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verweigert Beikost jeder Art!!
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Steffi2027
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BeitragVerfasst am: 08.12.2007, 23:59    Titel: verweigert Beikost jeder Art!! Antworten mit Zitat

Hallo,

bin neu hier und habe schon direkt eine Frage! Und zwar hat mein Sohn Luis (7 Monate) eine Entwicklungsstörung und die Chromosomentests laufen zur Zeit. Versuche ihn schon einige Zeit an Brei zu gewöhnen. Habe mir sogar diesen Löffel von Dr Boehm angeschafft. Aber er schreit sofort, wenn er im Mund etwas spürt!! Auch die Flasche lehnt er total ab! Habe mir auch auf Anraten einer Logopädin diese Playtex-Flaschen angeschafft, was aber auch nicht klappt. Er möchte nur gestillt werden. Hat jemand von Euch vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht???

Liebe Grüße Steffi
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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Es ist völlig in Ordnung wenn er mit 7 Monaten nix anderes will als Brust. Viele Kinder wollen viel länger gestillt werden und gehen dann gleich auf Stückige KOst über.
Also laß ihm einfach Zeit und probier es mit der Beikost in ein paar Wochen noch einmal. Er muß noch lange nix anderes essen .. Wink

_________________
LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung

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siebenfachemamialex
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BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 00:16    Titel: Antworten mit Zitat

Unser Nele hat auch erst diese Woche die ersten Löffel Brei gegessen und auch das nur schwer . Immer wieder anbiten würde ich auch sagen und ihn den rythmus überlassen
lg Alex

_________________
Alex 09/74Von Willebrand Jürgens Syndrom ,Albert01/73, Jannik9/96, Max 10/97 WPW Syndrom Alisa 11/99, Leonie 9/00 , Sina 9/04Schwerhörig(Hörgeräte versorgt) , Joshua 7/05(HämophilieB) und Nele 4/07 Multiple Organschäden,EVZ ,Ziliendyskenesie,Grosswuchssyndrom und ihrem Zwilling tief im Herzen.,und Rafael 7.4.09
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Martina und Kids
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BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Mach dir wirklich deshalb noch keine Sorgen. meine beiden gesunden Kinder wollten auch nichts anderes, meine Tochter sogar bis zum 10. Monat nicht. Danach ganz plötzlich.
_________________
Martina(*01.64)) mit Annika(*11/90)gesund, Stiefsohn Sebastian(*02/96) ADS, Verdacht auf weitere Wahrnehmngsstörungen, Lukas (*12/01)gesund und der Sonnenschein der Familie und Stefan(04/60) Papa von Sebastian und Lukas
##Selbst aus Steinen, die Dir im Weg liegen, kannst Du etwas Schönes bauen.##
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Steffi2027
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BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 14:26    Titel: Beikost Antworten mit Zitat

Hallo,

danke für die Antworten! Laut Logopädin sollte ich es mit Keksen erst mal probieren, was auch einigermaßen geklappt hat. Und eben hat er das erste mal ein paar Löffelchen Brei gegessen! Ganz plötzlich!! Mal schaun wie es weitergeht.

Liebe Grüße

_________________
Steffi mit Luis (20.04.2007, Entwicklungsstörung, Mikrodeletion 1p36), Niklas (27.10.05) und Elias (15.06.09)
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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Kekese??? Shocked
Dafür ist er wirklich noch viel viel zu Klein. Im ersten Lebensjahr sollte es überhaupt keine Süßigkeiten geben. Wenn du was zum knabbern geben willst dann Dinkelstangen oder Reiswaffeln..aber nix süßes.

_________________
LG
Anja+ Felix
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 01:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Steffi,

nur die Ruhe, das wichtigste ist das ganze total gelassen anzugehen. Wenn er nicht will, dann will er nicht, aus und basta.
(mein Sohn "konnte" wirklich nicht, und er hatte dann auch eine Magensonde; ich will dich damit nicht erschrecken, aber ich hab mit der ganzen Geschichte gelernt - als er dann mit 2 Jahren essen gelernt hat - was das allerwichtigste ist: es entscheidet das KIND, wann es was isst und niemals die Eltern!!)

Kurz, je gelassener du an die Geschichte rangehst, immer wieder anbieten, wenn er ein Loeffelchen isst - gut, wenn er nicht isst - auch gut, dann hast du die besten Chancen, dass es bald gut klappt!

Liebe Gruesse,
Birgit

_________________
Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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Werner I
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 01:42    Titel: Antworten mit Zitat

@Steffi,
stress dich nicht!
Sei doch froh wenn das mit dem Stillen gut klappt.
Very Happy


Bei meinem Großen (normal entwickelt) fing ich so mit 6 Monaten an zuzufüttern - Chaos pur.
Sad
Er wollte nur an Mamas "Milchbar".

