Hallo Christin,
du musst einfach zum Rathaus, dort ein Austrittserklärung unterschreiben.
Vor 7 Jahren kostete das um 10,- € Bearbeitungsgebühr.
Ist aber vielleicht von Stadt zu Stadt anders.
LG Susanne _________________ Susanne (30) Luca (2,5) linksseitig Hemiplegie, (Sauerstoffmangel bei der Geburt), Niels (4)
Susanne hat das richtig geschrieben,
- ich bin ja vom Fach -
und Du musst nur auf das Standesamt Deiner Stadt gehen und dort Deinen Austritt erklären.
Du zahlst dann die Gebühr, die könnte unterschiedlich evtl. sein, das weiß ich nicht und damit ist es erledigt.
Das Standesamt meldet es dann an das entsprechende Pfarramt weiter,
und auch an das Taufpfarramt (kriegt man raus) und wird dort im Taufbuch vermerkt.
.............
Wenn Du wieder eintreten möchtest,
musst Du aber zur entsprechenden Kirchengemeinde gehen,
und dort die Formularitäten für den Eintritt erledigen,
sei es ein Wiedereintritt irgendwann mal in die katholische Kirche,
oder aber ein sog. Übertritt vielleicht jetzt schon in die evangelische oder eine andere (wie moslemische) Kirche.
Oben in der Überschrift hast Du ja etwas von "Wechsel der Religion" geschrieben.
Einen schönen Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Das Wesentliche wurde schon geschrieben. Ich wollte nur noch etwas ergänzen. Isolde schrieb, dass Du die "Formalitäten für einen Eintritt" in eine andere Kirche / Glaubensgemeinschaft erledigen musst. Das sind nicht immer unbedingt nur Formalitäten. Ich habe das Procedere des WEchsels von rk zu ev. hinter mir (Anfang der 90er), unser Gemeindepfarrer bestand z.B. darauf, mich zunächst mal regelmäßig sonntags in der Kirche zu sehen, weil er die Ernsthaftigkeit meines Anliegens quasi überprüfen wollte. Da kann schon mal die eine oder andere Bedingung an einen Wechsel geknüpft werden, das kann Dir der zuständige Pfarrer / Kirchenvorsteher / .... aber mit Sicherheit genauer sagen!
GLG Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
also ich arbeite seit Jahren in der Kirche
und habe schon viele Eintritte erlebt und auch von verschiedenen Pfarrern und in verschiedenen Bistümern.
Was Du hier beschreibst ist dann aber schon krass,
das ist nicht immer so,
meistens ist es so, dass der Pfarrer natürlich fragt,
was waren die Beweggründe auszutreten und was sind die Beweggründe um wieder einzutreten.
Und dann finden in der Regel 3-4 oder 5 Gespräche statt,
und danach erfolgt der Eintritt - der natürlich zuvor bei den Katholiken erstmal vom zuständigen Ordinariat genehmigt wird,
was aber in 99,9% der Fälle einfach Routine ist.
Wie das bei den Evangelischen ist, das kann ich nicht sagen,
und wie die Moslime es machen, wenn man zu deren Gemeinschaft übertritt, das weiß ich auch nicht,
aber von den Katholiken kann ich das so sagen.
Es wird oft nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird, kann man auch hier sagen.
Übrigens - will keine "Schäfchen" gewinnen, nur informieren und ein bisschen Angst nehmen.
Ist einfach sicher unterschiedlich,
und wer sich ernsthaft wieder für den Eintritt entscheidet - der geht diesen Weg auch mit Sicherheit.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen