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Spielideen und Tipps gesucht: Bereich Körperwahrnehmung

 
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BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 16:56    Titel: Spielideen und Tipps gesucht: Bereich Körperwahrnehmung Antworten mit Zitat

Hallihallo!

Kennt ihr Spiele zur Förderung der Körperwahrnehmung, die man daheim mit 3-jährigen Kids spielen könnte? Egal welche, egal mit welchen Hilfsmitteln, egal bei welchen sonstigen Handicaps - alles ist interessant, was in diese Richtung geht Smile

Gerne auch Bücher- und Linktipps!!

Vielen Dank schonmal im Voraus und liebe Grüße
Sabine
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derya
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BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte mal aus dem Internet mir mal kopiert gehabt.

Klappbilder malen Jeder bekommt in beide Hände je einen Stift. Es wird versucht, zwei gleiche Figuren zu malen.

Taschenlampenspiel Mit einer Taschenlampe wird im abgedunkelten Raum ein Lichtpunkt an der Decke spazierengeführt. Die Kinder halten ihren Kopf gerade und verfolgen nur mit den Augen die Bewegungen des Punktes. (Aktivierung des Zusammenspiels beider Gehirnhälften durch Überschreiten der Mittellinie)

Strohhalmspiel Papierschnipsel werden mit einem Strohhalm angesogen und in eine weiter entfernte Schüssel transportiert. Wieviel Fische wohl gefangen werden?

Wege gehen Mit Kreppband wird auf dem Boden eine Balancierlinie geklebt. Aufgabe ist es, sich auf der Linie fortzubewegen und dabei mit ihr in Berührung zu bleiben: Balancieren, auf einem Bein hüpfen, seitwärts gehen, auf allen Vieren, auf Hacke und auf Spitze.
Das Gleiche kann als Steigerung mit einem Seil durchgeführt werden. Das ergibt ein anderes Körpergefühl.

Legespiel Aus langen Streichhölzern, Mikadostäben, Knöpfen u.s.w. legt einer eine Figur. Die anderen legen sie genau nach.

Vielleicht sind es paar Anregungen. Viel Spaß

Derya
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derya
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BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

ich hab noch hier den Link gefunden, quck mal

http://www.zauberschnur.de/6_koerper/erdbeben.htm

Derya
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BeitragVerfasst am: 01.11.2007, 11:21    Titel: Ideensammlung Antworten mit Zitat

Hallo Derya, herzlichen Dank für die Tipps! Ich suche mir gerade einiges zusammen für eine Spielgruppe Smile

Vielleicht ist hier noch was für deine Sammlung dabei?
Liebe Grüße
Sabine


Massagen mit den Händen, aber auch mit verschiedenen Materialien: z.B. Igelbälle, runde Bälle, Haarbürste, Zahnbürste, Spülbürste, Schwämme usw. (natürlich neu gekaufte Sachen, die nur für die Massage verwendet werden!) In entspannter und ruhigen Atmosphäre massieren und dabei immer mal wieder die Körperteile benennen und benennen lassen und kein Körperteil bevorzugen oder auslassen. Der ganze Körper ist wichtig. Die Augen dürfen anfangs offen gelassen werden. Die Übung sollte aber später auch mit geschlossenen Augen gemacht werden. Ziel ist, dem Kind vielfältige Tasterfahrungen am Körper zu geben, damit es sich eines „Ganzen“ bewusst wird.


Gegenstände auf dem Körper wahrnehmen: In Bauch- oder Rückenlage wird ein Gegenstand (Sandsäckchen, Stein o.ä.) auf eine Stelle des Körpers gelegt. Das Kind soll erfühlen, wo der Gegenstand sich befindet und den Körperteil benennen. Umgekehrt kann das Spiel auch so gestaltet werden, dass die Gegenstände flächendeckend auf den Körper gelegt werden. Dann wird immer einer wieder weggenommen und das Kind soll die Stelle erfühlen.


Transporter: Das Kind bekommt einen Gegenstand auf einen Körperteil gelegt (Rücken, Knie, Schultern, Kopf, Hand, Fuß usw.) und soll ihn nun eine Strecke weit transportieren. Dabei muss es seinen Körper gut einschätzen, damit der Gegenstand sicher zum Ziel kommt. Ein Spiel, dass man gut beim Aufräumen spielen kann.


