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Sprachstörung - verbale Entwicklungsdyspraxie
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susi15
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BeitragVerfasst am: 14.12.2007, 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dags, Hallo Inoks
Es steht feste, Fabian hat eine verbale Entwicklungsdyspraxie. Wollte euch mal fragen, auf welche Schule eure Kinder gehen? Fabian soll jetzt lernen, sich mit einem Kommunikationsbuch zu verständigen, aber wir sind halt auch am überlegen, wegen der Gebärdensprache und ob wir jetzt schon vor der Einschulung eine Gebärdenschule aufsuchen sollen.
Bitte informiert mich ein bißchen, wie eue Kinder so kommunizieren und so...

Vielen Dank im vorraus.

LG Susi

_________________
Susi(28) (im Reha-Chat fabismama81)und Sven(30) mit Fabian(29/09/2003) verbale Entwicklungsdyspraxie (VED), Entwicklungsverzögert und Verdacht auf LRS
Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic18393.html
Krankheitsbild: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic18394.html
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 14.12.2007, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,

das Kommunikationsbuch hat den Vorteil, dass es jeder versteht, aber den Nachteil, dass es muehsam ist. Man kann nicht wirklich spontan kommunizieren, und es ist auch irgendwie begrenzt, denn es kann ja nicht unendlich dick sein. Das ist zumindest mein persoenlicher Eindruck, aber der koennte mich natuerlich auch taeuschen.

Wir machen viel mit Gebaerden, denn dazu braucht man nur die Haende, und die hat man immer dabei Laughing
Inzwischen kann Gabriel wirklich schon sehr viele Gebaerden, aber wir haben festgestellt, wir brauchen jetzt ein bisserl mehr Hilfe: jemand, der einfach mit uns als Familie gebaerdet, sodass es uns Erwachsenen leichter faellt die Gebaerden in ganzen Saetzen regelmaessiger zu verwenden.

In Deutschland gibt's die GuK Karten, Gabriel hat die Gebaerden mit einer unglaublich tollen Videoserie gelernt (12 Videos, ich schaetz mal, dass da insgesamt sicher 500 Gebaerden vorgestellt werden). Leider sind die Videos einerseits englisch, und andererseits ist es ASL (american sign language).

Jedenfalls, ganz egal was ihr tut, eurem Sohn zusaetzliche Moeglichkeiten zur Kommunikation zu bieten wird ganz sicher super fur ihn und fuer euch sein!

Liebe gruesse,
Birgit

_________________
Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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susi15
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BeitragVerfasst am: 14.12.2007, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit, natürlich hast du Recht, dass Kommunikationsbuch kann nicht unendlich dick sein, aber ich sag mal, wenn er bei Menschen ist, die keine Gebärdensprache können, ist es aber für ihn ein Möglichkeit sich dann zu verständigen. Leider kann ja nicht jeder die Gebärdensprache, ich leider auch noch nicht Embarassed
Ich will ihm auf jeden Fall mehrere Möglichkeiten geben, sich verständigen zu können

LG Susi

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Susi(28) (im Reha-Chat fabismama81)und Sven(30) mit Fabian(29/09/2003) verbale Entwicklungsdyspraxie (VED), Entwicklungsverzögert und Verdacht auf LRS
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 15.12.2007, 00:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,

du hast total recht mit dem was du sagst: wenn er bei Menschen ist, die die Gebaerdensprache nicht koennen, ist es super.
Ausserdem: man kann ja ohne weiteres auch auf zwei Schienen fahren, das schadet ja nicht, ganz im Gegenteil Wink

Liebe Gruesse,
BIrgit

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Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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sienna
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BeitragVerfasst am: 15.12.2007, 20:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr Lieben,

wurde bei Euren Kindern schon über eine Medikamentengabe nachgedacht? die die Konzentration fördern soll ? Wir sind heute mit dem 6 Tag dabei ein "Antidepressiva" zu nehmen. Mit wir meine ich unseren Sohn 4,5 jahre der über den 4-Wortsatz bisher nicht herausgekommen ist. Und erhebliche Grammatikalische Probleme hat und das mal "lässig" auszudrücken. Bisher sind wir auch noch ohne direkte Diagnose. Rolling Eyes

Aufjedenfall sabbelt er heute ohne Unterlass, und seine Konzentration in der Aussprache ist auch um Nuancen besser. Sein Wortschatz muss wohl noch so halbwegs im Rahmen sein. Nur wenden er einzelne Wörter selten an. Er hat lieblings Begriffe die ihm leichter über die Lippen gehen.

Ich kann, darf und will hier natürlich niemanden anfeuern die Kinder mit Antidepressiva vollzudröhnen, aber könnte das vieleicht nicht für kurze Zeit eine möglichkeit sein den "Knoten" im Kopf zu lösen. Rolling Eyes Evtl ja ein Mittel der Wahl, gerade bei einer Dyxpraxie ??

Liebe Grüße aus Brasilien Cool
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kerstinb2007
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BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 13:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr,

wir haben das gleiche Problem, seit ca. 3 Wochen weiß ich das mein Sohn eine verbale Entwicklungsdyspraxie hat.
Bei ihm kommt noch hinzu das er auch noch schwere Eßstörung aufgrund dieser Dyspraxie hat!!
Man hat uns nun diese Woche empfohlen das wir uns eine heilpädagogische Tagesstätte suchen sollen, was aber leider nicht so einfach ist da wir in einer Kleinstadt wohnen wo es nur eine solche Einrichtung gibt!!
Wer hat Erfahrungen mit so einer Tagesstätte?
Bringt das wirklich was??

Liebe Grüße
Kerstin
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,
was fuer eine Essstoerung hat dein Sohn? Gabriel hatte ebenfalls eine, er hat genau gar nichts gegessen und hatte deswegen eine Magensonde, die wir dann im Zuge eines Aufenthaltes an der Uniklinik Graz (Sondenentwoehnung) losgeworden sind, war aber ein ziemliches "Abenteuer", man koennte auch sagen Alptraum... trotzdem wuerd ich's wieder tun!
Gabriel kann allerdings immer noch nicht kauen, und deswegen auch nicht sprechen.
Liebe Gruesse,
Birgit

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Ronico
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BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo sienna,

Möchte Dich wegen Antidepressiva fragen, was du Deinem Sohn damals verabreicht hast.
Wurde es vom Arzt verordnet? Bekommt man es ohne Rezept? Soll man es einen Arzt mitteilen?

Da meine Tochter noch nichts spricht und da wir auch ohne Diagnose sind, denke ich über diese Aktion nach.

lg.
Susi
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susi,

ohne Arzt solche Medikamente zu geben waere der helle Wahnsinn!! Abgesehen davon sind sie selbstverstaendlich ohne Rezept nicht zu haben.

Abgesehen davon bin ich auch der Meinung, wenn Medikamente, dann nur wenn es unbedingt noetig ist und wirklich nicht anders geht. Es gibt auch sehr viele andere Moeglichkeiten, die man zuerst ausschoepfen sollte, bevor man zu so drastischen Mitteln greift.

Liebe Gruesse,
Birgit

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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 12.03.2010, 17:13    Titel: Antworten mit Zitat

zweimal abgesehen... hmm, man sollte nie noch schnell einen Satz einfuegen... Laughing
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