Verfasst am: 20.10.2007, 22:24 Titel: welche Notfallmedikamente wenn Gabe von Diazepam unmöglich?
Mein Sohn Leon hat wahrscheinlich auch eine Epilepsie.Seid gut 4 Monaten hatte er erst ab und an Krampfanfälle im Schlaf.Seid dem Umzug häufen sich diese Anfälle und auch Tags haben wir keine Ruhe.Meistens hält er kurz inne,hat anscheinend Absencen,spielt dann normal weiter und rennt wenige Minuten später los,wenn man ihn nicht schnell genug festhält.Dann verdreht er die Augen und wird ganz schlaff,macht merkwürdige geräusche.Einige Male hat er schon eingenässt.Zum MRT waren wir in Hildesheim.Ein KKH Aufenthalt zwecks MRT,SchlafentzugsEEG und Langzeit EEG ist geplant für den 28.10.
Leider haben wir auch keine Notfallmedis mitbekommen.Diazepam kann ich vergessen.Leon lässt während eines Krampfes niemanden an sein Hinterteil,da er teilweise auch um sich schlägt.Wegen des Weglaufens,was mir persönlich am meisten Sorgen macht,möchte ich doch lieber etwas für den Notfall da haben.Nur was kann man da am besten geben?Ich habe Montag einen termin bei der Kinderärztin und möchte ein wenig vorbereitet sein dafür.
Achja auf der Einweisung fürs KKH steht Verdacht auf Partiallappenepilepsie mit fokalen Anfällen.Gesagt hat mir davon niemand etwas. _________________ Liebe Grüße von Bettina(Rheuma,ADHS und andere Strickfehler)mit
L.J.(2/99) ADHS,V.a.Asperger Syndrom,Dyskalkulie
L.F.(4/00) ADHS,Abscencen, auditive Wahrnehmungsstörung
H.J.(9/02) ADHS,Infektasthma,Neurodermitis
P.K.(6/08)NF1 genetisch gesichert.Von der Entwicklung aber topfit
N.K.(7/10)
Louisa bekommt Tavor Expidet als Notfall-Medi. Das sind kleine "Plättchen", die man in die Wangentasche legt und die sich dort schnell auflösen. Ist allerdings von den Nebenwirkungen her nicht ganz so toll...... Müde,knatschig, aggressiv......
GLG und alles Gute für Euch
Anja _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
ich hätte Dir das gleiche wie Anja vorgeschlagen - leider weiß ich sonst auch nichts geschickteres.
LG Iris _________________ Iris (75) Daniel (75) Silas 19.09.2003 Microcephalie-Epilepsie-Spastische Hemiparese re, Kai 20.07.06, Meera (Golden Retriever) 4.09.2007
Ansonsten, Dormicum in die Nase träufeln ofer Rivottriltropfen in die Wangentasche.
On das besser geht als diazepam weiss ich allerdings nicht, wenn er sich^so stark wehrt.
LG
Dirk _________________ Papa von den 09/01 geb. Zwillingen Rebecca, gesund, und Nadja, ehem. eutrop. Frühgeb., blind, periventrikuläre noduläre Heterotopie, Hydrocephalus mit Shunt versorgt, Balkenagenesie, Kleinhirndisplasie, unterschiedlich schwere Epilepsie, geistig und motorisch retardiert, nach Unfall 2005 posttraumatischer ADH-Mangel und Diabetes Insipidus
was in den Mund tun geht glaube ich.Mit seinem Hinterteil ist leon aber shcon seid er 4 ist sehr eigen,lässt mich nicht ins Bad,wenn er sich fertig macht und so. _________________ Liebe Grüße von Bettina(Rheuma,ADHS und andere Strickfehler)mit
L.J.(2/99) ADHS,V.a.Asperger Syndrom,Dyskalkulie
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achso danke euch.Bin noch nicht so ganz wach heute _________________ Liebe Grüße von Bettina(Rheuma,ADHS und andere Strickfehler)mit
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Diazepan gibt es auch als Tropfen. Lassen sich mit einer kleinen Spritze gut in den Mund geben. Schmeckt allerdings eklig. René braucht danach viel Tee.
Aber immer noch besser als Tavor. Da sind die NW wirklich heftig.
LG
Karin _________________ Karin (1957) + René (31.5.1991) ICP nach Sauerstoffmangel, Baby-BNS, seit 3 Jahren nicht einstellbare Epi, Rolli-Fahrer, Gallenblasen-OP 2003 mit Leber- und Bauspeicheldrüsenentzündung. Begeisterter Play-Station-Spieler und pubertierender Sonnyboy.
Das Tavor heftige Nebenwirkungen hat glaubte ich auch mal......im März bekam Kimberly erstmalig ne halbe Tavor, und war danach 3 Tage unausstehlich.
Haben seitdem trotzdem schon zwei mal wieder Tavor gegeben.....einmal ne halbe, und Donnerstag sogar ne Ganze.
Und es gab null Nebenwirkungen!
Ich werd nun wohl öfter auf Tavor zurückgreifen. _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
Liebe Bettina
ich denke, daß du dir wegen der "weglaufgefahr" was anderes überlegen mußt als ein starkes Notfallmedikament gegen Krampfanfälle zu geben. Denn eigentlich gibt man Diazepam ja wirklich nur wenn die Krämpfe länger anhalten, nicht anders zu unterbrechen sind, oder man weis, daß Anfallscluster auftreten. Die Nebenwirkungen sind nicht zu unterschätzen. Tavor wirkt eigentlich nicht so rasch, daß es gut zur Anfallsunterbrechung geeignet ist. Man kann allerdings auch vorbeugend und längerfristig damit behandeln, wenn der Arzt es so verordnet (wie alle starken Beruhigungsmittel kann es abhängig machen - deshalb ist auch hier Vorsicht geboten und Ärztlicher Rat unbedingt notwendig). Wichtig ist auch, daß bei ständigem Gebrauch die Wirksamkeit der krampfunterbrechenden Medikamente nachlassen kann, so daß es dann in Notfällen schwierig wird.
Viele nachdenkliche Grüsse von Thomas und Sebastian _________________ Birgit, Thomas, Felix und
Sebastian (14.04.1997)- Therapieschwierige, frühkindliche Epilepsie (fokale Anfälle sekundär generalisierend), frühkindlicher Autismus, Intelligenzminderung, Störung des Fruktosestoffwechsels.
deine Anfallsbeschreibung klingt so, als hätte er zwei Anfälle hintereinander.
Erst Absencen, die nur kurz sind, ohne weitere Symptome. Und dann als zweites noch nen Sturzanfall? Oder verstehe ich das jetzt falsch?
Wenn er nach den Absencen aufstehen und weglaufen kann, ist das kein Anfall mehr. Was willst du denn dann unterbrechen? oder geht es um den zweiten Anfall?
Das ist mir irgendwie nicht ganz klar...
LG Katrin _________________ Katrin (*83), Förderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
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