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Nicht Echolalie - sondern das andere
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Sveti
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 21:02    Titel: Nicht Echolalie - sondern das andere Antworten mit Zitat

Hallo zusammen!

Vielleicht kennt das ja jemand!
Lilli ist fast 3 Jahre alt (2 Jahre und 10 Monate) und hat eine ganz komische Angewohnheit! Früher - also so ab dem 1. Lebensjahr bis dieses Jahr zum Frühsommer hatte sie dieses Echolalie, d.h. sie stellte ein und die selbe Frage permanent trotz Antworten meinerseits. Und immer in der gleichen Art und Weise. Nach über 1 Jahr hörte dies auf - hat sie nur noch selten heute.

Was schon immer dazu kam und auch heute noch jeden Tag ständig auftritt ist: sobald ihre große Schwester mir etwas erzählt, es dauert keine halbe Minute und Lilli erzält exakt das selbe auch nochmal. Rbecca sagt z.B.: " Mama, ich habe heute in der Schule dies und das gemacht und dann war da noch ..." Ich antworte darauf und promt kommt von Lilli:" Mama, ich habe heute in der Schule ..." Exakt das selbe.

Und das ständig. Ebenso: beim Essen wedelt Rebecca mit der Gabel, lilli macht es exakt nach - gleiche Mimik, gleiche Bewegung etc. pp.
Rebecca sagt, sie hat keinen Hunger mehr und schiebt den Teller weg. Lilli macht exakt das selbe!

Ehrlich - ich geh bald am Stock! Rebecca regt sich schon tierisch darüber auf - und fragt mich, wieso Lilli das macht! Ich weiß es nicht - ich habe keine Ahnung! Mich macht es nur ab und zu wahnsinnig Wink

Mein Mann sagt schon, daß er kein 3. Kind mehr will weil er einfach nicht noch ein 3. mal hören will was Rebecca zu sagen hat Cool

Wieso ist das so? Wer kennt das? Frage ich Lilli, kommt da nichts bei rum!
Sie lacht oder geht dann weg ...

Zu Hülfe bidde!

LG Svetlana

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Liliana - Renée, 01/06, Leberzirrhose durch PFIC III - Syndrom, Muskelhypotonie und taktile und vestibuläre Wahrnehmungsstörungen

Rebecca - Viktoria, 04/01, Absence - Epilepsie, selektiver Mutismus, Asperger Autistin
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Svetlana,

ein und die selbe Frage ständig wiederholen - das macht Shana auch. Nennt man das auch Echolalie? Ich dachte immer, das wäre, wenn sie Worte von anderen wiederholen würde. Ist nicht eher das, was Du unten beschreibst, also dass sie exakt das, was die Schwester gerade gesagt hat wiederholt Echolalie?
Shana wiederholt nicht nur ihre Fragen x-mal, sondern stellt sie auch immer in den selben Situationen. Jedes mal beim essen, also morgens, mittags und abends fragt sie: "Schlafen wir?" Wenn wir diese Frage 5-6 mal durchhaben, kommt die nächste: "gehen wir raus?" Wahlweise gibt es noch ein paar andere zusätzlich und bei anderen Situationen. Gehört das auch mit zur Echolalie, oder was ist das?

LG
Steffi
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Sveti
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 21:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi!

Puh, wenn ich das wüsste ... muss gleich nochmal googlen!

Lilli hat vorher z.B. immer sowas gemacht: wir haben Rebecca zur Schuile gefahren und auf dem Heimweg ging es los:" Becca?" "Becca ist in der Schule!" "Papa?" "Papa ist arbeiten". "Mama?" Mama fährt Auto?" "Lilli?" Lilli ist bei Mama. Und das ganze von vorne! Ewig und ohne Pause! Bis wir daheim waren. Und hier war es dann soweit gut, nur wenn sie mitbekam, daß jemand irgendwas gemacht hat - z.B. sich wehgetan hat , getsoßen oder so, dann war sie ganz aufgeregt und zeigte uns das dann ewig oft, spielte es 1:1 nach, immer wieder bis ich sie stoppte.

