ich lese schon länger regelmäßig mit und habe mich endlich angemeldet, damit ich auch Rückmeldungen geben darf
Mein Name ist Silke. Ursprünglich bin ich gelernte und examinierte Kinderkrankenschwester. Inzwischen arbeite ich nun aber schon seit fast 10 Jahren mit Kindern auf dem autistischen Spektrum mit dem Einsatz der Prinzipien der Angewandten Verhaltensanalyse und Verbal Behavior (B.F. Skinner).
Ich hoffe, dass ich etwas Unterstützung und Aufklärung in den Bereichen von ABA/VB und Autismus/Autistisches Spektrum geben kann.
Hallo Silke,
herzliches Willkommen hier im Forum.
Ich habe da gleich mal Fragen: wie schaut eine Therapie nach den Prinzipien der angewandten Verhaltensanalyse und Verbal Behavior bei Autisten aus?? Wo finde ich Literatur dazu?? Was hast Du für Erfahrugen gemacht speziell bei Asperger Autisten??
Arbeitest du in einer KJP, SPZ oder in einer privaten Praxis?
Wie ich sehe, lebst du -wie wir auch in- in Baden-Württemberg...........
Unsere ältere, vom Asperger Syndrom betroffene Tochter, besucht seit diesem Schuljahr mit Schulbegleitung eine weiterführende Schule;sie besuchte nach 4,5 Jahren Regelschule, auf unserer Initiative, nach massiven Übergriffen (mobbing) und daraus resultierender Schulverweigerung (bzw. wir zwangen sie nicht mehr zur Schule) eine E-Schule und schloss die Schule mit Hauptschulabschluss ab. Sie möchte die Mittlere Reife machen und dann mal sehen. Wir haben die Diagnose erst seit knapp 3 Jahren.
Mit lieben Grüßen
Michaela _________________ -erwachsene Tochter: Asperger Autistin,
-Tochter: NT ....bald volljährig
vielen Dank für den Willkommensgruß (ich muss mich erst noch etwas an den Einsatz der Smilies gewöhnen - finde sie aber sehr cute).
Ich arbeite im zusammen mit meinem Mann. Gemeinsam besuchen wir Familien in Süddeutschland und in der Schweiz, um vor allem die Eltern, aber auch alle anderen Personen, die im Kontakt mit dem Kind sind anzuleiten. Dadurch, dass die Eltern die Prinzipien von ABA/VB im Alltag einsetzen, werden die Kinder intensiver gefördert. Wir arbeiten aber auch mit Schulen und Kindergärten, sowie anderen Therapeuten zusammen (z.B. Logopödie, Ergotherapie). Das Haupziel ist, dass die Kinder Freude am Lernen und an der Interaktion mit anderen Personen bekommen.
ABA/VB basiert auf 5 Grundprinzipien: Motivation, Verstärkung, Stimulus Kontrolle, Löschung und Bestrafung.
Ich arbeite mit Kindern auf dem gesamten autistischen Spektrum, u.a. auch mit Kindern mit Aspergers Syndrom (aber vorwiegend Jungen). Wir hören aber doch öfters in unserer Arbeit, dass die Kinder nicht mehr zur Schule gehen möchten, weil es dort zu Spannungen kommt. Regelschulbesuch ist sicher gut, allerdings ist der Einsatz einer Integrationskraft meist sehr wichtig, um sicher zu stellen, dass die Kinder ausreichend Unterstützung bekommen, um angemessene Kontakte zu anderen Kindern zu haben (was auch das Steuern der anderen Kinder mit einschliesst; die offensichtlich noch Unterstützung in Toleranz benötigen).
Literatur gibt es sehr viel im Internet (google Suche ABA/VB und auch unter Wikipedia).
Ich arbeite für ein Zentrum, das in der Schweiz seinen Sitz hat. Du kannst Näheres gern auf meinem Profil / www. lesen.
Schön, dass Eure Tochter mit der Schule weiter machen möchte.
Viele Grüße,
Silke _________________ „Ich habe gewußt, daß Du und ich niemals gleich waren. Ich habe oft die Sterne betrachtet und mich gewundert, von welchem ich wohl herstamme. Du scheinst ein Teil einer anderen Welt zu sein, und ich werde nie erfahren, wie diese aussieht. Es sei denn, Du baust mir eine Brücke. Bau mir eine Brücke, bau mir eine Brücke aus Liebe.“ (nach McKean, 1994)
Hallo Silke ,
toll, dass du jetzt auch dabei bist. Aber ich muss dich warnen , da könnte einiges an zusätzlicher Arbeit auf dich zukommen, denn der Informationsbedarf bezüglich ABA/VB ist hier im Forum - wie du ja wahrscheinlich schon mitgekriegt hast - noch sehr hoch.
