tolle Arbeit, aber manchmal ein wenig an der Lebenspraxis vorbei.
Wenn die Vojta-Therapie etwas bringen soll, wirst du mit Sicherheit auch regelmäßig zu Hause turnen müssen. Das heißt, du wirst einen Therapeuten brauchen, der dich anleitet, dich probieren läßt und dich korrigiert. Am besten wöchentlich - später reichen u. U,. auch größere Abstände. Während der Anleitung und später auch während der KG zu Hause muss man sich konzentrieren können. Am besten wäre es also, wenn du in dieser Zeit einen Aufpasser für die beiden anderen findest. (Ist im Winter nämlich ziemlich doof mit einem nackten Kind durchs Haus zu springen, weil die anderen gerade Blödsinn machen.)
Solltest du keine Lösung organisieren können - was keine Schande ist, laß die das nicht von den Therapeuten erzählen - dann suche dir einen Therapeuten, der zu euch nach Hause kommt, um dich dort anzuleiten. Die sind nicht leicht zu finden. Schade. Ich denke nämlich, dass ein Therapeut, der u. U. ein schwerbehindertes Kind über Jahre begleitet, sich auch dafür interessieren sollte, wie die häuslichen Lebensumstände sind und wie die Therapie auch zu Hause umgesetzt werden kann. (Der Hausbesuch muss auf dem Rezept vermerkt sein und kann dann auch extra abgerechnet werden.)
Also: Therapeuten im SPZ darauf ansprechen und ggf. einen externen Therapeuten suchen.
Grüße
Kerstin mit Drillingen (2,7 Jahre - ein Kind schwer behindert).
also wir machen KG am Vormittag. Ich hole Christoph dann früher aus dem KiGa ab und so haben wir Ruhe. Da er auch oft heult wäre das für seinen Bruder zu anstrengend.
Zum Therapeuten kann ich nur sagen: wechseln! Wir hatten in München eine super Therapeutin. Dann zogen wir nach Rosenheim. Die erste Therapeutin taugte definitiv nichts. Also bin ich nach ein paar Wochen in`s Klinikum Rosenheim zur Therapie. Der Therapeut war sehr bemüht aber auch recht einfallslos. Die meisste Zeit waren wir im Schwimmbad und Christoph musste Ringe vom Rand aus mit einer Schlange fischen. War zwar lustig für ihn aber der Therapieerfolg sehr fraglich. Also fuhr ich wieder nach München zur alten Therapeutin. Seinen Zwillingsbruder bei Nachbarn untergebracht und mal eben 3 Stunden unterwegs. Das hätte ich nach den Erfahrungen auch weiterhin gemacht aber dann bekam ich einen Therapeuten in der Nähe von meinem Orthopäden und jetzt bin ich wirklich glücklich und weiss, dass sich mein Sturkopf mal wieder ausgezahlt hat.
Ich weiss es ist eine elende Rennerei und Nervenaufreibend aber die Mühe lohnt sich.
es taugt etwas für Therapeuten und auch wenn die Bilder "sehr schön anzusehen" sind (hast Du es schon einmal richtig in den Händen gehabt und angeguckt?), so bin ihc mir nicht sicher, ob es etwas für Eltern ist....?!? Es ist sicherlich nicht einfach zu lesen....
>>>Und du fühlst, dass du lebst
Weil du tanzt und fliegst, du schwebst
Weil du lachst, weil du weinst und liebst
Du bist ein Wunder
Du bist ein Wunder<<<
Andreas Bourani "Wunder"
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