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Gute-Nacht-Fläschchen absolut ungesund!
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AnjaH
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Anmeldedatum: 19.01.2005
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 20:25    Titel: Gute-Nacht-Fläschchen absolut ungesund! Antworten mit Zitat

Sehr interessant für alle die mich immer in die Öko und hat ja doch keine Ahnung Ecke stecken wollen. Wink


Zitat:
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (dgkj.de)


Kein Schlummertrunk für Babys: Kinderärzte warnen vor „Gute-Nacht-Mahlzeiten“ aus der Flasche

Nur satte Kinder schlafen gut – damit bewerben viele Kindernahrungshersteller ihre speziell für das abendliche Fläschchen entwickelten Fertiggetränke, die Babys und Eltern eine ungestörte Nachtruhe schenken sollen. Doch für gesunde Säuglinge sind diese besonderen Nuckelflaschen-Produkte ungeeignet und gefährden die Kindergesundheit, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Meist verbergen sich hinter diesen „Abend-Trink-Mahlzeiten" und „Gute-Nacht-Fläschchen" hochkalorische Energiebomben, die am Bedarf gesunder Babys vorbeigehen. „Problematisch ist die Vermarktungsstrategie, die den Verbraucher leicht täuschen kann", kritisiert Berthold Koletzko, Vorsitzender der DGKJ-Ernährungskommission. „Die Produkte entsprechen nicht den gesetzlichen Auflagen für Anfangs- und Folgenahrung, weil ihre Energiedichte viel zu hoch ist. Sie sind Beikostprodukte, die für die Fütterung mit der Flasche nicht geeignet sind. Die Werbung aber zielt genau auf den Markt der Säuglingsfläschchennahrung."

Bei regelmäßig derart überfütterten Babys kann sich ein deutlich erhöhtes Risiko entwickeln, später fettleibig zu werden. Auch die Zutatenlisten der Produkte steht in der Kritik der Wissenschaftler, denn häufig finden sich hohe Anteile von glutenhaltigem Getreide, das damit viel zu früh und zu plötzlich in die Ernährung eingeführt wird und zu schweren Unverträglichkeiten führen kann.

Zudem sollte selbst im Kleinkindalter davon abgesehen werden, gesüßte und energiereiche Nahrung über eine Einschlafflasche zu geben, denn durch diese Gewohnheit droht die Entstehung der Nuckelflaschenkaries.

Die Ernährungsexperten der DGKJ fordern die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung sofort einzustellen. Kinder- und Jugendärzte sollten Eltern konsequent von der Verwendung solcher Produkte in der Nuckelflasche abraten, da dies die Kindergesundheit gefährdet.

Die komplette Stellungnahme samt einer Liste ausgewählter Produkte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung angeboten werden, ist hier veröffentlicht.


hier noch die o.g. komplette stellungnahme:


Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung
Stellungnahme der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die verbreitete Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung ist aus Sicht der Kinder- und Jugendmedizin unakzeptabel. Unter Produktnahmen wie „Trinkbrei“, „Trink-Mahlzeit“, und „Gute-Nacht-Fläschen“ werden zahlreiche Produkte als Flaschennahrungen angeboten (Tabelle 1), die nicht der europäischen Gesetzgebung zu Säuglings- oder Folgenahrungen entsprechen (1).

Die Energiegehalte der Mehrzahl dieser Produkte liegen zwischen etwa 80 und 110 kcal/100 ml (335-461 kJ/100 ml), was sie zur Flaschenfütterung bei gesunden, nicht von einer Unterernährung betroffenen Kindern gänzlich ungeeignet macht. In der neugefassten europäischen Säuglingsnahrungsrichtlinie vom Dezember 2006 ist festgelegt worden, dass zur Flaschenfütterung von Säuglingen und Kleinkindern geeignete Produkte (Säuglingsanfangs- und Folgenahrungen) eine Energiedichte von 60-70 kcal/100ml aufweisen müssen (1). Die derzeitige Vermarktungspraxis kann zu einer Täuschung der Verbraucher führen, die den Eindruck gewinnen müssen, bei den entsprechenden Produkten handele es sich um Säuglingsanfangs- oder Folgenahrungen.

Die Flaschenfütterung von Nahrungen mit einer stark überhöhten Energiedichte, wie sie bei den meisten dieser zur Flaschenfütterung angebotenen Beikostprodukten vorliegt, ist mit einem hohen Risiko der Überfütterung verbunden. Die bei regelmäßiger Verwendung zu erwartende übermäßige Gewichtszunahme im Säuglings- und Kleinkindalter ist nach den Ergebnissen von zahlreichen, in drei kürzlich veröffentlichten Meta-Analysen zusammengefassten Studien mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine spätere Adipositas verbunden (2-4).

Die Einführung von Produkten mit glutenhaltigem Getreide in Form einer Flaschenfütterung ist strikt abzulehnen, da dies regelmäßig zur raschen Einführung einer hohen Glutendosis führt. Untersuchungen aus Schweden zeigen, dass eine solche Fütterungspraxis mit einem sehr stark erhöhten Risiko für die Entstehung einer schwer verlaufenden Zöliakie verbunden ist (5).

Im Übrigen muss befürchten werden, dass die Vermarktung von kohlenhydratreichen Produkten zur Flaschenfütterung beim Einschlafen zur Verwendung von Nuckelflaschen mit dem hohen Risiko der Entstehung einer Frontzahnkaries (Nuckelflaschenkaries) führt.

Aus der Sicht der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin ist die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung unverantwortlich und gefährdet die Kindergesundheit. Kinder- und Jugendärzte sollten Familien dringend von der Verwendung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung bei gesunden Säuglingen und Kleinkindern abraten.

Die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin fordert die Hersteller auf, die Vermarktung von Beikostprodukten zur Flaschenfütterung an gesunde Säuglinge unverzüglich einzustellen.

Die Ernährungskommission der DGKJ:

Prof. Dr. Hansjosef Böhles; Prof. Dr. Christoph Fusch; Prof. Dr. Orsolya Genzel-Boroviczény;
Prof. Dr. Jobst Henker; Prof. Dr. Berthold Koletzko (Vorsitzender); Prof. Dr. Michael J. Lentze;
Dr. Reinhard Maaser; PD Dr. Walter Mihatsch; Prof. Dr. Martin Wabitsch
als Sachverständige: PD Dr. Mathilde Kersting; Prof. Dr. Hildegard Przyrembel

Tabelle 1: Beikostprodukte, die von den Herstellern zur Flaschenfütterung von Säuglingen oder Kleinkindern angeboten werden.
Nach Herstellerangaben im September 2007 zusammengestellt (ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit).



Zitierte Literatur:

1. Richtlinie 2006/141/EG der Kommission vom 22. Dezember 2006 über Säuglingsanfangsnahrung und Folgenahrung und zur Änderung der Richtlinie 1999/21/EG. Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 401 vom 30/12/2006:0001 - 0033

2. Baird J, Fisher D, Lucas P, Kleijnen J, Roberts H, Law C. Being big or growing fast: systematic review of size and growth in infancy and later obesity. BMJ. 2005 Oct 22;331(7522):929.

3. Monteiro PO, Victora CG. Rapid growth in infancy and childhood and obesity in later life--a systematic review. Obes Rev. 2005 May;6(2):143-54. Erratum in: Obes Rev. 2005 Aug;6(3):267.

4. Ong KK, Loos RJ. Rapid infancy weight gain and subsequent obesity: systematic reviews and hopeful suggestions. Acta Paediatr. 2006 Aug;95(8):904-8.

5. Carlsson A, Agardh D, Borulf S, Grodzinsky E, Axelsson I, Ivarsson SA. Prevalence of celiac disease: before and after a national change in feeding recommendations. Scand J Gastroenterol. 2006 May;41(5):553-8.

Korrespondenz:
Univ.-Prof. Dr. med. Berthold Koletzko
Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Universität München
Lindwurmstr. 4, D-80337 München

Quelle: Monatsschrift Kinderheilkunde 2007, 155:968-970

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LG
Anja+ Felix
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Andrea1972
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 20:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anja,

ich finde mir hat das Fläschen nicht geschadet und meinen Kindern erst recht nicht.Und ich denke das man das Fläschen schon geben kann.

Und ob das was da geschrieben steht immer so stimmt,ich bezweifele es sehr stark.

Und ich glaube auch nicht das mansche Kinder wegen diesen Gute Nacht Fläschen übergewichtig sind.

Aber das ist nur meine meinung die man nicht teilen muss.Aber kann Wink

LG
Andrea

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Ellert
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 20:47    Titel: Antworten mit Zitat

hey -

ich bin doch die mit dem Öko Ruf - meine Kinder wurden ewig abends gestillt vor dem Einschlafen !!!
( Wobei Stillkinder ein deutlich geringeres Risiko haben fettleibig zu werden)

Wobei ich da doch sehr unterscheiden würde ob wir von normalen gesunden Kindern reden oder behinderten mit besonderen Bedürfnissen.
Normale Kinder brauchen weder Fruchtzwerge ab 6 Monate noch 2er Nahrung oder gar dreier, noch Gutenachtfläschchen oder Gläschen ab 3 Jahren.
Der Hersteller braucht das schon, er redet nämlich solange ins Gewissen bis die Eltern glauben es ginge nicht ohne.

Bei Kindern wie Ellert hätte ich das alles gegeben wenn er es genommen hätte denn er wog mit drei Jahren immer noch 8,5 kilo -

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nataschawolle
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

hi
ich finde auch die industrie schlägt geschäfte aus den fertigproduckten
zu den kalorien denke ich kommts aufs kind an, meine twins haben noch ewig nach dem abendbrot eine 7kornmilchflasche bekommen 330 ml von avent, auch habe ich mal hirse oder 4 korn oder so genommen und, weils sonst nciht hingehausen hatte, wenn ich ins bett ging, ncih mal die selbe menge, das ging bis sie fast drei waren, übergewicht oder kräftig waren sie nie, riesig ja das sind sie heute noch, aber sepckrollchen oder so was nur annähernd, ne und morgens so gegen 7 uhr gab es wieder so ne flasche und ein brot hinterher, auch heute sind die beiden so was von verfressen un dich überlege mir, essengesld vom jugendamt zu beantragen grins

lg natascha
für fruchtzwerge und so war ich auch nie zu haben und auch das ganze feritbreiangebot
wir habe immer milch mit flocken und obst und fett und so gerührt, das war günstiger und ohne viel zucker
bei den feritgproduckten find eihc immer so viel reis drin und stärke und zucker aber was sinnvolles ist doch wircklich nur die verpackung weil man den karton gut zum basteln nehmen kann

lg natascha

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natascha mit julia 93, gina 97 mageneingangfehlbildung mit reflux (hiatushernie) morotrische defizite, maria und anna 02, zehenfehlstellung, empfindliche lungen, maria extrem mit narbenbildung nach lungenentzündung, die 4 sind das wundervollste chaos dieser welt
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claudia64
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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 22:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anja,

wir "hatten" uns ja schon mal wegen Ernährung.
Ich denke, das Problem liegt in der Industrie!

Mir fällt jetzt ganz spontan diese Contergan- Sache ein, ist ja gerade ein aktuelles Thema. Keiner würde doch heute auf die Idee kommen, die Mütter, die es eingenommen haben, zu verurteilen! Sie haben den Ärzten und der Pharmaindustrei vertraut.
Trotzdem hat es auch damals Mütter gegeben, die Angst hatten, in der Schwangerschaft irgendwelche Tabletten zu nehmen, obwohl man sie ihnen empfohlen hatte.
Ich gebe zu, der Vergleich hinkt ein bißchen,m na ja, aber sicher ist dir klar, was ich damit ausdrücken will.

Die Mütter, die der Industrie-Nahrung vertrauen, dürfen eigentlich auch nicht verurteilt werden, es wird allerorten getönt, dass Deutschland ja mit seinen strengen Kontrollen und Auflagen ach so gut für seine Babys sorgt, und dann muß das doch auch gut sein!?

Andersrum: früher fand sich in jedem Kochbuch, das man kaufte, Anleitungen zum Selberkochen von Säuglings- und Kindernahrung. Man macht das heute nicht mehr, weil zu viele Mütter Pi mal Daumen gekocht haben, und das Nährstoffverhältnis nicht mehr stimmte.
Damals wurde den Frauen eingeimpft, das nur Gekauftes das Wahre ist.

Bleibt die Frage, ob es so heute besser ist.
Da ist doch wirklich der Gesetzgeber gefragt, es gibt für alles Verordnungen und Richtlinien, das müßte doch eigentlich hinzukriegen sein?

Du wirst bestimmte Personengruppen nicht dazu bekommen, sich über Ernährung Gedanken zu machen, egal wie. (Da fallen mir die dicken Kinder aus England ein, denen die Mütter Fast food durchs Gitter reichten, damit die armen Kleinen keinen Salat essen müssen...). Und man kann auch ein selbstgekochtes Griesbreichen mit Vollmilch und extra Butter ganz schön fett kriegen...

Meine Kinder haben übrigens genau das gleiche gekriegt wie Nataschas Kinder, das Fläschchen mit 1,5 % Milch gehörte fest zu unserem Abendritual, und beide Kinder beweg(t)en sich immer zwischen der 25 und 50 % Perzentile.
Es gehört wirklich mehr dazu als ein kuscheliges Abendfläschchen, um ein Kind dick zu kriegen.

