Verfasst am: 16.01.2008, 13:10 Titel: Probleme beim Stuhlgang! Brauche dringend Hilfe
Hallo zusammen!
Mein Sohn ist jetzt 9 1/2 Monate, ich habe vor ca. 2 Wochen die Milch von HA 1 auf HA 2 umgestellt. Jetzt hat er seit 1 Woche richig Probleme.. Er hat sehr harten Stuhl und schwer damit zu kämpffen ihn raus zu drücken.. er weint dabei und hat sichtlich schmerzen, ich hab es schon mit dem Fieberthermometer versucht, in kreisenden bewegungen aber selbst da weint er.. er trinkt auch genug, er verputzt eine große Flasche Hipp Saft am Tag.. Ich weiß mir einfach nicht zu helfen!!! Beim Arzt hab ich auch schon angerufen, weil es einen Abend sehr schlimm war, aber der meinte das wäre normal ich solle mir keine sorgen machen..
Habt ihr tipps wie ich den Stuhl weicher kriege?!
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
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Wohnort: Bad Rodach
Verfasst am: 16.01.2008, 14:23 Titel:
Hallo Steffi,
wie were es wenn du ihn ein obstgläschen in die milchflasche ( ein bis zwei tee löffel) mit rein gibst hat bei unserer tochter gut fungtzioniert. Oder statt flasche eine malzeit am nachmittag ersetzen mit wiljemachristbierne obstgläschen.Es giebt ja viele sorten an gläschen wo drauf steht stuhl auflockernd wirckend das könnt ich dir empfehlen . ansonsten giebt es beim arzt ja lactulose, movicol zum abführen.
LG erika _________________ erika40j,4kinder,das jüngste schwerstbehindert diagnosen:Septo-optische Dysplasie,Microcephalie,schwere globale Entwicklungsretadierung,therapieschwierige Epilepsie z.b.symptomatisch fokale Epilepsie.
kein allein sitzten,kein stehn, kein reden ,kein laufen.motorische unruhe.
reflux
Es besteht absolut kein Grund, ein Kind auf HA2 umzustellen! Das möchte uns nur die Industrie gern glauben machen. Theoretisch kannst du dein Kind selbst mit Pre-Nahrung bis zum letzten Fläschchentag gesund ernähren, wenn du nach den Empfehlungen zufütterst.
Also, wenn dein Sohn HA1 prima verträgt, solltest du nicht wechseln!
Übrigens: Wenn du das Zufüttern beginnst, macht generell die HA-Nahrung wenig Sinn. Sie ist teurer, und bitterer als "normale" Milchnahrung. Gibt es denn besondere Gründe? Vielleicht einen sehr starken Verdacht auf Kuhmilchunverträglichkeit? Wir haben nur bis zum 6. Monat HA gefüttert, so lautet, glaube ich, auch die Empfehlung für allergiegefährdete Kinder.
Gute Tips bekommst du hier:
Das mit dem Milchzucker hab ich jetzt schon öfter gelesen und gehört und werde es auf jedenfall mal probieren!! Er bekommt von mir jeden Tag einen Becher Fruchtmuß (Apfel, Pfirsich, usw.)
@Claudia64 Ich habe auf HA 2 umgestellt weil ich den Eindruck hatte das er davon nicht wirklich satt wird, sonst wäre ich bei der 1 geblieben..
Ja, es gibt besondere Gründe das ich die HA füttere.. Ich habe seit meiner Geburt Neurodermitis und er hat vor ein paar Monaten auch schon leichte anzeichen gehabt.. LEIDER!! Naja, deshalb bin ich halt was vorsichtiger und nehm die HA..
Wie gesagt, werde das jetzt mal mit dem Milchzucker ausprobieren und schauen ob´s besser wird!! Ich danke euch nochmal vielmals!!!
