Hi Lisa,
okay, Silke hat da mehr Durchblick, weil wir telefoniert haben.
Als erstes, ich weiß sehr wohl wovon ich rede und mir fielen jetzt, nach deinen Begriffserläuterungen, auch die Unterschiede wieder ein.
Mir war das schon vorher klar, aber die Dame des Schulamtes irritierte mich. Das ich dort bei der falschen ( scheinbar) Ansprechpartnerin landete, kann ich ja schlecht beeinflussen.
Ich arbeite selbst mit I- Kindern und habe durch meinen Sohn genug Erfahrungen sammeln können.
Außerdem kenne ich die Leiterin der sopä. Beratungsstelle, da ich viele Jahre mit ihr in einer Förderschule zusammenarbeitete.
Am 15.01. fand definitv das SONDERPÄDAGOGISCHE Förderverfahren statt.
Warum das so war, habe ich beschrieben.
Alles aufzuschreiben, was du jetzt ansprichst, wäre wohl eine Seite geworden; also nochmal kurz und knapp:
- 15.01.2008 Förderverfahren durchgeführt wie oben beschrieben
- am 30.01. 2008 (!) waren mein Mann, Sohn und ich zum Gutachtengespräch in der Schule ( Ü7 Gutachten) ; dort war die Klassenlehrerin und eine andere Lehrerin als Protokollführerin mit bei
Hier ging es eben um das Grundschulgutachten und in keiner Weise um den neuen Lernort- lediglich um die Einschätzung der Gutachtenpunkte, Leistungen und eben des empfohlenen Bildungsabschlusses. ( EBR, FOR, AHR...) Genau nach letzterem entscheidet sich, ob ein Kind an die Oberschule oder das Gymnasium wechselt. Die von dir eingestellte Broschüre liegt mir im Original vor.
Wenn du diesen Vorgang emotionslos betrachtest, dann bitte. Für Eltern, die ein gehandicaptes Kind haben, ist das sicher anders. Ich möchte nicht täglich Angst vor Mobbing haben, weil mein Sohn z.B. selbstgesprächeführend, händefuchtelnd umherläuft und somit ein schnell gefundenes Opfer ist. An der staatlichen Schule hier wurde uns gesagt, dass sie das nicht verneinen können, dass es dazu kommt.
Zitat:
Im Endeffekt geht es ausschließlich darum, wie sich der Vorgang derzeit nach außen hin darstellt.
Und da muss ich sagen, habe ich eher den Eindruck, dass keiner der daran Beteiligten ( Eltern- Lehrer, Schulamt) überhaupt weiß, WAS denn eigentlich für ein Gespräch stattgefunden hat!
Die Eltern behaupten ein sonderpädagogischer Förderauschuss und das Schulamt ein Ü- Verfahren!
Das es hier um ein Förderausschussverfahren ging und nicht um das normale Schulwechselgutachten haben wir doch nun schon klargestellt. Oder?
Ich habe noch nie gehört, dass bei einem Ü 7- Gutachtengespräch, die Leiterin der sopä Beratungsstelle ( als Leitung des Ganzen) , die Sonderpädagogin, ein Vertreter des Sozialamtes, die Schulleiter der möglichen neuen Schulen usw. anwesend sind.
Dabei geht es ja lediglich nur abzuklären und die Eltern/ Schüler zu informieren, ob sie damit einverstanden sind, was die Klassenleiterin vorformuliert hat. Erst nach der Zustimmung der Eltern und des Kindes tagt die Klassenkonferenz und alle Fachlehrer beratschlagen noch einmal. Da ich Elternsprecher bin, weiß ich auch das ganz genau.
Übrigens habe ich an das Schulamt bereits vor 10 Tagen geschrieben, weil ich mich bei besagter Dame am Telefon nicht richtig verstanden fühlte. Das Ergebnis ist, dass ich noch immer keinen Bescheid oder eine sonstige Rückmeldung erhalten habe.
Es ist auch so, dass ich von niemandem das monatliche Schulgeld haben möchte; wir benötigen eben nur den Fahrdienst gestellt.
Die elektronische Schreibhilfe besorgen wir auch selbst bzw. haben wir ein solches geeignetes Gerät anderweitig beantragt.
So ganz schlau werde ich aus deinen Zeilen auch nicht.
Ich denke, was Susan ärgert, ist V.a. der leicht schnippische Tonfall und die z.B. subjektiv so empfundene Unterstellung, sie hätte offenbar keine Ahnung von der Sache.
Warum sie das doch hat, hat sie ausreichend dargestellt.
Es mag zweifelsohne so sein, dass es logischerweise wohl häufiger Eltern gibt, die wenig Ahnung von einem solchen Verfahren haben (woher auch?)
