Hallo Alexandra,
Du wirst das schon so machen, wie es für Euch richtig ist.
Ich wollte damals eben die Sachen ausgeschlossen haben, bei denen man hätte eingreifen müssen. (Stoffwechselerkrankungen, Epilepsie, Gehirntumore und was einem da noch so alles Schönes einfällt).
Außerdem war bei mir die Familienplanung noch nicht abgeschlossen und da hätte eine Diagnose bei der Entscheidungsfindung helfen können.
Hallo Ihr Lieben,
ach - gut das es Euch gibt. Ich hatte so eine Wut im Bauch wegen gestern. Ich kam mir wieder wie der letzte Depp vor. Man muss sich ja sowieso schon genug anhören. Gegen vieles ist man ja mittlerweile imun, aber der Vorwurf angeblich wichtige Untersuchungen für sein Kind nicht zu machen gehen eben tief. Dabei hab ich oft die "Privatpatienten-Vermutung". Man kann ja alle Untersuchungen prima abrechnen - sinnvoll oder nicht. Ich bin zumindest hart geblieben. Verstanden hat´s der Arzt glaub ich nicht. Wahrscheinlich kann man das auch nur wenn man selbst in dieser Situation ist. Der hat halt so ein Schemadenken im Kopf. Bei den symptomen macht man die und die Untersuchung usw.
Sowohl mein großer Sohn wie auch meine kleine Tochter sind gesund - dann ist es eben eine Entscheidung des Schicksals das Carsten anders ist. Mein Mann, der selbst Wissenschaftler ist, aber auf technischem Gebiet spricht immer vom "Fluch des Wissens und des Halbwissens".
Da ich mich mit dem Arzt wohl leider noch öfter außereinandersetzen muss, da er ja jetzt unser Ansprechpartner ist, muss ich mir wohl nochwas einfallen lassen, wie ich meinen Standpunkt behalte und ihm das Gefühl gebe ein von mir anerkannter Arzt zu sein. Leben und leben lassen Vielleicht kann er ja auch noch was dazu lernen.
Gruß Alex _________________ Alexandra (12/66), Uwe (10/65), Adrian (5/98) hochbegabt, Carsten (5/00) erheblich entwicklungsverzögert ohne Befund bzw. geistig behindert, Antonia (1/03) Sonnenschein und Zimtzicke
ich hab eine Idee: schlag dem Arzt doch einfach vor, dass wenn Carsten ohnehin mal wegen irgendeiner Blutentnahme gepiekt werden muss, ein zusätzliches Röhrchen (sog. EDTA-Röhrchen) mit abgenommen und bei einem humangenetischen Institut für später eingelagert wird.
Dann habt ihr alles getan, was möglich ist, damit eure Tochter später mal nachforschen kann, wenn sie will und trotzdem jetzt keinen Untersuchungsstress.
Wenn es dem Arzt wirklich um eure Tochter geht, sollte er dann Ruhe geben.
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen