Hallo,
ich habe da auch mal eine Frage zur Notfallmedikation. Ich hoffe, das ist in Ordnung, wenn ich mich hier so "einklinke" oder muß ich dafür ein neues Thema eröffnen?
Ab wann gebt Ihr denn ein Notfallmedikament? Wir haben Diazepam immer dabei, aber ich habe es noch nie gegeben, weil die Anfälle bei unser Tochter immer nur so um die fünf Minuten dauern und die Ärzte sagten, wir sollten es erst geben, wenn die Anfälle länger als eine halbe Stunde dauern.
Viele Grüße
Andrea _________________ Andrea mit Tochter (12/06), bislang medikamentenresistente, kryptogene Epilepsie mit partiellen und generalisierten Anfällen; globale Entwicklungsstörungen
meist ist es so,das leon eine kurze Absence hat.Danach scheint er mir ein wenig verwirrt und fängt das rennen an.WEnn man ihn rechtzeitig halten kann,fängt er dann an,mit den Augen zu rollen(meistens steht er aber dabei noch) und macht währenddessen merkwürdige Geräusche.Ich rede dann beruhigend auf ihn ein,lege ihn flach hin und nach 10 Minuten ist der Spuk vorbei.Wegen dem Weglaufen hoffe ich ja auch,das den Ärzten was einfällt.Es ist aber auch so,das die Anfälle für leon sehr unangenehm sind und je länger sie dauern,er sich anscheinend immer mehr reinsteigert.Deswegen das Notfallmedi um diesen kreislauf zu unterbrechen.Leon bekommt einiges davon mit,ihn nervt das Augenrollen,er ist aber auch nicht in der Lage,zu sprechen.Das er teilweise um sich schlägt,bekommt er nicht mit/weiß hinterher nichts mehr davon. _________________ Liebe Grüße von Bettina(Rheuma,ADHS und andere Strickfehler)mit
L.J.(2/99) ADHS,V.a.Asperger Syndrom,Dyskalkulie
L.F.(4/00) ADHS,Abscencen, auditive Wahrnehmungsstörung
H.J.(9/02) ADHS,Infektasthma,Neurodermitis
P.K.(6/08)NF1 genetisch gesichert.Von der Entwicklung aber topfit
N.K.(7/10)
das ist schon richtig so, sich einfach einzuklinken!
Wann ein Notfallmedikament gegeben wird, muss meist der behandelnde Arzt mit den Eltern zusammen entscheiden. Es kommt ja auch drauf an, was das für Anfälle sind. 5 Minuten wäre für unsere Tochter extrem lange. Ich wäre wahrscheinlich schon losgegangen und hätte Diazepam geholt. Aber Linn holt dabei auch keine Luft mehr und muss dann beatmet werden, da hole ich das wohl auch schneller?
Eine halbe Stunde kommt mir eher lange vor. Habt Ihr sie schon mal so lange krampfen lassen, bis Ihr was gegeben habt? Da vergeht ja die Zeit ewig nicht!
LG
Nellie _________________ Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus --> unsere Vorstellung und --> Bilder von uns
Uff, ne halbe Stunde krampfen fält schon eindeutig unter Statusneigung!
Ich kenn es so das man nach 5 Minuten ein Notfallmedi geben sollte.
Sollte es öfter vorkommen kann man versuchen die Gabe immer weiter rauszuzögern....also immer mal ne Minute länger, um zu sehen ob vielleicht nach spätestens 10 Minuten der Anfall vorbei ist.
Aber länger als 10 Minuten warten ist wahnsinn find ich......seltsamer Arzt den ihr da habt find ich.
Denn jeder unnötig lange anfall sollte vermieden werden. _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
Hallo Andrea,
also ich kenne es auch, dass man je nach Fall 5-10 Minuten wartet und dann das Diazepam gibt.
Eine halbe Stunde habe ich noch nicht gehört...und ich finde das auch sehr lang...zu lang für meine Geschmack.
Was war denn die Begründung der Ärzte?
Liebe Grüße
Erica _________________ Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
Bei uns hat man gesagt das wir nach 20 Minuten bis max 30 Minuten ein Notfallmedi geben sollte. Wir haben jenach Stärke der Krampfserien entschieden. Meisten aber schon nach 20 Minuten gegeben.
Also unsere Ärztin u die Ärzte in der Klinik haben uns gesagt, dass wir erst nach 15 - 20 Minuten Diazepam geben sollen.
Aber vielleicht ist das auch abhängig davon, wie die Anfälle sich äußern bzw. wie stark sie sind. Ich denke man kann nicht für jede Epilepsieart u Anfallsform gleiche Zeiträume festlegen. ´
LG
Daniela _________________ Daniela mit Nelly (10/05) nach BNS sympt. fokale Epilepsie, z. Zt. anfallsfrei!!!, cortikale Dysplasie li., entwicklungsverzögert, Orfiril + Petnidan
Ja, so habe ich das auch verstanden. Nach 20 bis maximal 30 Minuten sollen wir etwas geben und das liegt eben daran, daß die Anfälle bei unser Tochter wohl nicht so schwerwiegend sind. Ihre Anfälle sind immer nur etwa fünf Minuten, deshalb habe ich auch noch nie etwas gegeben. Außerdem sind bei ihr auch Atmung und Herzfrequenz während der Anfälle normal.
Viele Grüße
Andrea _________________ Andrea mit Tochter (12/06), bislang medikamentenresistente, kryptogene Epilepsie mit partiellen und generalisierten Anfällen; globale Entwicklungsstörungen
Sohenmann bekommt keine Notfallmedis,weil die Krämpfe an sich nicht so gefährlich sind,das man die unterbrechen müsste. _________________ Liebe Grüße von Bettina(Rheuma,ADHS und andere Strickfehler)mit
L.J.(2/99) ADHS,V.a.Asperger Syndrom,Dyskalkulie
L.F.(4/00) ADHS,Abscencen, auditive Wahrnehmungsstörung
H.J.(9/02) ADHS,Infektasthma,Neurodermitis
P.K.(6/08)NF1 genetisch gesichert.Von der Entwicklung aber topfit
N.K.(7/10)
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