also ich kann nur dazu sagen, dass die verbale Entwicklungsdyspraxie nicht zwingend mit einem Syndrom zusammenhängt. Ich habe nämlich auch sehr viele Kinder, die eine "reine" Dyspraxie haben - wobei lediglich Auffälligkeiten in der Grobmotorik auftreten, aber alles andere völlig "normal" entwickelt ist.
Und bei den Kindern, die neben der VED "allgemein" reifungsverzögert sind, also motorisch, sprachlich und kognitiv nicht altersgerecht entwickelt sind, wurden zwar auch genetische Untersuchungen gemacht, aber es gab bisher keine Befunde. Lediglich bei einigen EEGs gab es "leichte" nicht näher definierbare Auffälligkeiten.
Liebe Leser,
hiermit möchte ich die Idee einer Userin aufgreifen:
einen regelmäßigen Austausch zu starten über:
- die verbale Entwicklungsdyspraxie und ähnlichen Sprachstörungen,
Hierein gehören natürlich auch
- körperliche Entwicklungsverzögerungen bei Sprachstörungen.
Liebe Leser,
nun fahren wir nach Werscherberg vom 03.02.-02.03.10 und sind
gespannt, wie es dort für Felix wird.
Die Sprachheilschule in Münster wird Felix aufnehmen.
Insgesamt macht Felix stetig Fortschritte.
Das erfreut uns alle sehr.
Bis bald,
LG Daniela. _________________ Vorstellung: Mama, Papa, 2 Kinder (7u.9 Jahre alt)
F.: Sprech-u. Motorik-Dyspraxie, ZKS, Muskelhypoton, V.a.Temporallappenepilepsie
Liebe Leser,
hiermit möchte ich die Idee einer Userin aufgreifen:
einen regelmäßigen Austausch zu starten über:
- die verbale Entwicklungsdyspraxie und ähnlichen Sprachstörungen,
Hierein gehören natürlich auch
- körperliche Entwicklungsverzögerungen bei Sprachstörungen.
Vielen Dank!
LG Dani+Feli
Daran wäre ich auch sehr interessiert. Auch meine Enkeltochter zeigt ein VED - wobei mir dieser Begriff erst gestern beim Recherchieren im www. begegnet ist.
Die Kleine ist knapp 2 Jahre alt und versteht alles, spricht aber nur erst 3 Wörter. Seit kurzem zeigen wir ihr Gesten (GuK), die sie begeistert aufgreift.
Die motorische Entwicklung verläuft ebenso verlangsamt - sehr verspätete Bauchlage, krabbeln begann erst mit 22 Monaten, aufstehen beginnt jetzt.
Eine neurologisch bedingte Entwickklungsverzögerung scheint mir naheliegend; auch das ASD II könnte dazu passen.
wie und wo wurde das denn bei deiner enkeltochter so früh diagnostiziert? mein sohn bekam die diagnose erst vor einem monat - da aber noch gewisse kleinere "nebenbaustellen" da sind, wollte man sich lange nicht festlegen. hat sie denn die typischen anzeichen einer VED? Sie ist doch noch sehr klein und sowieso global verzögert, oder!?
LG, Isa _________________ Mika 10/06 - globale Entwicklungsverzögerung, Sprechdyspraxie und motorische Dyspraxie
Verfasst am: 03.10.2010, 17:16 Titel: Entwicklungsdyspraxie und deren Entwicklungen
Hallo Zusammen,
heute möchte ich dieses Thema wieder zum Leben erwecken.
Wie ist bei Euch die Entwicklung, die Therapie und die Schulwahl
weitergegangen?
Bei uns ist die Dyspraxie, gut mit Therapien behandelbar.
Feli ist in einer Sprachheilschule gut aufgenommen worden.
Die Sprach-Reha in Werscherberg war super.
Gute Erfahrungen haben wir mit der TAKTKIN-Logopädieform gemacht.
Es ist schön, wenn sich wieder viele melden, damit wir auch neuen
Lesern mit Dyspraxien weiter helfen können.
