Verfasst am: 31.10.2007, 17:58 Titel: Ein Geschenk des Himmels - Gedicht
Hallo Ihr Lieben hier,
hab vom Kindergarten der Lebenshilfe folgende Zeilen bekommen und fand sie so schön,das ich die nun alle alle hier weitergeben möchte
Ein Geschenk des Himmels
Ein Engel kam zu seinem Herrn
und sagte:Der Tag ist nicht mehr fern,
da dieses Kind geboren werden soll.
Und schaute dabei Sorgenvoll.
Dieses besondere Kind braucht ein besonderes Heim,
denn es wird nie ganz so wie andere Kinder sein.
Seine Entwicklung braucht sehr viel Zeit,
gesteckte Ziele sind ihm oft zu weit.
Er braucht jemand der ihn voll Liebe pflegt,
bei den Menschen,wo er von morgen ab lebt.
Er wird vieleicht nie laufen,nie spielen,nie lachen
und vieleicht auch komische Sachen machen.
Lass uns genau prüfen,wohin wir dieses Kind geben,
denn wir wollenfür ihn ein glückliches Leben.
Bitte Herr,lass uns heute nicht ruh`n,
bis wir Eltern finden,die für Dichen diesen Job tun.
Sie werden es nicht sofort verstehen,
für welchen besonderen Dienst du sie ausersehen.
Aber mit diesem Kind,das du ihnen gibst,
wird ihr Glaube stärker und die Gewissheit,dass du sie liebst.
Und bald verstehen sie,was du ihnen geschenkt,
wie wunderbar ihr Leben gelenkt.
Ein Geschenk des Himmels und keine Last.
Das ist es,was du ihnen gegeben hast.
(von Edna Massimilia aus dem englischen übersetzt)
Die Arbeit läuft dir nicht davon, während du
deinem Kind den Regenbogen zeigst, aber der
Regenbogen wartet nicht bis du mit deiner
Arbeit fertig bist. (unbekannter Verfasser)
Christine _________________ Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. 1. Korinther 13, 7-8
Christine mit Gabriel im Herzen, *†16.12.2004 Vorstellung Gabriels-Kerzen
ich hab das Gedicht schon oft gelesen, und finde es ganz ganz rührend!
Ein ganz tolles Gedicht
LG Sabine _________________ Jonas mit Phelan Mcdermid Syndrom geb. 03/06
stark hypoton, kein krabbeln, laufen ,keine Sprache.... kann seit 02.04. 2011 frei sitzen
WARTE NICHT AUF GROSSE WUNDER -
SONST VERPASST DU VIELE KLEINE
vielen Dank für dieses schöne und auch für uns passende Gedicht.
Liebe Grüße
Susanne _________________ Susanne ('67) und Marian ('79) mit Vanessa (06'00), Florian (03'02) => Stammhirnschaden durch Sauerstoffmangel unter der Geburt, PS III und Lucas (05'07)
.....ich frage mich bei solchen Zeilen immer, wo der Gedanke an all die Kinder bleibt, die keinesfalls in ein "ausgewähltes" Zuhause geboren werden und deren Familien überhaupt nicht mit deren Behinderung zurecht kommen.....
Sorry, dass ich hier mit meinen kritischen Gedanken so dazwischenfunke.
Nichts für ungut und liebe Grüße
Hope _________________ frühkindlicher Autismus (10)
@Gitta! Ich kenne dieses Gedicht, aber ich mag es sehr, sehr gerne immer wieder lesen!
@Hope! Deine Gedanken sind nicht verkehrt, aber ich finde, diese Zeilen geben uns eine Antwort auf das Warum. Ich glaube, jeder der ein behindertes Kind hat, hat sich schon wenigstens einmal gefragt, "warum gerade bei uns?" Wenn man einen tiefen Glauben hat, versucht man diese Antwort dafür dort zu finden. Und dieses Gedicht macht einen doch Mut, daß es Gott-gewollt ist, meine ich! In jeden Bereich gibt es sogenannte schwarze Schafe! Aber dann kann man sagen, daß das zuhause noch nicht das richtige war, daß noch gesucht wird für diesen kleinen Wurm: Ich kenne viele liebe Menschen, die ein behindertes Kind adoptiert haben und wo diese kleinen Wesen ein liebevolles Zuhause gefunden haben. Um Deine Ausführungen noch weiter zu denken, müßte man weiter ausholen:Was ist mit hungernden Kindern, warum werden völlig gesunde Babys in Eiseskälte von ihren Eltern ausgesetzt, obwohl es tausende von Babyklappen gibt. Warum werden Kinder jeden Tag im Straßenverkehr getötet? Und warum müssen jeden Tag unzählige Kinder von Bomben zerfetzt und müssen sterben? Warum werden Kindesmörder nach ein paar Jahren wieder frei gelassen und können sich neue Opfer suchen? Die Antworten hierfür findest Du auch nicht!
Das Gedicht will uns sagen, daß wir auf dem richtigen Weg sind. Wir haben unsere Kinder so angenommen, wie sie sind! Was andere machen, können wir schlecht beeinflussen!
Da kannst Du mal sehen Gitta, was Dein Gedicht für Gedankengänge auslösen!
Das war es schon wert, sich wieder an viele Sachen zu erinnern, daß andere wesentlich schlechter dran sind, als man selber! Dankbarkeit, dieses Wort fällt mir dazu noch ein. Dankbarkeit und Demut gegenüber dem kleinen Wesen, daß mit aller Kraft sein Leben meistert, und das wir ein Stück dabei begleiten dürfen!
LG Heidi _________________ Markus ist 17 Jahre und hat DS-ein typischer Teenager und ist unser Knuddelbär!
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