Hallo Susi,
wir haben auch lange überlegt, ob die Sprachheilschule was für Max wäre, aber nun meinten die Therapeuten, dass wohl eine KB Schule am besten sei. Denn in einer Sprachheilschule wird wohl weniger mit UK gearbeitet. Ich weiß nicht, ob eine TaubstummenSchule so richtig ist für Fabian; er würde dort zwar die Gebärdensprache lernen aber ich würde mich nicht nur auf sie stützen, denn im normalen Leben sprechen ja nicht so viele die Gebärdensprache.
Bei uns ist die Überlegung, dass Max einen Sprachcomputer bekommt und mit dem oder auch anderen Hilfsmitteln wird stark inder KB Schule gearbeitet.
Mir hat gestern die Konrektorin der KB Schule angeboten, dass ich mit Max mal in die Kommunikationsberatung kommen soll, damit sie mal im Vorfeld schauen können, ob ein Hilfsmittel für ihn von Vorteil ist und wenn ja, dann welches.
Es ist wirklich so schwer für unsere Kinder das richtige zu finden, da ja wirklich keiner sagen kann, wie sich die Sprache noch entwickelt.
LG
Barbara _________________ Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
Hallo Maximama,
ja sicher, Recht hast du schon. Unsere Logopädin hat auch schon einen Sprachcomputer hingedeutet. Nein, natürlich verlasse ich mich, nicht nur auf die Gebärdensprache. Es ist nur ein Gedankenweg von vielen.
Das kenn ich! Jetzt woh es um SVE oder Schule geht, gibt es verdammt viele Gedankenwege
In den letzten Jahren hatte man immer noch die Hoffnung gehabt, das wird schon noch mit der Sprache, aber jetzt merkt man, dass die Zeit einem davon läuft. Man hat alles getan, was in seiner Macht steht und man möchte jetzt nicht, das gerade in der Schule die Kinder weniger gefördert werden oder falsch gefördert werden. Ich sitze in letzter Zeit auch nur noch hier am PC und bin am Googlen und am schauen, was man machen kann und welche Möglichkeiten noch offen sind, die man vielleicht bisher übersehen hat.
Zum anderen sagen ja auch nicht die Schulen:"super das sie da sind auf ihren Max haben wir schon die ganze zeit gewartet"
LG
Barbara _________________ Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
sorry für den "Rückschritt", aber ich werf mich mal kurz wegen der "Zungengymnastik" rein:
Unsere Logopädin hat mit Honig, Eis bzw. leicht angefeuchteter Brause gearbeitet (geht aber bestimmt auch mit Marmelade) und z.B. mit einem Wattestäbchen in die Backentaschen bzw. auf die Zunge (hinten und vorne) oder in die Mundwinkel, etc. gestrichen und unser Sohn sollte es dann abschlecken. Hat gut geklappt; jetzt kann er sogar die Zunge seitlich hochrollen und kommt fast bis zur Nase hoch .
Hallo Sandra, genau dasselbe macht unsere Logopädin mit Leberwurst. Alles andere von dir aufgezählte, mag mein Sohn nicht. Aber mit leberwurst klappt das auch ganz gut.
Sandra, bis zur Nase komm ich auch mit der Zunge Habe ich auch als Kind bei der Logo gelernt. Meine Kinder finden es immer sehr lustig und ich soll es immer vormachen Max übt es aber dadurch auch immer wieder, weil Mama es ja auch kann
LG
Barbara _________________ Max, *1-2003, Polymicrogyrie links mit daraus resultierender Hemiparese rechts und fokale Epilepsie, rezeptive und expressive Sprachentwicklungsstörung
Carla-Maria *3-2000, 36 SW.; 1930g, 44cm - ADHS
Unser Sohn hat eine verbale Entwicklungsdyspraxie und ist 8,5 Jahre alt.
Wir haben wirklich viel hinter uns, und ich kann Dir sagen, daß sich Dyspraxien manchmal spontan verbessern können! Da ist also noch nichts endgültiges, wie das Wort Dyspraxie auch zum Ausdruck bringen will.