Körperbilder auf Tapete: Zwei Stücke von einer weißen Tapetenrolle werden auf die Körpergröße des Kindes und des Erwachsenen zugeschnitten, auf den Boden gelegt und mit Kreppband / Tesafilm festgeklebt. Nun geht es darum, vom jeweils anderen die Körperumrisse mit einem gut deckenden Stift nachzufahren. Zunächst darf das Kind den Erwachsenen malen, damit es weiß, worum es geht. Das Kind soll dann danach bei sich die Augen schließen und erfühlen, wo der Erwachsene den Stift gerade herfährt. Nach Möglichkeit soll es die Körperteile benennen. Beim Malen ist darauf achten, dass die Finger gespreizt sind, damit jeder einzelne Finger Beachtung findet. Nun braucht man einen Ganzkörperspiegel, in dem sich das Kind vollständig anschauen kann. Denn nun soll jeder sein eigenes Körperbild ausmalen und dabei sehr genau gucken: Welche Augenfarbe habe ich, welche Haarfarbe, wie sehen meine Hände aus, wie meine Fingernägel usw. Wichtig ist natürlich zu gucken, dass möglichst viele Farben zur Auswahl sind und die Stifte gut decken. Ruhig auch mehrere Stiftsorten anbieten.


Körperwürfelspiel: Auch hierzu ist ein Körperumriss erforderlich, der allerdings dann nicht ausgemalt, aber ausdifferenziert wird. Also Augen, Nase, Mund, Ohren, Haare, Hände, Finger, Fingernägel, Brustwarzen, Bauchnabel usw. werden eingezeichnet und / oder aus Zeitschriften werden die Körperteile ausgeschnitten und in den Körperumriss geklebt. Nun braucht man einen Farbwürfel. In diesen Farben werden dann auf die Stellen des Körpers kleine Punkte gemalt, sodass es eine Art Weg über den Körper gibt. Mit Spielfiguren wird dann an einem beliebigen Punkt gestartet. Je nach Farbe auf dem Würfel darf dann bis zum nächsten Punkt in dieser Farbe gegangen werden und dann soll der jeweilige Körperteil benannt und auch noch mal bei sich selbst und den Spielpartnern gezeigt werden.


Körperabdrücke erstellen: Fußabdrücke, Handabdrücke usw. mit Farbe auf Papier oder auch in Modelliermasse eingedrückt. Leider weiß ich nicht mehr, wie das heißt, aber es gibt so ein „Ding“, bei dem in einem Rahmen eine Menge Metallstäbchen so befestigt sind, dass die auf Druck nachgeben und dann auf der Rückseite die eingedrückte Form sichtbar wird. Das kann beliebig oft wiederholt werden.


Spielen, Toben, Balancieren, Klettern, Schaukeln lassen, vielleicht die Anschaffung eines Hängesessels und eines Trampolins für die Wohnung überlegen, eine alte Matratze zum Toben, Purzelbaum schlagen usw. ins Kinderzimmer legen usw.. Die Auswahl von Spielzeug auch danach gestalten, dass die Sachen vielfältig und vor allem aktiv genutzt werden können. Ein Stethoskop z.B. lädt ein, sein eigenes Herz mal abzuhorchen, was wiederum durch direkten und aktiven Körperbezug Interesse weckt, sich mit sich selbst zu beschäftigen.


Erfahrungen mit Matsch, Knete, Sand, Kies usw. anbieten, malen lassen, schmieren lassen. Es gibt lustige Seife, die farbig ist, mit der das Waschen des ganzen Körpers interessant gestaltet werden kann ("Mit welcher Farbe waschen wir die Füße, mit welcher die Hände, mit welcher das Gesicht?")

Nach einem regelmäßig stattfindenden speziellen Sport-/Bewegungsangebot für Kinder Ausschau halten: Kleinkindturnen, -schwimmen usw.

Aktions-Lieder, die eingesetzt werden könnten:

Das Lied über mich
http://www.onlylyrics.com/song.php?id=29417

Pitsch und Patsch
http://www.kita-benjamin.de/index.p......php?menu=&krsong=220

Wischi, wischi, waschi
http://209.85.135.104/search?q=cach.....t=clnk&cd=1&gl=de

Meine Hände sind verschwunden...
http://www.labbe.de/liederbaum/inde.....hemaid=19&titelid=610

Wozu sind die Füße da?
http://www.educreuse23.ac-limoges.f.....t%20lud/jeusingspiele.htm

Kopf, Schultern, Knie und Zehn
Kopf, Schultern, Knie und Zehn, Knie und Zehn,
Kopf, Schultern, Knie und Zeh, Knie und Zehn.
Augen, Ohren, Mund und Nase,
Kopf, Schultern, Knie und Zehn, Knie und Zehn.
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Elvira Immerwir
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Anmeldedatum: 21.11.2007
Beiträge: 171
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BeitragVerfasst am: 03.02.2008, 15:03    Titel: Antworten mit Zitat

hallo, mit den schwämmen und bürsten tapetten roller ect. haben wir damals auch ein spiel in der frühförderung gemacht es wurde die waschtrasse genannt. super witzig und immer begeistert nachgespielt.
wir haben uns ein kleines trampolin gekauft, stärkt auch die körperspannung, nur zum empfehlen.

lg elvira

_________________
Sohn 2002 geboren. Wahrnehmungsstörungen, entwicklungsverzögert.
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