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Wie verträgt sich Ritalin & Co. mit Epi-Medis?

 
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Heike Neumann
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 13:30    Titel: Wie verträgt sich Ritalin & Co. mit Epi-Medis? Antworten mit Zitat

Hallo,

Marc hat bis vor kurzem Ospolot gegen die Epilepsie bekommen und ist jetzt im Febr.08 umgestellt worden auf Timox ???? Ich weiss nicht genau, ob es das ist, da er in einer Einrichtung lebt und ich noch keine schriftl. Unterlagen des Arztes gesehen habe.
Wir haben, als er 5 Jahre alt war und schon Ospolot bekam, einen Versuch mit Ritalin gemacht. Er bekam es über mehrere Monate hinweg und die Dosis wurde bei jedem Besuch des Kinderzentrums wieder erhöht, da er angeblich immer noch so ausschiessende Bewegungen hat und rumzappelte.
Solange, bis man der Meinung war auf ein Ritalin-Retard umzusteigen.

Das Ospolot hat er natürlich immer zusätzlich weiter bekommen.
Die Wirkung des Retards war so heftig, dass er von keinem mehr angefasst werden durfte. Sein Gesicht war total verzerrt, der Speichel lief ihm aus dem Mund, er hat grunzende und schmatzende Geräusche von sich gegeben und war einfach nicht mehr er selbst............. Crying or Very sad

Wir haben dann das Ritalin sofort abgesetzt und uns, obwohl man uns sagte, wir sollen uns niemals die Packungsbeilage durchlesen, die Beilage durchgelesen.
Dort stand so sinngemäß drin, dass es bei gleichzeitiger Gabe von Epi-Medikamenten eine Umkehrwirkung geben kann. Und den Eindruck hatten wir bei ihm. Es hat genau das Gegenteil bewirkt, was es eigentlich bringen sollte. Außer dass er noch mehr abnahm und immer dünner wurde, haben wir keine Besserung des Verhaltens feststellen können.
Wir haben das Ritalin daraufhin nie wieder gegeben und sind seit dem nicht gut auf solche Medis zu sprechen bzw. sehr sehr vorsichtig geworden.

Nun soll wegen des ADS nochmal versucht werden, bzw. der Arzt meinte, dass es sinnvoll sei, ihn auf Metylphenidat (MPH) einzustellen.

Wir sind da natürlich sehr unsicher, zumal ich hier woanders schon gelesen habe, das dieser Wirkstoff genau der Gleiche ist wie Ritalin, Medikinet usw.

Wer von Euch hat das Gleiche Problem, dass einerseits EPI-Medis eingenommen werden und zusätzlich ADS sprich MPH genommen werden muss ???

L.G. Heike

_________________
Heike, Uwe, Marc (1995) Asperger Autismus(F84.5), Epilepsie, Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (F84.5), Neurodermitis;seit 2007 in einer Wohngruppe der Mansfeld-Löbbecke Stiftung in Goslar, Anica (1997) gesund, Sternenkind Luca *+13.07.2001(Anencephalus 17.SSW) und Nesthäkchen Finjas (2005) Neurodermitis und unser schönstes Geschenk
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Florian060801
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Wir haben auch Epi und nehmen zur Zeit für die Epi DiBrobe (Kaliumbromid) ein und für die ADHS Methyphenitad, klappt sehr gut, guter Appetit, super gute Verträglichkeit und keine Nebenwirkungen. Wir haben das Glück das der Kinderneurolog und der Kinderpsychologe eine Person sind.

Ich hoffe, ihr findet eine Lösung. Es kommt auch immer auf die Dosierung an!

_________________
Liebe Grüße Manuela

Verändere dich nie, um anderen zu gefallen!
Wenn einer dich nicht mag wie du bist,
hat er dich anders auch nicht verdient!!!!!

Manuela und Mirko mit Florian *06.08.01 Grand-Mal-Epilepsie, Entwicklungsverzögerung, ADHS, Sprachstörung, Asperger und Nina *14.12.03 7 Wochen zu früh, gesund!!!!
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AnjaD
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Heike!

Ich weiß nur, dass das Methylphenidat die Krampfschwelle so beeinflusst,dass die Kids schneller (früher) krampfen.