Wenn Du Fragen hast, beantworte ich sie Dir gerne.
Liebe Grüße
Dagmar _________________ Dagmar (39) mit 3 Kids und P*99 , Mehrfachbehinderung, Intrinsic-Asthma, frühkindl.Autist und GdB 100%uswusw.
hallo!
ich würde gerne mehr darüber wissen, wie es mit Kindern mit Dyspraxie läuft. Wir waren bei Fr. Iven anfang November und sie meint, Annika könnte auch eine Sprachdyspraxie haben.
Seit wir nach Padovan turnen und auch die Mundübungen machen hat sich einiges getan, zumindest vom Verständnis her ist sehr viel dazugekommen und sie versucht mehr Laute zu bilden... das klappt allerdings noch nicht.
Annika geht jetzt in Regelkiga, obwohl mir viele gesagt haben, ich soll sie nächstes Jahr in die SVE tun... davor habe ich aber etwas Angst. Sie ist noch nicht mal 3, also kann es sein dass sie noch vieles Aufholt und ich möchte, dass sie unter gesunde Kinder ist. Sie ist gerne im Kiga und sie wird sehr liebevoll betreut. Vielleich hat sie nicht so viel 1-1 Aufmerksamkeit, aber sie bemühen sich wirklich. Darüber bin ich auch sehr froh.
Ich würde gerne auch ein Austausch-Thread machen... da fühlt man sich nicht mehr so alleine...
Erika _________________ Erika mit Annika: mikrodeletionsyndrom 17q21.31 mit allem, was dazu gehört: hypotonie, partielle Polymikrogyrie, Urachusfistel (operiert), Epilepsie (gut eingestellt), Mitralklappenprolaps, Entwicklungs- und Sprachentwicklungsverzögerung, Dyspraxie, uvm! unser Blog: http://annibutterfly.blogspot.com/
du weisst am besten, was fuer dein Kind das richtige ist, also verlass dich auf dein Bauchgefuehl. Um das richtige Bauchgefuehl zu haben, ist es aber gut beides zu kennen, ich wuerd mit also diese andere Institution einfach mal unverbindlich anschauen. Dabei kannst du nix verlieren, und vielleicht kommst du dann ja drauf "oops, fuer ein Jahr waer das gut, danach wieder was anderes"...
Gabriel ging letztes Jahr in einen speziellen Kindergarten, Gruppengroesse 6 Kinder, 1 Lehrperson, 2 "educational assistants" und immer noch zusaetzliche Leute herum. Da gabs schwimmen einmal die Woche, Musiktherapie, 8 Wochen lang auch Hippotherapie usw. Das war wirklich super.
Dieses Jahr geht er in den Regelkindergarten, und weil wir hier in Canada sind, bekommt er auch dort 1:1 Betreuung. Nachdem er eine erstklassige super Lehrerin hat und eine ganz tolle "Educational Assistant", die ihn betreut, find ich es dieses Jahr sogar nochmal ein Stueck besser, denn er hat das Beste aus "beiden Welten": 1:1 Betreuung, und gleichzeitig kann er von den "gesunden" Kindern lernen.
Naechstes Jahr gehen wir zurueck nach Oesterreich, und da werden wir ihn vorerst mal in ein SPZ geben. Wer weiss, was dann danach kommt.
Uebrigens: Gabriel hatte auch eine gewaltige Sprachentwicklungsverzoegerung. Wir hatten letztes Jahr im Herbst endlich jemanden gefunden, der sich mit Mundmotorik auskennt (das ist hier in Canada kaum zu finden), und haben jetzt ein Jahr lang jeden Tag mit ihm geuebt. Seit etwa 2 Monaten kann er jetzt endlich eine Pfeife blasen, und es geht aufwaerts!! Hurraaa!!
Seit dieser Woche sagt er "bye-bye", und heute nacht hat er zum erstenmal spontan "mama" zu mir gesagt!!
Liebe Gruesse,
Birgit _________________ Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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