@ Steffi: Ich habe unserer Tochter in einem solchen Fall ein Vinurcol-Zäpfchen gegeben. Das hat sehr schnell gewirkt. Klar, die Indikation dafür ist etwas anders, aber immerhin ein homöopathisches Mittel und die Alternative wäre ein Einlauf gewesen.
@ Claudia - diese Geschichten mit der Pre-Milch kenne ich auch und kann nur sagen, solche Aussagen verunsichern Mütter ungemein, wenn es bei ihren Kindern eben nicht so ist. Ich konnte unsere Tochter nicht stillen, weil sie eine Saugschwäche hatte. Ich hab dann 4 Wochen gepumpt und alle 2 Stunden die Flasche gegeben, tags wie nachts. Das hab ich nicht lange durchgehalten udn lag danke meiner eigenen Erkrankung dann flach, die MuMi war weg. Also hab ich Pre gegeben, mit dem Ergebnis, dass sie jeden Stunde Hunger hatte, auch wieder tags wie nachts. Erst als ich auf die 1er-Milch umgestellt habe, hat sie mal 2,5 Stunden durchgehalten. Ab 4 Monaten auch mal 3 oder 4 Stunden.
ich hab mich damals verrückt gemacht wegen der Pre-Milch, weil mir ein schlechtes Gewissen eingeredet wurde und Pre würde immer reichen, tut sie aber eben nicht. Heute kann ich Müttern nur empfehlen, auf ihren Bauch zu hören.
Wir haben mit 8 Monaten dann auch auf die 2er Milch umgestellt, weil sie wieder nicht mehr satt wurde und aber auch kaum Gläschen gegessen hat.
Ich will Dich nciht angreifen, bitte nicht falsch verstehen, aber was für ein Kind richtig ist, muss für das andere noch lange nciht passen. _________________ LG
India
@ India: PRE reicht völlig wenn sie nach Bedarf gefüttert wird. Und Bedarf darf auch stündlich sien.
Der Magen der kleinen ist noch soo klein die können größere Mengen noch gar nicht aufnehmen.
Die 2er und auch schon die 1er enthalten Stärke. Das sind leere Kalorien die keinen Nährwert haben und zu lange satt machen. Damit läuft man Gefahr das die Kinder zu wenige Nährstoffe und Flüsssigkeit bekommen und zu schnell zu stark zunehmen bzw überflüssige Fettzellen anlegen oder zu wenig trinken.
Kein Kind muß 3 Stunden ohne Nahrung durchhalten..das tun wir auch nicht .Wir essen auch nicht nach der Uhr sondern wenn wir Lust dazu haben...auch mal stündlich oder 2 stündlich.
Also mti 2er sind die Kinder unnatürlich lange satt ...und ungesund ist sie obendrein.
PS: Ich mache als Krankenschwester seit 4 Jahren Mütterberatung zum Thema Ernährung und Gesundheit auf einer Hebammenseite.
Anja _________________ LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung
das verstehe ich sicher, aber ich kenne eben auch die andere Seite, wenn es nicht so klappt, wie auf der Webseite beschrieben.
Ich stand allein mit Kind da (mein Mann musste arbeiten) und hatte einen Schub. Ich habe mehrere Tage lange JEDE STUNDE, also 24 Flaschen am Tag, die Flasche gegeben, sie hat dann ca. 20 min getrunken. Ich bin nicht mehr zum Schlafen gekommen. Wenn ich so weiter gemacht hätte, dann hätte ich mich gleich einliefern lassen können. In diesem Fall fand ich es durchaus angebracht, dass ich auf 1er Milch umgestellt habe.
Ebenso die Umstellung auf die 2er-Milch. Da waren wir nachts mit der 1er auch plötzlich wieder im 2-Stunden-Takt. Und der Schlafmangel hat mir wieder einen saftigen Schub beschert.
Unser Kind ist heute weder übergewichtig noch trinkt sie zu wenig, im Gegenteil. Man kann Müttern auch zu viel Angst und schlechtes Gewissen machen. Mich hätte das damals zweimal fast ins KH gebracht, was hätte mein Kind denn davon gehabt? Man muss immer abwägen, was in der Situation angebracht ist. _________________ LG
India
ich möchte mich noch mal melden!
Sicher gibt es immer so ne und so ne Haltung zum Thema Ernährung...
Ich habe geschrieben, dass man ein Kind THEORETISCH mit Pre-Milch...usw.
Das muss man nicht, klar. Es ist aber gut zu wissen, dass diese Milch nur mehr Kohlenhydrate enthält, (und zwar völlig leere, das heißt, sie bringen dem Körper außer Kalorien keinerlei Nährstoffe !!), und die machen länger satt, weil sie anders verdaut werden als Milch als solche.
Von der Natur vorgegeben ist das nicht! Wenn du dein Kind stillst, das habe ich bei meiner Großen 11 Monate getan, wird die Milch im Laufe der Zeit auch nicht kohlehydrathaltiger!
Ergebnis: die Kinder werden nicht mehr satt!
Und sie wollen dann mehr "richtiges" Essen. Das hat die Natur weise eingerichtet, passenderweise kommen dann auch die ersten Zähne, und so fügt sich eins ins andere.
Ich muß dir ganz ehrlich sagen, dass ich häufig den Eindruck habe, dass Flasche machen und geben bei manchen Müttern der bequemere Weg ist. Die können die Kinder ja schon ziemlich früh selber halten... Ich habe sogar schon Säuglinge gesehen, denen man die Flasche in der Bettdecke festgeklemmt hatte, damit man das Kind nicht füttern muß... Und dann muß das natürlich auch gut satt machen, sonst muß man ja wieder "Flasche geben"...
Ich will hier niemanden angreifen, und bei meiner 2. Tochter, nur 5 Monate gestillt, habe ich auch das eine oder andere mal zur Flasche gegriffen, obwohl eine "richtige" Mahlzeit angesagt gewesen wäre, einfach aus Zeitgründen. Ist ab und zu sicher auch verzeihlich, auch Mütter sind Menschen! Und wir reden ja hier theoretisch, hier im Thread geht es ja eigentlich um etwas anderes!
Hier in diesem speziellen Fall geht es ja darum, dass das Kind die Milch nicht gut verträgt! Und da würde ich doch, anstatt jetzt noch mehr tote Kalorien in Form von Milchzucker 'reinzustecken, vielleicht doch bei der alten Nahrung bleiben und vielleicht ein paar Löffel milchfreien Vollkorngetreidebrei zufüttern. Päckchen auf, ein paar Löffel Flocken auf den Teller, abgekochtes Wasser bis zur richtigen Konsistenz, ein Teelöffel hochwertiges Rapsöl- fertig. Geht genauso schnell wie Fläschchen. Nur füttern muß man dann...
Alternativ kann man natürlich auch die HA-Milch für die Zubereitung eines Milchbreis verwenden, schon bei unseren Omas als "Durchschlafhilfe" beliebt. Dann aber lieber Pre-Milch nehmen und "gesunde" Kohlehydrate in Form von z.B. Vollkorn - oder Dinkelflocken zugeben. Diese Flocken gibt's übrigens in guter Qualität und recht preiswert z.B. bei dm.
So, das wollte ich noch loswerden!
@ Steffi: wie weit seit ihr denn schon mit zufüttern? Du schreibst, er hätte schon so erste Anzeichen von Neurodermitis gezeigt. Hattest du da "normale" Kuhmilch probiert oder etwas anderes? Hast du Beratung? Erzähl doch mal etwas mehr. Hier im Forum kannst du bestimmt viele gute Tipps kriegen. Meine Kinder haben heute beide Asthma, obwohl ich wirklich alles, was empfohlen wurde, unternommen habe, um das zu verhindern. Sollte wohl nicht sein.
LG;
Claudia _________________ Claudia, Bj. '64, mit Rebecca, * '96, Asperger, HB, ADHS, Asthma, und Melissa, * '00, Asthma
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