Meine Frage ist immer noch nicht beantwortet. Eher kommen neue hinzu...
Ist das Kriterium also der Gottesglaube?
Werden die "Ungläubigen" prinzipiell nicht gerettet? Oder mal so mal so?
Ist er allmächtig? Dann ist er grausam.
Wenn er der liebende Gott ist plus allmächtig, dann wäre es folgerichtig, dass er zumindest unschuldige Kinder rettet o.ä.
Da er das de facto häufig NICHT tut, ist er entweder nicht allmächtig oder nicht liebend.
Ich denke, dass wir der harten Wahrheit ins Auge gucken müssen, dass nämlich Menschen für Menschen verantwortlich sind und nicht Götter oder Engel.
Du kannst dir nicht vorstellen das ich mir (christin 2xgetauft) auch stelle leider keine plausible erklärung dafür bekommen warum weshalb usw..
LG
Beata _________________ Mama Beata (´78) Papa M (´72) J-N (´04) gesund, Zwillinge J (´05) CP, TP, Rechtsherzinsuffizienz, Maghan (*+´05) und T E (´07) bis jetzt kerngesund
ich hab grad eine lange antwort an dich geschrieben, aber bin auf dem Laptop irgendwo drangekommen und jetzt ist alles weg. Habe nun leider keine Zeit mehr, warscheinlich erst wieder Montag.
Ist doch nett, all die Fragen
Schönen sonntag
Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pupertät
The whole meaning of prayer is that we may know God. Oswald Chambers
um Dir die Fragen zufriedenstellend zu beantworten, müßte wohl ein netter Theologe hier her.
Mir schweben Antworten im Kopf, ich könnte sie aber hier nicht in Worte fassen.
Ich denke einfach um Deine durchaus berechtigten Fragen beantworten zu können, muß man schon sehr bibelfest sein.
Ja, Gitte, einfach ist es wirklich nicht, um so fundamentelle Faragen zu beatworten. Ich wage mich mit Zittern und Beben an einen zweiten Versuch und hoffe, Mariella, dass es wenigstens irgendeinen Teilaspekt einigermassen bantwortet.
Mariella, meinst du mit "gerettet", dass Menschen Zutritt zum Himmel bekommen? Dann muss ich antworten, dass es tatsächlich so in der Bibel steht, dass die Eintritttskarte der Glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes ist, wie ich ja schon geschrieben habe.
Man muss sich das ja auch mal praktisch vorstellen: wenn ich mein Leben lang Gott so viel wie möglich aus dem Weg gegangen bin und nichts mit ihm zutun haben wollte, wie will ich es dann im "Himmel" aushalten, wo ich dann ständig in seiner Nähe bin und ihn auch noch sehen kann?
Gott ist allmächtig, aber als Christ verstehe ich das so, dass Gott uns mit einem freien Willen geschaffen hat und nicht als willenlose Marionetten. Wenn er seine Allmacht ständig anwenden würde, könnten wir ja nicht mehr frei entscheiden. Wären nur Roboter, die mit Abstandsbedienung gelenkt werden.
Es zeugt für mich von grosser Liebe und Respekt, dass Gott uns diesen Freiraum gibt und nicht ständig seine Macht anwendet. Genau, wie gute Eltern ihren Kindern auch nicht ständig hinterherlaufen, sie in Watte verpacken, vor jeder naegativen Erfahrung schützen und vollkommen einengen.
Auf der andeen Seite glaube ich ,dass wir keine Ahnung haben, wie oft wir in grosser Gefahr verkehren und Gott mit seinem NEIN dazwischenkommt und seine schützende Hand über uns hält. Vermutlich würden wir das kalte Grausen bekommen, wenn wir wüssten, vor welchen Abgründen Gott uns bis jetzt beschützt hat.
Ich denke nicht, dass es Gottes erstes Ziel ist, um uns hier vor allem Leid zu bewahren. So, wie ich das verstehe, ist es sein höchtstes Ziel, um uns zu sich zu ziehen, sodass wir eines Tages EEWIG leben dürfen und das ohne Leid, Schmerz, tod, Krieg, Hunger....Er zieht uns mit Banden der Liebe, sagt die Bibel, klopft ständig bei uns an, macht uns mit allen möglichen darauf aufmerksam, dass er uns liebt , vielleicht manchmal auch mit Leiden, sodass wir nicht an diesem eewigen Leben vorbeigehen und dies EEWIG bereuen müssen.
Zum Leid ganz Allgemein: das kommt nicht von Gott, sondern vom Teufel, der eine Betrüger, Zerstörer und Menschenmörder ist, sagt uns die Bibel. Gott lässt Leid zu, das ist wahr, aber wenn wirklich alle Menschen auf IHN hören würden und seine Gebote, die zum Schutz und Glück der Menschen dienen, dann gäbe es kein Leid. Viel Leid wird verursacht duch Menschen.