LG,
Claudia

PS: Bitte keine PNs, ,Anja!

_________________
Claudia, Bj. '64, mit Rebecca, * '96, Asperger, HB, ADHS, Asthma, und Melissa, * '00, Asthma
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 06:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

meiner Meinung nach kann man immer in die eine oder in die andere Richtung uebertreiben, das gilt fuer alles.

Man muss auch Fachleuten vertrauen koennen, das ist klar. Leider liegen sie nicht immer richtig, denn es sind auch nur Menschen. Deswegen ist es gut, dass es solche Foren wie dieses gibt, wo man Erfahrungberichte anderer Eltern erfaehrt. Very Happy

Ich persoenlich kaeme jetzt aber nie auf die Idee der Pharma- oder Nahrungsindustrie zu vertrauen: es sind Unternehmen, deren oberstes Ziel es ist Gewinn zu machen.
(oder wer glaubt ernsthaft, dass Nutella supergesund ist - so wie von der Nahrungsmittelindustrie per Werbung suggeriert - weil ja Haselnuesse und Milch drin sind??? ...)

Gluecklicherweise steht hier in Nordamerika auf jeder Packung (ob Baby- oder sonstige Nahrung) drauf, was drin ist. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie das in Europa ist. Aber ich glaub eigentlich schon, und damit kann jeder ganz leicht selbst nachlesen, WAS in einem Glas oder Pulver drin ist, das ich meinem Kind gebe.
Wenn Zucker weit vorne auf der Liste ist, dann ist davon auch viel drin, und damit ist von dem Produkt abzuraten. (die Zutaten sind gelistet in der Reihenfolge, wieviel davon jeweils im Produkt enthalten ist)

Ich persoenlich schau mir die Zutaten an, vor allem wenn es ein neues Produkt ist.

Und ich kaufe Kekse fuer meine Kinder, ich halte ihnen Suessigkeiten nicht vor, davon halte ich nichts. Aber sie bekommen davon nicht besonders viel, und ich versuch auch, ihnen Gemuese und Obst schmackhaft zu machen. Es funktioniert, sie moegen das auch recht gerne (in unserem Fall sind Suppen besonders beliebt, da kann ich alles moegliche Gemuese reinschneiden Laughing )

Ich muss jetzt aber auch zugeben, ich musste ueber zwei Produkte lachen: "Trink-Mahlzeit Keks" oder "Trink-Mahlzeit Schockolade"..... DAS kann einfach nicht gesund sein, da muss ich nicht mal lesen, welche Zutaten da drin sind... Laughing

Liebe Gruesse,
Birgit

_________________
Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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birgitbery
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BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ob gesund oder ungesund, ich bin generell Fertigbreien u.ä. eher skeptisch eingestellt. Ich habe ein paar Mal Griesbrei für beide Kinder gekauft, die nur mit Wasser anzurühren sind. Dabei ist mir aufgefallen, daß der Griesbrei richtig süss ist. So süss würde ich das zu Hause nie hinbekommen. Davon abgesehen, hat es nicht wirklich gut geschmeckt.
Und Obstbreie in Pulverform können ja auch nicht wirklich viel Obst enthalten. Wink

Mein Sohn hat auch eine lange Zeit ein Abendfläschen bekommen, aber nur mit Reisflocken oder Haferflocken angerührt. Anfangs habe ich noch Milchzucker dazugerührt, später dann auch nicht mehr.

Mittlerweile rühre ich abends den Brei (7-Korn) mit Vollmilch an und dann kommt wahlweise 100g Obstmus dazu oder Schokoladenpulver. Ihm schmeckt das sehr gut Laughing

Aber ich habe mich schon oft gefragt, wieso solche Breie überhaupt hergestellt werden und wer das kauft. Es gibt ja eine ganze Menge an Fertigbreien und es kommen immer neue dazu.

Viele Grüße
Birgit

_________________
Birgit 08/67 ND, Gleitwirbel und Ajay 08/70 mit
Aryan *01/02
Nikhil *05/06 HF Autismus, Wahrnehmungsstörungen
Armaan *10/08 Hydronephrose links (operiert im April 2009), Vesikorenaler Reflux rechts
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MandyN
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BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 08:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo AnjaH,

super recherchiert Laughing , aber wie hier schon einige geschrieben haben. Es gibt immer zwei Seiten.

