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Großeltern
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mine
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Anmeldedatum: 26.04.2005
Beiträge: 1245
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BeitragVerfasst am: 14.05.2005, 21:22    Titel: Großeltern Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

mal eine Frage in die Runde, ich habe bei meiner Schwiegermutter das Gefühl sie versteht gar nicht was Yasmin hat.

Unsere Geburtsgeschichte habe ich ja Vorgestellt, nun wurde aus einer anfänglichen Hypertonie eine leichte Hemispasmik mit Hypertoni und nun haben wir die Diagnose Tetraspastik mit Rumpf und Hyertonie zum MRT und zur Stoffwechseldiagn. muss Yasmin noch.

Nun habe ich meiner Schwiegermutter die letzte Diagnose erzählt/erklärt uns als Antwort kam " Naja wart mal ein paar Jahre vieleicht verwächst es
sich "

Im nach hin ein denke ich mir, es ist doch kein Nagel der eingewachsen ist und mit viel Zeit wieder raus wächst.

Wie ist das bei Euren Familien ? Kapieren die es oder mache ich beim erklären einen Fehler !

Komme mir total blöd vor und habe keine Lust meiner Schw. mehr zu erzählen. Tut immer als wäre das alles halb so wild.

Mad Confused

_________________
Alexandra 11.03.1973 und Roman 25.11.1974 mit Yasmin 27.01.2004 und Lena Henriette 14.06.2010
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dieMeike
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BeitragVerfasst am: 14.05.2005, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexandra,

fühl Dich erst einmal in die Arme genommen...

gerade die ältere Generation braucht Zeit und Aufklärungsarbeit um mit besonderen Kindern zurecht zu kommen.

Medizinische Details würde ich weder mit meiner Mutter (75) noch mit meiner Schwiegermutter (63) erörtern..

Kurze eindeutige Erklärungen über Therapieerfolge und wie die Therapie gestaltet wird... und ob die Großeltern nicht ein Stück des Weges mit begleiten wollen.

Übernahme von Therapieterminen, Arztterimen usw....
Die Familie einbinden, wenn diese es zulässt..., Klartext reden...

Probier es einfach aus..., eienen Versuch ist es wert!!!

Liebe Grüße

_________________
dieMeike mit

der Große, an der Grenze zur leichten Schwerhörigkeit ADS und LRS

Der Kleine, Muskelhypoton,
unklare Genese, einseitiger HG Träger

"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann."

Richard von Weizsäcker
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Karin65
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BeitragVerfasst am: 14.05.2005, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexandra,

da sprichst du ein tolles thema an. Meine SchwiMu versteht es sicher schon. Nur Umgehen damit kann sie nicht. Meine eigenen Eltern versuchen das ganze etwas zu verdrängen. Ich bin da aber immer ziemlich hartnäckig. Mein Vater hat schon eher akzeptirt, was mit hans ist und was noch geschehen wird.
Meine Mutter sieht immer nur die vorläufigen erfolge. Sie versteht nicht, das alles was hans jetzt kann, in den nächsten 3- 4 Jahren wieder verloren geht. das er nicht mehr Laufen kann, das er seine Arme nicht mehr heben kann, das er nicht mehr reden kann und das er ernährt und auch beatmet werden muß usw.

Na ja, Hans sieht ja auch föllig normal aus und ist ein fröhlicher kleiner Frechdachs.
Unsere Eltern sind in einer Generation aufgewachsen, wo man Menschen mit Handycab versteckt oder weggegeben hat.
Meine Mutter sagte vor einiger zeit noch, Ärzte müsten, wenn sie feststellen, das man mit einem behinderten Kind schwanger sei, am besten "einem am besten etwas geben, das das Kind gar nicht lebend zur Welt Kommt"!!!!!! Mad
Mir fehlten die Worte. Ich hab dann nur gesagt, danke, dann wäre hans auch nicht da. Wenn sie dann wirklich herausgefunden hätten, das er so krank ist.
Sie schwieg und ich bin dann ne ganze Weile nicht mehr zu Besuch dagewesen.
Sie rief mich dann an und hat sich entschuldigt.
Aber ob sie wirklich begriffen hat, was sie da gesagt hat, weis ich leider nicht.
Puhhh, sorry, das mußte jetzt mal raus. ich schlepp das shon ne ganze Weile mit mir rum. Bitte nicht böse sein. Wink

Gruß Karin65

_________________
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Unsere persönliche Galerie: http://www.REHAkids.de/phpBB2/album....._personal.php?user_id=472
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SISA
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BeitragVerfasst am: 14.05.2005, 22:45    Titel: Sarah Antworten mit Zitat

Hallo Alexandra!

Dies ist ein Thema, wo auch bei uns zu Hause die Wellen manchmal hoch schlagen.
Ich habe noch sehr junge Eltern, dennoch hat es eine ganze Zeit gedauert, bis sie es akzeptierten. Auch heute ist es noch manchmal so, dass sie einfach nicht zuhören möchten und dadurch Reibungspunkte entstehen.
Aber insgesamt unterstützen sie uns sehr.Wink
Viel eher ist es schwierig mit meiner Schwägerin - die sagt auf der einen Seite, dass Sarah schlecht läuft und ist andersherum wieder der Meinung ich würde sie zu sehr betüteln (wenn ich Sarah nach 2 Stunden von den Hausaufgaben wegnehme). Naja, das hör ich mir an und schweig dann lieber.

Meine Schwiegereltern wohnen weiter weg - wenn Sarah am Wochenende auf Besuch ist (kommt so zwei Mal im Jahr vor), gibt mein Mann einen kurzen Überblick, was sie darf und was nicht. - würden wir sagen sie kann, dann würden meine Schwiegereltern das nichtkönnen testen.
Am Telefon wird nach "solchen" Neuigkeiten gar nicht gefragt - darüber wird besser geschwiegen. Warum soll ich hier Streit erzeugen? Sie sind von unserem Alltag einfach zu weit weg.

Lieben Gruss
Silke

_________________
Silke, Mama von Sarah
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conni
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BeitragVerfasst am: 14.05.2005, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alexandra,

bei uns ist es ähnlich. Vor allem meine Schwiegereltern hatten unheimliche Probleme mit der Behinderung umzugehen. Sie konnten mit Theresa nichts anfangen. Theresa zeigte anfangs gar keine Reaktionen bzw. man mußte sie sehr genau kennen um diese zu erkennen. War auch für mich nicht immer einfach. Erklärt haben wir ihnen eigentlich immer nur das, was sie wissen wollten. Eigentlich wie bei unseren Kindern. Weil alles, was darüberhinaus ging haben sie nicht mehr Kapiert oder wollten es nicht mehr kapieren. Es wurde erst besser, als Theresa richtige reaktionen zeigte wie lachen und weinen.
In der Zwischenzeit haben sie die Behinderung akzeptiert und können auch damit umgehen. Ich bin aber überzeugt das sie das Ausmaß der Behinderung nicht wissen.

LG Conni

_________________
Theresa (12/00), unbalancierter Gen-Defekt von 5 Chromosomen, Entwicklungsstand von ca. 3 Mon. und einigen sonstigen "Strickfehlern"
Seit †19.01.2006 ein Sternenkind
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Kunigunde
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BeitragVerfasst am: 15.05.2005, 07:06    Titel: Antworten mit Zitat

hallo alex,
also wenn du wirklich willst das deine s.-ma versteht was mit yasmin los ist, dann solltest du sie einfach mal mit zu den ärzten,therapien... mitschleppen.
meine ma begleitet mich immer(is ja auch doof mit zwillingen alleine) so bekommt sie immer mit was mit anna los ist, weil sie im selben haus wohnt wie wir, hat sie auch immer mitbekommen wenn die therapeutin zum vojta-turnen kam. war sie bei uns ist sie allerdings immer geflüchtet weil sie es nicht aushalten konnte wie die kids geschrie´n haben(muß man als oma aber auch nicht!)
versuch es einfach, vielleicht klappt es ja!?
liebe grüße pam
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mine
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BeitragVerfasst am: 15.05.2005, 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Danke erstmal, wenn ich mir vorstelle meine SchM. mit zu einer Therapie mitzunehmen Rolling Eyes ne dann kann ich gleich mit dem Kopf gegen die Wand rennen. Meine SchM ist ein wandelndest Medizienbuch und dazu kommt noch " der Teledoktor sagt " ich möchte nicht wissen was unsere
Therapeutin davon halten würde. Außerdem hatte ich bereits angeboten mal mit zum Therap. Schwimmen zu kommen, kam keine Resonanz, da gehen sie lieber shoppen od. fahren in Urlaub. Meine SchwEltern kann man nicht mit normalen Menschen vergleichen.
Beispiel: Yasmin hat durch die Hypertonie auch eine Anspannung in der Zunge, manchmal schleckt sie damit als wolle sie ein Eis lecken, wieviele male ich dies bereits erklärt habe, dass es mit den Nerven zu tun hat, weiß ich nicht mehr, aber jedesmal wenn Yasmin das macht, sagt mein SchwVater " Yasmin mach deine Zunge rein " und das dauernd. Ich habe es aufgegeben. Manchmal denke ich nur "l.... m....!"

@ Karin 65 erhlich gesagt hätte ich meine Mutter in diesem Moment angeschrien aus der Wohnung geschmissen. Jeder von uns hier liebt seine Kinder so wie sie sind, und selbst wenn ich es gewußt hätte (obwohl bei uns es nicht sicher ist ob es im Bauch od. bei der Geburt passiert ist) hätte ich Yasmin bekommen, jedes lachen und jauchzen belohnt einen.
Ich bin auch nicht böse, dass Du das geschrieben hast, dafür sind wir hier zum zu hören/lesen und verstehen.