Aber ehrlich gesagt ist das,wie ich finde, ein Thema, das UNBEDINGT mit einem Arzt besprochen werden sollte... Wink


GLG Anja

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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
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Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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Florian060801
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

Da muß ich Anja Recht geben. Besprecht das doch mit eurem Neurologen, und wenn alles nicht hilft, dann müssen halt Neurologe und Psychologe mal zusammen sprechen. Ihr müsst das Für und Wieder gegeneinander abwägen. Keine leichte Entscheidung, konnte uns vor 2,5 Jahren auch keiner abnehmen.

Wünsche euch viel Erfolg.

_________________
Liebe Grüße Manuela

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Charlotte E.
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 18:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heike,
unser Sohn Mike hat auch heftige Anfallsserien und ist oberheftig hyperaktiv unterwegs. Uns wurde vom Ritalin abgeraten (vermutlich würden noch mehr
Krämpfe kommen). Da ist mir ein aktiver Mike doch lieber als noch mehr
Krämpfe, obwohl wirs nie probiert haben. Rolling Eyes Aber wie oben schon gesagt, kann sein, dass es bei euch mit MPH funktioniert.
Wünsche viel Glück und liebe Grüße Charlotte

_________________
Mike 10/2000, kogn.u.sprachl.Entwicklungsverzögerung, Hirnaufbaustörung,symp.fokale Epilepsie mit heftigen Anfallsserien.
aber so süß.....
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Maritapa
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ,

Christopher hat Epilepsie und er bekommt Medikinet (Methylphenidat).
Er bekommt 10 mg am Tag.
Unser KiA hatte davon bisher immer abgeraten,eben wegen der vermehrten Krampfbereitschaft,aber wir haben es riskiert und haben es nicht bereut.Er hat zwar mehr fokale Anfälle,diese haben wir nun aber abgeklärt und sie liegen nicht an der Wirkung vom MPH,eher an der beginnenden Pupertät oder am Keppra,denn jedesmal wenn wir das erhöhten,wurden die Abstände zwischen den Anfällen kürzer.
Die Grand-Mals sind immer noch weg ,seit 2 Jahren Wink MPH nimmt er jetzt seit ungefähr einem halben Jahr,müsste ich nachschauen,kommt aber ungefähr hin...
Wenn wir die fokalen einigermassen im Griff haben,wird er Medikinet retard bekommen,kein Problem.

LG Marita

_________________
Ch.*97 fragiles x-Syndrom ,ADHS,Epilepsie
St. *88 fragiles x-Syndrom
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Heike Neumann
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 21:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr lieben,

vielen Dank zunächst für eure Antworten.
Wir werden auf alle Fälle noch vorher mit dem Arzt drüber sprechen, wie die Auswirkungen sein können. Allerdings gehe ich davon aus, das es sich bei dem Arzt (den haben wir leider noch nicht kennengelernt) um einen Psychologen handeln wird und nicht um einen Neurologen.
Aber das ist ein guter Hinweis Wink Wäre ich so nicht drauf gekommen, einen Neurologen hinzuzuziehen.

Als es damals mit dem Ritalin ausprobiert wurde, hat auch keiner einen Neurologen zu Rate gezogen.
Ist alles über Psychologen und Ki-Arzt erfolgt.

Toll finde ich, dass es bei Einigen von Euch doch klappt, die Anfälle und die Tabletten unter einen Hut zu bekommen Laughing
@charlotte
Aus diesem Grund haben wir auch gesagt, dass wir lieber einen zappeligen und unruhigen Marc haben, als einen Haufen Anfälle oder ein total zugedröhntes Kind.....
Die letzten Jahre über haben wir halt immer versucht, mit seinen Problemen zu leben und so zu tun, als wenn alles "normal" ist.
Aber nun ist er in der Einrichtung und die müssen es jetzt aushalten.
Kann mir schon vorstellen, dass sie versuchen werden, es über das MPH erträglicher zu machen.
Als er in die Einrichtung kam, hatte man uns schon gleich gesagt, dass er in der KJP vorgestellt würde.
Da haben mein Mann und ich gleich gedacht, dass dann bestimmt sofort die Frage nach Ritalin und Konsorten kommt und das man ihn bestimmt beabsichtigt, sofort damit zu behandeln.........und.... genau so ist es nun auch..........Manchmal täuscht einen sein Bauchgefühl eben nicht.
Vor diesem Moment hatten wird immer schon ein wenig Angst.
Was macht man richtig, und was macht man falsch???
Es ist genau wie Ihr schon geschrieben habt, die Entscheidung kann einem leider keiner abnehmen. Und es ist wirklich schwer.
Denn das, was Marc damals miterleben musste, mit diesen Tabletten, möchte ich ihm nie wieder antun und ich hoffe, das man gut genug abwägen kann, was besser ist. Anfälle und unkonzentriertes und kribbeliges Verhalten oder noch mehr Anfälle und zugedröhnt sein.... Crying or Very sad

Das Medi soll warscheinlich im Sommer angesetzt werden und bis dahin werden wir uns noch umfassend informieren.

Nochmals vielen Dank für Eure Antworten. Es ist toll hier zu sein Laughing Laughing Laughing

Wünsche euch einen schönen Abend

bis später Heike

_________________
Heike, Uwe, Marc (1995) Asperger Autismus(F84.5), Epilepsie, Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens (F84.5), Neurodermitis;seit 2007 in einer Wohngruppe der Mansfeld-Löbbecke Stiftung in Goslar, Anica (1997) gesund, Sternenkind Luca *+13.07.2001(Anencephalus 17.SSW) und Nesthäkchen Finjas (2005) Neurodermitis und unser schönstes Geschenk
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Heike Neumann
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BeitragVerfasst am: 05.03.2008, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr lieben,

vielen Dank zunächst für eure Antworten.
Wir werden auf alle Fälle noch vorher mit dem Arzt drüber sprechen, wie die Auswirkungen sein können. Allerdings gehe ich davon aus, das es sich bei dem Arzt (den haben wir leider noch nicht kennengelernt) um einen Psychologen handeln wird und nicht um einen Neurologen.
Aber das ist ein guter Hinweis Wink Wäre ich so nicht drauf gekommen, einen Neurologen hinzuzuziehen.

Als es damals mit dem Ritalin ausprobiert wurde, hat auch keiner einen Neurologen zu Rate gezogen.
Ist alles über Psychologen und Ki-Arzt erfolgt.

Toll finde ich, dass es bei Einigen von Euch doch klappt, die Anfälle und die Tabletten unter einen Hut zu bekommen Laughing
@charlotte
Aus diesem Grund haben wir auch gesagt, dass wir lieber einen zappeligen und unruhigen Marc haben, als einen Haufen Anfälle oder ein total zugedröhntes Kind.....
Die letzten Jahre über haben wir halt immer versucht, mit seinen Problemen zu leben und so zu tun, als wenn alles "normal" ist.
Aber nun ist er in der Einrichtung und die müssen es jetzt aushalten.
Kann mir schon vorstellen, dass sie versuchen werden, es über das MPH erträglicher zu machen.
Als er in die Einrichtung kam, hatte man uns schon gleich gesagt, dass er in der KJP vorgestellt würde.
Da haben mein Mann und ich gleich gedacht, dass dann bestimmt sofort die Frage nach Ritalin und Konsorten kommt und das man ihn bestimmt beabsichtigt, sofort damit zu behandeln.........und.... genau so ist es nun auch..........Manchmal täuscht einen sein Bauchgefühl eben nicht.
Vor diesem Moment hatten wird immer schon ein wenig Angst.
Was macht man richtig, und was macht man falsch???
Es ist genau wie Ihr schon geschrieben habt, die Entscheidung kann einem leider keiner abnehmen. Und es ist wirklich schwer.
Denn das, was Marc damals miterleben musste, mit diesen Tabletten, möchte ich ihm nie wieder antun und ich hoffe, das man gut genug abwägen kann, was besser ist. Anfälle und unkonzentriertes und kribbeliges Verhalten oder noch mehr Anfälle und zugedröhnt sein.... Crying or Very sad

Das Medi soll warscheinlich im Sommer angesetzt werden und bis dahin werden wir uns noch umfassend informieren.

Nochmals vielen Dank für Eure Antworten. Es ist toll hier zu sein Laughing Laughing Laughing

Wünsche euch einen schönen Abend

bis später Heike

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Melanie und Lea Marie
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BeitragVerfasst am: 07.03.2008, 00:01    Titel: Antworten mit Zitat

hallo du

lea bekommt ospolot und rithalin und wir haben bisher keine erhöhte krampfbereichtschaft festgestellt also bei uns ist es wie bisher wir hoffen auch nur das es so bleibt aber das heisst ja nicht das es überall so sein muss nicht umsonst wird es so beschrieben

viel erfolg bei euch noch lg

_________________
Melanie und der Sonnenschein Lea
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