Verfasst am: 17.02.2008, 21:54 Titel: Ohnmachtsanfälle bei Elfjähriger - könnte es Epilepsie sein?
Hallo Alle zusammen, ich bin neu hier und brauche dringend Bestand, da ich sonst noch durchdrehe! Meine Tochter 11 Jahre alt, ist vor 4 Wochen das erste mal zusammengebrochen. Wir haben sie dann ins Krankenhaus gebracht. Dort bekam sie eine Infusion. Es wurde vermutet, daß sie ein Kreislaufproblem habe. Im KKH ist sie noch zwei Mal zusammengebrochen. Nach dem EKG und EEG unaufällig war, wurde sie nach 5 Tagen entlassen. Am nächsten Tag ist sie dann in der Schule ohnmächtig geworden. Also wieder ins KKH. Nicht ganz dort angekommen, war sie wieder ohnmächtig. Sie wurde kardiologisch auf den Kopf gestellt. Gott sei Dank alles in Ordnung.1 Woche später wurde sie wieder entlassen. Doch die dauernden Kopfschmerzen ließen nicht nach, also sind wir wieder ins KKH. Diesmal in ein Anderes. Dort wurde sie abermals auf den Kopf gestellt und letztendlich wieder entlassen. Kaum zu Hause brach sie wieder zusammen. Nach vielem hin und her sind die Ärtze nun bereit ein MRT anzufertigen. Termin ist morgen. Worauf ich hinaus will, die "Anfälle" meiner Tochter werden von mal zu mal immer schlimmer. Am Anfang ist sie nur zusammen gebrochen. Dannach wurde sie schon bewußtlos. Beim letzten Mal hat sie die Augen ganz noch oben gerollt, wurde bewußtlos und hat auch noch eingenässt. Jedes Mal ist sie anschließend total müde. Hört sich das nicht an wie Epi ? Werde sehr an meine Kindheit erinnert. Meine Schwester ist im gleichen Alter an Epi erkrankt! Aber ich habe das Gefühl, die Ärtze nehmen mich nicht ernst! Was haltet Ihr davon ??
oh mann, das hört sich ja wüst an bei euch.. kann dir leider nicht viel helfen, da meine maus erst 9 monate alt ist und noch nicht sagen kann, was ihr weh tut, aber seit drei monaten täglich unzählige krämpfe hat..
du schreibst, sie wurde kardiologisch untersucht? meintest du neurologisch oder war das kein schreibfehler? habt ihr einen guten neurologen in der nähe? wurden im kh neurologische tests gemacht? verstehe nicht, warum man euch immer wieder weg schickt.. josys EEG ist auch unauffällig, trotzdem hat sie ganz offenkundig eine hartnäckige epilepsieform..
dir alles gute und viel kraft, fühl dich gedrückt..
sandy _________________ Joselyne
*08.05.07
1945g und 43 cm pures Glück..
Da werden Hände sein, die dich tragen, Arme, in denen du geborgen bist und zwei Menschen, die dir ohne Worte sagen, dass du auf dieser Welt willkommen bist.
bei unserer Tochter haben wir es nicht mal gemerkt, dass sie krampft. Nur um Epi. auszuschließen wurde festgestellt es ist Epi. Sie hatte ausschließlich ein Schlafproblem.
Soviel Erfahrung haben wir noch nicht. Aber ich denke man erkennt Krampspitzen sehr gut auf dem EEG.
Ich wünsche Euch viel Glück morgen.
Alexandra und Yasmin _________________ Alexandra 11.03.1973 und Roman 25.11.1974 mit Yasmin 27.01.2004 und Lena Henriette 14.06.2010
Sie ist sowohl neurologisch als kardiologisch untersucht worde. Bei der letzten Entlassung, wurde wahrscheinlich aus Verzweiflung, die Diagonse gestellt, daß sie ein sehr ängstlicher Mensch sei und pychologen gehen solle. Wer meine Tochter kennt, lacht über die erbärmiche Diagnose. Ich verstehe ja auch nicht, warum nicht mehr auf Epilepsie getestet wird. Denn ich weiß von meiner Schwester, dass ein unaufälliges EEG noch lange keine Epi ausschließt!
es hört sich schon wie Epilepsie an, könte aber auch andere Gründe haben. Wichtig wäre halt eine umfangreiche Diagnostik in einer auf Kinder spezialisierten Klinik, wo auch Neurologen da sind. Das MRT kann was ergeben, aber auch ohne Befund kann ja eine Epilepsie vorliegen. Bei Jannick wurde neben EEG und MRT noch Blut- und Stoffwechseluntersuchungen, Lumbalpunktion und ein paar andere Dinge zur Diagnostik gemacht.
Ich wünsch Euch alles Gute und bald Gewissheit.
Liebe Grüße
Steffi _________________ Steffi mit Jannick (*2005) myklonisch-astatische Anfälle (Z.n. West-Syndrom), Asperger Autismus und Maxi (*2007) gesund
Hi,
ich kann Euch nur raten, einen Kinderneurologen aufzusuchen, in einer Klinik oder einer Praxis. Unser Kinderarzt hatte bei der ersten Verdachtsäußerung sofort persönlich einen Termin für uns gemacht, sonst hätten wir eine längere Wartezeit gehabt. Wenn Ihr einen guten KiA habt, wird er Euch bestimmt unterstützen.
Alles Gute! Lasst mal hören, was das MRT gegeben hat.
Christina _________________ Torsten (71), Tina (73), Noemi (97) und Justus (2000) mit Absencen Epilepsie seit 08/07 unter Petnidan anfallsfrei, seit 01/12 abgesetzt
Hallo!
Einige werden die Augen verdrehen, ich schon wieder, aber nur, damit alle Fragen gestellt wurden: kannst du eine Traumatisierung (z.b. in der Schule) ausschließen? Wenn nicht zu 100% sollte das vielleicht wirklich mal ein psychologe abklären. Erinnert mich, vom Einnässen mal abgesehen, auch an die Ohnmachtsanfälle, die wir auch in dem Alter hatten (wir sind Missbrauchsopfer, erklärung zum Hintergrund). Wie gesagt, keine Anschuldigung oder so, nur, man sollte bei solchen Symptomen in alle Richtungen denken und da sie nicht krampft, können es Konversionsanfälle sein... Das muss allerdings wirklich eine Traumaerfahrene Kinderpsychologin abklären, wenn nötig! Wünsche euch sehr, dass es das nicht ist und das MRT Aufschluss bringt. Außerdem alles erdenklich Gute für die Zukunft!
Liebe Grüße
Maggy und Familie _________________ DIS, Autismus, Blindheit, Lähmungen, chron. Schmerzen, Rollifahrer mit Begeisterung...
"Ich bin zu alt für Leute, die mich fragen, ob ich für den Rolli nicht zu jung sei!" Maggy, Chefin
"Wir sind wir. Das reicht." Tamara, rechte Hand
"dieses leben ist möglich" Benjamin (Bodyguard)
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