Warum er Leid meinem Leben zulässt, im Leben meines Kindes vielleicht, vielleicht im Leben deines Kindes, das ist eine ganz persönliche Frage, die kein Mensch für den anderen beantworten kann. Die frage kann dann wieder nur Gott selber beantworten. Darum möchte ich Mut machen, um Gott zu fragen. "Schüttet euer Herz vor ihm aus" steht in den Psalmen.
ich lasse es jetzt mal hierbei
Liebe Grüsse
Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pupertät
The whole meaning of prayer is that we may know God. Oswald Chambers
Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pupertät
The whole meaning of prayer is that we may know God. Oswald Chambers
Ein Bauer lebte mit seinem Sohn in einem abgeschiedenen Dorf. Seine Kräfte ließen nach, und er galt als ein armer Mann und hatte nicht viel zu beißen. Sein Sohn war seine einzige Hilfe Tag und Nacht, und auf ihn konnte er sich verlassen.
Eines Tages ging er in den Wald, um Beeren zu sammeln, und als er zurückkehrte, brachte er ein Wildpferd mit, welches er eingefangen hatte.
"Oh, welch ein Glück", riefen seine Nachbarn aus. Nun kann er das Pferd zähmen und vor den Pflug spannen, Getreide anbauen, und er wird Brot die Fülle haben. Der Bauer aber schüttelte den Kopf: "Ob das ein Glück ist, weiss ich nicht. Die Zeit wird es herausbringen."
Am nächsten Tag sprach der Sohn: "Vater, ich bin stark und kräftig, lass mich das Pferd einreiten, damit es uns zu guten Diensten sein kann." Der Sohn stieg in die Koppel und schwang sich auf das Pferd. Doch dieses bäumte sich auf und warf ihn ab und rannte fort. Der Sohn schrie laut auf. Er hatte sich beim Fall ein Bein gebrochen.
"Oh, welch ein Unglück", riefen seine Nachbarn aus. Nun hat der Bauer sein Pferd verloren, und sein Sohn muss im Hause liegen, bis er wieder gesund ist. Der Bauer aber schüttelte wiederum den Kopf: "Ob das ein Unglück ist, weiss ich nicht. Die Zeit wird es herausbringen."
Am nächsten Tag kamen Soldaten des Grafen ins abgeschiedene Dorf, und der Ausrufer verkündete: "Der Graf führt Krieg gegen den König, und er hat bestimmt, dass alle rüstigen Männer eingezogen werden, um gegen den König mit seiner Übermacht zu Felde zu ziehen..."
"Oh, welch ein Glück", dachte der Bauer, schloss seinen Sohn fest in die Arme, sie lobten Gott und dankten ihm und sie weinten vor Freude die ganze Nacht.
Hallo ich muss mich mal einklinken.
Ich glaube auch an Gott, aber warum darf man nicht auch an Engel glauben. Ich bin mir sicher, dass sie genauso vorhanden sind wir Gott, der Himmel die Erde, Amor und alle anderen himmlichen Wächter,
Ich denke es ist einfach eine Sache von welchen Blickwinkel man die Sache betrachtet. Ich sehe sie mittlerweile aus einer höheren Ebene aus.
Sybille _________________ pulmonale Hypertonie
Epilepsie
Truncus arteriosus communis Typ A4
Von Willebrand Jürgends Syndrom
Innere Blutungen
ASD VSD
Entwicklungsverzögerung
Kann kaum sprechen
Renate _________________ Mutter von drei nichtbehinderten Kindern und von Tikvah: schwere Entwicklungsstörung des Gehirns, Epilepsie, frühzeitige Pupertät
The whole meaning of prayer is that we may know God. Oswald Chambers
@Sybille
Natürlich darfst du an Engel glauben. Warum denn nicht?
@ Renate
Ich komme mit diesem System nicht zurecht. Grundlage ist, dass man Gott als den Allmächtigen begreift und alles, was schief läuft dem Sündenfall und dem Teufel in die Schuhe schiebt.
Die Erklärung, Gott habe dem Menschen Freiheit geschenkt, daher geschehe eben auch Schlechtes, weil der Mensch seine Entscheidungen bisweilen falsch trifft, überzeugt mich nicht. Wenn ein Kindermörder ein Kind tötet, so hat das nichts mit Freiheit zu tun, die missbraucht wurde. Meine Frage dreht sich im Wesentlichen um den Punkt, wie ein allmächtiger Gott es ertragen kann, Leid eines massakrierten, unschuldigen Mensches zu erleben und dennoch nichts dagegen zu unternehmen.
Es ist kein böser Wille, aber ich befinde mich nicht wohl in einem System, in dem man ab einem gewissen Punkt keine Antworten bekommt außer dem Hinweis, dass Gott allmächtig und liebend ist und der Mensch eben sündhaft und so weiter.
Ich kann mit einem Gott nichts anfangen, der intervenieren könnte und nicht interveniert. Auch finde ich die Geschichte von der Erbsünde (cxflyer.com) ganz übel.
Aber jeder kann ja glauben, was er mag. Hauptsache, er tut keinem weh dadurch und verlangt nicht, dass alle das Seine glauben.
Eine Sache habe ich noch nicht verstanden: Wenn man in den Himmel kommt (=errettet wird), weil man nach Gottes Gesetz (=Bibel) gelebt hat, bedeutet das, dass Menschen, die die Bibel nicht kennen oder andere Schriften haben, nicht in den Himmel kommen können? Kann ein Buddhist in den Himmel kommen oder gibt es Himmel aufgeteilt in verschiedene Sektoren?
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen