider.
Das mit dem Belohnungsprinzip ist nicht gut, das war auch unsere Idee am Anfang, wurde dann aber weggelassen, nach RS mit allen Therapeuten. Das soll man überhaupt nicht machen. _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
Verfasst am: 23.12.2008, 19:35 Titel: Positive Beispiel
Hallo, bei meinem Sohn worde auch ein schwerer Dysgramatismus festgestellt.
Nach 60 Stunden Logopädie / rechtzeitig zum Schulanfang war alles behoben. Er hat sogar einen klaren Vorteil zu seinem Mitschülern / er konnte schon Silbenklatschen und Reimen.
Wichtig ist Motorik und Sprache gehören zusammen. Wir waren zum Logopäden und zur Ergotherapie . Wichtig ist bei der Ergotherapie können sie andere Ursachen feststellen.
Zusätzlich sind wir immer noch beim pschomotroischen Turnen. ( Sehr zu emfehlen).
Wichtig nich verbesser , sonderen die Sätze richtig wiederholen. Außerdem viel kneten, basteln, Joghurt mit dem Strohhalm saugen usw... Wir kamen immer Übungen mit.
Keine Hörspiele nicht Fernsehen, sondern alles machen wo bewußt gesprochen wird, spielen,
Wr hatten noch ein Buch "spiele zur Sprachförderung". Bei meinem Sohn hat die Förderung jedenfalls sehr gut geholfen.
ich schließe mich Ulrike an , bei uns hat Psychomotorik am besten geholfen .Bewegung und Sprache hängen sehr oft zusammen.
Auch feinmotorische Übungen ( basteln , schneiden , malen ) können sich positiv auf die Sprache auswirken , da beide Hirnzentren ganz dicht beieinander liegen . Trainiert man das eine , arbeitet das andere automatisch mit .
könnt ihr mir saen, was der Unterschied zwischen Psychomotorik und Ergotherapie (in der Gruppe) ist? Also wir haben Einzelergotherapie, in der anfangs viel SI, Bällebad, Schaukeln, Sprossenwand, "Rumtoben", "Kitzeln", Rollbrett, Trampolinspringen gemacht wurde (jetzt mehr arbeiten am Tisch, Kneten, Malen, Küche, Salzteig, Bildergeschichten erzählen, Schwungübungen u.s.w.). aber die Gruppenergo ist immer in der Turnhalle und soweit mein Junge erzählt (wir Eltern sind da nicht dabei) turnen sie immer zusammen dort.
Das Bewegung und Sprache (und auch das feinmotorische und die Sprache) ganz eng zusammenliegen, hat man uns auch von anfang an gesagt und betont das immer wieder. Nicht umsonst machen die in der Reha in Werscherberg soviel mit Bewegung...
Ulrike schreibt, daß sich bei der Ergotherapie auch andere Ursachen rausstellen. Bei uns war das so. Wir haben anfangs "nur" Logopädie gemacht, da wir von einer "normalen" Verzögerung in der Sprache ausgingen. Er machte Fortschritte, aber es fehlte dann doch noch. Also stellten wir ihn im SPZ vor und diese hatten nach vielen Untersuchungen eine Vermutung. Er wurde dort den Ergotherapeuten vorgestellt - diese machten 10 Termine lang verschiedenste Tests mit ihm und dann stand fest, daß er neben einem hochgradigen ADHS auch SI-Wahrnehmungsstörungen hat. Ganz gravierende. Und die Verbindung ADHS/SI-Wahrnehmungsstörungen brachten bei ihm u.a. diese sprachliche Verzögerung. Alleine mit Logopädie wären wir da nicht weiter gekommen.
Hallo Ulrike, das mit dem Silbenklatschen/erkennen und Reimen macht sich bei meinem Jungen auch sehr bemerkbar - er bekommt Logopädie seit er 3 Jahre alt ist und grade diese beiden Punkte wurden immer und immer wieder geübt - seit klein auf. Für ihn schwierige Worte (und das waren anfangs fast alle )wurden schon mit 3 Jahren in Silben geklatscht, jetzt kann er zwar alle Worte aussprechen, aber geübt wird das immer noch, mit Reimen wurde ein Spiel gemacht, immer und immer wieder.
Heute, in den Vorschulprojekten im Kindergarten, ist er grade in der Hörstunde, wo es um diese Dinge geht, den anderen Kindern der Vorschulgruppe weit voraus . Das sagten mir gestern noch seine Kindergärtnerinnen. Ist doch schön, wenn sich die viele Rennerei lohnt. _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
wahrscheinlich ist der Unterschied zwischen Gruppenergo und Psychomotorik nicht so groß .
Bei uns machen die Psychomotorik ein Sportlehrer und eine Heilpädagogin zusammen . Die Gruppenstärke variiert von 6 Kinder pro Gruppe bis zu 9 Kindern pro Gruppe . Meine beiden Kinder lieben diese Stunde .
Übrigens Silbenklatschen , Reimen etc. ist z.T. auch Begabung . Mein Kleiner konnte das auf Anhieb immer recht gut , da war er in seiner Entwicklung sogar etwas weiter als normal.
Hallo Petra,
hört sich gut an mit der Begabung . Nein, klar ist man stolz drauf, unsere - jetzt neue - Logopädin war sehr überrascht, wie weit voraus unser Junge da ist.
Scheinbar ist das wirklich kein großer Unterschied zwischen der Gruppenergo und der Psychomotorik. Bei uns in der Gruppenergo sind es 6 Kinder und geführt wird diese Gruppe von einem männlichen und einer weiblichen Ergotherapeut/in - immer zusammen. Ich wüßte auch nicht, daß in unserem SPZ (dort machen wir alle Therapien) Psychomotorik angeboten wird, wir sind nun schon fast 4 Jahre dort, und so langsam kenne ich glaube ich alles/alle (auch fremde Therapeuten begrüßen mich schon mit Namen ) aber davon habe ich noch nie gehört.
Auch dir frohe Weihnachten! _________________ LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
Uns wurde auch gesagt, daß Bewegung und Sprach ganz eng zusammen hängen.
Moritz bekam eine zeitlang Ergo und Logo parallel. Dann bekam er die Eingliederungshilfe im Kiga, die ihn sprachlich im Alltag begleitet. Logo pausiert gerade, bis die Ergoverordnung ausläuft, dann geht es mit Logo weiter und Ergo pausiert.
Wir dachten immer, daß er feinmotorisch echt gut drauf ist und nur grobmotorisch Probleme hat. Es hat sich dann aber rausgestellt, daß er auch feinmotorisch Probleme hat. Er ist Anschlagmotoriker. Lego bauen - kein Problem. Schwünge malen - fragt lieber nicht.
Seine Ergotherapeutin mach viel mit taktilen Reizen: Bohnenkiste, im Schaum malen, Kneten. Das macht ihm viel Spaß, er wühlt sogar mit Absicht immer noch etwas länger in der Bohnenkiste nach versteckten Legoteilchen. _________________ Liebe Grüße von
Simone *1973, mit L.*02/2001, gesund und
Mo, *07/2004, entwicklungsverzögert in Sprache und Motorik, AVWS
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