ich werde mal mit unserer KG-Therapeutin sprechen. Mal sehen, was sie für Vorschläge diesbezüglich hat. Also auf Logo werde ich wohl bestehen, denn ich denke, es wird Zeit, dass er Kommunikation lernt.
Ja, er reagiert auf die Sprache. Wir haben es ihm damals gelernt und nun muss er es nur hören und führt es aus. Egal welche Reihenfolge - er überlegt kurz und tut es dann Wenn solche Dinge funktionieren, WORAN mag es dann liegen, dass er auf normale Unterhaltung nicht so reagiert? Oder ein MAMA wär auch mal nicht schlecht.
Naja, du hast mir schon etwas geholfen. Werde mich weiter schlau machen und wenn ich mal Richtung Frankfurt unterwegs bin, dann meld ich mich
LG Mandy _________________ Ben *21.09.2005, part. Monosomie 3p25-p26 und part. Trisomie 8q24.3
Amy *06.09.2009, Träger, aber kerngesund
Lea *16.02.2011, genetisch unauffällig
Hallo Sabine,
herzlich willkommen!
Und ich habe auch gleich eine Frage an dich: Mein Sohn 3 1/4 Jahre alt, und seit einigen Wochen ist uns aufgefallen, dass er manchmal stottert. Bisher waren es immer solche Sätze wie "ich hab, ich hab, ich hab einen Turm gebaut". Das hat nie lange gedauert, bis er den Satz zu Ende sagen konnte. Vor ein paar Tagen bin ich aber ziemlich erschrocken. Da wollte er etwas von seiner Schwester Tabea erzählen, und es kam nur "die Taaa, Taaa, Taaa,..." und das ganz oft. Das ist ihm seitdem immer wieder passiert. Muss ich jetzt ganz schnell mit ihm zum Logopäden?
viele Grüße, Claudia
tja, das ist jetzt so eine Sache. Ich hab Deinen Sohn ja nicht gehört...
Ist also wirklich nur ein Anhaltspunkt, was ich Dir jetzt schreiben kann.
Das erste, was Du beschrieben hast, ist kein Grund zur Sorge. Ganzwort-Wiederholungen oder sogar Satzteile, nennt man entwicklungsphysiologisches Stottern und wie der Name schon sagt, ist es physiologisch, also "normal". Viele Kinder machen das eine Zeit lang. Das andere, so wie ich Dich verstanden hab, zieht er Wörter lang (Dehnungen), ist schon ein Symptom, dass bei "richtigem" Stottern auftritt. Normalerweise sagt man, ein echtes Stottern liegt vor, wenn das länger als ein halbes Jahr bleibt oder aber ganz massiv ist. Andere Symptome, die die Kids haben können (aber nicht müssen) sind Wiederholungen (Hahahahallo) oder Blocks, heißt, es kommt erstmal am Wortanfang oder aber auch in der Mitte, gar nix, obwohl man oft merkt, dass sie etwas sagen wollen.
Ich an Deiner Stelle würde tatsächlich schnell zu einem Logopäden gehen, auch trotz der Möglichkeit, das es nur ein Buschfeuer ist und einfach von allein weg geht (was Euch ja zu wünschen wäre). Meine Erfahrung ist, dass die Therapie für die Kinder leichter ist, wenn sie noch keine Sprechangst haben. Da diese sich, wenn sie kommt, oft über negative Erlebnisse festigt, ist Schnelligkeit sicher von Vorteil. (Was aber nicht heißt, das Du Dich jetzt überschlagen musst). Ich würde es nur nicht auf die lange Bank schieben.
Im Umgang mit Eurem Sohn würd ich versuchen, das Stottern erstmal zu irnorieren und ihm einfach die Zeit zu lassen, die er braucht, alles selbst fertig zu sagen. Das ist oft schwer und belastend für Eltern (und Therapeuten ), ist aber meistens das beste für die Kinder.
So, langer Text, ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.
Gruß Sabine _________________ Sabine, Logopädin und Castillo-Morales-Therapeutin aus Leidenschaft
"Man muß das Unmögliche Versuchen, um das Mögliche zu erreichen."
Hallo Sabine,
danke für deine Antwort! Ich denke, wir werden die Sache mal genau im Auge behalten, wir haben auch die Erzieherin vom Kindergarten darauf angesprochen, dass sie mal ein Ohr darauf haben soll. Und wenn es bis nach unserem Sommerurlaub (der ist schon bald) nicht besser ist, werden wir mal eine Kollegin von Dir aufsuchen...
