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Liquorräume leicht erweitert
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Melli
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Anmeldedatum: 06.04.2006
Beiträge: 2036
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 10:10    Titel: Liquorräume leicht erweitert Antworten mit Zitat

hallo
heute stell ich eine frage für eine freundin
sie war die letzten tage mit ihren Sohn im KH
dort wurden nun leicht erweiterte Liquorräume festgestellt
Felix ist ein Früchen was in der 34 SSW auf die Welt kam er ist nun 7 Monate alt kann seinen Kopf noch nicht selbst halten sich noch nicht drehen
er bekommt nun schon KG nach Votja
nun will sie wissen wie sehr diese Liquorräume kontrolliert werden müssen und was das evtl heisen kann wenn sie sich noch weiter vergrößern oder so bleiben

danke euch

_________________
Lg Melli mit J. ADHS mit Hochbegabung; L. verd. auf ADHS Mikrozytäre Anämie, und etliche Allergien; und A. Neurodemitis
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Ullaskids
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Beiträge: 1529

BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
bei meiner Tochter sind auch die Liquorräume leicht erweitert, was erstaunlicherweise die einzige Auffälligkeit in ihrem MRT ist. Laut Arzt hätte das aber nichts zu bedeuten... aber mit 7 Monaten den Kopf noch nicht halten können, finde ich schon eine Untersuchung wert... ich persönlich würde auf ein EEG drängen!
LG Ulla

_________________
Viele Grüße,
Ulla mit A. (*09/2004) Unbekannte Grunderkrankung mit therapierefraktärer Epilepsie (früher BNS, seit 12/07 Lennox-Gastaut-Syndrom) und schwerster Entwicklungsverzögerung
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AnjaundCelina
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

hallo meine tochter ist nun 2,5 jahre alt und kann ihren kopf immer noch nicht lange alleine halten...sie hat auch eine ableitung im kopf...wir müssen zur zeit aller viertel jahre zur sonokontrolle ....wenn die liquorräume sich erweitern kann das hirndruck bedeuten , so war es 7 mal bei meiner tochter....demzufolge 7 op`s am kopf...wenn sich die räume nicht erweitern, würd ich mir an deiner stelle keine so sehr grossen sorgen machen...ist bei vielen kindern...sie kommen damit klar...nur wenns mehr wird ... dann muss gehandelt werden....mit Shunt und ventil....sonst wirds ein sogenannter wasserkopf....lg anja und celina
_________________
Frühchen 29ssw, Gestose,980g und 36cm, Hirnblutung 3°,Posthämorrhagischer Hydrozephalus nach ICB,Bronchopulmonale Dysplasie,Gastroösophagealer Reflux
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Karin B.
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melli!

Anja hat Recht, wenn sich die Liqpurräume weiterhin vergrößern, dann wird sich wohl einen Hydrocephalus entwickeln!
Sollte das der Fall sein, müsste eine künstliche Ableitung des Liqours dem Sohn deiner Freundin implantiert werden.

Ich selbst habe seit meiner Geburt einen Hydrocephalus, d.h. mir wurde kurz nach meiner Geburt das gesamte Ableitungssystem implantiert!

Ich hoffe, dass sich bei Felix die Ventrikel nicht weiterhin vergößern, damit ihm kein Shunt gelegt werden muss!

Ich wünsche deiner Freundin und Felix alles Gute!

Liebe Grüße,Cosima

_________________
ich Very Happy *04/91
Hydrocephalus occlusus aufgrund einer Aquäduktstenose
(ventrikulostomiert seit 10/08;
10/09: erneute Ventrikulostomie, wegen Verschluss des Stomas, RLS (Restless Legs Syndrom)
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melli,

Jan-Paul hat auch erweiterte Liqourräume und dazu asymmetrische Seitenventrikel.
Er hat keinen Hydrocephalus, keinen Shunt und einen normalen Kopfumfang. Bei ihm heißt das ganze allerdings Hirnschädigung und insgesamt schwere Mehrfachbehinderung.
Falls deine Freundin bei ihrem Kind bereits Entwicklungsverzögerungen beobachtet, könnte auch eine Hirnschädigung vorliegen. Das würde ich unbedingt abklären lassen.

LG
Sabine

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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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ericsmama
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

hallo melli,

mein sohn hat auch erweiterte liquorräume, laut arzt der hiesigen kinderklinik ist das aber ein "unauffälliger befund".

deine freundin sollte aber am ball bleiben und evt. weitere untersuchungen machen lassen.

lg

verena
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Sylke
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BeitragVerfasst am: 13.10.2007, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Kimberly hatte 2 mal nen MRT im ersten Lebensjahr, und beide Mal wurden erweiterte Liqurräume festgestellt.
Allerdings wurde mir null darüber gesagt, und mir wurd auch nicht erklärt was es heisst.

Bei ihr ist aber eindeutig kein HC vorhanden - eher das Gegenteil.
Denn von Februar bis Ende Juli ist ihr Kopfumfang nicht gewachsen.
Sie hatte mit 26 Monaten einen Kopfumfang von 49 cm

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Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
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Britta P
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BeitragVerfasst am: 14.10.2007, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Melli,
habe den Eindruck, dass mit den erweiterten Liquorräumen und Bedeutung ist wirklich ganz unterschiedlich. Bei uns steht im MRT-Bericht auch erweiterte L.-räume und asymetrische Seitenventrikel, es wurde aber betont, dass kein Hirndruck vorhanden ist und keine Schädigungen da sind. Phil hat einen eher großen Kopf. Ein Arzt hatte mal den Erklärungsansatz, dass die Liquorräume (äußerer Ring) größer sind, weil das Gehirn den eher großen Kopf nicht voll ausfüllt (das Gehirn hat "Normalgröße", der Kopf selbst ist halt verhältnismäßig groß.
Pauschal kann man da wohl keine Aussage treffen und ich rate Deiner Freundin da mal genauer zu hinterfragen, ob die erw. L.-räume bei ihrem Kind eine Bedeutung haben.

LG
Britta

_________________
Britta mit Phil 11/2004(hypoton,motorisch und mental verzögert)Autismusspektrumstörung
Abgeschlossene "Helmtherapie"(cranio-orthese) , und Luca 08/99 (hb)
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ritap
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BeitragVerfasst am: 14.10.2007, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt einfach Menschen, die erweiterte Liquorräume haben und damit sehr gut und unauffällig leben. Viele wissen es vielleicht noch nicht mal und kriegen irgendwann einen Zufallsbefund.

Ich denke aber auch, dass diese Sache beobachtet werden soll. Erst mal mit engmaschigen MRT-Kontrollen, dann sieht man ja, ob und was sich verändert. So kann man auch einen sich entwickelnden HC schnell erkennen.

Darüber hinaus gibt es ja noch weitere Untersuchungsmöglichkeiten. Augenärztliche Kontrolle auf Stauungspapille, EEG und so weiter. Die sollten auf jeden Fall auch stattfinden.

Was das Nicht-Kopf-halten können betrifft, so bedarf auch das einer neurologischen Abklärung. Mein Sohn konnte das mit 7 Monaten auch noch nicht, aber der hat auch nen massiven HC gehabt mit nem riesigen Kopfumfang von 45 cm.
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Melli
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BeitragVerfasst am: 14.10.2007, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die vielen Infos
ich werde sie meiner Freundin weitergeben

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Lg Melli mit J. ADHS mit Hochbegabung; L. verd. auf ADHS Mikrozytäre Anämie, und etliche Allergien; und A. Neurodemitis
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