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Movicol - immer oder im Notfall?
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Mandy&Leonie
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Anmeldedatum: 29.09.2007
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr lieben,
hab jetzt auch das erste mal von Movicol? gehört. Hört sich ja gut an. Leonie hat auch seit eh und jeh Schwierigk. selbstständig zu entleeren. Werd ich auch mal testen. Wir nehmen Lecicarbon CO2-Laxans. Wirken auch supi und komplett ohne nebenwirkung,da auf sauerstoffbasis.


LG, Mandy
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ritap
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Beiträge: 732
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Sohni hat vor 2 Monaten auch Movicol verordnet bekommen. Er sollte es laut Kinderarzt immer dann nehmen, wenn wir merken, dass es mit dem Stuhlgang nicht so gut klappt. Bislang hatten wir das mit täglicher Lactulose-Gabe recht gut im Griff, aber die Lactulose soll angeblich ab 12 Jahren nicht mehr verordnungsfähig sein (Kinderarzt glaubt immer noch nicht so ganz, dass diese Aussage bei Kindern mit Entwicklungsstörungen nicht stimmt).

Kurz und gut: Sohni hat Movicol nicht vertragen. Tierische Bauchschmerzen hat er davon gekriegt. Und der Erfolg war auch nicht entsprechend.

Hoffen jetzt, dass wir bald die Lactulose wieder verordnet bekommen.
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Nicomum
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Beiträge: 4353
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 24.10.2007, 13:57    Titel: Antworten mit Zitat

Amrei hat folgendes geschrieben:
Liebe Elke, danke für die Erklärung.
Aber wie ich eben so bin, habe ich noch eine Frage: Steht in der Packungsbeilage eine Gewichtsbegrenzung für das Junior? In meiner steht die Dosierung für verschiedene Zustände der Verstopfung, aber nichts über Alter oder Gewicht. Meine Bedenken sind, daß ich ihr evtl. zuviel gebe, also im Moment einen Beutel pro Tag, aber sie wiegt eben auch schon 50 Kilo. Oder vielleicht macht das auch überhaupt nichts aus?
Magst Du noch mal in Deinen Zettel gucken?
Lieben Gruß
Amrei


Hallo Amrei,

die Dosis ist eher eine Frage des Wirkens als des Gewichts des Kindes. Manche Kleinen brauchen 2 Beutel und manche Großen kommen mit einem aus.

In der Packungsbeilage steht:
Kinder 2-6 Jahre 1 Beutel pro Tag
Kinder 7-11 Jahre 2 Beutel pro Tag

Die höchsterforderliche Menge sollte nicht mehr als 4 Beutel pro Tag betragen. Aber wie oben schon geschrieben, die Menge hängt hautpsächlich von der Wirkung ab und da kann man nur ausprobieren.

In einem Beutel sind 6,9 g Pulver, im Normalen glaube ich 10 g.

Ich geb meinem Kind deswegen das Movicol junior, weil ich ihm keinen Süßstoff geben mag.

Liebe Grüße
Elke

_________________
Liebe Grüße
Elke

Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
mit großem Bruder und großer Schwester
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Amrei
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Beiträge: 31
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 25.10.2007, 21:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Julia,
das klingt nicht gut!!!! Unter den Umständen hätte ich wohl auch wieder auf Einläufe zurück gegriffen!
Wir haben Practoclyss auch gegeben, aber das Zeug hatte hier ganz immense Nebenwirkungen, Übelkeit, eingeschlafene Beine, Schlappheit und dann noch nicht einmal den verhofften Erfolg. Damals mußten wir häufiger mal zwei Einläufe pro Tag machen, weil sie sich einfach nicht in ausreichender Menge leeren konnte und das war mehr als anstrengend und belastend für Paulin. irgendwann sind wir dann umgestiegen auf Klysma salinisch, das ging um Längen besser. Das ging um Längen besser, sowohl was die Nebenwirkungen betrifft als auch den Erfolg. Lange ging das so, bis wir mit Movicol Bekanntschaft gemacht haben, zuerst nur als letztes Mittel, damit wir nicht ins Krankenhaus müssen zum Leeren, und jetzt eben seit kurzem als Dauermittel. Im Moment gehts gut, aber ich warte noch eine Weile, denn erst nach einer ganzen Zeit wird sich herausstellen, ob sie sich wirklich reichlich entleert und nicht noch größere Reste verbleiben, die dann eine Verstopfung machen. Aber ich glaube es nicht, Paulin wirkt entspannt.

So, das war mein Beitrag zur Darmentleerung unserer Kleinen! Bis demnächst,
Amrei
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