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Klage auf Anerkennung eines Impfschadens abgewiesen
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Alexandrae
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Anmeldedatum: 29.01.2008
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 22:05    Titel: Klage auf Anerkennung eines Impfschadens abgewiesen Antworten mit Zitat

Hallo.
Heute wurde unsere Klage auf Anerkennung eines Impfschadens vom Sozialgericht abgewiesen. Sad
Wir hatten vor knapp 2,5 Jahren einen Antrag gestellt, da Angelina unmittelbar nach der Impfung mit einem Krampfanfall, Erbrechen, Atemstillstand, Blässe, Hypotonie, reagiert hatte und sie direkt ins Krankenhaus mußte. Confused
Ich dachte sie würde sterben, es war so furchtbar, schlimme Erinnerungen kommen immer wieder hoch. pale
Sie hatte vor der Impfung nachweislich keine Krampfanfälle, diese wurden am Impftag erstmal erwähnt und sie wird bis heute daraufhin behandelt.
Sie bekam die 6-fach Impfung (Infanrix hexa) und Keuchhusten (Prevenar), beide haben lt. Paul-Ehrlich-Institut zwischen 2001-2007 bereits 11 Todesfälle verursacht, 14 Krampfanfälle und 13 Apnoen, lt. Beipackzettel können beide Medikamente Krämpfe auslösen und trotzdem wurde die Klage abgewiesen. Evil or Very Mad
Begründung sei ihre bereits vorhandene Behinderung, sie hätte früher oder später sowieso Epilepsie entwickelt, aber wer kann das denn behaupten und welch ein Zufall, daß es gerade am Impftag den 1. Anfall gab. Rolling Eyes
Der Gutachter des Versorgungsamtes sah keinen Zusammenhang, der Gutachter vom Gericht, wiedersprach in keinster Weise einer Anerkennung auf eine Kann-Versorgung und trotzdem, abgewiesen. Question
Ich stelle fest, daß ein behinderter Mensch, von vornherein benachteiligt ist, denn es ist unmöglich die Kausalität zu belegen, zu einfach ist es für die Ärzte alles auf die Behinderung zu schieben. Evil or Very Mad Evil or Very Mad
Es grenzt an Diskriminierung und Vorverurteilung behinderter Menschen, die Ärzte sind sich nicht über die Impfreaktion meiner Tochter einig, keiner kann mir genau und 100% sagen was es war (ich soll es aber 100% belegen können Sad ), aber komisch:
es sind sich alle Doktoren einig, daß es nicht durch die Impfung verursacht wurde.
Ich bin so enttäuscht, traurig, wütend......

Hat jemand einen ähnlichen Fall, wir sind am überlegen in Berufung zu gehen.

Viele Grüße
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Kerstin47
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 22:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

was du schreibst ist unglaublich!!!
Aber ich kann dir kurz von Christopher berichten.
Er wurde als Frühgeburt in der 32. SSW per Kaiserschnitte geboren und wog 2000gr. Also nicht unbedingt zu leicht.
Dann hat die KK versucht, ob es ein Arztfehler gewesen ist. Christopher hat ICP, 100% und PSIII.
Nachder prüfung durch die KK hat mann uns mitgeteilt, ein Arztfehler sei nicht nachweisbar, weil 3 Seiten der Unterlagen fehlen würden. Punkt und das war´s.
Also ich sehe es so, recht haben und recht bekommen sind zwei verschiedene dinge.
Ist eurer anwalt einer für Arzthaftungsrecht??
Wenn nicht würde ich mir einen suchen und den Kampf weiter führen!!

LG Kerstin
sei mal ganz lieb von mir umarmt!!! Ich weiß wie bescheurt die Gerichte sind! und Kopf hoch!!
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AnjaD
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 22:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Alexandra!

Ich bin ziemlich entsetzt über das, was Euch widerfahren ist...

Aber leider gibt es viele Eltern, denen ähnliches passiert ist.

Meine Tochter Louisa hatte ihren ersten BNS-Anfall kurz nach der 2. Impfung (ich glaube 2001 war das noch 5-fach). Als die Diagose stand, haben wir uns sofort im Internet umgesehen und sooooooo viele Berichte von Kindern gelesen, wo gerade BNS-Anfälle kurz nach diesen Impfungen auftraten.
Auch wir haben natürlich sofort unseren Arzt gefragt - schon da hieß es, das sei nur ein Zufall, das habe nichts miteinander zu tun. Kinder mit Hirnschädigung würden halt zu BNS-Anfällen neigen und diese Anfälle würden halt ZUFÄLLIG genau in dem Zeitpunkt gehäuft beginnen, in dem auch diese Impfung liegt...

Ich weiß nicht, ob ich das glauben soll.... Nein, ehrlich gesagt glaube ich es nicht. Für mich gibt es so etwas wie eine "Triggerung", sprich für mich ist es durchaus möglich, dass eine Impfung epileptische Anfälle auslöst, die ohne die Impfung nicht zwangsweise aufgetreten wären.

Auch uns wurde gesagt, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso BNS bekommen hätte. Unabhängig von der Impfung...

LG Anja

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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel

Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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Nicomum
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexandra,

wenn ich deinen Bericht so lese, würde ich am liebsten diese Herrschaften alle an die Wand knallen, da kämpft man fast machtlos gegen eine Impflobby .... unglaublich.
Deine Wut und Trauer ist sehr verständlich Sad !

Was ich fragen wollte, wieso wurde er gegen Keuchhusten extra geimpft, der ist doch in der sechs-fach drinnen, oder?

