Verfasst am: 15.10.2008, 08:48 Titel: Statt XL-Talker nun Smalltalker? MDK nach Aktenlage
Hallo zusammen,
obwohl für Timo vom KInderzentrum Pelzerhaken ein XL-Talker verordnet wurde, weigert sich die KK diesen zu genehmigen. Bei der erneuten Begutachtung durch eine zweite Fa. wurde uns zunächst eine Probezeit mit dem Small-Talker in Aussicht gestellt.Hat jemand Erfahrung in einer ähnlichen Situation gehabt? Am meisten ärgert mich die Entscheidung des MDK ,der nach Aktenlage eine Überversorgung festgestellt hat.
Ein Einspruchsverfahren möchte ich erstmal vermeiden, da sich dann alles noch länger verschiebt.
Liebe Grüsse Karin _________________ Timo 17 Jahre , Frühgeburt 25 SSW. mehrfachschwerstbeh. Autismus , sehbehindert.
so richtig kann ich dir glaube ich nicht weiter helfen. Aber mit welcher Begründung spricht der MDK denn von einer Überversorgung?
Der Unterschied von Smalltalker und XL-Talker ist doch der, das der XL-Talker ein (lt. Prospekt) extrem großes und gut ablesbares Display hat, welches ihn zu einer perfekten Kommunikationshilfe für Menschen mit Seh- oder Ansteuerungsproblemen macht.
Wie ich deiner Signatur entnehme ist Timo sehbehindert - wo ist also das Problem der KK? zumal die Kosten sich doch sicherlich für beide Geräte nicht viel unterscheiden.
Was aber durchaus üblich und auch sinnvoll ist, ist eine Probezeit. In dieser Zeit kann festgestellt werden, ob der Benutzer mit dem Gerät auch tatsächlich zurecht kommt und es entsprechend nutzt. Wir hatten diese Probezeit auch. Danach mussten die Logopädin, der damalige Kindergarten und wir einen Erfahrungsbericht schreiben - danach ist der Talker dann auf Dauer genehmigt worden.
Mit welcher Begründung weigert sich denn die KK?
LG
Sabine _________________ Sabine mit Luca, geb.06.05.1998 - Spastische Tetraparese - Ehem. Frühchen 25.SSW (535g, 30 cm) - begeisterter E-Rollifahrer und Talker-Benutzer
Hallo Katrin, bei uns war es genau die gleich Problematik- wir hatten einen Talker für Melissa mit dem Lieferanten und der Schule "ausgeguckt" - die KK (bzw. der MDK) hat dann ebenfalls festgestellt, dass dieses Gerät für Melissa "überdimensioniert" ist. Zum Glück konnten wir hier mit ihrer Sehbehinderung argumentieren und haben dann auch das gewünschte Gerät bekommen. Ich hab' von dem KH, in dem die Untersuchungen durchgeführt wurden einen Bericht angefordert und diesen an die KK weitergeleitet. Vorher natürlich Widerspruch gegen das andere Gerät eingeleiten.
Viele Grüße, Anke _________________ Anke 08/66 und Melissa 08/98 frühkindlicher Autismus
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen