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Christine Barbara
Sozialpädagogin
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

Oh Mariella

ich muss ganz, ganz ehrlich sagen, dass mich beim Lesen deiner Postings grosse Trauer überkommt und ein etwas komisches Gefühl. Was du schreibst, das Hinterfragen, das verstehe ich sehr wohl, doch wie du es schreibst, kommt bei mir wie eine Ohrfeige an. Kann sein, dass ich dir jetzt mit diesem Posting Unrecht tue, das will ich nicht, ganz bestimmt nicht, es ist mir einfach gerade ein grosses Bedürfnis, das mitzuteilen und ich konnte nicht ruhig sein.
Es verlangt ja niemand von dir, dass du etwas glaubst, was du nicht kannst.
Ich glaube an Engel und ich glaube an Gott. An den liebenden Gott. Genauso wie eine Mutter ihr Kind nicht vor allem Unheil bewahrt, sondern es auf eigenen Füssen stehen lässt, glaube ich für mich, macht es auch Gott. Und ich glaube schon, dass es mit dem Ursprung zu tun hat, dass die Menschheit gewählt hat, Wissen zu haben, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können, Gerechtigkeit sprechen zu lassen. Das Wissen hat dem Menschen Fortschritt, jedoch auch Verderben gebracht.
Ein Kind, das Wissen erlangt, öffnet sich der Welt gegenüber und wird dadurch angreifbarer, als wenn es immer unter den Fittichen der Mutter weilen könnte. Genauso wie eine Mutter ihr Kind nicht vor jedem aufgeschlagenen Knie bewahren kann, es aber trösten und halten kann, kann auch Gott uns nicht vor allem Unheil bewahren, aber wir können in ihm zuflucht und Halt suchen, wenn wir es wünschen.
Ich versuche dich von nichts zu überzeugen oder dir etwas aufzureden, was du nicht möchtest und nciht glaubst, ich versuche bloss darzulegen, wie ich fühle, wie es mir dabei geht.
Ich hätte vielleicht allen Grund auf Gott "böse " zu sein und seine Existenz zu hinterfragen, wegen Gabriel und wegen dem Missbrauch als junges Mädchen. Der Verlust von Gabriel hat mich aber erst wirklich zu Gott gebracht, in den schwiwerigsten Momenten war Gott für mich da, wenn kein Mensch es war. Du magst sagen, ich h6Atte mri das eingebildet oder in Gott Zuflucht gesucht, weil ich ganz einfach verlassen war, vielleicht war aber gerade das nötig, dass ich Gott erkennen konnte.
Ich kann dir das Gefühl nicht beschreiben und dir auch keine wirklich "plausible" Begründung geben, warum ich Gott vertraue, warum ich mich bei Ihm geborgen fühle, aber ich kann sagen, dass ich jedem Menschen auf der Welt dieses Gefühl wünsche, dass ich jedem Menschen wünsche, das Gefühl der Geborgenheit, des Urvertrauens und der unsagbaren Liebe erfahren zu dürfen und täglich davon durchströmt zu werden. Und eigentlich egal ob durch Gott oder durch andere Menschen, aber die Erfahrung machen zu dürfen, wirklich getragen und geliebt zu werden.

Alles Liebe wünsche ich

Christine

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Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. 1. Korinther 13, 7-8
Christine mit Gabriel im Herzen, *†16.12.2004
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RenateT
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 08:59    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Christine

danke für dein Posting. So, wie du dein Leid erlebst und annimmst, darin erkenne ich mich wieder.

Liebe Sybille

entschuldigem dass wir vom eigentlichen Thema wegschweifen. Ich glaube ganz klar an die Existenz von Engeln, aber ich glaube nicht an sie. Ich weiss nicht, ob du den Unterschied fühlst?

Liebe Mariella

ich habe die halbe Nacht an dich denken müssen. Du erinnerst mich ganz stark an mich selber, als ich Gott noch nicht kannte.

Solange man Gott nicht pesönlich kennen gelernt hat, versucht man, ihn mit dem Verstand zu begreifen. Aber es gibt da einfach einen Punkt, an dem es aufhört. Als Christ gehe ich davon aus, dass ich Geschöpf bin und er Schöpfer. Ich kann diesen gewaltigen Schöpfer nicht in meinen kleinen Verstand pressen. Und es bleiben einfach Fragen. Aber irgendwann werden sie beantwortet. Ich frage mich manchmal auch, warum ich einen völlig gesunden Jungen verlieren musste, nur weil er sich in der Nabelschnur vernestelt hatte. Und warum habe ich dann später ein schwerbehindertes Kind bekommen? Ich frage mich das manchmal, aber es quält mich nicht. Ich habe Frieden damit. Ich kann es Gott überlassen und das erfahre ich als einen grossen Segen. Er hat die Antwort, aber sie ist mir im Moment eigentlich gar nicht wichtig.