Leider kann ich dir nicht weiterhelfen, aber kennst du die Seite www.impfschaden-info.de , eine Seite dich sich kritisch mit Impfungen auseinandersetzt, auf einem guten Gesprächsniveau, was ja bei diesem Thema nicht so leicht ist. Vielelicht können sie dir dort Tips geben, wie du weiter vorgehen kannst.

Liebe Grüße
Elke

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Elke

Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
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benni
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexandra ,

das kommt mir teilweise sehr bekannt vor , wir haben 5 Jahre gekämpft , gegen Arzt , V.- Amt und Pharma , keine Chance . Unsere Rechtsschutzv. zahlt in diesem Fall nichts mehr , weil die Impfungen schon vorher statt fanden .
Benjamin bekam Hexavac , noch als Studie kurz vor der Zulassung .

Habt Ihr selbst ein Gutachten in Auftrag gegeben ? Als Gutachter kann ich Dir Dr. Hartmann empfehlen , der früher beim PEI gearbeitet hat .
Er hat eine Praxis und erstellt Gutachten , hält auch Vorträge bei Impfsymposien .
Wende dich doch mal an ihn , mit dem Schutzverband für Impfgeschädigte hattest Du vermutlich schon Kontakt .

www.impfstoffsicherheit.de
www.impfschutzverband.de

In Nürnberg gibt es eine Anwältin , deren Fachgebiet Impfschäden sind .
Mit ihr habe ich mehrfach telefoniert , außerdem mit 2 Gutachtern , mit dem Impfschutzverband...

Solange Ihr die Mittel und die Kraft habt , macht weiter und geht in Berufung .

L.G.

Anja

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Anja mit Benjamin 03/97- schwere Mehrfachbehinderung wahrscheinlich durch 6- fach-Impfung, Muskelhypotonie,Wahrnehmungsstörungen/aut. Züge, Epilepsie, Skoliose, Button- Martin 02/92 und Laurin 05/09
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Angelika74
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 22:40    Titel: Antworten mit Zitat

hallo liebe alexandra,

tut mir echt leid...ich habe damit auch keine erfahrung und kann dir leider nicht helfen.

wir hatten mal ein ähnliches erlebnis bezüglich einer reha für eric...da wurde uns gleich der wind aus den segeln genommen:

"ihr kind ist schwer behindert. wir wissen nicht, ob er jemals dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen wird, also brauchen sie sich keine hoffnung zu machen, eine reha zu bekommen."


l.g.

kathrin

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Sohn 02.02 starke glob. Entwicklungsverzg., hypotoner Muskelt., Wahrnehmungsst.,syndrom.Autismus,keine Spracheunsere Vorstellung
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Alexandrae
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich denke auch, daß wir in Berufung gehen.
Wir haben noch eine Klage gegen eine Klinik laufen , die es seit 2 Jahren nicht mal für nötig hält überhaupt Stellung zu nehmen. Ich möchte wegen der laufenden Sache hier z. Zt. nichts genaues sagen, nur soviel, daß die Diagnose nachträglich geändert wurde, ich aber das Original habe Laughing .
Unsere Anwältin hat das Krankenhaus das letzte Mal dazu aufgefordert, ansonsten machen wir es publik und dann spätestens werde ich Namen nennen Exclamation und Fakten veröffentlichen. Exclamation
Ich könnte hier Bücher schreiben über Krankenhäuser, aber das würde den Rahmen sprengen, letztes Jahr bekam sie wegen dem Gutachten für das Blindengeld die Augentropfen ZYKLOLAT EDO, Gegenanzeigen: Kleinkinder; hirngeschädigten Kindern, Reaktion: Krampfanfall von 60min Dauer, von den Rückschlägen ganz zu schweigen, Ergebnis: Vergleich, Arzt darf keine augenärztl. Gutachten mehr erstellen.
Wie Du siehst bin ich irgendwie immer am kämpfen, meiner Kleinen bleibt nichts erspart, manchmal weiß ich selber nicht woher ich eigentlich die Kraft dazunehme....
dann schau ich meine Maus an, die mich anstrahlt und ich weiß woher......
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Alexandrae
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke.
Meinte eigentlich statt Keuchhusten: Pneumokokken, sorry, war heute bißchen zuviel.

Hallo Anja (benni)
Wo finde ich den Gutachter Dr. Hartmann, hast Du eine Adresse oder die Telefonnummer?

Hallo Anja (d)
Ich denke auch, daß es zu einer impfbedingten Provokation einer Erstmanifestation des Anfallsleidens kommt.

Danke auch den Anderen für die Antworten.
Viele Grüße
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benni
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BeitragVerfasst am: 28.02.2008, 23:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alex,

klick mal auf den Impfstoffsicherheit - Link , dort findest Du die Kontaktdaten .

L.G.

Anja

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Anja mit Benjamin 03/97- schwere Mehrfachbehinderung wahrscheinlich durch 6- fach-Impfung, Muskelhypotonie,Wahrnehmungsstörungen/aut. Züge, Epilepsie, Skoliose, Button- Martin 02/92 und Laurin 05/09
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Nicomum
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BeitragVerfasst am: 29.02.2008, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alex,

eure Geschichte leset sich ja wirklich wie ein schlechter Roman, das schlimme ist, dass es traurige Wirklichkeit ist Sad !

Ich wünsch euch alles Gute und dass ihr in der Berufung erfoglreich seid!

Liebe Grüße
Elke

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Liebe Grüße
Elke

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