LG Dani+Feli _________________ Vorstellung: Mama, Papa, 2 Kinder (7u.9 Jahre alt)
F.: Sprech-u. Motorik-Dyspraxie, ZKS, Muskelhypoton, V.a.Temporallappenepilepsie
Hallo zusammen!
Ich finde die Austauschidee super!!
Jetzt muß ich einmal über Leonie schreiben.
Wir haben bisher keine Diagnose, habe selber seit langem schon den Verdacht der Sprechdyspraxie, den mir aber keiner bestätigen will (oder das Gegenteil beweist...)! Die Logopädin sagt, sie sei keine Ärztin und würde auch keine Diagnose stellen, die Ärztin beim SPZ sagt, da müsse sie mal die Logopädin fragen......
Tja, dazu fällt mir nix mehr ein.....
Wir kommen aus der Nähe von Lübeck, vielleicht kann uns hier ja mal einer einen Tipp geben, an welchen Arzt wir uns mal wenden sollten, außerdem soll Leonie nächstes Jahr eingeschult werden, aber wohin, wenn SH alle Sprachheilschulen dicht macht......
Liebe Grüße
Sandra _________________ Zwillinge (*2005) Alexander ("normal) & Leonie (entwicklungsverzögert, Hörgeräte + FM, starke myofunktionelle Störung, Sprache sehr unverständlich, Pflegest. 1, 70 % SWB, Verdacht eines Gendefektes)
Hallo Sandra,
bitte frage mal in der UNI-KLINIK Lübeck nach der PÄDAUDIOLOGIE/
PHONIATRIE der HNO-Abteilung, für einen Tageskliniktermin nach.
Dann werden Hörtests und Sprachtests gemacht, die eine Diagnose
z.Bsp.verbale Entwicklungsdyspraxie oder kindliche Sprechapraxie,
zulassen. Erste Merkmale eine Dyspraxie sind: später Sprechbeginn,
Versuch sich mit Mimik und Gestik verständlich zu machen, Vokalsprache,
Suchbewegungen während der Lautäußerung, kaum verständliche Sprache
Wichtig ist dass Leonie auch jetzt die richtige Dyspraxie-Logopädie bekommt. Falls genügend Lautsprache vorhanden ist, sollte sie
in eine Sprachheilschule oder in eine Schwerhörigenschule kommen.
Wende dich bitte mal ans Schulamt und schildere deinen Fall, als Protest/
oder Problemdarstellung, gegen die Schließungen bestimmter Förderschulen.
LG Dani
Hallo zusammen!! Ich freue mich sehr, dass hier ein Austausch möglich ist. Auch bei meinem Sohn, 3 Jahre, wurde eine verbale Dyspraxie festgestellt. Sämtliche Hörtests, EEG, Enwicklungstests waren vollkommen normal ausgefallen. Im Moment versucht ihn die Logopädin mit der Taktin-Methode zu unterstützen. Die ersten Erfolge sind sichtbar und wir furchtbar stolz auf ihn. Wo habt ihr noch die Bestätigung bekommen, dass es sich wirklich um eine Dyspraxie/Apraxie handelt? Ich habe oft das Gefühl, dass die Logopädin von den anderen Ärzten nicht so richtig ernst genommen wird. Auch wurde nie darauf eingegangen, geschweigedenn getestet. Es sollen noch viele weitere Tests, auch nochmals Hörtests, Entwicklungstests, Sprachtests etc. gemacht werden. Dadurch, dass er aber ein sehr großes Störungsbewusstsein hat, könnten die ständigen nicht zu bewältigenden Tests ihn irgendwann komplett frustrieren. Wie ist hier als Mutter zu entscheiden? Alles über ihn ergehen lassen, ihn ständig aus dem Kindergarten nehmen zu müssen für die ganzen Arztbesuche oder auf die Logopädin vertrauen und ihn teilweise einfach wieder Kind sein zu lassen. Wie lief die Zusammenarbeit bei euch zwischen den verschiedenen Stellen ab?
Lg Melanie
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