Trotzdem, da können wir ja sicher auch im Autismusforum öfter mal von deinen Erfahrungen "profitieren"!
Viele Grüße auch an Chris! _________________ LG Ute mit N. (2004),Tuberöse Sklerose, Epilepsie, epilepsiechirurg. Operation im Januar 05 und August 07, sprachl. und motor. Entwicklungsverzögerung u. autistisch.
da bist Du also auch noch so spät wach (Kann es sein, dass es keinen müde aussehenden oder gähnenden Smiley gibt?)
Es gibt sicher noch viele Fragen zu klären. Es gibt auch einfach noch viel zu viele Vorurteile und auch schlichtweg falsche Eindrücke zu/von ABA/VB, sodass ich diese Arbeit gern auf mich nehme.
Lieben Gruß an Deine Familie _________________ „Ich habe gewußt, daß Du und ich niemals gleich waren. Ich habe oft die Sterne betrachtet und mich gewundert, von welchem ich wohl herstamme. Du scheinst ein Teil einer anderen Welt zu sein, und ich werde nie erfahren, wie diese aussieht. Es sei denn, Du baust mir eine Brücke. Bau mir eine Brücke, bau mir eine Brücke aus Liebe.“ (nach McKean, 1994)
ich sehe gerade, dass wir das gleiche Bundesland bewohnen;). Unser nächstes Autismuszentrum ist 50km entfernt--zu weit für uns . Wir waren deshalb noch gar nie dort, werden aber von einem sehr kompetenten SPZ betreut.
Ich habe Kontakt zu einem Kind, das nach dem sonrise-Programm therapiert wird, und habe alles über ABA verschlungen, was ich so finden konnte. Nur dachte ich bisher, dass hierfür in unserem Lebensplan keine Zeit mehr bleibt. Kannst Du bitte ein bisschen mehr über Deine Arbeit berichten?
LG
Judith _________________ LG
Judith
Judith(´71, Asperger),Gabriel(´96),Rolandoepilepsie,GdB 50,Valentina(´98),crohn.Borreliose,Keke(05)Autist bisher ohne Lautsprache,GdB100,PS III,Muskelhypotonie,fröhliches Rollikind Unsere Vorstellungwww.kekestraum.de
Hallo Silke,
bin neu hier und neu mit dem Thema. Mein Sohn, Verdacht auf Asperger,
ist 8Jahre und eigentlich hab ich keine Prrobleme mit ihm, nur die anderen.
Falls es diagnistiziert wird, Termin im Nov., was kann ich dann tun?
Wohne im Raum Sigmaringen un fahre zu einer Psychologin, die 1/12 Std. fahrzeit entfern liegt.Wo gibt es Anlaufstellen bzw. wie heißen diese?
Du denkst wahrscheinlich, die hat ja noch Zeit, aber ich wäre gerne vorbereitet!!!
Wäre nett wenn du dich melden würdest.
Schon mal vielen Dank im Vorraus
Grüße Gabi _________________ gabi/69 hausfrau,jakob/70 ads, anton/97 adhs
josef/00adhs verdacht asperger,jakob/02 adhs
hochbegabt
Irgendwie würde ich schon gerne gezielter mit Philipp arbeiten, da wir mit so vielem unerwünschten und gefählichem Verhalten täglich zu kämpfen haben, andererseits scheue ich auch ein bisschen den Aufwand und natürlich auch die Kosten.
Würde es auch helfen, wenn nur wenige Stunden pro Woche gearbeitet würde? Wenn wir nicht allzuviele Therapeuten organisieren müssten?
Ich habe schon eine DVD von ABA/Knospe mit Herrn Robert Schramm gesehen, was mir schon viel gezeigt hat. Aber ganz viele Fragen stellen sich nun halt trotzdem immer noch.