Grüßle, Claudia
annika hat lange schlecht gehört wegen unerkanntem starken paukenerguss. außerdem hatte sie im alten kiga schwierigkeiten und hat dort komplett mit dem sprechen aufgehört. mit 3,5 bekam sie paukendrainagen und einen neuen kindergarten. zeitgleich fingen wir mit logopädie an. sie sprach damals sehr verwaschen, 4-wort-sätze ohne grammatik, viele dyslalien. inzwischen spricht sie recht gut und gerne. zeitformen, plural und das "sch" machen noch ein paar probleme.
nach nun ´1,5 jahren hört unsere logopädin auf und wir sind übereingekommen, dass wir annika erstmal eine pause gönnen.
"mein" problem dabei ist, dass annika nun in 14 monaten eingeschult wird. inwieweit ergeben sich in der schule schwierigkeiten V.a. beim schreiben lernen, falls sich die sprach- und grammatikprobleme bis dahin nicht erledigt haben?
danke!! _________________ viele liebe Grüße,
Sandra
Tochter (2003) ADHS, AVWS, V.a.Asperger, Hüftdysplasie (Zn intertr. Umstellungsosteotomie)
Sohn (2008) Hüftdysplasie, Makrocephalie, Sprachentwicklungs-Verzögerung
tja, dass ist eine gute Frage. Direkt beantworten kann ich die nicht, da ich ja Deine Tochter nicht kenne. Allerdings hört sich Deine Schilderung ja danach an, als wäre sie pfiffig, wenn sie so gut voran gekommen ist in der Therapie.
Von daher ist eine Pause nach 1 1/2 Jahren durchgängiger Logopädie sicher nicht verkehrt. Oft wirkt die Therapie nach und die Kinder machen auch allein weiter Fortschritte.
Einige Dinge würd ich an Deiner Stelle mit der Logopädin aber noch abklären.
Wie lange soll denn die Pause dauern? Und steht es fest, dass es dann weiter gehen kann, wenn nötig? Könnt ihr in der Pause etwas tun, um Deine Tocher spielerisch weiter zu fördern?
14 Monate sind einerseits eine recht lange Zeit, andererseits geht die Zeit ja immer rasend schnell um. Ich würde ganz konsequent einen Kontrolltermin einfordern, am besten mit Zeitpunkt. Dann kannst Du beruhigt die Pause "genießen", ist immerhin ein (oder zwei) Termine weniger in der Woche und trotzdem kann, wenn noch nötig, vor der Schule noch gearbeitet werden.
Zur Notwendigkeit kann ich nur sagen, es gibt heutzutage in fast jeder Schulklasse Kinder, die grammatikalisch und oder bei den Lauten noch Defizite haben. Oft schickt der Schularzt die Kinder dann zu Logo (zumindest in Hessen ist das so) und die Klassenlehrer achten schon auch darauf.
Ich persönlich (nicht alle meine Kollegen sehen das genauso) finde es besser, wenn möglich vorher alles "in Ordnung" zu bringen. Wenn die Schule dann los geht, haben die Kinder ja doch erstmal viel zu verarbeiten. Dann noch zur Logo... Ist Ansichtssache.
Ich hoffe, ich konnte Dir etwas weiterhelfen.
Grüße Sabine _________________ Sabine, Logopädin und Castillo-Morales-Therapeutin aus Leidenschaft
"Man muß das Unmögliche Versuchen, um das Mögliche zu erreichen."
hallo,ich heiße Andrea,mein Sohn luca ist fünf Jahre alt,war ein frühchen mit 2190 und wurde in der Schwangerschaft über die plazenta nicht mehr ernährt.heute hat luca universelle dysalie,niedrige frustationstoleranz,im Bericht steht klein wuchs obwohl meiner Meinung das bis heut nicht richtig untersucht wurde.hat grob und feinmotorik Probleme,ist extrem überschüssig und lässt sich leicht ablenken.er geht seid einer Woche in einen neuen Kindergarten der mit behinderten und entwiucklungsverzögerten Kinder arbeitet.dieses Wochenende war wieder so schlimm mit ihm nur die einfachsten Dinge zu befolgen ohne komplet auszuticken,hab ich mich auf die suche gemacht nach Hilfe.kannst du mir einen Rat geben und mir erklären wie das alles zusammen hängt. liebe grüße Andrea
ich arbeite in einem Kiga mit Integration. Ich habe einen Jungen von 3,9 Jahren. Er hat seit über 2 Jahren ein CI, ist in der Motorik Entwicklungsverzögert und in der Sprachentwicklung. Bisher hat er keine Sprache.
Meine Anfrage er hat keinen Mundschluß und sehr starken Speichelfluß.
Was kann ich ihm im Kiga anbieten?
Trinken lehnt er strikt ab beim essen nimmt er es zum Mund aber wenig in den Mund. Lutschen ja, essen nein.
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