Susan gehört sicher nicht dazu (ich ebenfalls nicht, wenn auch z.B. Brandenburg durch die 6.klassige Grundschule einige zusätzliche Finessen aufweist).
Mir ist ja schon viel vorgeworfen worden. Das sich emotionslos bin, kaltschnäuzig oder gnadenlos logisch, aber noch nie, dass mein Ton schnippisch ist und dies in einer Interpretation von Verfahrens- und Rechtsfakten. Das wirkt im Moment zugegebener Weise etwas verwirrend aber auch gleichzeitig faszinierend auf mich.
Das, was ich getan habe- nennt man Ausschlußverfahren.
Damit trennt man die Spreu vom Weizen und sortiert nach derzeit vorhandenen und greifbaren Informationen einfach nur die Fakten aus der chaotischen Menge an Infos, ähnlich einem Ablaufplan.
In diesem Verfahren grundsätzlich negiert werden (wertlos) Vermutungen oder Unterstellungen. Diese mögen zwar aus Sicht der Betroffenen sehr emotional sein und sich im Bereich der Moralität bewegen, haben aber mit der Klärung der Sachlage nichts zu tun. Darum auch anfänglich der Hinweis, dass eine Prüfung emotionslos von statten geht. Meine Vorgehensweise ist identisch mit dem eines möglichen Entscheidungsträgers. Auch dieser trifft ausschließlich Entscheidungen anhand einer für ihn vorhandenen Aktenlage / Rechtsmittel/ Paragraphen und nicht aufgrund von Emotionen.
Übrig bleibt eine Argumentationskette ( roter Faden) , die auf reinen, kalten und nachprüfbaren Fakten basiert.
Diese Argumentationskette gilt es jetzt nach Schwachstellen zu untersuchen/ zu interpretieren, zu lesen und dies genauso wertfreiiund emotionslos, wie es zu der Aufstellung kam.
Das es eine Diskrepanz zwischen den Beteiligten gibt, ist wohl unbestritten.
Unbestritten ist wohl auch, dass ich keine Wertung dazu abgegeben habe. Weder habe ich den Eltern (auch nicht im Einzelnen oder im Allgemeinen) subtil unterstellt, dass sie keine Ahnung haben, noch habe ich behauptet dass „die Dame dort null Ahnung hat“. Mit Dame wird ja vorgängig die Bearbeiterin im Schulamt benannt.
Bei dieser Betrachtungsart erfolgt grundsätzlich von meiner Seite keine Positionierung, weder für die eine noch die andere Seite. Würde ich mich positionieren, würde ich einseitig Partei ergreifen und damit meine Objektivität verlieren. Ein Verlust der Objektivität bedeutet gleichzeitig einen Verlust meiner Neutralität und der realistischen Einschätzung der Lage. Auf gut deutsch- mein Urteilsvermögen sinkt, die Fehlinterpretationsmöglichkeiten steigen und die Erfolgschancen sinken in dem Maße, in dem ich Emotionen und Positionierung zu lasse.
Lange Rede – kurzer Sinn, um die Sache für mich zum Abschluss zu bringen.
Nach den mir derzeit einsehbaren Fakten bin ich immer noch der persönlichen Meinung, dass die Argumentationskette Schwachstellen aufweist.
Da auch ersichtlich nicht alle Fakten/Daten/ Grundlagen hier öffentlich aufgelistet und somit nicht beurteilt werden können, halte ich ab diesem Zeitpunkt den Rat für dringend, mit allen Unterlagen zu einem spezialisierten Anwalt zu gehen und die Lage abchecken zu lassen.
Dies bitte auch als Schutz vor unnötigen Streß, Kosten oder Enttäuschungen zu sehe, bevor es dann heiß: „ Warum trifft es immer mich!“
Lg Lisa _________________ Ich bin hier auf einem Selbsthilfeforum. Hilfe durch Selbsthilfe!Kurze und knappe Infos/Wege aufzuzeichnen, damit diese Wege beschritten werden können. Dialoge dienen ausschließlich der Erkenntnisfindung, basieren auf eigenen Erfahrungen!Im Zweifelsfall immer einen Experten zu Rate ziehen!Themenabweichende Beiträge sind Datenmüll.
ich habe dir ja nun alle Termine, die in letzter Zeit anstanden, beschrieben. Das ich vorher nichts von diesem Gutachtengespräch in der Schule erwähnte, hat damit zu tun, dass das garnichts mit dem sonderpädagogischen Förderverfahren zu tun hatte.
Dieses Förderverfahren fand übrigens in der sonderpädagogischen Förder- und Beratungsstelle statt; NICHT in unserer Grundschule.
