Verfasst am: 01.09.2008, 15:01 Titel: Lars in der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger (2.Jahr)
Hallo,
eine Freundin hat mir den Tip gegeben, mal diese Seite zu besuchen und ich bin begeistert, wieviele Informationen hier stehen.
Momentan mache ich in Güstrow die Ausbildung zum HEP.
Ich denke hier kann ich mein Wissen aus der Ausbildung noch um einiges erweitern.
In der Berufsschule ist es häufig so, das man mit soviel Wissen auf einmal zugeschüttet wird, das man kaum Zeit hat Fragen zu stellen.
Daher hoffe ich, das mir hier bei Schwierigkeiten eventuel weiter geholfen werden kann.
Hallo,
mittlerweile befinde ich mich im 3. Ausbildungsjahr und stehe kurz vor den schriftlichen Prüfungen (Deutsch/Pathologie und Methodik).
Im Juli 2010 bin ich dann staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger.
Was mein momentanes Problem ist, wie geht es danach weiter?
Ich habe Abitur, ein FSJ in einer Schule zur individuellen Lebensbewältigung, sowie die abgeschlossene Ausbildung.
Ich schwanke nun zwischen der Arbeit (die mir in den Praktika und ehrenamtlichen Tätigkeiten wirklich sehr viel Freude bereitet) und einem Studium.
Kann mir jemand helfen, mir die Entscheidung leichter zu machen?
Also ich will mich auf jedenfall weiter bilden!
Das heißt, falls ich mich ins Arbeitsleben stürzen würde, würde ich mir eine Einrichtung suchen, die Weiterbildungen/ Zusatzqualifikationen unterstützt.
Andererseits wurd mir auch von vielen Menschen zu einem Studium geraten, wie z.B. Sonderpädagogik.
Da hat man aber wenig Praxis, wurde mir gesagt.
Bin total unentschlossen und würde mich über Meinungen bzw. Erfahrungen von Studenten oder jungen HEPs freuen.
ich bin ebenfalls ausgebildeter HEP. Und ich würde sagen, am besten ist es danach noch zu studieren, sonst wird es später schwer
Denn du bist noch jung, solltest gleich alles mitnehmen, was zu bekommen ist. Später, wenn du dann mal Familie hast, dann wird es schwer bzw. höchst wahrscheinlich machst du es dann auch nicht mehr, und bevor du es dann bereust würde ich es dir raten. Ich selber, bin nach meiner Ausbildung immer in der selben Einrichtung. Und ich bin hier eigentlich hängengeblieben. kann mich einfach nicht trennen. Jetzt werde ich mich umschauen müssen um mich weiter zu qualifizieren. Denn so richtig gut ist die Bezahlung ja bekanntermaßen nicht
Ich werde wohl mehrere fortbildungen machen (wochenende). ist zwar anstrengend aber es geht. ich habe meine Ausbildung zum HEP auch in der teilzeitform gemacht, also sprich abendschule war keine leichte zeit.
von daher würde ich sagen, mach es jetzt...bevor du dich später ärgerst! oder schaue genau in welche einrichtung du gehst und was die dir bieten können!
hoffe dir weitergeholfen zu haben
lieben gruß
adrian _________________ Adrian...arbeite in einer Schule für Kinder mit geistiger Behinderung, als Schulbegleiter für ein 13jähriges schwerstmehrfach behindertes Mädchen(u.a. Translokationstrisomie 18), seit 2006. Bin ausgebildeter HEP
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