LG Christine _________________ Christine 64, F 65, C 92, A 95, O 96(Asperger Autist), J 98 & Philipp 01 (frühkindlicher Autismus, Sprachbeginn mit 4 1/2, noch immer 1-2 Wort Sätze, Microdeletion 22q13.33 Phelan Mc Dermid Syndrom)
unsere Vorstellung http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....3943&highlight=#73943
ich habe mir auch schon die Unterlagen zu Sonrise angesehen, es scheint viele Parallelen zu ABA/VB zu haben. Unsere Arbeit sieht so aus, das wir vorwiegend die Eltern anleiten (aber auch alle anderen Personen, die im Kontakt mit dem Kind stehen, die Prinzipien von ABA/VB (Motivation, Verstärkung, Löschung, Bestrafung und Stimulus Kontrolle) einzusetzen. In einer Erstberatung kommen wir in der Regel zu zweit zur Familie nach Hause. Wir bauen den ersten Kontakt zum Kind auf und unterrichten gleichzeitig die Grundlagen für ABA/VB, die Unterrichtskontrolle und das Pairing (Bezug und Verbinden von bevorzugten Gegenständen oder Aktivitäten zu, bzw. mit einer anderen Person). Eines der ersten Lernziele ist in der Regel das Manding (Äußern von Wünschen, Bedürfnissen). Für Kinder, die noch nicht sprechen oder für andere Presonen unverständlich sprechen, setzen wir Gebärden zur Kommunikation ein; andere Kinder brauchen vielleicht Unterstützung durch Vorsprechen (Echo), wieder anderen, die schon mehr Sprache haben, kann das Stellen von W-Fragen beigebracht werden oder auch, sich abzugrenzen (ich mag das nicht, etc.). Folgeberatungen finden dann je nach Bedarf und Situation alle 4-8 Wochen statt (manchmal auch etwas länger), wobei wir versuchen im regelmäßigen Austausch per E-Mail, Telefon oder auch per Video zu sein.
@ Gaby,
willkommen im Forum. Schön, dass es zwischen dir und deinem Sohn keine Probleme gibt. Wie läuft es in der Schule? Geht er gern in die Schule? Falls du noch Unterstützung für die Diagnosestellung brauchst, kann ich dir Fr. Dr. Hoehne in Friedrichshafen wärmstens empfehlen. Sie ist auch eine gute Anlaufstelle für allgemeine Informationen über das autistische Spektrum und Fördermöglichkeiten. Wie es nach der Diagnosestellung weiter geht, hängt sicher auch davon ab, wo die Schwierigkeiten bei euch liegen. Hat dein Sohn Probleme beim Lernen, Kontaktaufbau zu anderen Kindern, etc.? Gehört Herbertingen eigentlich noch zum Alb-Donau-Kreis?
@Christine,
wir fahren auch nach Bern, haben dort auch schon Familien, die wir regelmäßig betreuen
Dadurch, dass ja die Eltern den Hauptteil des Unterrichtens im Alltag übernehmen (was aber schon vor allem zu Beginn viel Energie und Zeit kostet - aber sich auf lange Frist doch lohnt), sind auch ein paar Stunden in der Woche ausreichend, wenn dort zur Unterstützung und Entlastung Co-Therapeuten eingestellt werden. Je nachdem wieviel Zeit Philipp in der Schule verbringt, kann es sinnvoll sein, die Lehrer dort anzuleiten und dadurch einen Großteil der Zeit abzudecken.
Falls du konkrete Fragen hast, versuch ich diese gern zu beantworten.
viele Grüße an alle,
Silke _________________ „Ich habe gewußt, daß Du und ich niemals gleich waren. Ich habe oft die Sterne betrachtet und mich gewundert, von welchem ich wohl herstamme. Du scheinst ein Teil einer anderen Welt zu sein, und ich werde nie erfahren, wie diese aussieht. Es sei denn, Du baust mir eine Brücke. Bau mir eine Brücke, bau mir eine Brücke aus Liebe.“ (nach McKean, 1994)
wie müssen wir vorgehen, wenn wir ABA anpacken wollen? Erst Workshop bei euch und dann kommt ihr zu uns?
LG Christine _________________ Christine 64, F 65, C 92, A 95, O 96(Asperger Autist), J 98 & Philipp 01 (frühkindlicher Autismus, Sprachbeginn mit 4 1/2, noch immer 1-2 Wort Sätze, Microdeletion 22q13.33 Phelan Mc Dermid Syndrom)
unsere Vorstellung http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....3943&highlight=#73943
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