Nun ja, und jetzt eben dass sie nicht mehr die Worte oder Sätze/Fragen so extrem stellt, sondern dass sie alles nachspricht und nachmacht -.die Intensität ist mir irgendwie unheimlich! Sie wiederholt Beccas Gerede nicht mehrmals hintereinander, sondern nur einmal - egal ob sie es so sagt oder so macht ...

Irgendwie niedlich, aber irendwie kenne ich sowas von keinem Kind....

LG Svetlana

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Renate63
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Sohn hat das exakt auch gemacht, Echolalien, Sterotypien in der Sprache.

So hat er letzendlich Sprechen gelernt. Mit Versatzstücken aus der Werbung.

Aber konnte noch etwas Erstaunliches: Geräusche so nachahmen, dass man sie nicht von der Realität unterscheiden konnte. Z.B. das Herunterfallen einer Gabel ! Shocked Echt" Wetten-dass"-tauglich Laughing
Damals war die Meinung der Ärzte"autistoides Verhalten", da kamen noch andere Zwänge dazu, heute ist er damit zum Glück aber durch!! Er hat auch kaum noch Anfälle zur Zeit und macht nur positive Entwicklungsschritte.

Renate

LG Renate
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Sveti
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Renate!

Hm, ja stereotypes Verhalten hatte sie bis vor kurzem auch recht ausgeprägte. Sie tippte sich ewig mit den Zeigefingern selber an, grundsätzlich beim Sitzen, und dabei machtre sie sich total steif... sah grausam aus! Das hat sie nicht mehr, aber jden Morgen müüssen wir ihr eine Caprisonne kaufen oder ich habe sie hier, dann will sie diese. Oder wir kommen nach Hause und sie hält grundsätzlich das Türschloß außen erstmal zu, ich muß mit dem Schlüssel dann ankommen und tuutuut sagen, dann nimmt sie die Hand weg!

Sprechen konnte sie bereits mit 1 Jahr sehr gut - 3 Wort - Sätze! Mit 5 Monaten kam Mama, Ball und Bild ... Shocked

Also das Sprechen hat sie quasi immer drauf ...

Woher sollte dieses autistoides Verhalten kommen?

Vielleicht macht er bald was anders und du meldest dich bei Wettendas?????

Very Happy

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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Svetlana,

ja, das ist so wie bei Shana - "Papa?" "Papa ist in der Praxis" - "Papa?" wenn das ein paar mal durch ist, kommt Oma und dann die andere Oma. Oder man kann auch alle Kinder durchgehen, die man kennt und fragen: "Anton ein Junge?" "Ja, Anton ist ein Junge", "Jule auch ein Junge?" "Nein, Jule ist ein Mädchen..." Man kann den ganzen Tag mit solchen Fragen verbringen. Irgendwann werde ich ganz rammdösig dabei. Natürlich unterbreche ich das dann auch beizeiten. Ich habe diese Fragerei, die ja etwas Stereotypes hat, bisher auch den Autismusspektrumsstörungen zugeordnet.
Bin mal gespannt, ob der nächste Schritt bei Shana auch so aussieht, wie bei Lilli.

Renate, dass Dein Sohn das Geräusch einer herunterfallenden Gabel immitieren konnte, finde ich jetzt aber echt beeindruckend!

LG
Steffi
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Sveti
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,

hm ja, die nächsten Schritte werden wohl ählich aussehen wie bei Lilli Cool

aber mal ernsthaft: soooo doll ist es auch nicht, jeden Morgen eine Caprisonne zu kaufen - und wehe wenn nicht! Und dann jeden Morgen ein Rosinenbrötchen dazu. Also immer erst zum Bäcker, dann zum Büdchen - alles ungeschminkt versteht sich - ich hasse das ... Embarassed

Wie hat man die Auffälligkeiten a.d. Autismusspektrum denn festgestellt? Lilli hat ja eigentlich eine gaaaanz andere Grunderkrankung!

Und obwohl ich seit über 1 Jahr der KÄ von den Stereotypen berichte macht niemand was. Scheinbar ist es nicht auffällig genug?!

Habe es auch aufgenommen , aber sie meinte dann, das wäre halt so! Krämpfe o.ä. hat Lilli nicht, aber sie kann den Verstand manches mal völlig verlieren! Dann rüllt sie wegen nichts stundenlang herum und das dauert wirklich lange bis sie aufhört ..... Shocked

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Mariella
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 22:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Autisten können sehr früh und brillant sprechen je nach Ausmaß der Behinderung. Ich würde mich im Bereich Asperger-Syndrom umhören, falls du einen begründeten Verdacht hast.

Liebe Grüße

Mariella

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Sveti
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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mariella!

Hm, was heißt begründeter Verdacht?

Lilli war ja neben der Grunderkrankung, welche erst nach 15 Monasten(!) entdeckt wurde, immer schon ein wenig anders.

Sie fiel eben auf durch exzessives Schreien die 1. 9 Monate ihres Lebens, sie war einerseits hypoton (konnte nicht krabbeln, sich nicht hochziehen und somit nicht hinstellen, sich erst spät selber hinsetzen - mit 10 Monaten glaube ich). Laufen konnte sie jedoch schon mit 11 Monaten - nurmusste ich sie dazu hinstellen.

hyperton dagegen wenn sie saß - egal ob auf dem Schoß oder im Stuhl: sie war gespannt wie ein Flitzebogen, hilet die Beine steif von sich. Dazu kam dann dieses Tippen mit den Zeigefingern an sich im Bauchbreich.

Anosnten war soweit alles okay bis auf ihre allgemeinen o.g. Stereotypen.

Sie hält auch super den Blickkontakt, spielt mit anderen Kindern, ist zu Beginn schüchtern und taut dann auf und ist wild dabei Wink

Sie spielt Rollenspiele und so.
Sie singt den ganzen Tag - ständig! Immerzu!

Nur ihre "Rituale", Macken oder was weiß ich irritieren mich enrom!

Ich bin unsicher ehrlich gesagt! Ich habe es so oft der KÄ gesagt, es ist ja auch nicht schlimm oder extrem belastend, nur seltsam und ich kenne dieses Verhalten infach nicht bei anderen Kindern hier. Vielleicht reagier ich auch über und es ist alles okay!

Oder doch nicht?

LG Svetlana

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BeitragVerfasst am: 19.11.2008, 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Svetlana,

da kann ich mich ja noch auf einiges gefasst machen Wink . Allerdings hat Shana keine große Schwester...

Also das mit den autistischen Zügen habe ich selber festgestellt und die Kinderärztin hat das dann bestätigt, verschiedene Therapeuten auch. Man kann das so nennen, muss man aber nicht. Jedenfalls nicht so lange wir keine Diagnose haben. Bei Shana ist irgendwie alles grenzwertig, nichts wirklich greifbar. Das ist ja auch irgendwie gut so. So besteht die Hoffnung, dass sich das alles auswächst, wie man so schön sagt. Sie hat auch Krampfanfälle, aber Epilepsie ist es nicht. Ich glaube auch nicht, dass sie Autistin ist. Sie zeigt Autismusähnliche Verhaltensweisen. Naja, ihre Wahrnehmung scheint auch irgendwie anders zu sein, als bei anderen Menschen... sie ist halt ein besonderes Kind. Und ein ganz besonders süßes dazu! Smile
Manchmal ist das nicht so leicht für mich, immer so in der Luft zu hängen - aber so ist wie gesagt alles offen und ich glaube auch daran dass alles gut wird.

Aber nun ruft es mich das Kindchen - muss da jetzt mal hin.
Gute Nacht
Steffi
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