Ben z.B. ist untergewichtig und ich versuche, ihn auf seine Kalorien am Tag zu bringen. Da er sehr mäklig ist, ist es für mich nicht einfach, das Richtige zu finden. Und wenn er tagsüber schon nicht viel zu sich genommen hat, dann bekommt er vor dem Schlafengehen ein Gute-Nacht-Fläschchen. Wir haben ja sogar dieses Bioni (hochkalorisch) verschrieben bekommen. Oder er bekommt die Alete-Trinkmahlzeit. Bisher sind wir damit sehr gut gefahren und unserem Zwerg geht es gut damit.

Sicher sieht es bei anderen Babies/Kindern, welche gesund sind und sich normal entwickeln anders aus. Die bräuchten das nicht. Wenn Ben normal essen würde, dann würde ich auf diese Sachen auch verzichten. Schonmal, weil es so verdammt teuer ist.
Ich glaube aber auch nicht, dass das sooo schädlich sein soll. Bisher habe ich keine negativen Erfahrungsberichte gehört/-lesen. Und ob spätere Fettleibigkeit von dieser Gute-Nacht-Flasche herrührt... Wink Auch das bezweifle ich.

Ich bin so eine, die die fertigen Brei kauft, weil ich es im Moment noch leid bin, mich hinzustellen und zu kochen und dann mag der Zwerg es nicht. So weiß ich seine Sorte, die er mag und wenigstens auch zu sich nimmt und alle sind zufrieden. Ich tu in die Fertigbreie dann immer noch etwas Öl oder Butter.

LG, Mandy

_________________
Ben *21.09.2005, part. Monosomie 3p25-p26 und part. Trisomie 8q24.3
Amy *06.09.2009, Träger, aber kerngesund
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BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anja,
ich gehöre auch zu den Müttern die den fertigen Brei kaufen.
es gibt die zwei Seiten ,ich habe sie auch zu Hause:Laura braucht es nicht ,die Anne schon..
Der Zweck heiligt die Mittel, da geht um Kalorien, und sie verträgt nicht alles, da kommen wir nicht drumherum....
LG
Rosa

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Rosa(1966)mit Anne(11.2000) Mikrocephalie, Epilepsie, Skoliose eine glückliche Maus seit 7.07 PEG
und Laura(6. 2003) gesund
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Anja30
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BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

*malnebendagmarstell* icon_cheers.gif icon_cheers.gif

Benedikt wiegt mit seinen 3 Jahren auch nur 9kg. Wenn ich jetzt anfangen würde abends Griesbrei zu kochen, kann ich 2/3 davon wegschmeißen. Zumal er darauf nicht mehr wirklich Lust hat. Er bekommt jetzt Brot mit Leberwurst oder Frischkäse. Und dazu noch einen Fruchtzwerg. Ich bin froh das er überhaupt was ißt und es auch drinnen behält. Da werde ich nicht irgendwie herum experimentieren und mir das Leben noch schwerer machen als es so schon ist.
Klar dieser Beitrag mit den Gute-Nacht-Fläschchen läßt einen schon überlegen. Man fragt sich wirklich, was man noch kaufen kann. Und es wird auch immer 2 Seiten geben. Keiner kocht mehr so wie früher. Und früher hat man das deshalb gemacht, weil es Breie & Co nicht gab. Meine Tante musste damals ja die Babymilch noch kochen.
Ich hatte ja in dem Fred von MandyN schon geschrieben, das Vinzent auch mal die Gute-Nacht-Fläschchen bekommt. Aber auch nur um zu testen, ob dadurch sein Schlafverhalten anders wird. War aber nicht so, jetzt kriegt er ganz normal seine Flasche, Gemüsegläschen oder Fertiggriesbrei.

Ich denke auch, wenn wir jetzt anfangen die Babynahrungsindustrie auseinander zu pflücken, sollte man sich auch mal um andere Sachen Gedanken machen. Und wenn man mal genau überlegt kann man bald gar nichts mehr essen. Da ist überall gespritzt, Antibiotika drin und genmanipuliert. Selbst Bioprodukte standen neulich wiedermal auf dem Prüfstand. Als der Beiträg zu Ende war sah Bio eben überhaupt nicht mehr nach Bio aus Wink
Ich für meinen Teil geben das was meinen Kindern schmeckt. Punkt.

@Dagmar: Hab neulich den 2.Teil von WaF gesehen, als Wiebke Geburtstag hatte Very Happy Klasse!!!!

LG Anja

_________________
Laura 03/96,Benedikt 06/04, Monosomie 3p25, Vinzent 04/07
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