Was den Ursprung des Bösen angeht: Gott ist nicht nur Liebe, er ist auch gerecht. Dass es eine ERbsünde gibt, entschuldigt meine persönlichen Sünden nicht. Für die bin ich allein verantwortlich. Wenn ich anderen Menchen Leid zufüge, kann ich nciht kommen und sagen. Der Teufel ist schuld. Nein, ich bin schuld. Wenn ein Hitler sich nicht in letzter Sekunde zu Gott gewandt hat und aufrichtig alle Greueltaten bekannt und bereut hat, dann wurde ihm auch nciht vergeben und untergeht er jetzt bereits 50 Jahre ungefähr seine Strafe.
Aber Gott sei Dank ist ja Jesus gekommen und hat meine Strafe auf sich genommen und kann ich mit allem, was ich falsch machen, zu ihm kommen und um Vergebung bitten. Das ist ja der Grund, warum wir bald Ostern feiern.

Was jetzt die Buddisten usw. angeht, kurz dies: Gott sieht auf das Herz. Gott schaut quer durch den Menschen und sieht, was in ihm lebt. Es gibt verschiedenen Bibelstellen, in denen steht, dass jeder denkende Mensch Gott erkennen kann, wenn er sich umschaut und ein wenig nachdenkt. Jeder denkende Mensch ist fähig, Gott zu finden, wenn er will.

Also, das war´s dann wieder mal. Ab Mittwochmittag bin ich eine Woche lang Internetlos. Vielleicht bis dann Very Happy

Liebe Grüsse

Renate
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Christine Barbara
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Renate

danke für deine Worte und deine immer wieder, mir so viel Friede bringenden Ausführungen. Ich spüre in deinen worten eine grosse, innere Ruhe.
Was du schreibst, kann ich selbst nur bejahen.
Auch ich ¨"kämpfte" gegen Gott an, als 15 Jährige, als ich konfirmiert wurde, sträubte ich mich dagegen, ich sagte, was soll ich eien Glauben bestätigen, den ich nicht besitze.
Genau wie du, frage ich micht, warum ich Gabriel verlieren musste, aber ich hadere nicht damit, ich bin im Frieden mit Gabriel so, wie es ist.

Was andere Religionen angeht, denke ich, ist es wie mit den Sprachen: Es sind bloss verschiedene Arten, Dasselbe darzulegen, in diesem Fall, den Glauben an Gott.

Liebe Grüsse und allen einen sonnigen Tag

Christine

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Mariella
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich fühle mich etwas missverstanden. Nicht an das gängige christliche Gotteswesen zu glauben, hat nichts mit "Sich-Sträuben" zu tun. Es ist so müßig, sich aufgrund einer irrationalen Entscheidung, die man für sich getroffen hat, in irgendeiner Weise überlegen zu fühlen. Diese Selbstgefälligkeit empfinde ich als ziemlich abstoßend. Z.Bsp. ist es völlig überflüssig, dass Christine aufgrund meiner Ausführungen "große Trauer" überfällt. Es ist pathetischer Unsinn, ehrlich gesagt.
Ich bin nicht "auf Gott böse". Ich kann nicht auf etwas böse sein, dass ich nicht kenne. Ich bin auch nicht scharf darauf, mein Leben einer Suche zu widmen, die ich sinnlos finde.
Es ist sicher gut, wenn Menschen Trost und Hoffnung in der Bibel finden. Sie dürfen dann aber nicht davon ausgehen, anderen Menschen überlegen zu sein. Das schwingt immer ein wenig mit, finde ich. So nach dem Motto "Ich war auch mal so wie du, als ich noch blöd war und unwissend. Aber dann kam ER in mein Leben,.und nun bin ich BESSER! Auch dir kann es gelingen, wenn du nur tüchtig WILLST!"
Es ist kein Privileg, eine irrationale Entscheidung zu treffen. Es ist eine Entscheidung unter vielen, die man treffen kann oder eben nicht.
Damit will ich es aber auch jetzt gut sein lassen, da wir das eigentliche Thema aus den Augen verloren haben und ich auch befürchte, dass wir uns in Wiederholungen ergehen, wenn wir den Fragen weiter nachgehen.

LG Mariella
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RenateT
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Mariella

es tut mir furchtbar leid, wenn das so rübergekommen ist. Embarassed Schade, ich finde deine Fragen toll. Sie fordern mich selber zum Nachdenken heraus und das kann nie schaden. Ich musste einfach an die Zeit denken, in der ich meine Feundin mit Fragen gelöchert habe und ehrlich gesagt habe ich sie oft fertig gemacht. Du tust das nicht Exclamation Exclamation
Ich wollte dir auf keinen Fall überlegen sein, sondern nur ehrlich antworten, so wie ich es halt aus der Bibel heraus verstehe. Schade, wenn es dann verkehrt rüberkommt. Darf ich dich um Entschuldigung bitten?
Du hast recht, es ist kein Privileg, eine irrationale Entscheidung zu treffen. Es ist pure Gnade, wenn ich so sagen darf. Ich lebte ohne Gott, aber eines Tages hat er mich so stark angesprochen, mich so konfrontiert, dass ich nur zwei MÔglichkeiten hatte: Ja oder Nein sagen. Und seit ich JA gesagt habe, ist vieles einfach nicht mehr so wichtig, habe ich Frieden gefunden. Und ehrlich gesagt möchte ich das gerne mit anderen teilen.
Ich habe Gott gefunden, weil ich Vergebung brauchte. Er hat mir die Augen geöffnet über mich selber, also von BESSER sein keine Spur. Und er ermahnt mich noch immer. Heute Nachmitag kommt der Orthopäde oder wie das heisst. Der Mann macht seine Arbeit einfach schlecht. Ich warte zB. schon 6 MONATE auf neue Stabielschuhe und ein Ersatzstück für den Rollstuhl. KÜrzlich habe ich den Mann am Telefon angebrüllt. Hinterher habe ich mich so geschämt und heute werde ich den nochmal um Entschuldigung bitten müsssen, denn anschreien ist ja nun auch nicht grad vom Feinen. Crying or Very sad So sollte ein Christ sich nicht verhalten.

Liebe Mariella, ich bin dir dankbar für die Herausforderung und hoffe, dass ich dich nicht zu sehr verletzt habe.

Renate
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iggisw
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

die ganze Zeit habe ich die Diskussion verfolgt, wollte mich aber nicht einmischen. Renate hat meine Überzeugungen so gut aufgeschrieben, dass dem einfach nichts mehr hinzuzufügen war.
Ich finde es auch sehr schade und es macht mich betroffen (ehrlich!!!), dass diese aus Überzeugung geschriebenen Worte hier für den ein oder anderen als überheblich ankommen! Eins weiß ich ganz sicher von mir und das kann ich auch ohne Probleme öffentlich schreiben: Ich bin kein bisschen besser als Andere!!! Alle, und ich sage es noch einmal ALLE Menschen sündigen (und ich möchte hier gar nicht darauf eingehen und schon gar keine Diskussion über die "Größe" einer Sünde lostreten). Durch die Sünde sind wir getrennt von Gott, denn Gott ist Liebe und Gott ist gerecht. Diese Tatsache der Gerechtigkeit Gottes, macht es jedem sündigen Menschen unmöglich, zu Gott zu kommen. Jesus starb als das Opferlamm und hat uns den Weg zu Gott freigemacht - es liegt an uns, das anzunehmen oder abzulehnen! Hier wird die große Liebe Gottes für uns Menschen sichtbar, denn wir sind ihmnicht egal! Irrationale Entscheidung? Vielleicht!!! Wenn, dann deswegen, weil die Größe Gottes und auch seine Liebe (und seine Gerechtigkeit) wohl niemals mit dem menschlichen Verstand ermessen werden kann. Rational deshalb, weil diese Entscheidung Auswirkungen auf das Leben haben werden. Warum eine Entscheidung? Wenn ich glaube, dass Gott existiert und Jesus als dessen Sohn akzeptiere, dann muss ich auch die eigenen Worte von Jesus akzeptieren: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben - niemand kommt zum Vater, denn durch mich!" Sprich: Wer den Sohn hat, der hat das Leben! Das ist eine absolute Willensentscheidung - man kann sich dafür oder dagegen entscheiden und wird mit den Konsequenzen leben und irgendwann auch sterben müssen! Ganz einfach und absolut nicht überheblich, denn die Entscheidung kann jeder treffen, der einen klaren Verstand hat!
Alle anderen z.B. die Kinder hat Jesus in den Arm genommen, sie gesegnet und ihnen und seinen Jüngern zugesichert: "Ihnen gehört das Himmelreich". Ja, er hat sogar noch eins draufgesetzt und gesagt: "Wer das Reich Gottes nicht annimmt, wie ein Kind (so ganz bedingungslos und voller Vertrauen), der kann nicht hineinkommen!"
Ich bin keineswegs besser als andere Menschen - aber ich bin besser dran! Ich weiß, wohin mit meiner Schuld und dem ganzen Mist! Und ich weiß auch, woher ich Stunde um Stunde Kraft für meinen oft nicht einfachen Alltag bekomme.
Für all diejenigen, die nicht an Gottes Existenz glauben, ist diese Diskussion sowieso nicht geeignet, denn sie haben sich bereits entschieden, eben nicht an Gott zu glauben. Dann aber bitte sollte auch nicht der Fehler begangen werden, Gott für die negativen Dinge im Leben verantwortlich zu machen!

