Verfasst am: 17.03.2008, 13:19 Titel: Nach dem KH zu Hause, Eltern arbeiten - und nun?
Hallo Ihr Lieben,
Sophie hatte an dem Samstag (15. März) einen Unfall zu Hause. Sie ist an eine Kanne voll frisch aufgebrühten Tees rankommen und hat ihn ausgekippt. GsD nicht über den Körper!!
Der Tee lief auf den Boden zu ihren Füßen, und sie stand einige Sekunden drin, die Socken haben sich mit der Flüssigkeit vollgesogen, ich konnte die nicht sofort ausziehen (obwohl ich Sopnie sofort aus der Pfütze rausnahm). Dann mit dem Notarztwagen zum KH, usw usf.
Diagnose: Verbrennung 2-ten Grades, vor allem an den Fußsohlen...
Wir sind abwechselnd bei ihr im KH, Tag und Nacht.
Laut Arztbrief wird sie wohl am Mittwoch entlassen werden. Wann sie wieder laufen, und somit in den Kiga gehen kann, ist mom nicht abzusehen, wohl so zwei bis drei Wochen.
Nun sind mein Mann und ich beide vollzeit berufstätig, und das als kleine Selbständige (d.h. versicherungstechnisch gesehen: die ärmsten Schweine überhaupt....grrr....sorry, mir geht es nicht so gut...) .
Nun meine Frage an die Fachleute hier: Gibt es eine Möglichkeit, dass Sophie nach der Entlassung zu Hause von irgendeiner Einrichtung o.ä. betreut wird? Wir leben mehr oder weniger von der Hand in den Mund, und einen insgesamt tagelangen Ausfall der Arbeitskraft können wir uns nicht leisten...
Aha, ich bin mit den beiden Mädels freiwillig gesetzlich versichert.
So, danke für Denkhilfe und
Gruß
K. _________________ K`71 mit S `70, beide mit Sophie`04, spätes Frühchen 35. SSW, leichte myoklonische fokale Epilepsie, 80% gb, spricht nicht, Angelman-Syndrom
Maja `06, gut entwickelt
Unsere Liebe gehört ihnen
Hallo Katha,
Mensch, das hört sich ja nicht gut an.....so ein Unglück....arme Sophie !
Mit der Betreuung......wird schwierig, fürchte ich.......gibt es keine Oma, Freundin, Nachbarin, die einspringen kann ??
Kannst Du Dich an den FED, die Kirchengemeinde oder JA wenden.....manchmal gibt es so einen Pool für "Spontan-Hilfen"...... einfach überall mal nachfragen.
Kinderschutzbund würde mir auch noch einfallen......es gibt Oma-Dienste, oder Babysitter - Listen......
Wünsch Dir viel Glück und gute Besserung für Sophie !!!
LG Heike
ich habe bei Heike was vom Großelterndienst gelesen. Den gibt es in Berlin. Vielleicht fragst Du da mal nach und wenn die nicht helfen können, wissen die sicher eine weitere Lösung?
LG Petra _________________ A. (12/04) ICP, spastische rechts- und armbetonte Tetraparese, Hypotonie, Epilepsie, Colitis ulcerosa, komb. Entwicklungsgstörung, ASD II; T. (12/07)
ja, jetzt, wo ich langsam wieder ruhiger werde, denke ich, wieso nicht?
Es ist doch eh ein INTEGRATIONSkindergarten. Na dann sollen die mal mein nunmehr nicht nur geistig, sonder auch (vorübergehend) körperlich behindertes Kind integrieren...
Ist eh noch einiges abzuwarten, wie es ihr am Mittwoch gehen wird, und was die Ärzte sagen.
Uff....
Mit lieben Grüßen
K. _________________ K`71 mit S `70, beide mit Sophie`04, spätes Frühchen 35. SSW, leichte myoklonische fokale Epilepsie, 80% gb, spricht nicht, Angelman-Syndrom
Maja `06, gut entwickelt
Unsere Liebe gehört ihnen
mein sohn hatte vor etlichen jahren einen ganz ähnlichen unfall wie deine tochter...kiga müsste durchaus mit der situation zurechtkommen können...
...wenn man sich heute seine füße anschaut, sind trotz verbrennungen 2 und 3 grades keine narben zurückgeblieben und er kam ganz schnell wieder auf die füße...
annika ist integrativkind (kiga ist aber ebenerdig und rolli-gerecht mit breiteren türen etc) und saß jetzt 4 wochen im rolli. für die im kiga war das absolut kein problem, sie haben sie sogar überall mit hin gecshleppt (turnhalle, wald , spielplatz) und annika hat diese aufmerksamkeit sowas von genossen...
gute besserung an deine kleine _________________ viele liebe Grüße,
Sandra
Tochter (2003) ADHS, AVWS, V.a.Asperger, Hüftdysplasie (Zn intertr. Umstellungsosteotomie)
Sohn (2008) Hüftdysplasie, Makrocephalie, Sprachentwicklungs-Verzögerung
Wenn deine kleine eine Pflegestufe hat, dann kannst du zB Verhinderungspflege in Anspruch nehmen.
Eine andere Möglichkeit wäre noch, dass der Arzt im KH deiner Kleinen eine Verordnung über Krankenhausvermeidungspflege austellt. Da muss er dann aber etwas geschickt reinschreiben, warum es für das Kind besser wäre nach Hause zu gehen, als im Krankenhaus zu bleiben...manche Ärzte sind ja so nett und "deickseln" sowas hin. Jedenfalls kannst du dann einen PD in Anspruch nehmen, der dann von der KK bezahlt wird( das musst du aber unbedingt vorher durch die KK genehmigen lassen, denn oft lehnen das die KK ab-leider)
Aber vieeeeeeel besser ist es natürlich, wenn die Kleine trotzdem in den Kiga gehen kann!
Hallo Katha,
bei uns gibt es einen Medizinischen Dienst, den ich auch immer in Anspruch nehme,
wenn unser Mike flach liegt. Da kommt dann eine Familienhelferin Stundenweise
damit ich arbeiten kann (kann leider auch nicht dauernd frei nehmen) Wir brauchten diese Familienhelferin fast alle 14 Tage. Irgendwann sind dann der Kind-Krank-Tage verbraten und immer unbezahlt nehmen geht auch nicht. Das wird
dann über Verhinderungsplege abgerechnet. Vielleicht gibt es das bei euch auch oder so was ähnliches. Würde mal bei einer Pflegehilfe oder Sozialstation nachfragen. Viel Glück und gute Besserung. LG Charlotte _________________ Mike 10/2000, kogn.u.sprachl.Entwicklungsverzögerung, Hirnaufbaustörung,symp.fokale Epilepsie mit heftigen Anfallsserien.
aber so süß.....
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