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Verdacht auf Frontallappenepilepsie

 
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Monika Engel
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Anmeldedatum: 02.11.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 21:46    Titel: Verdacht auf Frontallappenepilepsie Antworten mit Zitat

Hallo

Meine Tochter Rebecca wird in ein paar Tagen 10 Jahre und hat seit Pfingsten
fragliche Krampfanfälle.
Die Symptome waren Anfangs kaum erkennbar und wurden dann immer intensiver. Sie äußern sich jetzt folgender maßen: starrer Blick, wiederholt das vorherig gesagte Wort bzw. den Satz, klammert sich fest, fängt an mit Händen und Füßen zu schlagen, und "stöhnt " dabei. Dauer ca. 10 sec Tritt meist in Folge von 3-5x auf danach ist wieder alles in Ordnung. Diese Anfälle waren anfangs vorwiegend Nachts, beim einschlafen und aufwachen. Vor dem ersten Arztbesuch auch am Tag bis zu 15x.
Das EEG war auffällig und wir begannen mit Timox (Oxcarbamazepin).
Nach 3Wochen war das EEG saniert die Anfälle etwas weniger, aber der Arzt und ich waren noch nicht zufrieden. Wir begannen mit Ospolot und haben zugleich Timox reduziert.
Die Anfälle wurden im Verlauf immer mehr und heftiger den je.
Wir mussten sogar 1 Woche ins Krankenhaus.
Dort wurde Sie wieder auf Timox und zusätzlich Ergenyl "eingestellt".
Die Anfälle nahmen ab jedoch war Rebecca durch das Timox total Wesensverändert- wir kamen gar nicht mehr an Sie heran.
Zur Zeit Stellen wir wieder um und versuchen anstatt Timox Keppra.
Seit dem ist Sie wieder zugänglicher die Anfälle sind trotzdem unser täglicher Begleiter zur Zeit mind. 10x am Tag Intensität abnehmend.
Wer hat so etwas ähnliches schon gesehen oder gehört. Würde mich über Antworten und Ratschläge freuen.

Monika
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Jeannette-Ivonne
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Anmeldedatum: 28.08.2007
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Monika,
willkommen hier im Forum erstmal!!!

wurden denn die ganzen Untersuchungen gemacht oder habt ihr noch keine genaue Diagnose?

Lukas hat sich durch das Timox eher zum Positiven verändert.
Er wurde von Tegretal im Kh auf Timox umgestellt.

Lg Ivonne

_________________
lukas(7/00) hat sek. gen. epilepsie und seit 08/07 asperger autismus.
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Monika Engel
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Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ivonne,

danke für deine Antwort.

Bis jetzt wurde bei jeden Arztbesuch ein EEG geschrieben und ein MRT wurde gemacht.
Das MRT war unauffällig.
Die Diagnose lautet Verdacht auf Frontallappenepilepsie, was genaueres weiß keiner.
Unsere Kinderpsychologin glaubt eher es wären Hysterische Anfälle.

Bin einfach Ratlos da ich nicht weiß wo ich mich hinwenden soll.

Lg Monika
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Jeannette-Ivonne
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Beiträge: 32
Wohnort: stade

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Monika ,

vielleicht kann im Krankenhaus ,am besten in der kinderklinik eures ortes, eine lumbalpunktion gemacht werden,um stoffwechselkrankheiten festzustellen oder auszuschliessen.

Ich denke eine psychologin hat auch zuwenig erfahrung mit Epilepsie auch,wenn sie medizin studiert hat.

Hatte sie denn dokumentierte Anfälle ? Ich finde es echt eine Frechheit zu behaupten, es wären hysterische Anfälle.

lg Ivonne

_________________
lukas(7/00) hat sek. gen. epilepsie und seit 08/07 asperger autismus.
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Monika Engel
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Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ivonne,

Wir werden in der Kinderklinik betreut undvon einer Lumbalpunktion war noch nie die rede, und ich weiß auch nicht ob ich sie machen lassen würde? Vielleicht als allerletzte Möglichkeit der Diagnostik.

Die Psychologin unterstützt uns sehr und wir mussten auch schon ein ausführliches Tagebuch führen. Es ist auffallend das die Anfälle sehr häufig in Kombination mit Stress, Angst, aber auch bei Freude auftreten.
Ich kann es auch nicht ausschließen das Rebecca manche Anfälle bewusst steuern kann bzw. sie einsetzt um Aufmerksamkeit zu erregen.

Lg Monika
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Susanne X
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Beiträge: 831

BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 00:45    Titel: Antworten mit Zitat

Monika Engel hat folgendes geschrieben:
Ich kann es auch nicht ausschließen das Rebecca manche Anfälle bewusst steuern kann bzw. sie einsetzt um Aufmerksamkeit zu erregen.

Lg Monika


Hallo Monika,
ich finde es ziemlich gewagt, was eure Psychologin da sagt. Ein EEG verändert sich nicht durch Verhaltensauffälligkeiten, oder umgekehrt: Bei psychogenen Anfällen ist das EEG normal. Bei deiner Tochter dagegen ist die Epilepsie ja offenbar gut dokumentiert. Lies doch mal das hier:

http://www.swissepi.ch/web/swe.nsf/.....69C80067419A?OpenDocument

Es ist auch deshalb ungut, weil diese Hypothese deiner Tochter eine "Verantwortlichkeit" zuschiebt, die offenbar durch nichts zu begründen ist. Da kann eine enorm schwierige Situation für das Kind entstehen.


Was anderes noch: Ist eine Borrelieninfektion ausgeschlossen?

lg

_________________
Susanne (45) mit H. (12) und S. (15), seit Ende 2001 Wachkoma nach nicht durchbrechbarem Status epilepticus unbekannter Ursache, therapierefraktäre Epilepsie, PEG, Tracheostoma, viele Folgeprobleme.
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Mariposa
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Wohnort: Höchst bei Bregenz/Vorlbg./Österr.

BeitragVerfasst am: 05.11.2007, 09:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Monika,
ich denke, Ihr solltet mal zu einem guten Kinderneurologen gehen......auch wenn ein EEG sauber ist, kann es Epilepsie sein.
Ich finde, das was du beschreibst klingt schon nach Anfällen. Louisa hatte auch dieses Schlagen und Stöhnen , sogar mit Schreien.....es gibt sooooo viele versch. Erscheinungsformen.
Es gibt auch sehr viel Faktoren die Anfälle auslösen können, wie eben Stress, Freude, Fieber, das Wetter, ..........................
Ich finde es auch ein bisschen komisch, dass ihr auf einen unbestätigten Verdacht hin gleich Medis bekommt.
Ich würde da nachhaken!
Alles Gute
Martina

_________________
Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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