Noch ein Wort zum Eingangsthema Engel: Engel spielen in der Geschichte der Menschheit eine sehr große Rolle (sie überbringen auch oft Botschaften von Gott an uns Menschen), sie sind existent - genauso wie die Engel der Finsternis (Satan selbst ist ein gefallener Engel)! Vielleicht ist es auch nicht falsch zu Engeln zu beten und sie z.B. um Beistand zu bitten - aber sie anzubeten würde bedeuten, sie vor Gott zu stellen (oder zumindest sie ihm gleichzustellen) und das wäre für mich gleichbedeutend wie wenn ich einen Baum anbeten würde!

Viele Worte - vielleicht unverständlich, dann tut es mir leid! Sollten sie für Jemanden überheblich rüberkommen - das war nicht meine Absicht!

Ich grüße euch im wunderbaren Namen Jesu
Iggis

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Mutter und Pflegemutter von
3 leibl. erwachsenen Kindern (83, 87, 89) - jüngste Tochter CF, AV-Malformation, herzkrank (war 15 Jahre tracheotomiert)
6 Pflegekinder (93, 98, 02, 03, 08, 09) dadurch
Erfahrung mit Autismus, Autoaggression, Deprivation, FAS, Missbrauch, Misshandlung, Entwicklungsverzögerung, Lernbehinderung......
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Christine Barbara
Sozialpädagogin
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 16:17    Titel: Antworten mit Zitat

Nein Mariella

mich überfällt grosse Trauer, ab deiner verletzenden Wortwahl, nicht über das was du glaubst oder nicht glaubst, denn es steht mir nicht zu, wie ich geschrieben habe, dass alle so fühlen, wie ich. Deine Wortwahl hat mich verletzt, denn du schreibst aggressiv, genau wie jetzt auch wieder. Ich sehe eine utnerstellung, dass wer an Gott glaubt, sich überlegen fühlt. Dieses Gefühl kommt von dir und nicht von mir. Du hast das Gefühl, wer an Gott glaubt, fühle sich überlegen und dem ist nicht so. Du projizierst Erfahrungen und Gefühle in etwas, das es nicht gibt.
Ich habe versucht behutsam zu schreiben, damit ich nciht verletze, doch jetzt schreieb ich völlig in der Emotion und es ist mir gerade ziemlich egal, ob ich dich damit verletze oder nicht, denn ich bin durch dein eworte verletzt.
Ich habe bloss geschrieben, ich wünsche, jeder Mensch könne die Erfahrung machen, die Liebe so zu spüren, das GEtragensein so zu spüren, wie ich das erleben durfte. Du hast mich völlig missverstanden und da muss du bei dir suchen und nicht bei den Worten, die dir in den falschen Hals kommen. Zudem, hat niemand gesagt, du müsstest an Engel glauben, die Person, die diesen Thread eröffnet hat hat versucht, den Menschen die es annehmen möchten, etwas Gutes auf den Weg zu geben. Wenn das nicht dein Fall ist, musst du es auch nicht annehmen, aber genauso wie du es für dich nicht annimmst, musst du es stehen lassen, dass wer es möchte, dem irrationalen Gefühl des Glaubens folgt und damit etwas Gutes für das eigene Leben herausnimmt.

Ich wünsche dir, dass dir viel Liebe und Lciht begegnet auf deinem Weg und dass du diese Härte und die Abwehr mit der du über dir Unverständliches zu urteilen scheinst, etwas ablegen kannst und es einfach auch stehen lassen kannst.