Und der entsprechend zuständige Mann im Schulamt --- koordienierende Lehrkraft nennt sich das hier ( für sonderpädagogischen Förderbedarf) rief uns inzwischen schon an.
Es ist schon korrekt so, die Ansprechpartnerin die ich am Telefon hatte, wurde mir sicher nur falsch zugestellt.
Ich habe irgendwoher das Gefühl, dass ich dich kenne.......
Zitat:
Da auch ersichtlich nicht alle Fakten/Daten/ Grundlagen hier öffentlich aufgelistet und somit nicht beurteilt werden können, halte ich ab diesem Zeitpunkt den Rat für dringend, mit allen Unterlagen zu einem spezialisierten Anwalt zu gehen und die Lage abchecken zu lassen.
Welche genau meinst du? Was genau möchtest du noch wissen?
Einen Anwalt werden wir, sobald wir das für nötig halten, ganz sicher hinzuziehen.
Ich bin eigentlich sofort drauf gekommen, die Art des Schreibens, hat dich sofort enttarnt!
Als ich gestern deine Beiträge zurückverfolgte, kamen mir Zweifel, aber nun fand ich die passenden Beiträge. meine Kinder stehen allesamt auf Farbratten! Allerdings existiert hier in der Umgebung in Fragen Autismus und Asperger so gut wie nichts- sozusagen ist es auf dem Gebiet Autismus nicht nur grau, sondern tief schwarz. Nachlangem Ringen haben wir für unser Kind einen Schulbegleiter bekommen incl. Beratung und Begleitung durch einen Autismusexperten.
Das alles hast du anderswo genauso geschrieben![/b]
Ich bin eigentlich sofort drauf gekommen, die Art des Schreibens, hat dich sofort enttarnt!
Als ich gestern deine Beiträge zurückverfolgte, kamen mir Zweifel, aber nun fand ich die passenden Beiträge. meine Kinder stehen allesamt auf Farbratten! Allerdings existiert hier in der Umgebung in Fragen Autismus und Asperger so gut wie nichts- sozusagen ist es auf dem Gebiet Autismus nicht nur grau, sondern tief schwarz. Nachlangem Ringen haben wir für unser Kind einen Schulbegleiter bekommen incl. Beratung und Begleitung durch einen Autismusexperten.
Das alles hast du anderswo genauso geschrieben![/b]
Hab ich was verpasst oder warum verstehe ich das nicht?
Das ich ne AS habe, dass habe ich seit Jahren gesichert. Das sich daraus auch Kommunikations- und Verständigungsschwierigkeiten ergeben, dass weiß ich nicht erst seit heute oder gestern. Oft genug habe ich in meinen Beiträgen darauf hin gewiesen. Aber ich bin mir sicher, dass ich nicht an einer dissoziativen Identitätsstörung leide. Bisher habe ich meine Beiträge immer noch meiner Person zuordnen können.
Wieso werden zwischendurch Personen so herzlich zurück empfangen?
Unklar , warum man meine uralten Beiträge durchstöbern muss, um krampfhaft etwas zu finden. Klar schreibe ich so etwas hier und anderswo und nicht nur das, ich spreche auch so. Darf ich das jetzt nicht mehr? Muss ich jetzt Nachforschungen betreiben, ob ich im verbalen Bereich patentrechtliche Benennungen verletzt habe?
Ich meine, wenn dies alles bei der Lösung der Sachelage hilft, dann von mir aus. Trotzdem bleibt es in meinen Augen eine sehr mysteriöse und sehr merkwürdige Betrachtungsweise eines Verfahrens- und Verwaltungsvorganges. Es könnte natürlich sein, dass dies jetzt hier in die Rubrik „ Verstehen Sie Spaß „ fällt.
Auf alle Fälle, sollte mir in nächster Zeit einer meiner Kommunikationspartnern vorwerfen, er verstehe mich nicht, dann schicke ich ihn zur Recherche hier her.
Ich bin fein raus. Alles was zu sagen ist, ist vorgängig in meinen Beiträgen gesagt und der Einfachheit halber verweise ich nochmals auf meine Signatura. Da steht alles Wichtige noch einmal kompakt.
Bleibt jetzt mein finaler (Lieblings-) Satz.
Fall erledigt- Akte geschlossen- wenden wir uns wichtigeren und größeren Aufgaben zu.
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Gestern- es war übrigens Sonntagabend - rief mich der Schulrat persönlich an . Dieses Engagement sollte man doch loben!
So weiß ich wenigstens, dass ich keinem "Hirngespienst" hinterherlaufe, sondern wirklich klar durchblicke.
Über alles weitere werde ich natürlich nichts sagen, denn: Fall erledigt- Akte geschlossen- wenden wir uns wichtigeren und größeren Aufgaben zu.
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