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Wortverarbeitungsstörung

 
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Aris&Kerstin
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 10:17    Titel: Wortverarbeitungsstörung Antworten mit Zitat

Hallo.
hatte heute morgen einen termin mit den Erziehern,von Aris neuem Integrativen Kindergarten.Er geht ja dort hin da er sprachprobleme hat.
Die Heilpädagogin heute morgen meinte sie vermute eine Wortverarbeitungsstörung,da er oft abwesend oder verlangsamt reagiert,so das er den eindrück macht,er wäre in dieser situation überfordert.
Kennt sich jemand damit aus=????
kerstin

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Killian:Harntransportstörung,Neurodermitis,mehrfache nahrungsmittelallergie geb.aug.06
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Annette Schmidt
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 10:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin!

Wenn ich Google nach "Wortverarbeitungsstörung " befrage, kriege ich lediglich 4 Suchergebnisse. Ich denke, die Heilpädagogin meint etwas, das offiziell eine andere Bezeichnung hat.

Ich würde sagen, er hat eine auditive Wahrnehmungs- und Wahrnehmungsverarbeitungsstörung (auditiv=Hören), d.h. seine Ohren funktionieren zwar organisch richtig, aber die Hörreize werden im Gehirn nicht verarbeitet und können deshalb nicht in Handlung umgesetzt werden.

Ich würde auch mal die Heilpädagogin fragen, wenn sie mit solchen Begriffen um sich wirft, dann soll sie bitteschön auch auch erklären, was das genau ist und nicht Eltern als Laien verunsichern.

Auditive Wahrnehmungsstörung

Liebe Grüße

Annette

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Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 12:12    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Heilerzieherin sollte keine Verdachtsdiagnose stellen! Das ist ja der Hammer! Dafür sind diese Leute auch nicht ansatzweise qualifiziert. Was sie vermutlich meint, ist eine SPRACHverarbeitungsstörung. Sehr schwer zu diagnostizieren, erst ab fünfeinhalb, und dann auch nur in speziellen Kliniken in der Pädaudiologie. Vielleicht meint sie auch AVWS (Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung)? Sehr gute Infos findest Du im Hörgeschädigtenforum auf der Startseite. Auch sehr schwer, dann aber zuverlässig zu diagnostizieren, rechne mit drei Tagen in der Klinik. Im Kindergartengartenalter ist dies noch nicht möglich, erst ab dem Vorschulalter werden die Kinder getestet. Ich würde allerdings bei der Reaktion des Kindes vom Naheliegenden ausgehen, nämlich einer geringgradigen Schwerhörigkeit. Die kann auch vorübergehend sein und auf Paukenergüssen basieren. Am besten gleich in die Pädaudiologie überweisen lassen, die klären das erschöpfend. Und der Heilerzieherin würde ich es fortan verbieten, solche "Unsinnsdiagnosen" in den Raum zu stellen. Das hilft nicht, das verunsichert nur.
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anner
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Heilpädagogin ist keine Heilerzieherin Wink !

Und wenn es eine studierte Heilpädagogin ist, würde ich ihr von vornherein nicht jedes Wissen absprechen!

Anne

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DUM SPIRO SPERO
(solange ich atme, habe ich Hoffnung) CICERO

Benedict 06/99, Osteopathia striata, Z. n. Analatresie,neurogene Blasenentleerungsstörung, tracheotomiert, re. blind., Syndakt. beider Hände, Fibulaapplasie beidseits,Makrocephalie, Gaumenspalt u. e. mehr
Tochter A. 01/96, in der Grundschulzeit Absencen
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Annette Schmidt
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 13:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anne!

anner hat folgendes geschrieben:
Eine Heilpädagogin ist keine Heilerzieherin Wink !

Und wenn es eine studierte Heilpädagogin ist,


Muss man Heilpädagogik nicht generell studieren? Wink

Zitat:
würde ich ihr von vornherein nicht jedes Wissen absprechen!


Trotzdem ist es erst recht für eine Heilpädagogin unprofessionell, Eltern sowas an den Kopf zu knallen, ohne nähere Erläuterungen zu geben, was das ist, wie es sich äußert und ihnen zu sagen, warum und wo sie das abklären lassen sollen!

Da sehr viele Kinder derartige Probleme haben wundert mich auch dieser Begriff "Wortverarbeitungsstörung" sehr, denn wenn es ihn wirklich wörtlich so gäbe, sind 4 Suchergebnisse etwas mager und im ICD 10, der Internationalen Klassifikation der Krankheiten finde ich das auch nicht.

Und es ist Fakt, dass eine diesbezügliche Diagnostik nicht von einer Heilpädagogin durchgeführt wird, sondern von hochspezialisierten Ärzten, eben Pädaudiologen, von denen es zu wenig gibt, so dass Eltern oft sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, die durchaus ein Jahr und länger betragen können.

Es kommt immer mehr in Mode, dass Mitarbeiter in Kindergärten und Schulen, oft auch Frühförderung, Ergotherapeuten etc. "Diagnosen" stellen, ohne überhaupt in der Richtung Tests gemacht zu haben, wozu sie auchgar nicht berechtigt sind. Das überschreitet ihre Kompetenzen ganz gewaltig und verunsichert Eltern.

Beispiel: Mein Sohn kam mit 3 Jahren und 5 Tagen in den Kindergarten, er hatte vorher keine Gruppenerfahrung. Fazit der Erzieherin, nachdem sie ihn genau 3 1/2 Stunden kannte: er sei hyperaktiv. Derartiges nach so kurzer Zeit zu behaupten ist Anmaßung und spricht nicht gerade für die fachliche Qualifikation solcher Leute!

Eine Userin schrieb neulich, als sie ihr Kind bei der Frühförderung vorgestellt hat und fragte, ob es autistisch sein könnte, weil viele Verhaltensweisen darauf hindeuteten, dass die Dame von der Frühförderung sofort sagte, das könne nicht sein, weil das Kind nicht wie ein Autist aussehen würde.

Wenn das alles so einfach wäre, wären die meisten Ärzte überflüssig und man könnte sich mühevolle lange Wege der Diagnosesuche sparen.
Es spricht prinzipiell nichts dagegen, dass Erzieher/innen etc. Eltern auf Probleme ansprechen, machen wir bei uns im Kindergarten auch, aber nicht auf diese Art und Weise.

Liebe Grüße

Annette

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Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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anner
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, Annette,

mein Mann hat z. B. Heilpädagoge als Weiterbildung an einer Fachschule gemacht, war somit "nur" staatlich anerkannt.

Ich habe es nicht so hart verstanden:
Kerstin schrieb, daß diese Frau "vermute".

Aber vielleicht hat da jeder seine eigene Ansichtsweise.
Natürlich ist das von Eurer Kindergärtnerin schon heftig Confused

Anne

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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hätte das Wort "Heilerzieherin" in Gänsefüsschen setzen sollen. Es war durchaus abwertend gemeint und sollte bewusst NICHT den korrekten Titel wiedergeben.
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Annette Schmidt
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anne!

anner hat folgendes geschrieben:
Nein, Annette,

mein Mann hat z. B. Heilpädagoge als Weiterbildung an einer Fachschule gemacht


Auf meinem Abschlußzeugnis steht vorn drauf "Zeugnis über den Fachschulabschluß als... " und auf der nächsten Seite ........" hat .... studiert und den Fachschulabschluß als... erworben".
Deswegen dachte ich, auch die Ausbildung an einer Fachschule nennt man Studium, nur halt Fachschulstudium.

Liebe Grüße

Annette

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Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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hassun28
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 14:58    Titel: Antworten mit Zitat

hallo kerstin,

also ich glaube die erzieherin vermutet eine Phonologische Störung. Dies hat meine Tochter auch. Das heißt das Kind nimmt die Sprache anders wahr und brabbelt viel vor sich hin dazwischen sind "normale " Wörter. Diese Kinder sprechen sehr undeutlich. (Ich verstehe viele Ihrer Wörter andere aber nicht)

Aber bei uns hat diese Diagnose das SPZ nach vielen Untersuchungen festgestellt.

Grüße

Susan
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Aris&Kerstin
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BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

HALLO ERSTMAL;
also ich wollte ja nicht das dikusionen frei setzen...Also so schlimm hab ich es auch nicht aufgefasst,die Heilpädagogin ist sehr nett! und macht auch einen Eindruck als hätte sie ahnung.Es war ein offenes Gespräch indem jeder mal sagen konnte wer welche erfahrungungen,oder Beobachtungen bei Aris wahrgenommen hat.Sie hat auch nicht wörtlich gesagt Wortverabeitungsstörung...sodern erklärte mir das sie paar situationen erlebt hätte in dem man schliessen Könnte!!!! das er das gehörte nicht richtig umsetzen kann bzw.eine verzögerte annahme von gehörtem und gehirnverabeitung hat....oder so hat sie sich ausgedrückt.nur um sie noch mal in schutz zu nehmen,sie hat es mir nicht einfach an den kopf geknallt.
Ich danke euch wirklich für euer reges Intersse und Antworten.
Gruss kerstin

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