Liebe Gr6usse

Christine

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Christine Barbara
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Mariella hat folgendes geschrieben:
Hallo!
Es ist sicher gut, wenn Menschen Trost und Hoffnung in der Bibel finden. Sie dürfen dann aber nicht davon ausgehen, anderen Menschen überlegen zu sein. Das schwingt immer ein wenig mit, finde ich. So nach dem Motto "Ich war auch mal so wie du, als ich noch blöd war und unwissend. Aber dann kam ER in mein Leben,.und nun bin ich BESSER! Auch dir kann es gelingen, wenn du nur tüchtig WILLST!"
LG Mariella


Ich fühle mich nicht als etwas besseres, im Gegenteil, was ich sagen wollte ist, dass ich dich VERSTEHE! Und dass ich es irgendwie erfahren MUSSTE, um die Liebe, von denen die Menschen immer sprachen zu verstehen. Es geht nicht um WOLLEN, auch nicht um BESSER oder SCHLECHTER zu sein. Der GLaube ist nicht wertend.
Ich denke, dass du das heraushörst, weil es vielleicht etwas in dir bewegt, mir geht es jedenfalls so, wenn mcih etwas bewegt und ich es noch nciht genau orten kann.
Entschuldige, wenn ich im vorherigen Posting etwas heftig war, ich habe völlig aus dem Gefühl geschrieben.

Lieben Gruss

Christine

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Josipa
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BeitragVerfasst am: 18.03.2008, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen,
Ich schreibe zum ersten Mal hier und wollte etwas zum Thema "Engel" sagen.Ich bin katholisch habe zwei Kinder Tea 7 und Marija 4.Tea ist frühkindlicher Autist.Ich bin zwar in Deutschland geboren komme aber ursprünglich aus Kroatien besuche auch immer die Messen auf kroatischer Sprache.In meinem Gebetsbuch gibt es ein Gebet wo man seinen Schutzengel anruft und es gibt sogar eine Segnung für Kinder wo er auch erwähnt wird.Diese beiden Gebete bete ich jeden Abend mit den Kindern und muss ganz ehrlich sagen es beruhigt einen ungemein wenn man weiss das Engel auf uns aufpassen.Kurz vor der Geburt von Tea hab ich auch dieses Gebet gebetet und bin davon überzeugt das er mein Kind gerettet hat.Dazu muss ich sagen das Tea per Notkaiserschnitt zur Welt kam wegen perinataler Asphyxie und Zehn Tage im Kinderkrankenhaus lag davon Zwei auf der Intensivstation.Sie hätte viel schlimmere Behinderungen haben können als den Autismus.Das wollte ich zu dem Thema sagen und ich hoffe es war nicht zu lang....

Liebe Grüsse

Josipa

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Liebe Grüsse Josipa

Josipa 01/76 Tea 07/00 frühkindliche Autistin,Epilepsie, Marija 07/03 auditive Wahrnehmungsstörung,Aufmerksamkeitsstörung
Baby inside ET 03/12
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Fritzmakatrin
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BeitragVerfasst am: 21.03.2008, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle,
ich habe hier kurz mal quergelesen und möchte meine eigene Sicht der Dinge einmal einbringen.
Wir können uns kaum bewußt für oder gegen einen Gott entscheiden. ER hat sich für uns entschieden. ER weint sich nach jedem von uns die Augen aus und will nur eins, dass wir glücklich sind. Vor langer Zeit hat ER uns seine Liebe bewiesen, indem er seinen einzigen Sohn für jeden von uns sterben lies. (Heute am Karfreitag !)
Was ich daraus mache liegt natürlich ganz bei mir.
Begonnen hat es aber schon vor so langer Zeit das alles warum und wieso eigentlich mühseelig ist.
Schwieriger finde ich die Frage :Nach welchem Sinn sucht jeder einzelne von uns der meint es gebe Gott nicht.
Was ist dein Lebensplan und warum und wozu dient er?
Schade, wollte eine kurze Meditation einstellen, die es besser formulieren kann als ich.
Hat leider nicht geklappt.
liebe Grüße
KATRIN icon_sunny.gif

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Katrin *72, Ninja*95 LRS, Fridjof*99 Epilepsie, LRS, emotionale uns soziale Entwicklungsstörung,Mattheo Friedrich Emil frisch eingetroffen !

Jeder Tag soll und muss einen Sinn haben, und erhalten soll er ihn nicht vom Zufall, sondern von mir.
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