wünsche allen schöne Pfingsten Razz

_________________
Alexandra 11.03.1973 und Roman 25.11.1974 mit Yasmin 27.01.2004 und Lena Henriette 14.06.2010
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Anke B.
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BeitragVerfasst am: 15.05.2005, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
wie bekannt kommt mir das alles vor. Schon während der SS mit Nicole konnte ich mir von S-Eltern immer anhören, das ich ja alles kontrollieren lassen soll obs auch ein gesundes Kind wird. Habe ich ja dann auch getan(bluttest) und es war auch alles OK. Nach dem 1. Jahr ging es bei Nicole dann ja erst los das sie Defizite aufwies und, und, und...........bei jedem Telefonanruf höre ich die Frage: UND?? läuft Nicole nun schon mal?? Und immer die gleiche Antwort das sie den Rollator ablehnt und lieber an unseren Händen läuft. Dann kommt: passt bloß auf das ihr sie nicht verwöhnt!! HAllo?????? Wieso verwöhne ich meine Tochter wenn ich ihr beim Laufen helfe?? Das sie weiterkommt im sprachlichen Bereich und auch die Motorik wesetnlich besser geworden ist, interssiert wohl gar nicht. Was nützt es meinem Kind wenn es dann irgendwann mal Laufen kann, aber alles andere nicht mitkommt. Alles reden hat auch keinen Sinn mehr und ich höre nur zu und versuche auch ein anderes Thema zu finden. MEine Eltern haben die Behinderung von Nicole sehr lange vor der NAchbarschaft vertuscht. Nach dem Motto: was sollen denn die Nachbarn denken!!!! Das ist mir doch eigentlich völlig egal was andere Leute über mich denken.
Ich denke mal es liegt auch einfach an der Generation. Früher wurden die Behinderten doch weggesperrt damit sie niemanden stören, oder sogar umgebracht. Wie gut das es heutzutage ganz anders ist.
Wir lieben unsere Nicole so wie sie ist!!

liebe Grüße von Anke

_________________
Nicole *01.06.01,Myelinisierungsstörung, Kleinhirnatrophie, geistig- und körperbehindert unsere Vorstellung
mein Album
http://www.mobil-mit-behinderung.de.....de/content/pages/home.htm
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mine
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BeitragVerfasst am: 15.05.2005, 20:46    Titel: Antworten mit Zitat

@ Anke, meine Eltern sind hingegen super, gehen mit zu Untersuchungen usw. mein Vater will auch genau wissen was Yasmin hat damit er es auch
anderen erklären kann. Laughing
Ihr kennt es bestimmt, man geht schnell mal zu Post (ohne Kinderwagen)
und habt im einem Arm das Kind mit dem anderen füllt ihr eine Paket-
karte aus, dann kommts ... " setzen sie die Kleine doch hin " ich sage
dann " sie ist körperl. behindert und kann nicht sitzen " entweder schweigen od. mitleidiger Blick .. und dann kommt " ist aber eine süße "
--------klar ist meine Maus eine SÜßE ---------- wie jedes Kind auf der
Welt wunderbar ist. Behindert od. nicht ist völlig egal.

Ach noch was ... Mine hatte am Anfang immer furchtbar geweint, teils
Koliken teils weil sie nicht kann wie sie will, ich habe sie dann immer her-
rumgetragen ... Meine Schw.E. " lass sie einfach einige Stunden schreiben,
dann hört sie schon auf " Hallo mir tut das weh wenn sie so weint !!!

Jetzt wo sie fast 16 Monate ist und eine Trotzphase hat, lasse ich sie mal schreiben, aber ich weiß es ist weil sie nicht bekomm was sie will.


SORRY langer Text endlos Thema

_________________
Alexandra 11.03.1973 und Roman 25.11.1974 mit Yasmin 27.01.2004 und Lena Henriette 14.06.2010
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Andrea Knop
Heilpädagogin
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BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Alex,
ich muss schon sagen, nachdem ich dass Ganze gelesen habe, dass es mit den Eltern und Schwiegereltern doch fast immer dass Gleiche ist. Es liegt gewiss nicht an Dir, wenn es Deine SchwM nicht verstehen will, es leigt an dieser Generation. Bei uns war und ist es ganz ähnlich. Meine Eltern sind nachwie vor der Meinung, dass unser Schatz alles wieder aufholt und meine Schwiegereltern haben mir erst Vorwürfe gemacht, dass ich Ihnen nicht von Anfang an erklärt habe, wie es um Hannes steht( wir brauchten ja auch erst Zeit, um uns mit der ganzen Sache auseinander zu setzten), und als wir Ihnen dann die ganze Wahrheit gesagt haben, da waren sie erst geschockt und nun lassen sie schon seit Wochen nichts mehr von sich hören!
Dann gibt es aber leider auch noch eine Schwester, die genau das Gegenteil von meinen Eltern sagt. Da kommen solche Worte, wie:" Na, wer weiß, was der Kleine überhaupt mal lernen wird", "Ob der wohl jemals laufen kann?" na und noch weitere kränkende Worte. Da ist es mir schon lieber, wenn meine Eltern sich nicht damit abfinden wollen, dass unser kleiner Spatz sich halt nicht so entwickelt, wiees andere Kinder in seinem Alter tun.

Liebe Grüße
Andrea
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