Ich habs dann nach 2-3 Wochen nochmals probiert:

- Nachmittag etwas zerdrückte Banane
(Vorteil: Nachmittags hatte ich Zeit und Ruhe, Banane schmeckt süß wie die Muttermilch auch, man muss nichts groß herrichten oder warmmachen)
So haben wir uns Löffelchenweise vorgetastet.
Wink
Dann Mittags etwas Karotten
(er aß aber nur selbstgekochte, nicht die aus dem Gläschen)
Dann Karotten mit Kartoffeln

Mittlerweile war er 9 Monate alt!

Zwischendurch gabs mal ein paar Kekse, ein Stückchen Breze, Semmel , Brot und dann schrittweise Kartoffelstücken, Möhrchenstückchen etc.
Gläschen hat er nie besonders gemocht

Oft hab ich ihn vorher etwas gestillt, damit der schlimmste Hunger weg war und dann mit dem Löffel probiert.

Übrigens:
Als letztes hab ich die Abendstillmalzeit abgesetzt (mit 1 1/4)



Zur Flasche:
Meine beiden haben nie aus Nuckelflaschen getrunken.

Mit ca. 6-7 Monaten haben sie zwischendurch Getränke aus einer Henkel-Flasche mit einem festen Nuk-Aufsatz bekommen.

Bei Flaschen mit Schnuller-Aufsatz haben sie immer gewürgt und sich furchtbar "angestellt".
(Schnullern geht halt doch ganz anderes wie nuckeln an der Brust.)
Wink
Beide hatten aber auch nie einen Schnuller, waren das also garnicht gewöhnt
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Meggy
Kinder-
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 08:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mit sieben Monaten nur gestillt werden wollen, das Problem haben ganz viele Familien, egal ob die Kinder gesund oder krank sind.

Die offiziellen Empfehlungen von 6 Monaten sind ja auch ein Durchschnittswert, manche Kinder springen mit 5 Monaten förmlich auf den Tisch andere brauchen da ein paar Monate länger.

Folgende Zeichen zeigen an, wann das Kind so weit ist:
- es hat Interesse am Essen, schaut genau zu, wenn andere Essen, macht auch dann schon mal den Mund auf und zu, wenn es andere beim Essen beobachtet
- es hat einen ausgeprägten Speichelfluss, das kommt nämlich nicht nur von den Zähnen, sondern auch von der Bereitschaft des Körpers "festere" Nahrung zu verdauen
- es hat mehr Appetit als in den Tagen und Wochen zuvor, weckt nachts häufiger, verlangt tags im 1-2 STunden-Rhythmus nach Milch

Tatsächlich ist es so, dass es Kinder gibt, die jeglichen Brei verweigern und dann ohne Übergang direkt auf Brot, Kartoffeln, gedünstetes Gemüse aus der Hand und ähnliches übergehen.

Ein sehr empfehlenswertes Buch zu allen Spielarten der Beikost ist Eugster, Babyernährung: Gesund und richtig; da werden nicht nur die offiziellen Empfehlungen heruntergebetet, sondern auch Ausnahmen benannt und bestätigt.

LG,
Meggy
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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 10.12.2007, 09:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
es hat mehr Appetit als in den Tagen und Wochen zuvor, weckt nachts häufiger, verlangt tags im 1-2 STunden-Rhythmus nach Milch


Das ist nicht unbedingt ein Anzeichen von Beikostreife sondern oft nur von einem Wachstumschub. Erst wenn andere Faktoren dazu kommen dann stimmt das.
Sonst müßte man ja schon Babys mit 3 Wochen Beikost geben. Die kommen auch häufiger weil sie einfach mehr brauchen.. Wink



Die Beikostanzeichen laut WHO sind


Zitat:
es in der Lage ist aufrecht zu sitzen
 der Zungenstreckreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder aus dem Mund herausschiebt, sich abgeschwächt hat,
 es Bereitschaft zum Kauen zeigt,
 es selbstständig Nahrung aufnehmen und in den Mund stecken kann und sich dafür interessiert,
 es ein gesteigertes Stillbedürfnis zeigt, das sich nicht mit einer Erkrankung, dem Zahnen oder einer Veränderung in seiner Umgebung oder in seinem Tagesablauf in Verbindung bringen lässt.

Dies ist meist etwa mit sechs Monaten der Fall, bei wenigen Kindern früher, bei gar nicht so wenigen später.

_________________
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