Damit kannst Du gar nichts anfangen, da gibt es nicht mal den Steuerfreibetrag. Unter GdB 50 gibt es den nämlich nur, wenn zusätzlich eine dauernde Einbusse der Beweglichkeit bescheinigt wurde.
Zitat:
Dazu lege ich nun Widerspruch ein.
Richtig so!
Zitat:
Deine oben zitierten Hinweise finde ich nirgendwo.
Du musst die Datei in dem ersten Link herunterladen, rechts unten auf "Download" klicken. Das ist ein PDF-Dokument und darin ist das alles erklärt.
Zitat:
Kannst Du mir noch einmal einen kleinen "Schubs" geben, damit ich den Widerspruch nach der Akteneinsicht auch begründen kann.
In diesem Musterbriefe-Thread sind noch wesentlich mehr Musterbriefe enthalten, als die im ersten Beitrag dort verlinkten, die sind da noch nicht eingearbeitet.
Gucke den Thread mal bitte durch, da müsstest Du was finden. Der Großteil der SBA-Widersprüche dort bezieht sich auf Autismus/Asperger.
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Liebe Annette,
vielen Dank für die schnelle & sehr hilfreiche Antwort! Wir sind noch recht neu in diesem Forum bzw. insgesamt im Behördendschungel im Zusammenhang mit unserem Aspie.
Eine Pflegestufe haben wir bereits ab August inkl. 200€ zusätzl. Betreuungsleistungen genehmigt bekommen. Als Kinderkrankenschwester konnte ich anhand vieler Recherchen in diesem Forum gleich im ersten Anlauf überzeugen. Die Behördenpost übernimmt meistens mein Mann, da ihm als Beamter das sachlich knappe Behördendeutsch mehr liegt... Naja, Arbeitsteilung muß sein!
Insgesamt haben wir bislang schon recht viel erreicht, zumindest im Hinblick auf die noch ziemlich frische Diagnose aus Juni 2011. Das Versorgungsamt hatte sich seit August Zeit gelassen, um überhaupt einmal zu bescheiden...
Aktuell sind wir gerade über das Sozialamt und die private Krankenkasse sehr verärgert!
Die PKV hatte unserem Sohn zum Jahresende fristlos gekündigt, was über Silvester für viel Aufregung sorgte. Inzwischen haben wir uns wieder aufgerappelt und neu sortiert.
Aber das Sozialamt verar... uns ziemlich. Nach dem Erstgespräch zum Antrag auf Eingliederungshilfe (im August) wurde uns diese mündlich für 30h/Woche zugesagt. Dann fand sich in diesem Umfang über Monate angeblich kein Träger, der entsprechende Kapazitäten hatte. Nach einer entsprechenden Beschwerde gab es auf einmal ad hoc einen Schulhelfer, jedoch nur für die halbe Zeit. 2 Tage die Woche muß es also ohne gehen, was ganz & gar nicht funktioniert und auch seitens der Schule nicht akzeptiert wird. Einen Widerspruch könnten wir jedoch laut Angabe des Soz.arbeiters nicht einlegen, da sie uns ja geholfen hätten und diese Hilfe ersteinmal anlaufen müsse. Der Schulhelfer könne dann im 2. Hilfeplangespräch eine Ausweitung vorschlagen... Da geht einem doch echt der Hut hoch! Erst wird man ewig hingehalten und dann mit einer halbherzigen Hilfe aufs Abstellgleis geschoben. So gehen jeweils Wochen ins Land mit dem Gefühl ein Schritt vor & zwei zurück.
Irgendwie scheint es auch gerade in Brandenburg sehr schwer zu sein, überhaupt Autismus-kompetente Schulbegleiter zu finden. Wir sollten uns wahrscheinlich in Zukunft mal mit dem Persönlichen Budget befassen...
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen